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Veröffentlicht am 06.09.2019

Rendezvous mit Lou

Rendezvous mit Lou
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Inhalt:
Nachdem die junge Studentin Lou erfahren hat das ihr Freund wieder mit seiner Ehefrau zusammen ist und die beiden sogar ein Kind erwarten, brennen bei ihr alle Sicherungen durch. In aller Öffentlichkeit ...

Inhalt:
Nachdem die junge Studentin Lou erfahren hat das ihr Freund wieder mit seiner Ehefrau zusammen ist und die beiden sogar ein Kind erwarten, brennen bei ihr alle Sicherungen durch. In aller Öffentlichkeit rächt sie sich an der Frau und ist am nächsten Tag auf jeder Titelseite der französischen Zeitungen. Diese Aktion hat zur Folge das sie kurz davor steht ihren Studienabschluss als Journalistin zu gefährden, es sei denn sie schafft es ein exklusiv Interview mit den heiß begehrten aber doch Medien scheuen Frédéric d'Arambault zu bekommen. Wird sie es schaffen und ihre Zukunft retten, und somit in die Fußstapfen ihres Vaters treten können ?

Meine Meinung :
"Rendezvous mit Lou" ist ein Roman der im wunderschönen Paris spielt. Das alleine war Grund genug für mich das Buch zu lesen. Es gibt so viele tolle Settings, Paris wird aber immer eins meiner liebsten bleiben. Den französischen Charme habe ich hier besonders geliebt. Man begibt sich auf eine Reise in die verschiedensten Ecken der französischen Hauptstadt und lernt die Stadt somit ein bisschen besser kennen. Hin und wieder wurden französische Wörter oder ganze Sätze mit eingebaut die mir bewiesen haben das ich 4 Jahre französisch Unterricht verschlafen habe. Der Sinn ist aber zum Glück nicht verloren gegangen.

Schon zu Beginn der Geschichte lernen wir Lou mit ihrer temperamentvollen Art kennen. Was anfangs noch ziemlich erfrischend und lustig zu lesen war wurde zum Ende hin leicht nervig. Auch ihre naive Art mich das ein oder andere mal die Augen verdrehen lassen.

Als Lou und Frédéric sich zum ersten mal begegnen kann man schon von Hass auf den ersten Blick sprechen, was unter den Umständen ihres ersten Zusammentreffens mehr als verständlich ist. Trotz allem denkt Lou immer wieder sie wäre die Unschuldige obwohl sie offensichtlich genau so viele Fehler macht wie Frédéric. Eingestehen tut sie sich diese aber nicht und ist nur damit beschäftigt sich im Selbstmitleid zu baden oder Frédéric zu beschimpfen. Ihre Charakterentwicklung habe ich deswegen mehr negativ als positiv empfunden.
Bei Frédéric war es genau umgekehrt. Anfangs war er mir sehr unsympathisch. Im weiteren verlauf der Geschichte wurde er mir immer sympatischer und ich habe ihn dafür bewundert wie gelassen er auf Lous heftiges Temperament reagiert.

Ich habe von diesem Buch eine romantische Liebesgeschichte erwartet, wurde dann aber doch überrascht. Von einer Liebesgeschichte habe ich hier ehrlich gesagt wenig mit bekommen. "Rendezvous mit Lou" wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Während Lou krampfhaft versucht das Interview mit Frédéric zu bekommen und dafür alles tut was er von ihr verlangt, erfahren wir in der Sicht des Protagonisten welche Probleme er beruflich zu bewältigen hat. Die Zeit die die beiden nicht mit Streitereien verbracht haben, haben mich begeistert. Sie verbringen Abende mit einander die immer wieder in einem totalen Chaos Enden. Frédérics Verzweiflung daraufhin, hat mich das ein oder andere mal laut auflachen lassen.

Frédérics Sicht fand ich nicht nur wegen seiner einfühlsamen Art interessant zu lesen, hauptsächlich lag es an den Intrigen die sich in seiner Firma und seinem privat Leben abspielen. Auch wenn ich nicht annähernd verstanden habe was er an Lou findet war man bei ihm hautnah dabei wie er sich in Lou verliebt. Als Leser hat man gemerkt wie viel sie ihm bedeutet und das er nicht aufgeben wird um sie zu kämpfen. Bei Lou hab ich das ein bisschen vermisst. Ihre Gefühle für Frédéric waren auf einmal da, aber woher diese kamen war für mich nicht nachvollziehbar.

Was ich ein bisschen Schade fand war das Frédérics Absichten Lou gegenüber dem Leser von Anfang an bekannt waren, Lou hatte jedoch keine Ahnung. Das hat die Spannung um den mysteriösen Adligen ein wenig genommen. Leider wurde hier das Potenzial zu einem genialen Plottwist verspielt.

Das Ende kam für mich viel zu plötzlich und war für mein Empfinden auch viel zu unrealistisch, wenn man bedenkt das die Geschichte in einem Zeitraum von nur zwei Wochen spielt.

Mein Fazit:
"Rendezvous mit Lou" ist ein locker leichter Roman der sich mit 364 Seiten leicht und schnell durchlesen lässt. Humor und Drama kommen hier definitiv nicht zu kurz. die Liebe allerdings schon. 3,5/5 Sterne

Veröffentlicht am 01.09.2019

Scythe- Die Hüter des Todes

Scythe – Die Hüter des Todes
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Inhalt:
Krieg. Armut. Kriminalität. Krankheiten. Tod. All das gehört längst der Vergangenheit an. Allerdings gibt es noch ein Problem: Die Überbevölkerung. Aus diesem Grund wurden die Scythe erschaffen. ...

Inhalt:
Krieg. Armut. Kriminalität. Krankheiten. Tod. All das gehört längst der Vergangenheit an. Allerdings gibt es noch ein Problem: Die Überbevölkerung. Aus diesem Grund wurden die Scythe erschaffen. Ihre Aufgabe besteht darin Menschen nachzulesen damit neue geboren werden können. Citra und Rowan haben schon Bekanntschaft mit einem Scythe gemacht und anscheinend einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn er hat sie auserwählt eine Lehre als Scythe anzutreten, doch nur einer kann gewinnen und so finden sie sich in einem Wettkampf um Leben und Tod wieder.

Meine Meinung:
Als ich das Buch angefangen habe, wolle ich eigentlich nur kurz rein lesen, weil ich mir unschlüssig war was ich als nächstes lesen soll. Das erste Kapitel hat mich aber schon so gefesselt das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Schon die ersten Seiten sind so spannend geschrieben das man als Leser unbedingt wissen muss wie es weiter geht und was es mit dem Besuch des Scythe bei Citras Familie auf sich hat.

Man liest hauptsächlich aus der Sicht der beiden Hauptcharaktere, stößt aber immer wieder auf Tagebuch Einträge verschiedener Scythe und auch einige Kapitel werden am Anfang aus der Sicht einiger Scythe erzählt.

Ich habe sowohl Citra als auch Rowan ganz gerne gemocht, wobei ich anfangs die Storyline von Citra lieber gelesen habe. Rowans Story fand ich zu Beginn nicht langweilig, aber ich wurde mit ihm als Charakter nicht ganz warm. Später hat sich das etwas gebessert und auch seine Sicht hat mich immer mehr interessiert, was nicht nur an der guten Story lag sondern auch an seinen Gedanken rund um das Scythetum. Zu meinen Lieblings Charakteren gehört er trotzdem nicht. Ich hab nichts an ihm auszusetzen, es hat einfach nicht klick gemacht. Auch die die verschiedenen Scythe die in diesem Buch vorgestellt werden finde ich sehr interessant. Keiner gleicht dem anderen, jeder hat eine ganz eigene Persönlichkeit verliehen bekommen. Jeder Scythe hat auch seine ganz eigene Art Menschen nachzulesen was nochmal sehr spannend zu lesen war.

"Scythe - Die Hüter des Todes" ist vollgepackt mit unerwarteten Wendungen die mich schockiert, wütend oder auch traurig zurück gelassen haben. Einmal musste ich mir sogar ein paar Tränen verkneifen, was ich überhaupt nicht erwartet habe. Was ich allerdings gar nicht verstehen konnte war die "Liebesgeschichte". Man hat nichts davon mitbekommen wie die beiden Gefühle für einander entwickeln. Man hat deutlich gespürt das die beiden einander wichtig sind, aber die Liebe war auf einmal aus dem Nichts da, was ich ein bisschen schade fand.

Der Schreibstil von Neal Shusterman ist anders. Nicht schlecht, aber doch sehr gewöhnungsbedürftig. Anfangs fand ich es ein bisschen schwierig zu lesen, aber sobald ich einmal drin war habe ich von den anfänglichen Schwierigkeiten nichts mehr gemerkt und war einfach nur begeistert. Eine Frage die ich mir durchgehend gestellt habe: "Wie kommt man auf so eine einzigartige Geschichte ? " Ich beneide den Autor um seine Vorstellungskraft und darum diese dann auch noch so hervorragend umsetzten zu können.

Mein Fazit:
"Scythe- Die Hüter des Todes" ist eine unglaublich fesselnde Dystopie über eine perfekte Welt, gefallene Helden und gefeierte Bösewichten die man gelesen haben sollte.

Veröffentlicht am 30.08.2019

Wenn Donner und Licht sich berühren

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Inhalt:
Jasmine hat nach Jahren langem Unterricht zuhause endlich die Chance auf eine öffentliche Schule zu gehen. Schnell findet sie Anschluss und gehört zu den beliebten Schülern der High School. Sie ...

Inhalt:
Jasmine hat nach Jahren langem Unterricht zuhause endlich die Chance auf eine öffentliche Schule zu gehen. Schnell findet sie Anschluss und gehört zu den beliebten Schülern der High School. Sie versucht mit allen Mitteln den Schein zu wahren das in ihrem Leben alles perfekt ist. Niemand soll erfahren was wirklich in ihr vor geht. Wie ihre Mutter sie behandelt um ein Popstar aus ihr zu machen, obwohl sie nichts anderes will als Soul singen. Als sie Elliot eines Tages an einer Straßenecke Saxophone spielt hört, hört sie mehr als nur die Musik, sie hat das Gefühl auch in seine Seele blicken zu können. Er ist das komplette Gegenteil von Jasmine, denn Elliot gehört keineswegs zu den belieben Schülern. Er wird auf grausame Weise gemobbt. Niemals hätte er gedacht das Jasmine sich in ihn verlieben könnte.

Meine Meinung :
"Wenn Donner und Licht sich berühren" wird aus den Sichten von Jasmine und Elliot geschrieben. Wir erfahren viel aus deren Leben und wie sie versuchen die Hindernisse des Lebens zu überwinden. Dies gestalten sich jedoch gar nicht so einfach, da beide ein schweres Päckchen mit sich zu tragen haben. Außerdem haben wir hier verschiedene Zeit ebenen. Im ersten Teil begleiten wir die beiden in ihrer High School Zeit. Die beiden verlieren sich im laufe der Geschichte aus den Augen und somit treffen wir die beiden im zweiten Teil des Buches wieder, als Jasmine Elliot nach 6 Jahren wieder begegnet.

Jasmine will eigentlich nur eins: Von ihrer Mutter geliebt werden. Und dafür tut sie alles, um sie wenigstens ein bisschen Stolz zu machen. Sie gibt ihren Traum auf um den ihrer Mutter zu leben. Ihre Mutter sieht dies allerdings nicht. Es ist ganz egal was Jasmine für sie tut, nie scheint sie auch nur annähernd genug zu sein. Der einzige Halt den sie neben Elliot hat ist ihr "Vater" Ray. Auch er leidet immer wieder unter den grausamen Erziehungsmethoden von Jasmines Mutter.Während Jasmines Mutter nur darauf fokussiert ist ein Popstar aus Jasmines zu machen versucht Ray ihr die Liebe zu geben die sie nie von ihrer Mutter erfährt.

Elliot ist ziemlich in sich gekehrt, wird in der Schule grausam gemobbt und versucht sich dies nicht anmerken zu lassen. Auch sein Herz schlägt für die Musik , für den Jazz. Schon als kleiner Junge hat er angefangen Saxophone zu spielen , Unterricht bei seinem Nachbar TJ genommen und später auf der Straße die Fußgänger mit seiner Musik begeistert. Dies ist auch der Ort an dem Jasmine ihn zum ersten mal sieht.

Die beiden haben eine ganz besonder Art der Freundschaft. Als Jasmine mitbekommt wie schwer es Elliote hat tut sie alles dafür um ihn zu beschützen auch wenn sie das selbst zum Aussenseiter machen würde. Sie möchte zumindest ein kleines bisschen zu seinem Glück beitragen und Elliote möchte etwas zu ihrem beitragen.

Beide Haupt Charaktere fand ich auf seine eigene Art und weise einzigartig. Auf Grund dessen das die beiden so verschieden sind fand ich es doch erstaunlich wie ähnlich sie sich sind.Auch die Charakterentwicklung die die beiden durchlaufen fand ich unglaublich gut dargestellt. Sowohl Elliot als auch Jasmine haben in ihren jungen Jahren schon eine Menge durchmachen müssen, darum war es für mich kein Wunder das vor allem Elliot so geworden ist wie er schlussendlich geworden ist. Die beiden entwickeln sich stätig weiter, jede Entscheidung die sie treffen verändert sie auf eine gewisse Art und Weise und genau das fand ich sehr spannend zu lesen. Mit beiden Charakteren konnte ich mich sehr gut identifizieren da ich einige Themen die in "Wenn Donner und Licht sich berühren" angesprochen und behandelt werden selbst erlebt habe. Man sollte meinen das es mich deswegen ganz besondern berührt hat, aber das war nicht der Fall. Nicht weil die Gefühle nicht rüber kommen, ganz im Gegenteil, ich kann verstehen wenn es Menschen sehr nahe geht. Für mich sind dies aber genau die Themen die ich an mir abprallen lasse.

Den Schreibstil der Autorin finde ich fantastisch , einfach großartig und sehr poetisch. Ich bin kein Mensch der oft etwas in Büchern markiert, aber hier gibt es so viele schöne Sätze die so wahr sind das ich gar nicht anders konnte. Was die Geschichte im ganzen angeht muss ich leider sagen das diese mir ein bisschen gefehlt hat. In meinen Augen war diese kaum vorhanden. Das Buch fokussiert sich mehr auf die Charaktere und deren Gefühle. Wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre ich mit anderen Erwartungen an das Buch gegangen, so hat mir einfach einiges gefehlt.

Da ich die "Romance Elements Reihe" der Autorin noch unbedingt lesen will habe ich jetzt eine kleine Ahnung was mich erwartet, darum hoffe ich das die Bewertung dort besser ausfällt.

Mein Fazit:
"Wenn Donner und Licht sich berühren" ist eine gefühlvolle Geschichte über zwei jungen Menschen deren Herz zu oft gebrochen wurde und nun nach Heilung schreit. Die niedrige Bewertung hat auch nichts mit der Geschichte an sich zu tun. Es lag eher daran das ich nicht dazu bereit bin die Gefühle die dem Leser hier vermittelt werden sollen zuzulassen.

Veröffentlicht am 25.08.2019

fesselnder erster Band

Silver Swan - Elite Kings Club
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Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Madison mit ihrem Vater in die Hamptons. Am ersten Tag an ihrer neuen Schule macht sie Bekanntschaft mit dem "Elite Kings Club" der laut Madisons neuer Freundin ...

Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Madison mit ihrem Vater in die Hamptons. Am ersten Tag an ihrer neuen Schule macht sie Bekanntschaft mit dem "Elite Kings Club" der laut Madisons neuer Freundin Tatum eine ganz übele Gang sein soll die, die Schule regieren. Bishop, der Anführer der Gang scheint jedoch ein Auge auf sie geworfen zu haben und Madison wird magisch von ihm angezogen. Als sie dann auch noch erfährt das eines der Mitglieder ihr neuer Stiefbruder ist nimmt das Drama seien lauf und Madison versucht hinter das Geheimnis zu kommen, welches der "Elite Kings Club" verbirgt.

Meine Meinung :
Vorab möchte ich erstmal erwähnen das in diesem Buch viele gewalttätige Szenen vorkommen. Wer damit also ein Problem hat sollte lieber nicht zu diesem Buch greifen!

Die Protagonisten hat schon einen schweren Schicksalsschlag hinter sich,welcher in ihrer Schule sofort die Runde macht, Als sie dann auch noch erfährt das ihr neuer Stiefbruder ein Mitglied des "Elite Kings Club" ist , steht Madisons Welt auf dem Kopf. Die Gang scheint von Madison regelrecht besessen zu sein und auch wenn sie immer wieder verdeutlichen das sie sie eigentlich gar nicht mögen, tun sie doch alles dafür um sie zu beschützen, während sie ihr gleichzeitig das Leben zur Hölle machen. Klingt verwirrend? Ist es auch! Aber auf eine gute Art und Weise.

Da es einige Mitglieder in der Gang gibt hatte verständlicher weise nicht jeder Charakter seine Zeit zum scheinen. Ich hoffe in den nächsten Bänden lernen wir die anderen noch ein bisschen besser kennen und fangen an den ganzen Club zu verstehen. Die Hauptfiguren in diesem Buch sind Madison ,ihr Stiefbruder Nate, Bishop und Tatum. Mit Madison hatte ich keinerlei Probleme. Sie ist schlagfertig, hat immer ein witzigen Spruch auf den Lippen und ist eine ziemlich starke Persönlichkeit. Nate ist genauso wie Bishop und der ganze Club ziemlich geheimnisvoll.Dennoch mag ihn eigentlich ganz gerne, kann aber nicht mal wirklich genau beschreiben wieso es so ist. Für mich wirkt er weniger gefährlich als die anderen und scheint sich wirklich für die Menschen zu interessieren die ihm wichtig sind. Bishop kann ich gar nicht einschätzen. Manchmal ist er einfach nur der größte Idiot während er in anderen Szenen einen sympatischen Eindruck gemacht macht. Aber im großen und ganzen vertraue ich hier niemanden.

Es gab ein paar stellen bei denen ich mir nicht sicher war, ob uns die Autorin mit Absicht auf eine falsche Fährte locken will oder ob Madison doch ein bisschen naiv ist. Zum Beispiel findet Madison ein Buch von dem sie sehr fasziniert ist. Für mich war von vornherein klar um was für ein Buch es sich handel könnte doch der Protagonistin schien das überhaupt nicht klar zu sein.Natürlich steckt hinter dem Buch noch viel mehr als es den Anschein macht und dieser Plottwist hat mich auch komplett überrascht, trotzdem konnte ich nicht verstehen wie sie nicht begreifen konnte was sie da eigentlich liest. Oder der Moment als Bishop ihr die Wahrheit sagt. Sie nimmt es einfach hin ohne Nach zufragen und ganz plötzlich hat sie keine Zweifel mehr und alles was die Gang ihr angetan hat ist vergessen? Das erschien mir doch ein bisschen fragwürdig.

Dadurch das man auch als Leser nie weiß warum der Club so handelt wie er handelt und man nie neue Informationen bekommt bin ich auf der suche nach Hinweisen durch die Seiten geflogen. Von der düsteren Stimmung war ich auch mehr als begeistert. Auch wenn das Verhalten des Clubs manchmal sehr unter die Gürtellinie geht haben vor allem diese Szenen bei mir für Spannung gesorgt.

Schon vom Anfang an hat mich das Buch gefesselt. Ich hatte erst ein bisschen Angst enttäuscht zu werden da ich mich so sehr darauf gefreut habe. Meine Erwartungen hat es aber auf alle fälle getroffen, auch wenn ich dachte das dies ein 5 Sterne und kein 4 Sterne Buch wird. Das einzige was mich hier gestört hat waren die Erotik Szenen die überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen haben und teilweise auch viel zu viel waren. Bei der Hälfte des Buches dachte ich die Charaktere machen jetzt bis zum Ende des Buches nichts anderes mehr. Was dann zum Glück nicht der Fall war.

Das Ende fand ich zwar auch ziemlich verwirrend aber unheimlich gut. Wobei es nur noch mehr Fragen aufwirft von denen man eh schon genug hat.

Mein Fazit:
Man muss sich wirklich auf das Buch einlassen können. Teilweise geht es da schon echt brutal her. Aber dennoch fand ich es unglaublich gut und bin gespannt wie es weiter geht. Der Cliffänger ist zwar nicht der fieseste aller Zeiten aber macht trotzdem Neugierig auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 23.08.2019

guter Abschluss

Selection - Die Krone
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Inhalt:
Nach dem Herzinfarkt ihrer Mutter ist es an Eadlyn die Regentschaft zu übernehmen. Als hätte sie nicht schon genug am Hals mit dem Casting und dem plötzlichen verschwinden ihres Zwillingsbruders ...

Inhalt:
Nach dem Herzinfarkt ihrer Mutter ist es an Eadlyn die Regentschaft zu übernehmen. Als hätte sie nicht schon genug am Hals mit dem Casting und dem plötzlichen verschwinden ihres Zwillingsbruders Ahren. All das stresst sie sehr und zweifelt immer mehr dran ob sie es je schaffen wird eine Königin zu sein die ein Platz im Herzen ihres Volkes bekommt.

Meine Meinung :
Entspurt beim Casting. Für Eadlyn wird es Zeit ihren Seelengefährten unter den letzten verblieben Bewerbern zu finden.
Der 5. und somit Finale Teil der Selection Reihe begleitet Eadlyn auf den Höhen und Tiefen ihres doch sehr stressigen Lebens. Nach allem was im letzten Teil passiert ist kann man eine deutliche Charakterentwicklung der Protagonistin erkennen. Sie ist lange nicht mehr die kalte, egoistische Prinzessin die sie einst war, sondern entwickelt sich zu einer liebenswürdigen Regentin die die Probleme des Volkes sehr ernst nimmt und alles in ihrer Macht stehende tut um ihr Volk, aber auch ihre Familie und die Bewerber glücklich zu machen. Langsam aber sicher öffnet sie auch ihr Herz. Sie verliebt sich, doch auch das scheint nur Probleme mit sich zu bringen.

In "Selection-Die Krone" gab es viele Stellen die sich rund um Politik gedreht haben. Mir ist klar das dies fester Bestandteil der Geschichte ist, aber im Gegensatz zu den anderen Bänden kam es mir hier ein bisschen langweilig gestaltet vor. Auch die Spannung hat mir ein wenig gefehlt. Im dritten Teil gab es so viele Action reiche Szenen, dass ich mit genau diesen Erwartungen an das Buch gegangen bin. Anstelle von Action glänzt dieser Teil mit schönen Szenen die zeigen wie wichtig Familie ist.

Die Wahl die Eadlyn getroffen hat war nicht wirklich vorhersehbar, aber ich hatte schon im 4. Teil das Gefühl das es sich in diese Richtung entwickeln könnte, da es für eine menge Drama hätte sorgen können. Dieses blieb aber aus und wurde nur auf wenigen Seiten besprochen. Ich hätte mir da ein bisschen mehr erhofft.
Das Ende kam mir dann auch ein bisschen zu plötzlich, obwohl ich es nicht im geringsten schlecht fand.Ich habe mich für Eadlyn gefreut das sie es endlich geschafft hat ihr Herz zu öffnen. Den Epilog fand ich ganz besonders schön geschrieben. Ein Einblick in die Zukunft der beiden wird uns aber nicht gewehrt was das Ende ziemlich offen lässt. Mich hätte es interessiert ob sie die Pläne die sie für ihr Land hat erfolgreich umgesetzt hat.

Mein Fazit:
Aufgrund des Endes der Haupttrilogie bin ich hier mit anderen Erwartungen ran gegangen was meine Bewertung durchaus beeinflusst. Mehr als ein Wohlfühlbuch für zwischendurch ist der Finale Band nicht, aber dennoch ein guter Abschluss. 3,5/5 Sterne.