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AnnaP

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Fesselnde Fortsetzung voller Geheimnisse und Widerstand

Roter Stern - Nebel und Asche
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Mit Roter Stern – Nebel und Asche setzt Avery Parker die packende dystopische Geschichte fort und entführt den Leser erneut in eine düstere Welt, die von politischen Intrigen, technologischer Überwachung ...


Mit Roter Stern – Nebel und Asche setzt Avery Parker die packende dystopische Geschichte fort und entführt den Leser erneut in eine düstere Welt, die von politischen Intrigen, technologischer Überwachung und dem verzweifelten Kampf um Freiheit geprägt ist. Die Handlung startet mit hohem Tempo: Rey und Will ahnen, dass das Haus Bingen ein Geheimnis verbirgt, das bis in die Tiefen des Untergrunds reicht. Während sie versuchen, die mysteriösen Zusammenhänge aufzudecken, droht das Jarl'sche Regime jenseits der Berge mit fortschrittlicher Technologie und brutalen Methoden jeden Widerstand zu zerschlagen.

Parker gelingt es hervorragend, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Die allgegenwärtige Überwachung durch Drohnen, das ständige Gefühl der Bedrohung und der wachsende Widerstand sorgen für eine mitreißende und fesselnde Leseerfahrung. Die Charaktere entwickeln sich weiter, insbesondere Rey, die zunehmend mit der harten Realität des Kampfes konfrontiert wird und lernen muss, wem sie wirklich vertrauen kann.

Ein besonderes Highlight des Buches ist die dichte und bildhafte Erzählweise. Die Beschreibungen der unterirdischen Netzwerke, der Widerstandszellen und der kaltblütigen Brutalität des Regimes sind so eindringlich, dass sie beklemmend realistisch wirken. Die Mischung aus technologischem Fortschritt und politischer Unterdrückung schafft eine Welt, die erschreckend nah an unserer eigenen Realität zu liegen scheint und zum Nachdenken anregt.

Fazit:
Roter Stern – Nebel und Asche ist eine gelungene Fortsetzung, die mit starken Charakteren, cleveren Plotwendungen und einer intensiven Atmosphäre überzeugt. Fans dystopischer Romane, die Tiefgang, politische Machtspiele und emotionale Konflikte schätzen, werden diesen Band kaum aus der Hand legen können. Ein absolutes Muss für Liebhaber des Genres!

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Fesselnde Dystopie mit aktueller Thematik

Roter Stern - Namenlos
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Fesselnde Dystopie mit aktueller Thematik
"Roter Stern – Namenlos" von Avery Parker erzählt die packende Geschichte zweier Kinder, die ihr Elternhaus verlassen müssen, um in einer zerfallenden Gesellschaft ...

Fesselnde Dystopie mit aktueller Thematik
"Roter Stern – Namenlos" von Avery Parker erzählt die packende Geschichte zweier Kinder, die ihr Elternhaus verlassen müssen, um in einer zerfallenden Gesellschaft ohne Identität neu anzufangen. In einer Welt, die durch strikte Kontrolle und Manipulation geprägt ist, möchten ihre Eltern nicht, dass sie in einem solchen Umfeld aufwachsen.

Parkers Schreibstil besticht durch seine Vielschichtigkeit, indem sie die Handlung aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und so der Erzählung Tiefe verleiht. Dieser Perspektivwechsel macht die Geschichte lebendig und dynamisch, und ermöglicht es dem Leser, die komplexen Geschehnisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.

Die behandelten Themen, wie die Einschränkung des eigenen Willens und die Manipulation durch Informationen, sind hochaktuell und spiegeln reale gesellschaftliche Probleme wider. Diese authentische Darstellung verleiht der Dystopie eine erschreckende Relevanz.


Dieser Band ist der Auftakt einer Reihe bildet und erzählt vor allem die Vorgeschichte. Die Vorfreude auf die Fortsetzung groß, da das Buch Neugier weckt und die Erwartung steigert, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird.

Ich vergebe dem Buch 5 von 5 Sternen und freue mich auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Toller Reihenauftakt

Die rote Königin (Die Farben des Blutes 1)
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Mare hat rotes Blut und muss den Silbernen dienen. Doch plötzlich entwickelt sie besondere Fähigkeiten und wird als Silberne ausgegeben, um die Ordnung zu wahren. Gleichzeitig unterstützt Mare heimlich ...


Mare hat rotes Blut und muss den Silbernen dienen. Doch plötzlich entwickelt sie besondere Fähigkeiten und wird als Silberne ausgegeben, um die Ordnung zu wahren. Gleichzeitig unterstützt Mare heimlich die Rebellion.

Mare ist eine unglaublich sympathische Protagonistin, in die man sich sofort hineinversetzen kann. Ihre realistische Darstellung und ihr Versuch, das Beste aus ihrer schwierigen Lage zu machen, machen sie sehr greifbar. Der Weltenbau ist mein persönliches Highlight: Die logisch durchdachte Gesellschaftsspaltung in Rote und Silberne sowie die magischen Fähigkeiten verstärken die Konflikte. Neben Mare gibt es viele interessante Charaktere, wie die Prinzen Cal und Maven, über die ich gerne mehr erfahren möchte.

Die Handlung ist äußerst spannend, auch wenn bisher nur an der Oberfläche gekratzt wurde. Der angenehme Schreibstil rundet das Leseerlebnis ab. Der Cliffhanger am Ende ist besonders gemein, und ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzung zu lesen.

Veröffentlicht am 04.06.2025

Spannend, vielschichtig und überraschend


Plutonium
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Handlung und Charaktere sind gut getroffen und die Geschichte ist spannend erzählt.

Der Schreibstil des Romans hat mir direkt gefallenDer Schreibstil des Romans hat mir direkt gefallen. Die Erzählung ...

Handlung und Charaktere sind gut getroffen und die Geschichte ist spannend erzählt.

Der Schreibstil des Romans hat mir direkt gefallenDer Schreibstil des Romans hat mir direkt gefallen. Die Erzählung ist kraftvoll und zugleich sehr nahbar, ohne dabei an Spannung einzubüßen. Es gelingt Crown, eine Atmosphäre zu schaffen, die sich irgendwo zwischen nervenzerreißendem Thriller und persönlichem Drama bewegt.
Jess als Protagonistin ist wunderbar vielschichtig. Sie stolpert förmlich in die Agentenwelt, nur weil sie den "Falschen" kennt. Die Gefahr, in der sie schwebt, ist ihr an manchen Stellen nicht wirklich bewusst, aber ihr Gegenspieler ist unglaublich manipulativ. Als Jess ihren verwundeten, halb toten Mann aus einer Zelle heraus sieht, musste ich wirklich kurz innehalten, da ich dachte, Chris sei tot. Was passiert, werde ich aber nicht verraten. Es ist spannend, aber ihre Handlungen haben sie in diese Situation gebracht und ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte.
Besonders gut haben mir die zahlreichen Wendungen gefallen. Immer wieder hat mich die Story überrascht und dazu gebracht, meine Einschätzungen zu hinterfragen. Die Balance zwischen den persönlichen Momenten und der Bedrohungslage ist sehr gelungen – nie verliert man den Überblick, obwohl die Themen komplex sind.
Auch die Einbindung von realistischen Geheimdienstabläufen und der detaillierten Recherche merkt man dem Buch an. Das hat das Lesen für mich zu einem echten Erlebnis gemacht.
Kurz gesagt: Plutonium ist eine lohnende und spannende Geschichte. Absolut lesenswert.

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