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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2024

Sehr unterhaltsam

Trial of the Sun Queen
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Zu ‘Trial of the Sun Queen’ hatte ich vor dem Lesen eher gemischte Meinungen gehört. Es wurde teilweise als Abklatsch von ‘Das Reich der sieben Höfe’ bezeichnet, aber das ist meiner Meinung nach nicht ...

Zu ‘Trial of the Sun Queen’ hatte ich vor dem Lesen eher gemischte Meinungen gehört. Es wurde teilweise als Abklatsch von ‘Das Reich der sieben Höfe’ bezeichnet, aber das ist meiner Meinung nach nicht der Fall. Klar, es gibt auch Fae, aber ansonsten habe ich hier keine wirklich großen Ähnlichkeiten bemerkt. Da hat es mich schon eher an ‘The Serpent and the Wings of Night’ erinnert, aber ich würde es keinesfalls als Kopie bezeichnen. Es geht um einen Wettbewerb, bei dem 10 Frauen um die Hand des Sonnenkönigs kämpfen. Die Protagonistin Lor tritt dabei als Außenseiterin an, denn sie ist der einzige Mensch in der Runde. Ich fand sie wirklich toll. Sie ist klug, tough und nicht auf den Mund gefallen. Neben Kapiteln aus ihrer Sicht gab es auch Kapitel aus der Sicht von Nadir. Ihn lernt man nicht ganz so gut kennen wie Lor, was vielleicht auch ein bisschen daran liegt, dass seine Kapitel nicht aus der Ich-Perspektive erzählt wurden. Dadurch war es etwas schwerer ihn einzuschätzen. Die Handlung fand ich spannend, nur zwischendurch gab es ein paar Längen. Auch das Worldbuilding hätte gerne etwas umfangreicher sein können. Insgesamt fand ich das Buch aber sehr unterhaltsam und sehe viel Potential in der Reihe. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.05.2024

Spannend und humorvoll

Die Roten Schriftrollen
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‘Die Roten Schriftrollen’ von Cassandra Clare und Wesley Chu hat mich positiv überrascht. Ich habe von diesem Buch bzw. Hörbuch einen netten Zusatzband zur City of Bones Reihe erwartet, aber es war so ...

‘Die Roten Schriftrollen’ von Cassandra Clare und Wesley Chu hat mich positiv überrascht. Ich habe von diesem Buch bzw. Hörbuch einen netten Zusatzband zur City of Bones Reihe erwartet, aber es war so viel mehr als das. Das Buch ist eine eigenständige Story, die mich mit viel Humor, aber auch unerwartet viel Spannung überzeugen konnte. Wir begleiten Magnus Bane und Alec Lightwood, die zu meinen Lieblingscharakteren aus dem Shadowhunter Universum zählen. Die beiden wollten eigentlich nur Urlaub in Paris machen, aber stattdessen wurden sie in ein neues Abenteuer verwickelt. Ich habe die Dynamik zwischen den beiden so sehr geliebt. Das Buch ist zeitlich zwischen Band 3 und 4 der City of Bones Reihe einzuordnen. Ich würde außerdem empfehlen vorher die Clockwork Reihe zu lesen, da hier ein Charakter aus der Reihe auftaucht. Natürlich kann man ‘Die Roten Schriftrollen’ auch unabhängig von den anderen Werken aus dem Shadowhunter Universum lesen, aber ich finde dann fehlt einem einfach der emotionale Bezug zu den Charakteren. Cassandra Clares Schreibstil war wie immer super und dieses Mal war mit Wesley Chu noch ein weiterer Autor an dem Buch beteiligt. Eingesprochen wurde das Hörbuch von Johannes Klaußner, der wie ich finde, eine sehr angenehme Stimme hat. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich dieses Hörbuch absolut geliebt habe. Ich habe echt selten so gelacht und der spannende Cliffhanger am Ende hat dafür gesorgt, dass ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Eine große Empfehlung für alle Shadowhunter Fans und die, die es noch werden wollen!

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Veröffentlicht am 14.05.2024

Außergewöhnlicher Fantasy-Roman

Melodie der Asche
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'Melodie der Asche' von Elya Adair ist eins der Bücher, die man erst relativ spät beim Lesen so richtig versteht. Ich hatte am Anfang echt Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Es war für mich ...

'Melodie der Asche' von Elya Adair ist eins der Bücher, die man erst relativ spät beim Lesen so richtig versteht. Ich hatte am Anfang echt Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Es war für mich alles sehr verwirrend und ich wusste teilweise gar nicht, um wen es jetzt geht. Außerdem war ich mir oft nicht sicher, ob das jeweilige Kapitel in der Vergangenheit oder Gegenwart spielt. Aber ich denke, dass die Autorin den Anfang extra so gewählt hat, damit man im späteren Verlauf des Buches diesen Aha-Effekt hat und plötzlich alles Sinn ergibt. So war es zumindest bei mir. Die Geschichte ist wirklich unheimlich komplex. Ich musste mich anfangs erstmal an die ganzen ausgefallenen Namen gewöhnen, die mir aber gut gefallen haben. Auch das Worldbuilding fand ich sehr gut und ich wünschte ich hätte früher bemerkt, dass es eine von der Autorin selbst illustrierte Karte gibt. Diese gibt es nur in der Printversion und nicht im eBook, aber man findet sie auch auf der Instagram Seite der Autorin. Dort hat sie auch wunderschöne Illustrationen zu den Charakteren hochgeladen. Die Charaktere waren wirklich toll ausgearbeitet. Besonders die Protagonisten waren sehr authentisch und ich habe richtig mit ihnen mitgefühlt. Die Liebesgeschichte war tragisch, herzzerreißend und tiefgründig. Die Autorin konnte mich zudem mit ihrem Schreibstil überzeugen. Dieser war sehr poetisch und man hat gemerkt, dass alles genau durchdacht war. Es gab einige brutale Szenen und generell war die Story stellenweise etwas düster. Aber gleichzeitig gab es auch zahlreiche Momente der Liebe und Hoffnung. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, weil die Story wirklich einige Überraschungen bereit hält. Trotz meiner Startschwierigkeiten war das Buch für mich etwas ganz Besonderes und ich werde mich wahrscheinlich noch lange daran erinnern.

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Veröffentlicht am 29.04.2024

Sehr berührend

Glow Like Northern Lights (Strong Hearts 1)
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‘Glow Like Northern Lights’ war mein erstes Buch von Sarah Stankewitz und es hat mir unglaublich gut gefallen. Das Buch hatte eine große Sogwirkung auf mich und besonders während der ersten Hälfte konnte ...

‘Glow Like Northern Lights’ war mein erstes Buch von Sarah Stankewitz und es hat mir unglaublich gut gefallen. Das Buch hatte eine große Sogwirkung auf mich und besonders während der ersten Hälfte konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das lag unter anderem auch am großartigen Schreibstil der Autorin. Dieser war flüssig zu lesen und hat die Emotionen der Charaktere perfekt rübergebracht. Auch das Setting fand ich einfach nur toll. Island wurde sehr bildlich beschrieben und ich habe richtig Lust bekommen einmal selber dorthin zu reisen, um die Landschaft zu erkunden. Von den Charakteren war mir besonders die Protagonistin Lilly sehr sympathisch. Sie musste schon so viel Leid ertragen und es war schön zu sehen, wie sehr sie in Island aufgeblüht ist. Aron mochte ich auch, obwohl ich sein Verhalten bzw. seine Entscheidungen nicht immer gutheißen konnte. Den Plot Twist am Ende habe ich bereits am Anfang des Buches erahnt und es gab auch immer wieder Anzeichen, die in diese Richtung gedeutet haben. Trotzdem fand ich das Ende sehr emotional und auch wenn bei mir keine Tränen geflossen sind, hat mich das Buch sehr berührt. Vor allem der Anfang mit Lillys Bruder Lucas war einfach herzzerreißend. Von mir bekommt das Buch eine große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 29.04.2024

Ich hatte mehr erwartet

Thieves’ Gambit
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Thieves’ Gambit hat mich vor allem durch die Vergleiche mit Ocean's Eleven und The Inheritance Games total angesprochen. Leider waren meine Erwartungen dadurch aber auch sehr hoch und wurden am Ende enttäuscht. ...

Thieves’ Gambit hat mich vor allem durch die Vergleiche mit Ocean's Eleven und The Inheritance Games total angesprochen. Leider waren meine Erwartungen dadurch aber auch sehr hoch und wurden am Ende enttäuscht. Das Buch fängst zunächst sehr vielversprechend an. Es startet mit einem Einbruch und man ist direkt mitten im Geschehen. Auch die Protagonistin Ross war mir von Anfang an sympathisch. Im Gegensatz zu ihrer Mutter, die ich total schrecklich und lieblos fand. Die Idee mit dem Wettbewerb für Nachwuchsdiebe, also dem "Thieves’ Gambit" fand ich wirklich super. Die Rätsel und Aufgaben, die die Teilnehmer lösen mussten, waren teilweise echt spannend, teilweise aber auch eher unspektakulär. Die Lovestory stand im Hintergrund, was ich aber überhaupt nicht schlimm fand. Was mir aber definitiv gefehlt hat, war die Spannung. Es wurde ja mit atemberaubender Spannung, wie es sie seit ‘Die Tribute von Panem’ nicht mehr gab, geworben und das hat sich für mich leider nicht bewahrheitet. Es gab durchaus den ein oder anderen spannenden Moment, aber insgesamt war das Buch teilweise doch eher zäh. Das Ende war dann wieder spannender, aber leider für mich zu vorhersehbar. Es ist genau das eingetroffen, was ich mir nach dem Lesen des Klappentextes gedacht habe. Ich hatte echt gehofft, dass ich hier nochmal überrascht werde.
Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, weshalb ich auch die Fortsetzung nicht lesen werde. Es war definitiv kein schlechtes Buch, aber ich hatte mir einfach mehr erhofft. Ich bin aber schon gespannt auf die Verfilmung und glaube, dass man da noch einiges rausholen kann.

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