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Veröffentlicht am 09.02.2026

Glorreiche und würdige Fortsetzung des Meisterwerks "Winnetou"

Winnetou. Zweiter Band (Taschenbuch)
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Was soll ich sagen, Karl May enttäuscht nie. Die Geschichte mit Old Shutterhand und Winnetou geht weiter, alte Freunde (vor allem einer meiner Lieblingscharaktere, Sam) sind auch dabei, aber vor allem ...

Was soll ich sagen, Karl May enttäuscht nie. Die Geschichte mit Old Shutterhand und Winnetou geht weiter, alte Freunde (vor allem einer meiner Lieblingscharaktere, Sam) sind auch dabei, aber vor allem neue, die einem eine Gänsehaut gerne verpassen und die Geschichte zu ihrem Besten bereichern (Old Death auf die Eins). Mit Winnetou 2 macht man sich ein noch besseres Bild über Winnetou, wobei hier auch man sehr viel über andere Charaktere Sachen lernt, passend zum Profil von Winnetou, der nicht über seinen Rang prahlt, sondern einfach direkt seine Macht demonstriert wenn es nötig ist. Als richtiger Apache hat er eine natürliche Abneigung gegen den Weißen, was natürlich verständlich ist, und nur dank seines Blutsbruders (was für ein krasses Wort mit krasser Bedeutung) redet er mit anderen und wird moralischer weiterentwickelt. Letztendlich gehts im Buch, genauso wie bei dem vorherigen, nicht nur um Winnetou, und auch nicht nur um einer Mörderjagd, sondern um Freundschaft, Heldentaten, Rassismus, Ehre und vieles mehr, dass richtig gelungen (wie auch bei Winnetou 1) erzählt wird.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Wild West at his best

Winnetou. Erster Band (Taschenbuch)
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Einfach wow! Ich hab das Buch gelesen als ich 14 war, und nach 4 Jahren kann ich mich ganz genau erinnern wie es war, wie ich micb gefühlt habe als ich das gelesen habe. Bis dahin kannte ich nicht den ...

Einfach wow! Ich hab das Buch gelesen als ich 14 war, und nach 4 Jahren kann ich mich ganz genau erinnern wie es war, wie ich micb gefühlt habe als ich das gelesen habe. Bis dahin kannte ich nicht den Namen "Winnetou" oder den Autor Karl May. Ich sah das Buch bei einem Trödelmarkt und da dachte ich mir "Indianer? Bin dabei" und als ich damit begann, könnte ich es nicht mehr lassen. Was für Charaktere, was für Erlebnisse! Die Sprache einzigartig, eine Prise altes Deutsch, dass man sich wundert dass man es verstehen kann, die Dialoge sinnvoll, die Beschreibungen passend und einsaugend, dass man hinein tauchen kann und nicht wieder raus will. Ironischerweise fand ich, dass man viel mehr über Old Shutterhand, den Protagonisten (neben Winnetou), erfährt, weil er derjenige ist der die ganze Geschichte erzählt, anstatt Winnetou, aber das ist wirklich überhaupt kein Problem. Man mögt einfach jeden Charakter, spürt die Freude, den Stolz, den die Charaktere mit sich tragen, wenn sie die verschiedene Probleme lösen und der Dopaminspiegel steigt gewaltig. Ein Muss für jeden der Fan von Cowboys und Indianern ist, und ich rede nicht von kitschigen Sachen, sondern meine richtige Wild West type shits, wie "die glorreichen 7".
Das Buch ist einfach krass, ich hab mich von damals an mit dieser Reihe und dem Autor der das alles ermöglicht hat einfach verliebt, und ich glaube, nach diesen Jahren, dass es wieder mal Zeit ist die Reihe zu refreshen.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Eher was für Leseratten

Firmin - Ein Rattenleben
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Eine Ratte erzählt ihr Leben, dass sie wegen Armut Bücher essen müsste, was dazu bewirkte, dass sie schlau geworden ist und lesen und die Menschen verstehen könnte.
Sehr schöne und interessante Idee. ...

Eine Ratte erzählt ihr Leben, dass sie wegen Armut Bücher essen müsste, was dazu bewirkte, dass sie schlau geworden ist und lesen und die Menschen verstehen könnte.
Sehr schöne und interessante Idee. Wollte von Anfang lesen was so da alles erzählt wird, und der Anfang war echt gut (er beginnt damit, dass die Ratte nicht weiß wie sie mit ihrer Erzählung beginnen soll). Leider hat es schnell nachgelassen. Der Anfang war richitg gut gelungen, aus der Sprache könnte man entnehmen, dass die Ratte wirklich schlau war, und trotzdem ging die Geschichte dann den Bach runter. Ein eher kleines Buch, was man schnell lesen kann und somit war das zumindest kein Problem. Aber ich verstehe den Autor nicht. Er könnte wirklich so vieles und tolles schreiben können, aus der Perspektive der Ratte, was sie erlebt und was sie denkt. Es gibt ein paar gute Stellen, das muss ich zugeben. Aber der Fortgang der Geschichte, das Ende, die Personen die vorkommen, quasi alles ist am Ende doch nur etwas was halt vorkommt und wieder weggeht, und die Ratte bevorzugt über nackte Frauen nachzudenken und darüber zu reden (das tut sie und das war einfach komisch), anstatt sich an wirklich wahren, interessanten Dinge zu wenden. Ich finde es nur schade, weil am Ende bittet das Buch meiner Meinung nach fast nichts an. Manche Stellen könnten inspirierend sein und eine tiefere Bedeutung haben, aber wie gesagt, das wurde nicht wirklich gut umgesetzt und es war nicht genug, weil da vor allem nur langweilige und komische Dinge vorkommen. Insgesamt bin ich also enttäuscht, gute Idee aber schlechte Umsetzung, als wäre die Phantasie und Wörterbenutzung des Autors nur begrenzt, obwohl er so vieles damit machen könnte. Und auch der Erzählstil schien am Ende einfach ein nutzloses Geplapper zu werden, am Anfang war es richtig poetisch und schlaumäßig gedankenvoll, und am Ende war einfach alles zerstört. Ich will nichts spoilern, denn am Anfang wird man schon direkt mit dem Ende konfrontiert und somit weiß man "ok, die Geschichte wird am Ende zu Ende gehen", und trotzdem könnte der Weg dahin anders gestaltet werden können. Schade.

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Veröffentlicht am 29.01.2026

Scheinheilig muss man nicht sein um es lese zu können

Shining
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Stephen King hat einfach Talent, egal ob viele es nicht verstehen können. Er nimmt einen Gedanken (und paar Drogen leider) und entfesselt sein ganzes Potenzial. Es geht nicht nur um ein verfluchtes Hotel, ...

Stephen King hat einfach Talent, egal ob viele es nicht verstehen können. Er nimmt einen Gedanken (und paar Drogen leider) und entfesselt sein ganzes Potenzial. Es geht nicht nur um ein verfluchtes Hotel, es geht nicht nur um die Begabung "Shining". Jeder einzelner Charakter bekommt seine eigene Geschichte, jede Geschichte wird innerhalb der andere wieder erzählt. King schreibt viel, für manche zu viel, aber spielt es eine Rolle wenn das was erzählt wird doch spannend und interessant ist? Bei manchen Büchern will man nicht dass sie enden, hier ist es nicht der Fall, weil seine Bücher eben so vollständig geschrieben werden wie es nur geht, so dass man denkt "puh, die Geschichte ist zu Ende, wir sind fertig (im positiven Sinne). Wenn man nur rasante, horromäßige Szenen sehen will, sollte sich den Film angucken, das Buch bittet aber viel mehr an. Und ich hab gerade irgendwo gelesen, dass jemand geschrieben hat, dass das Buch verwirrend ist. 1. stimmt das überhaupt nicht, oder muss man "Shining" haben um es zu checken? 2. das Buch spricht über einen Vater der verrückt wird, also spiegelt sich diese Transformation auch ganz gut in der Geschichte wider. 3. reden manche davon, dass das gruselig ist. Manche Szenen sind bisschen krass, aber insgesamt finde ich, dass eher sich die Atmosphäre bedrückend anfühlt, es gibt schon schlimmere Bücher, für Leute die schon bisschen Erfahrung haben werden es einfach ok finden.
Insgesamt fand ich das Buch sehr gelungen, aber man braucht eben auch bisschen Geduld um es zu schaffen, ist also nicht für jeden geeignet.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

77. Grad Richtung Fehlschlag

Der 77. Grad
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Als ich das Buch sah, hatte ich wirklich Hoffnung. Schönes Cover und rätselhafter Titel, dazu ein interessanter Klappentext und noch dazu die Anmerkung "Ein packender Mysterythriller für die Fans von Scott ...

Als ich das Buch sah, hatte ich wirklich Hoffnung. Schönes Cover und rätselhafter Titel, dazu ein interessanter Klappentext und noch dazu die Anmerkung "Ein packender Mysterythriller für die Fans von Scott McBain und Dan Brown". Ich bin ein Fan von DanBrown und das alles hat sich vielversprechend angehört. Das war aber leider nicht der Fall. Nette Idee, ein Kartenbuchhändler bekommt einen Auftrag um etwas zu entziffern, in aller Geheimschaft und so weiter und so fort, der Klappentext gibt wirklich eine gute Auskunft. Nur, dass das eben auch schon alles gute an der Geschichte ist. Die ganze Geschichte lässt sich wie ein schlecht inszenierter Abenteuer
-Film lesen, der 25% positive Bewertung bei RotenTomatoes hat. Ein vollständig unrealistischer Plot (und dabei gibt's immer wieder blöde Sätze wie "Ich kanns nicht fassen was gerade passiert, als wäre das alles ein Film" oder "Genau wie in einem MysteryRoman jage ich gerade einen Schatz hinterher"). Die Charaktere sind einfach da um zu reden. Man kann sich nicht mit denen identifizieren, und miteinander haben sie auch keine realistische/interessante Beziehung. Harry und Zola hatten früher Konkurrenz miteinander, aber Harry erinnerte sich nicht mehr daran und hat sie einfach um Hilfe gebeten und sie hat einfach mitgemacht, er hat in ihrem Haus geschlafen ohne dass nichts passiert (was sehr gut war, denn unnötige Spice szenen wären dann der Höhepunkt) und alles läuft einfach ohne einen realistischen Sinn. Ihre Entscheidungen waren teilweise auch einfach zum Verzweifeln, ABER die wahre Verzweiflung die mich überkam waren die Bösen die auch den "Schatz" nachjagten. Ich will nicht spoilern, und sage nur, dass die griechische orthodoxe Kirche einfach gar nicht beachtet wird wie sie in Wirklichkeit ist und im Buch trotzdem benutzt, auf falscher Weise, was mich als orthodoxer Christ wirklich getriggert hat. Der Plot, die Charaktere, die Feinde, das Ende, alles war eine einzige Katastrophe. Auf jeden Fall gar nichts mit DanBrown zu tun, denn Ideen hat jeder, und jeder kann sich eine Geschichte über einen geheimen Schatz mit historischen Hintergründen ausdenken, das wahre Talent ist diese Geschichte auch dann richtig zu zeigen und hier war es nicht der Fall. Das einzige was ich loben kann war zumindest die Geschichte der Person die diesen geheimen Brief geschrieben hatte die man in ein paar Kapiteln zwischendurch lesen könnte, denn sie hatte viele richtige historische Ansätze und wurde spannend erzählt (spannender als die Gegenwart wenn auch trotzdem manchmal sehr hinterfragend) und es war eine nette Auffrischung da man die Zeitspannen wechselte. Aber das ist überhaupt nicht genug um das Buch zu empfehlen. Liest DanBrown oder McBain, aber das hier ist nur für denjenigen, der nichts mit seiner Zeit anfangen weiß. Für mich persönlich war das eine Enttäuschung, in fast allen Aspekten.

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