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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die perfekte Mischung aus Spannung und Romantik

Hannahs Entscheidung
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Inhalt:
Nach einem fatalen Streit bricht Hannah Mulligan aus ihrer zerstörerischen Ehe aus. Auf der Flucht nach Fairview, dem Ort ihrer Kindheit und Haus ihrer Großmutter in Charlotte, strandet sie in ...

Inhalt:
Nach einem fatalen Streit bricht Hannah Mulligan aus ihrer zerstörerischen Ehe aus. Auf der Flucht nach Fairview, dem Ort ihrer Kindheit und Haus ihrer Großmutter in Charlotte, strandet sie in Willow Creek, einer idyllischen Kleinstadt in North Carolina. Die geheimnisvolle Cherokee-Indianerin Tayanita gewährt ihr in der Not warmherzig Unterschlupf. Doch Sam Parker, ein ehemaliger Cop, steht ihr von Anfang an ablehnend gegenüber. Sein feindseliges Verhalten irritiert sie, bis sie herausfindet, dass er genau wie sie, ein Geheimnis hütet. In einer misslichen Lage muss sie ausgerechnet ihn um Hilfe bitten. Plötzlich sind sie sich näher, als ihnen lieb ist und während Hannah versucht, ihre verwirrenden Gefühle zu sortieren, spitzt sich die Situation weiter zu. Ihr eifersüchtiger Ehemann Shane taucht auf, um sie zurückzuholen …

Meine Meinung:
„Im Schatten der Appalachen – Hannahs Entscheidung“ ist ein unterhaltsamer, spannender und romantischer Liebesroman, der einen aus der Realität abholt und in das kleine Dörfchen Willow Creek eintauchen lässt.
Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Es war locker-leicht, flüssig und sehr schnell zu lesen.
Die einzelnen Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, sodass ich nicht nur mit der Protagonistin Hannah mit gelitten und mit gefiebert habe, sondern auch die Cherokee-Indianerin Tayanita mir ans Herz gewachsen ist: eine wirklich außerordentlich sympathische und beeindruckende Figur.
Aber dies ist nicht nur ein klassischer Liebesroman, bei denen ja meistens immer nur alles gut und fröhlich ist; nein – es ist zwischendurch richtig spannend: Besonders als Hannahs Noch-Ehemann Shane auftaucht, um sie dazu zu zwingen, wieder zu ihm zu kommen.
Dennoch sind auch romantische, liebevolle Szenen vorhanden, die zeigen, was für eine Leidenschaft vorhanden ist, aber nicht zu viel verraten, sondern noch Platz für die eigene Fantasie lassen: Das ist wirklich gut gemacht.

Fazit:
Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Spannung und Romantik – meiner Ansicht nach auf jeden Fall lesenswert.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Hat die Erwartungen leider nicht erfüllt

Engelskalt
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Inhalt (laut Klappentext):
Ein totes Mädchen, das engelsgleich an einem Baum hängt - um den Hals ein Schild: Ich reise allein. Doch allein wird es nicht bleiben...

Die Spannungssensation aus Norwegen!

Ein ...

Inhalt (laut Klappentext):
Ein totes Mädchen, das engelsgleich an einem Baum hängt - um den Hals ein Schild: Ich reise allein. Doch allein wird es nicht bleiben...

Die Spannungssensation aus Norwegen!

Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: Ich reise allein. Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...

Meine Meinung:
Der Klappentext und das Cover, mit der roten Schrift aus hervorgehobenen Stickereien, haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht und große Erwartungen in mir hervorgerufen. Leider wurden diese nicht erfüllt. Spannungssensation? Wohl eher nicht.
Lediglich zum Ende hin wurde es spannend und fesselnd.

Der Schreibstil war anfangs recht gewöhnungsbedürftig mit seinen vielen und kurzen manchmal abgehackten Sätzen, wurde mit der Zeit aber recht angenehm und hat dazu geführt, dass ich das Buch schnell lesen konnte. Enttäuschend sind aber ein offenbar schlechtes Lektorat und viele Übersetzungsfehler.

Die Handlung wird auf vielen verschiedenen Erzählsträngen eingeführt und nach und nach wird damit ein Netz gewoben, das alles zusammen führt. Allerdings war hier sehr vieles schon vorhersehbar. Schade!

Trotz einer Vielzahl an eingeführten Personen, verlor ich nicht den Überblick und hatte immer alle im Hinterkopf. Das Ermittler-Team ist eine bunte Mischung aus Personen, die alle in einem anderen Gebiet ihre guten Fähigkeiten haben und sich bestens ergänzen. Die verschiedenen Charaktere wurden gut ausgearbeitet und konnten somit einige Sympathien erlangen.

Mein Fazit:
Die Geschichte an sich ist eigentlich gut, aber für einen Thriller war hier vieles zu vorhersehbar, auch wenn das Ende noch einmal einiges heraus gerissen hat.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Amüsant und provokant

Spiel's noch einmal, Gott
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Inhalt (laut Klappentext):
Die Erde – nur ein virtueller Beitrag unter vielen im Creation Cup der Götter? Und noch dazu einer, der auf den hinteren Plätzen herumdümpelt und kurz vor der Disqualifikation ...

Inhalt (laut Klappentext):
Die Erde – nur ein virtueller Beitrag unter vielen im Creation Cup der Götter? Und noch dazu einer, der auf den hinteren Plätzen herumdümpelt und kurz vor der Disqualifikation steht?
Es ist schon harter Tobak, den sich Terry, Untergrund-Comiczeichner und Lebemann, von jenem Fremden anhören muss, der plötzlich in sein Leben tritt und behauptet, als Jesus von Nazareth schon einmal gelebt zu haben. Nur zu gerne würde Terry diesen Götterboten als eine der vielen durchgeknallten New Yorker Existenzen abstempeln und sich weiter seinem um Drogen, Frauen und Reggae kreisenden Leben widmen. Doch dummerweise hat dieser Jess überzeugende Argumente und zudem einen göttlichen Auftrag für ihn: Er möge bitte innerhalb der nächsten sieben Tage die Welt zu retten.

Unterhaltsam, respektlos, aber nie ohne Hintergedanken und bewaffnet mit einer großen Portion Herz zerpflückt Thomas Zippel Weltanschauungen und schickt seine Helden auf eine göttliche Mission.

Meine Meinung:
Die Idee, dass die Welt der Beitrag des Gottes Jova in einem Computerspiel ist, ist in der heutigen Zeit, wo die Freizeitgestaltung jugendlicher viel durch Computer- und Konsolenspiele bestimmt wird, recht interessant.
Die Geschichte wird amüsant, provokant und sarkastisch erzählt. Ich hatte hier oft ein Lächeln auf den Lippen.
Der Schreibstil ist flüssig, frisch und von jugendlicher Alltagssprache geprägt und somit gut und schnell lesbar.
Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet und interessant gestaltet.
Terry, den leicht verrückten Comiczeichner, hatte ich bildlich gut vor Augen. Jess, der in Kate seine alte Liebe wieder entdeckt, ist ein großer Sympathieträger. Und die Götter erinnern – auch namentlich - an bekannte Götter aus Mythologie und dem Christentum.

Fazit:
Ich würde „Spiel’s noch einmal, Gott“ auf jeden Fall weiter empfehlen.
Es hat einen hohen Unterhaltungs- und Belustigungsfaktor.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein unglaublich fesselnder Islamthriller

Tödliche Sure
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Inhalt:
„Dereinst wird ein Hirte euch den Teppich bringen. Er stammt von Mohammed selbst und wird euch weisen den Weg zum Paradies …,“ Könnte eine bislang unbekannte Offenbarung des Propheten das islamische ...

Inhalt:
„Dereinst wird ein Hirte euch den Teppich bringen. Er stammt von Mohammed selbst und wird euch weisen den Weg zum Paradies …,“ Könnte eine bislang unbekannte Offenbarung des Propheten das islamische Glaubensbild nachhaltig erschüttern? Scheich Tabrizi, Oberhaupt einer obskuren schiitischen Sekte, späht am Himmel nach Vorzeichen des ersehnten Jüngsten Gerichts, als ihm seine Leute Kunde von einem Teppich bringen, der eben eine solche Botschaft in sich bergen soll. Die Jagd der Sekte nach dem antiken Stück entwickelt sich erst zum Alptraum für einen deutschen Teppichhändler. Dann zieht die Nachricht vom Teppich Kreise und ruft die Saudis auf den Plan. Gibt es die mysteriöse Sure tatsächlich und was genau bedeutet sie? Grete, die junge, im doppelten Sinn schlagfertige Anwältin des Teppichhändlers, und ihr Joint rauchender Privatermittler müssen zuerst ihren Mandanten aus den Fängen der Sekte retten – und kommen sich dabei näher. Doch am Ende droht wegen des genau genommen harmlosen Textes sogar ein Religionskrieg. Vom Abstrusen zum Grausigen ist es manchmal nur ein Schritt …

Diese Kurzbeschreibung sagt schon alles, was man über dieses Buch wissen muss. Um nicht zu viel zu verraten, möchte ich lieber nichts hinzufügen.

Meine Meinung:
Am Anfang hatte ich leichte Probleme in die Geschichte reinzukommen, da man mit vielen verschiedenen unbekannten Namen konfrontiert wird, die man nicht gleich zuordnen kann. Aber im Laufe der Handlung, kommen die wichtigen Personen immer wieder vor und man bekommt einen guten Überblick.
Thorbergs Schreibstil hat mir allerdings von Anfang an sehr zugesagt. Eine derartige Ausdrucksweise und Wortwahl habe ich bisher in noch keinem Thriller erlebt.
Die Geschichte ereignet sich auf verschiedenen Handlungssträngen, die einerseits aus der Ich-Perspektive der Anwältin Grete und andererseits in der 3. Person bei den anderen Personen erzählt werden. Diese Handlungsstränge überschneiden sich dann immer mal wieder bis sie sich schließlich ineinander verflechten.
Innerhalb der Geschichte lernt man auch nebenbei noch einige Begriffe des Islams kennen.
Das Buch ist von Anfang bis zum Ende spannend und zeigt, dass man nicht alle Muslime über einen Kamm scheren kann, aber auch wie leicht man in den Fanatismus geraten kann.

Fazit:
„Tödliche Sure“ ist absolut lesenswert und regt zum Nachdenken über Religionen an.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Pure Leidenschaft!

Küsse in Florenz
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Inhalt:
Anna hat es im Moment wirklich schwer: Erst stirbt ihre Großmutter, bei der sie aufgewachsen ist, dann erwischt sie ihren Freund, wie er sie mit ihrer besten Freundin betrügt und daraufhin fällt ...

Inhalt:
Anna hat es im Moment wirklich schwer: Erst stirbt ihre Großmutter, bei der sie aufgewachsen ist, dann erwischt sie ihren Freund, wie er sie mit ihrer besten Freundin betrügt und daraufhin fällt sie auch noch durch ihre Prüfung durch, obwohl sie eigentlich eine sehr gute Studentin ist.
Auf Rat ihres Bruders macht sie sich schließlich auf den Weg in das Strandhaus ihrer Eltern, um sich eine Auszeit zu nehmen und auf andere Gedanken zu kommen. Dort lernt sie den heißen Italiener Enrico kennen. Kann er ihr genug Ablenkung verschaffen? Oder stürzt sie von einer Liebeskatastrophe in die nächste?

Meine Meinung:
Der Schreibstil von Lina Roberts gefällt mir unglaublich gut. Sie schreibt so locker leicht, dass man das Buch gar nicht aus den Händen legen möchte und es an einem Tag durchlesen könnte.
Die Geschichte ist spannend und voller Leidenschaft.
Besonders erfreut war ich darüber, dass der Liebhaber endlich mal kein blonder Mann war – wie in so vielen anderen Büchern, sondern ein rassiger, dunkelhaariger Südländer :D Herrlich!

Fazit:
Wer eine spannende Geschichte voller Leidenschaft lesen möchte, der ist hier bestens aufgehoben!