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Ari_Morrison

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2020

Spannende Geschichte mit authentischen Charakteren

Im Tal des Fuchses
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Klappentext:

Was, wenn dein Entführer spurlos verschwindet und niemand weiß, wo du bist?

Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ...

Klappentext:

Was, wenn dein Entführer spurlos verschwindet und niemand weiß, wo du bist?

Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken, bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert.

Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal …

Meinung:

Der Schreistil von Charlotte Link ist leicht verständlich und gut zu lesen, obwohl die Geschichte teils etwas langatmig und zäh war.

Die Charaktere fand ich ziemlich gelungen; die meisten waren sehr vielschichtig und authentisch, obwohl Nora mich oft genervt hat und ich ihr Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen kann.

Besonders spannend fand ich Ryan. Trotz seiner grausamen Taten hatte ich teilweise Mitleid mit ihm, da seine Vorgeschichte wirklich schlimm war.
Kaum wird er aus dem Gefängnis entlassen, holt seine Vergangenheit ihn ein. Man fragt sich immer wieder, ob Vanessa sich befreien konnte und es nun auf ihren Peiniger abgesehen hat, oder ob noch etwas ganz anderes dahintersteckt.

Auch Matthew ist ein interessanter Charakter, der schon viel erlebt hat. Nach dem Verschwinden seiner Frau hat er sich vollkommen zurückgezogen und wenig Kontakt zu anderen Menschen gehabt.
Die Ungewissheit macht ihn fertig und anfangs ist er ein psychisches Wrack.
Als ein befreundetes Ehepaar ihm Jenna vorstellt und ihre Freundin unter denselben Umständen wie Vanessa verschwindet, begeben die beiden sich zusammen auf die Suche nach ihr. Schnell merken sie, dass nicht alles so ist, wie es scheint.

Charlotte Link verwebt gekonnt die Schicksale verschiedenster Charaktere und baut immer wieder erschreckende Plot twists ein.
Nach dem Klappentext bin ich jedoch davon ausgegangen, dass es größtenteils um Vanessa geht.

Cover:

Das Cover gefällt mir ziemlich gut und es passt zu der Geschichte. Ein gelungenes Krimi-Cover!

Fazit:

Eine spannende Geschichte mit vielschichtigen Charakteren, die teilweise jedoch ein wenig langatmig war.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.10.2020

Ein tolles Debüt mit einer wichtigen Message

Children of Blood and Bone
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Klappentext:

Sie töteten meine Mutter.
Sie raubten uns die Magie.
Sie zwangen uns in den Staub.
Jetzt erheben wir uns.

Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler ...

Klappentext:

Sie töteten meine Mutter.
Sie raubten uns die Magie.
Sie zwangen uns in den Staub.
Jetzt erheben wir uns.


Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung.

Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr und ihrer treuen Löwenesse alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt …

Meinung:

Der Schreibstil von Tomi Adeyemi ist angenehm zu lesen und man kann der Geschichte gut folgen. Die Welt, die sie erschaffen hat, ist vielseitig und wird detailliert beschrieben, die einzelnen Handlungsstränge und Probleme, vor die die Protagonisten gestellt werden, werden jedoch oft zu schnell abgehandelt.

Zélie ist eine sehr vielschichtige Protagonistin, die von vielen Schicksalsschlägen geprägt ist. Manchmal war sie extrem stur und dickköpfig, aber das gehört nunmal zu ihr und ist eine für die Handlung entscheidende Charaktereigenschaft.
Auch ihr Mut ist erstaunlich; dass sie so viel für die anderen opfert. Sie ist eine Kämpfernatur und gibt nicht so schnell auf. Zélie ist eine unglaublich interessante Figur und ich fand es spannend, zu beobachten, wie sich ihre tragische Vergangenheit auf ihr Verhalten bzw. Ihr Handeln auswirkt und wie sich ihr Charakter im Laufe der Handlung verändert.

Auch ihr Bruder Tzain, der leider keine „eigenen“ Kapitel bekommen hat, ist sehr interessant. Obwohl er der ältere ist, scheint Zélie das Gefühl zu haben, sie wäre für ihn verantwortlich und müsse auf ihn aufpassen.
Tzain selbst ist fürsorglich und zeigt sich immer sehr verständnisvoll. Auch er versucht, auf seine kleine Schwester aufzupassen und macht sich ständig Sorgen um sie.

Tzains Beziehung zu Amari, der Prinzessin, fand ich süß, obwohl sie recht vorhersehbar war. Die (Liebes-) Geschichte der beiden wurde teilweise ein wenig vernachlässigt und ich hoffe, dass sie im nächsten Band mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Amari ist, wie schon gesagt, die Prinzessin von Orisha. Durch ihren strengen Vater, der nach dem Tod seiner ersten Familie seine zweite Frau und ihre Kinder beschützen wollte, indem er sie nicht „verweichlichen lässt“, wurde Amari schon in frühester Kindheit geprägt. Immer wieder wurde sie gezwungen, gegen ihren Bruder Inan zu kämpfen.
Als sie sich weigerte, wurde sie durch ihn am Rücken schwer verletzt. Sie versuchte jahrelang, die Narbe zu verstecken und sah nicht, dass es ein Zeichen von Stärke war, sich ihrem dominanten Vater zu widersetzen.
Amari macht im Laufe des Buches eine beachtliche Charakterentwicklung durch. Anfangs ist sie an das bequeme Leben im Palast gewöhnt und dadurch sehr empfindlich, durch die lange, beschwerliche Reise verändert sie sich allerdings und wird zu einer entschlossenen jungen Frau, die für die Gerechtigkeit in ihrem Königreich kämpft.

Inan ist schwer zu durchschauen. Auch er hatte unter seinem Vater zu leiden, doch er war schwächer als Amari und schaffte es nicht, sich seinem Vater entgegenzustellen.
Zu Beginn ist er sogar bereit, seine Schwester zu jagen und geht über Leichen, um seinen Vater stolz zu machen und sich seinem Platz als Thronfolger als würdig zu erweisen.

Das Worldbuilding finde ich toll, obwohl auf die verschiedenen Maji-Clans nicht so genau eingegangen wurde. Die verschiedenenWesen wie beispielsweise die Löwenessensind so interessant, gerade weil sie den realen Löwen so ähnlich sind.
Durch diese Realitätsnähe wirkt die Fantasiewelt irgendwie authentischer und man kann sich viel besser in die Personen hineinversetzen. Außerdem ist es viel einfacher, sich etwas vorzustellen, was man in ähnlicher Form schon einmal gesehen hat.

Ich finde es großartig, dass Adeyemi mit ihrem Buch auf Rassismus aufmerksam machen möchte und das Nachwort hat mich wirklich berührt. Es sollte mehr Autoren geben, die durch ihre Bekanntheit etwas verändern möchten. Weiter so!

Cover:

Das Cover ist wirklich wunderschön und zeigt Zélie. Ihre weißen Haare sind sehr auffällig und das gesamte Cover ist ein totaler Eyecatcher.
Auch unter dem Schutzumschlag sieht das Buch toll aus. Durch die goldene Schrift wirkt es irgendwie edel.

Fazit:

Ein tolles Buch mit einer unglaublich wichtigen Message, das jeder einmal gelesen haben sollte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.10.2020

Ein Muss für jeden Fantasy-Fan

Das Vermächtnis der Drachenreiter
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Klappentext:

Als Eragon auf der Jagd einen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Denn aus dem Stein schlüpft ein Drachenjunges und beschert Eragon ein Vermächtnis, ...

Klappentext:

Als Eragon auf der Jagd einen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Denn aus dem Stein schlüpft ein Drachenjunges und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt. Über Nacht wird er in eine schicksalhafte Welt voller Magie und dunkler Mächte geworfen, die regiert wird von einem Herrscher, dessen Grausamkeit keine Grenzen kennt. Mit nichts als einem Schwert bewaffnet, stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse, an seiner Seite seine treue Gefährtin, der blaue Drache Saphira.


Meinung:

Paolinis Schreibstil ist flüssig und er beschreibt Alagaesia sehr detailliert und bildlich aus Eragons Sicht. Dadurch hat man das Gefühl, man wäre mittendrin und man bekommt einen viel besseren Einblick in Eragons Gefühls- und Gedankenwelt.

Die Geschichte entwickelt sich recht langsam; anfangs geht es erstmal um den Alltag in Alagaesia und Eragons Familie. Nach und nach steigt die Spannung, seine Feinde kommen immer häufiger vor und ein Ereignis folgt aufs nächste. Paolini überrascht mit Plot twists und stellt seinen Helden vor viele Herausforderungen.

Eragons Charakter macht hierbei eine ganz enorme Entwicklung durch. Er wächst an seinen Aufgaben und lernt aus seinen Fehlern. Dadurch wirkt er authentisch und wird dem Leser zunehmend sympathischer.

Auch seine Beziehung zu Saphira verändert sich stark. Hat er sie am Anfang noch manchmal wie eine Art Haustier behandelt, so ist sie zum Ende des Buches hin eine gleichberechtigte Partnerin geworden. Die Gespräche zwischen den beiden sind sehr humorvoll geschrieben, teilweise aber auch ziemlich tiefgründig.

Brom ist eine sehr interessante Figur. Auf der Reise lehrt er Eragon nicht nur den Schwert- und Faustkampf, sondern auch Bruchstücke der Alten Sprache und die Anwendung von Magie. Besonders seine Vorgeschichte hat mich berührt und ich hatte wirklich Mitleid mit ihm, möchte allerdings niemandem hier spoilern.

Das Worldbuilding finde ich auch unglaublich toll, obwohl mir einige Städtenamen etc. aus anderen großen Werken wie „Der Herr der Ringe“ bekannt vorkamen. Da Paolini dieses Buch aber mit 15 Jahren zu schreiben begonnen hat und mich die Geschichte ansonsten fesseln konnte, kann ich darüber allerdings hinwegsehen.

Cover:

Das Cover zeigt Saphira und ist in verschiedensten Blautönen gestaltet. Das gefällt mir sehr gut und Saphira sieht genau so aus, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Fazit:

„Eragon“ ist ein Buch, das nach einem etwas zähen Anfang unglaublich an Fahrt aufnimmt und mit überraschenden Plot twists und einem tollen Worldbuilding überzeugt. Ich kann diese Buchreihe jedem Fantasy-Fan nur ans Herz legen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.10.2020

Ein schönes Kinderbuch

Spirit Animals, Band 1: Der Feind erwacht
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Klappentext:

In Erdas trinken jedes Jahr alle elfjährigen Kinder von einem geheimnisvollen Nektar. Wenn sie zu den Auserwählten gehören, erscheint ihnen daraufhin ein Seelentier, mit dem sie eine besondere ...

Klappentext:

In Erdas trinken jedes Jahr alle elfjährigen Kinder von einem geheimnisvollen Nektar. Wenn sie zu den Auserwählten gehören, erscheint ihnen daraufhin ein Seelentier, mit dem sie eine besondere Bindung eingehen.

In diesem Jahr verbinden sich vier der Kinder jeweils mit einem der legendären Gefallenen Tiere: Abeke erscheint die Leopardin Uraza, Conor ruft den Wolf Briggan, Meilin die Pandabärin Jhi und Rollan den Falken Essix.

Erdas wird kurz darauf von einer dunklen Macht angegriffen, die nur mithilfe der Freunde bezwungen werden kann. Plötzlich stehen sie im Mittelpunkt eines Konflikts, dessen Ursprung viele Jahre zurückliegt. Wem können sie trauen? Wer will Erdas retten und wer das Land zerstören?

Conor, Meilin und Rollan werden von dem Bund der Grünmäntel um Unterstützung gebeten. Abeke dagegen wird von Zerif abgefangen, der ein Freund zu sein scheint. Im Gebirge von Amaya treffen die vier Freunde wieder aufeinander. Hier lebt das Große Tier Arax, dessen Talisman seinem Besitzer übermenschliche Kräfte verleiht. Die Grünmäntel wollen ihn nutzen, um Erdas zu schützen. Zerif verfolgt jedoch ein ganz anderes Ziel …


Meinung:

Der Schreibstil von Brandon Mull ist flüssig und gut verständlich. Dadurch können auch kleinere Kinder der Handlung folgen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Abeke, Connor, Meilin und Rollan erzählt und durch die Abbildungen der Seelentiere über der jeweiligen Kapitelüberschrift weiß man immer, aus wessen Sicht das Kapitel geschrieben ist.

Abeke hatte eine schwierige Kindheit, da ihr Vater ihre ältere Schwester Soama bevorzugt hat. Da Abeke – im Gegensatz zu den anderen Mädchen in ihrem Dorf – lieber jagt als zu töpfern, kommt es gleich zu Beginn des Buches zu einem Streit zwischen ihr und ihrem Vater. Ihr Seelentier, die Leopardin Uraza, passt gut zu ihr und ihrer kämpferischen Art, wodurch die beiden von Anfang an ein Herz und eine Seele sind.

Der 12-jährige Connor arbeitete vor der Zeremonie als Diener von Devin Trunswick, dem ältesten Sohn des Grafen, bei dem Connors Vater Schulden hatte. Als der Sohn des Schäfers den Wolf Briggan ruft, ist er zunächst misstrauisch. Wölfe hatten drei seiner Lieblingshunde getötet und nur durch den Verlust vieler Schafe durch die Wölfe hatte Connors Vater überhaupt Schulden gemacht. Doch schnell legt sich das Misstrauen und der loyale und gutmütige Connor freundet sich mit Briggan an.

Meilin ist die Tochter eines angesehenen Kommandanten und bekam schon in früher Kindheit Privatunterricht in verschiedensten Kampftechniken. Anfangs ist sie erschrocken, weil sie sich ein Seelentier erhofft hatte, das besser zu ihr und ihrem Charakter passt. Doch im Laufe der Geschichte wird klar, dass sie und die Pandabärin Jhi sich perfekt ergänzen und die Ruhe, die Jhi ausstrahlt, wirkt sich positiv auf die temperamentvolle Meilin aus.

Rollan ist als Waisenkind in den Straßen Concorbas aufgewachsen. Schon auf den ersten Seiten beweist er seinen Mut und seine Treue, als er für einen Freund ein Medikament besorgen will. Besonders anfangs ist auch die Beziehung zwischen Rollan und seinem Seelentier Essix, dem Gerfalken, angespannt. Sie hört nicht auf ihn und scheint genauso stur zu sein wie Rollan, doch er lernt, mit ihr umzugehen und die beiden werden zu einem eingespielten Team.

Insgesamt wird in dem Buch immer wieder betont, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind. Dadurch werden den Kindern wichtige Werte vermittelt.

Cover:

Das Cover zeigt die vier Helden und ihre Seelentiere. Es ist schön gestaltet und passt gut zu der Handlung.

Fazit:

Ein schönes Buch für Kinder ab ca. 10 Jahren mit einer spannenden Geschichte und tollen Charakteren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.10.2020

Bibliophiles Schmuckstück

Stolz und Vorurteil
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Meinung:

Ich möchte zuerst sagen, dass ich nicht so sehr auf die Geschichte selbst eingehen werde. Jane Austens Schreibstil ist einfach nur toll und „Stolz und Vorurteil“ mein absolutes Lieblingsbuch. ...

Meinung:

Ich möchte zuerst sagen, dass ich nicht so sehr auf die Geschichte selbst eingehen werde. Jane Austens Schreibstil ist einfach nur toll und „Stolz und Vorurteil“ mein absolutes Lieblingsbuch.

Das Jane Austen sich – so wie Lizzy es in dem Buch tut – gegen das Patriarchat zur Wehr setzte, sich nicht unterdrücken ließ und trotz all der Vorbehalte der anderen Menschen zu dieser Zeit ihre Bücher veröffentlichte, macht sie in meinen Augen zu einer unglaublich starken und selbstbewussten Frau.

Lizzy ist eine der revolutionärsten und vielfältigsten Figuren, die ich kenne und die Geschichte um sie und Darcy verzaubert mich jedes Mal aufs Neue.

Aber nun zu dieser Ausgabe: das Buch ist hochwertig und die Gestaltung einfach nur wunderschön! Die in den Einband eingestanzten Blumen, die goldenen Verzierungen und das weinrote Lesebändchen lassen das Buch schon von außen edel und wertvoll wirken.

Innerhalb des Buches setzt sich das fort; viele kleine Extras und die schönen Illustrationen von Marjolein Bastin machen die Ausgabe vom Coppenrath Verlag zu einem bibliophilen kleinen Schatz. Auf fast jeder Seite findet man kleine Bilder von Vögeln, Schmetterlingen und Blumen, die die Romantik und den Charme, der von diesem Buch ausgeht, noch unterstreichen.

Die Karten, Briefe, Stammbäume etc. machen das Ganze zu einem unvergleichlichen Leseerlebnis und die Geschichte selbst wird viel greifbarer.

Einzig die Übersetzung gefällt mit persönlich nicht ganz so gut. Ich finde, dass Jane Austens stilvolle, romantische und etwas altertümliche Sprache in der Übersetzung von Karin von Schwab nicht so gut zur Geltung kommt.
Allerdings haben wahrscheinlich viele Menschen ein Problem mit genau dieser Art von Sprache, weshalb ich nachvollziehen kann, warum diese Übersetzung gewählt wurde.

Fazit:

Insgesamt ist diese Schmuckausgabe fantastisch und sollte in keinem Bücherregal fehlen.
Eine absolute Leseempfehlung!!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere