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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2016

Spannender Thriller, allerdings mehr für Jugendliche geeignet!

Secrets. Wen Emma hasste
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Gefährliche Bekanntschaften, unehrliche Freundinnen, dunkle Geheimnisse und Lügen. Wer ist Freund und wer Feind? Wie gut kennst du deine Freundinnen wirklich?

Eine berauschende Abschiedsparty, Alkohol ...

Gefährliche Bekanntschaften, unehrliche Freundinnen, dunkle Geheimnisse und Lügen. Wer ist Freund und wer Feind? Wie gut kennst du deine Freundinnen wirklich?

Eine berauschende Abschiedsparty, Alkohol fließt in Strömen, vier Freunde, ein Spiel, eine Klippe, eine Tote.

Nach dem schrecklichen Unfall und Tod ihrer besten Freundin Marie, macht Emma sich auf die Suche nach der Ursache. Was ist in dieser Nacht wirklich passiert? Warum war Marie später noch bei den Klippen? Ist sie gesprungen oder wurde sie gestoßen? Diese Fragen gehen Emma durch den Kopf. Irgendein entscheidendes Detail scheint zu fehlen, aber sie erinnert sich nicht mehr genau was geschehen ist. Hat man ihnen etwas ins Getränk gemischt? Ihr Zwillingsbruder und Kassy waren die einzigen, die Marie gesehen haben, bevor sie starb, doch sie wollen dazu nichts sagen, und tun so als ob sie nie da gewesen wären. Dann taucht plötzlich dieser Unbekannte auf.Tobi, er gibt an ein Freund von Marie gewesen zu sein, doch keiner weiß von ihm, was Emma misstrauisch werden lässt ,doch dann erdrückt sie die Last der Schuldgefühle und sie erzählt ihm doch mehr als ihr lieb ist. Sie erhofft sich in Maries Tagebuch mehr zu erfahren, Geheimnisse, die sie niemandem anvertraut hat...erschreckenderweise muss sie auch feststellen, dass Marie nicht die war, für die sie hielt und Kassy verbreitet zu allem Überfluss auch noch Gerüchte über Emma. Weiß sie etwa von dem, was Emma ihr angetan hat und möchte sich rächen? Dann schaltet sich noch ein Detektiv ein und ermittelt im Mordfall...wer hatte Marie auf dem Gewissen?



Der Klappentext verspricht viel Spannung und gemeine Intrigen zwischen den Freundinnen, doch so ganz überzeugen konnte mich das Buch leider nicht. Ich hatte mir mehr Spannung und unschöne Geheimnisse erwartet, mehr Zickereien und Lügen. Die Clique ist mehr oder weniger ein Stereotyp, weil es einmal die Hübsche gibt - Marie, die Schüchterne und unsichere Pummelige - Emma, und dann noch die Coole, etwas Rebellische - Kassy, allerdings finde ich das es durchaus realistisch dargestellt ist und ähnlich ablaufen könnte. Die Heimlichkeiten passen auch dazu, allerdings waren sie mir zu simpel gestrickt, zwar ziemlich realistisch, aber eben nicht spannend genug. Ich hatte mehr in Richtung heimlich Freund ausspannen, der anderen irgendwelche hinterlistigen Gerüchte anhängen oder sie im Netz mobben etc. erwartet. Einfach etwas das krasser und härter ist. Dies sind eher kleine Gemeinheiten, welche die Geschichte leider kaum aufmischen und etwas fad erscheinen lassen. Verglichen mit anderen Thrillern ist dieser eher etwas für leichtere Gemüter, die nicht so viel Thriller vertragen, also meiner Einschätzung nach ist diese Geschichte mehr für Jüngere, Teenager/Jugendliche geeignet, die auf so typische 0815-Freundinnen-Intrigen-Geschichten stehen. Dennoch würde ich gerne wissen wie es mit dem zweiten Band weitergeht, vor allem weil die Mordgeschichte um Emma doch etwas Spannung erzeugt :)

Veröffentlicht am 04.12.2016

Alles was man sich in einer Dystopie nur wünschen kann!

Saymon's Silence - New Horizon
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Achtung: Spoiler!

Eine Welt voller Armut, Tod, Gewalt und allen voran der Schattentod. Der Virus, welcher alle in Angst und Schrecken versetzt! Doch es gibt Hoffnung, sie liegt fernab, am neuen Horizont ...

Achtung: Spoiler!

Eine Welt voller Armut, Tod, Gewalt und allen voran der Schattentod. Der Virus, welcher alle in Angst und Schrecken versetzt! Doch es gibt Hoffnung, sie liegt fernab, am neuen Horizont und verspricht Sicherheit!

Saymon, ein tapferer Junge, der sich schon seit Jahren in der kalten Welt dort draußen rumschlägt, sich vor den "Hicks" versteckt halten muss, die ihn am liebsten auf dem Scheiterhaufen verbrennen sehen wollen,weil sie ihm und den anderen Vexs die Schuld an ihren Umständen geben - gar nicht zu Unrecht wie man später erfährt. Doch er trägt mit sich ein großes Handicap herum. Er kann nicht sprechen und schreiben und ihm fehlen jegliche Erinnerungen an seine Kindheit. Somit bleiben ihm nur die nonverbalen Ausdrücke mit denen er versucht zu kommunizieren. Bis er die kleine Anny trifft, dessen Eltern vom Schattentod befallen sind und sie bei einem vorzeitigen Ableben anstecken könnten. So sucht Saymon eine besser Welt für Anny, in einer besseren Gesellschaft. Und die finden sie, hinter dem strahlend weißen Horizont. Doch ist es wirklich das was Saymon wollte? Hat er die richtige Entscheidung getroffen, indem er zurückgekommen ist an den Ort, an dem alles begann?

Saymon, ein tapferer Junge, der sich schon seit Jahren in der kalten Welt dort draußen rumschlägt, sich vor den "Hicks" versteckt halten muss, die ihn am liebsten auf dem Scheiterhaufen verbrennen sehen wollen,weil sie ihm und den anderen Vexs die Schuld an ihren Umständen geben - gar nicht zu Unrecht wie man später erfährt. Doch er trägt mit sich ein großes Handicap herum. Er kann nicht sprechen und schreiben und ihm fehlen jegliche Erinnerungen an seine Kindheit. Somit bleiben ihm nur die nonverbalen Ausdrücke mit denen er versucht zu kommunizieren. Bis er die kleine Anny trifft, dessen Eltern vom Schattentod befallen sind und sie bei einem vorzeitigen Ableben anstecken könnten. So sucht Saymon eine besser Welt für Anny, in einer besseren Gesellschaft. Und die finden sie, hinter dem strahlend weißen Horizont. Doch ist es wirklich das was Saymon wollte? Hat er die richtige Entscheidung getroffen, indem er zurückgekommen ist an den Ort, an dem alles begann?


Das Cover passt ganz gut zu der Geschichte und der Titel auch, selbst wenn ich mich erst gefragt habe, warum das Buch so genannt wurde, es klärt sich alles später auf, wenn man die Hintergründe kennt. Saymon stellt einen wirkliche sehr außergewöhnlichen Charakter dar, vor allem weil er unglaublich empathisch ist und nicht sprechen kann. Meine erste Vermutung war, dass er sich vielleicht verletzt hat und an irgendeiner Form von Amnesie leidet, aber die Wahrheit ist wesentlich erschreckender und überraschender, als alles was ich je gedacht habe! Mit dieser unglaublichen Geschichte lockt der Autor die Leser und fängt sie, sodass man das Buch gar nicht mehr weglegen mag. Ich habe ja schon einige Dystopien gelesen, aber das hier enthält einerseits die typischen Elemente, die man bereits kennt, aber überzeugt ebenfalls mit neuen innovativen Ideen. Dadurch das vieles erst nicht offen gelegt wird, baut sich die Spannung allmählich auf und man fängt selber an sich Gedanken zu machen, was wohl hinter alldem stecken mag. Erst später deckt sich vieles auf - was in anderen Dystopien gleich offen gelegt wird. Saymon scheint ziemlich selbstlos zu sein und denkt viel an seine Mitmenschen, ob nun Freund oder Feind. Andererseits habe ich manchmal den Eindruck gehabt, dass er auch egoistische Hauptgedanken hat und das Wohl der Menschheit dann als Grund ganz gelegen kommt....allein schon wegen der Titelüberschrift Rache für die Mitraskinder da wirkte es auf mich so, das es um das Heimzahlen geht, um Rache. Donovan, der Gegenspieler, der die ganze Gesellschaft am Laufen hält und klassischerweise in dieser Dystopie den Ruf des Bösen erhält, macht zwar schon den Eindruck des korrupten,nur an sich selbst denkenden Minister, der seine Macht missbraucht um sein Gesicht vor der Öffentlichkeit sauber zu halten, aber er ist schließlich bereit Saymon wieder einzugliedern und hat primär nicht den Wunsch ihn loszuwerden. Erst am Ende, von seine Maske abfällt, erkennt man sein wahres Gesicht und auch seine Anhänger sehen dies und stellen sich gegen ihn. Ein weiterer besonderer Charakter ist für mich Zeke. Er hat zwar einst gemeinsame Sache mit Donovan gemacht, aber dieser Gesellschaft schließlich den Rücken gekehrt und das harte Leben dort draußen bei den Hicks (einfachen Menschen, die vom Schattentod befallen werden können) haben ihn gezeichnet. Er wirkt egoistisch, rücksichtslos und brutal, wenn es denn sein muss. Ihm sind die meisten Menschen (ob Vexs oder Hick) ziemlich egal. Er hilft nur , wenn er helfen muss und selbst dann nicht immer. Dennoch überrascht er den Leser gegen Ende ziemlich. Ich möchte nicht jeden Charakter benennen, nur diejenigen die mir besonders ins Auge gefallen sind. Hier hatte ich erstmals das Gefühl, dass es sehr vielschichtige und komplexe Charaktere sind, die sich anhand eine Reihe von Verhalten,- und Handlungsmustern differenzieren.

Manchmal dachte ich mir schon, ob es das alles was Saymon tut wirklich wert ist. Er zerstört die bekannte Gesellschaftsform und nimmt vielen Menschen die Illusion ihres schönen Lebens - das sie auf Kosten anderer geführt haben, wohlgemerkt - aber er könnte damit noch Leid über die Menschen von New Horizon bringen, was sie bisher nicht hatten. Es könnte zusammengefasst alles noch schlimmer werden und wer weiß wie es weitergeht wenn Donovan erst gestürzt ist? Es verspricht ja keiner, das es besser wird danach. Da hat er einen Stein ins Rollen gebracht, dessen Folgen schwerwiegender sein könnten als ihm und seinen Freunden bewusst ist...

Etwas gestört hat mich, dass die Suche nach dem neuen Horizont mit Anny sich so hingezogen hat. Das empfand ich als etwas langweilig und langatmig, tat dem Rest allerdings keinen Abbruch. Zwischendurch kam es dann auch mal wieder Phasen in denen die Gruppe auf einer Stelle stand und nicht wirklich weiterkam, das war dann so ein hin und her, das etwas nervig war.

Das Ende war überraschen und man hofft nur das Gute für alle.

Veröffentlicht am 04.12.2016

Eine brillante Reihe voller Action, Gefühlen und Grausamkeiten, die einen Einblick in die Abgründe der menschlichen Einfältigkeit geben!

Maze Runner - 4 x Die Auserwählten
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Die komplette Reihe der spannenden Science-Fiction-Dystopie mit zusätzlichen Geheimakten, reißt einen in seinen Bann. Man kann die Reihe nahtlos weiterlesen und es geht spannend weiter. Die Geheimakten ...

Die komplette Reihe der spannenden Science-Fiction-Dystopie mit zusätzlichen Geheimakten, reißt einen in seinen Bann. Man kann die Reihe nahtlos weiterlesen und es geht spannend weiter. Die Geheimakten rekonstruieren die fehlenden Hintergründe und Informationen - die doch sehr spärlich freigegeben werden - und man versteht besser wie es zu allem kommen konnte. Das Prequel Kill Order beschreibt dern Beginn der Katastrophe und erzählt, unabhängig von Thomas und den Lichtern, wie sich Mark und seine Freunde durch die sonnenverbrannte Erde quälen und die Sonneneruptionen sowie den Wasseranstieg knapp überleben, doch als ob es nicht schon schlimm genug ist, lauert ein gefährliches, sich schnell mutierendes Virus auf sie. Ich würde Kill Order ,gegen die Empfehlungen anderer - nicht vor der Maze Runner Trilogie lesen, da sich einiges spoilert, welches erst am Ende der Trilogie bekannt gegeben wird und es wäre schade das schon zu Anfang zu wissen. Der Autor hat sich bei der Reihenfolge schon etwas gedacht ;) auf jeden Fall zu empfehlen, gerade wenn die Filme einem gut gefallen haben. In der Box ist es zudem günstiger, als alle einzelnen Bände zu kaufen. Falls ihr Interesse an einzelnen Rezensionen habt, die findet ihr auf meiner Seite bei wasliestdu :)

Veröffentlicht am 04.12.2016

Schaurige und menschenverachtende Geschichte, die einem das Fürchten vor der unendlichen Dummheit der Menschen lehrt! Erschreckend realistisch!

Die Auserwählten - Kill Order
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Mark und seine Freunde sind knapp dem Tod entkommen, als die Sonneneruptionen die Welt erschütterten, tausenden Menschen das Leben nahmen und von der Erde nur einen verkohlten, verbrannten Schein dessen ...

Mark und seine Freunde sind knapp dem Tod entkommen, als die Sonneneruptionen die Welt erschütterten, tausenden Menschen das Leben nahmen und von der Erde nur einen verkohlten, verbrannten Schein dessen übrig ließen, was es einmal war. Auch den tödlichen Wassermassen konnten sie entkommen, bis in ein kleines Dorf nahe der Berge flüchten. Dort leben sie seit nunmehr einem Jahr zusammen und haben alle Schwierigkeiten gemeinsam gemeistert. Doch das sah niemand von ihnen kommen, und doch wird es die Menschheit bis an ihre Grenzen bringen. Plötzlich taucht ein Berk aus, mit Menschen in grünen Anzügen, die tödliche Pfeile auf die Bewohner schießen, welche sofort umkippen und sterben. Auch Marks Freund Darnell wird getroffen, doch bei ihm dauern die Auswirkungen der mysteriösen Krankheit länger, sie treibt ihn in den Wahnsinn, bis er sich selbst erlöst. Mark und sein Freund Alec können das Berk entern und zum Absturz bringen. Doch dort machen sie eine erschreckende Entdeckung, die einem als Leser eine Gänsehaut beschert. Tatsächlich wurde ein hochtödliches Virus freigesetzt, welches in unterirdischen Biolaboren gehalten wurde und eigentlich als Biowaffe galt. Nun machen sich die Freunde auf den Weg zum Stützpunktes des Berks, um Informationen zu erhalten. Doch auf dem Weg lauern Gefahren und die eigenen Leute stellen sich auf einmal gegeneinander. Dann finden sie die kleine Dedee, sie scheint als Einzige immun zu sein, obwohl sie direkt von einem Pfeil getroffen wurde. Zu allem Übel werden sie von einer vom Virus befallenen Sekte verfolgt und die Gruppe auseinander gerissen. Können Mark und Alec die Mädels retten, ohne sich mit dem hochansteckenden Virus zu infizieren?

Und auch 13 Jahre später, erschüttern die Wellen der damaligen Freisetzung des Virus' die Menschheit. Doch es gibt Hoffnung. Die Immunen

Aus einer anderen Perspektive werden die furchtbaren Nachwirkungen der ausgelösten Pandemie erzählt, dabei erfährt der Leser nicht nur die Hintergründe des Brandes, sondern auch wie Mark und andere Überlebende die ersten apokalyptischen Ereignisse erlebt haben, welche die Welt in ihren Grundmauern erschüttert hat und die Katastrophe heraufbeschworen hat und welche Verluste sie in Kauf nehmen mussten. An manchen Stellen zerreist es einem fast das Herz zu lesen, wie hoffnungslos und unendlich ihnen, vor allem Mark alles erscheint und welchen Schmerz sie erleiden mussten. Das Einzige zu verlieren das man noch hat, muss wirklich schlimm sein. Es nimmt den Leser mit, zu lesen wie sie die anfänglichen Schwierigkeiten überstanden haben um dann einem noch größeren gegenüberzustehen. Manchmal fragte ich mich auch, wie dämlich oder auch verzweifelt die Menschen waren so eine Tat zu tun, ohne die nötigen Mittel zu haben es aufzuhalten, ohne die Konsequenzen in ihrer Vollständigkeit angemessen abschätzen zu können. Sowas macht man nicht nebenbei. Das überlegt man sich sehr gut...andererseits frage ich mich, woher sie die Dreistigkeit nehmen zu entscheiden wer leben darf und wer nicht? Nur weil sie Politiker sind und Macht haben, denken sie sie nutzen das aus und entscheiden über Leben und Tod? Immerhin spüren sie später am eigenen Leib, was sie angerichtet haben. Kann ich empfehlen, allerdings nur nach dem die Maze Runner Trilogie schon gelesen wurde, weil hier doch recht viel gespoilert wird.

Veröffentlicht am 04.12.2016

Eine wundervolle Geschichte geht weiter!

Der Weltenwandler
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Sieben lange Jahre, in denen Grace das Land Tybay ohne ihren Geliebten und König Shawn verbringen muss, seitdem dieser von dem Etwas verschlungen wurde und in andere Welten flüchtete. Geschwächt durch ...

Sieben lange Jahre, in denen Grace das Land Tybay ohne ihren Geliebten und König Shawn verbringen muss, seitdem dieser von dem Etwas verschlungen wurde und in andere Welten flüchtete. Geschwächt durch die alleinige Herrschaft des Landes, die nun auf ihren Schultern lastet, durch die Erziehung ihrer drei Kinder und durch den Verlust ihrer großen Liebe, sieht sich Grace nun einem kaum vermeidlichen Krieg gegenüber, gegen die Velenzen, die einst - so erzählt man es sich - das Volk der Uiani vernichtet hätten. Besonders Anders, der letzte reine Uiani sieht sich in seiner Pflicht, sein Volk zu rächen, koste es was es wolle. Dabei geht er sogar über Leichen, ganz gleich ob Freund oder Feind, wird er nur getrieben durch seinen Hass. Doch bevor Grace das Heer in den Krieg ziehen lassen kann, taucht plötzlich Faija, der ehemalige Heerführer auf und gibt bekannt, er kenne den Aufenthaltsort von Shawn. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht das Etwas zu finden und für immer zu vernichten. Von dem naiven Wunsch getrieben, Shawn liebe sie immer noch und würde zurückkommen, macht sie sich mit Faija auf den Weg in andere Welten. Währenddessen, herrscht mal wieder Chaos in Tybay. Der nunmehr 16-Jährige Necom tritt die Stelle des Regenten an und muss Entscheidungen über das Land und über den Krieg fällen, die ihn maßlos überfordern. Seine jüngere Schwester Anna, begibt sich in große Gefahr, als sie sich dem Heer gegen die Velenzen anschließt und dann sogar in Gefangenschaft gerät.

Der Lesestil lässt sich wie beim Vorgänger gut lesen und bringt auch Spannung rein. Vor allem der Wechsel der verschiedenen Perspektiven hat mir gut gefallen, da der Leser auch etwas von Necom und seiner Schwester Anna mitbekommt, dadurch wird ein Zeitraum aus verschiedenen Stellungen beleuchtet. Der Band bezieht sich etwas auf den zweiten Band, den Vorgänger, vor allem da es um das Etwas geht, allerdings kann der Band auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Gefallen hat mir, dass der Leser Necom und Anna besser kennen lernt, durch ihre Handlungen und ihre Art, können beide gut eingeschätzt werden und ich bin gespannt wie das zukünftig weiter geht mit ihnen. Hingegen völlig überrascht hat mich Anders. Er wirkte auf mich immer besonnen und vernünftig. Hier allerdings vom Hass zerfressen und rachsüchtig, sodass er sogar über Freunde hinweg sieht, wenn sie sich ihm in den Weg stellen.Grace wirkt ziemlich naiv auf mich und hofft wohl das Etwas würde einfach verschwinden und sie in Ruhe lassen. Ziemlich unklug, vor allem da sie um die Macht des Wesens weiß und auch um die Schwäche Shawns, die das Etwas ausnutzt. Die Göttin taucht auch öfters auf, allerdings macht sie sich bei mir etwas unbeliebt. Auf mich wirkt sie so menschlich, weil sie z.B. wütend wird und jemanden verurteilt hat. Vermutlich gehen da die Vorstellungen auseinander, aber für mich sollte eine Göttin, hart und gerecht sein, aber sich nicht von irgendwelchen Emotionen hinziehen lassen, sondern möglichst mit neutraler Miene ihre Taten vollbringen. Das missfällt mir , auch wenn sie andere heilt hat und Necom auf den rechten Weg bringt. Die bestimmende Art gefällt mir auch nicht. Das immer alles so laufen muss, wie sie es sich wünscht und alle anderen ihr Untertan sind. Naja gut, sie ist die Göttin und hat die Macht dazu. Die Hauptgeschichte betreffend, ist es spannend andere Welten außer Tybay und Romanic kennen zulernen und - auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist - andere Spezies. Und zum Schluss gibt es ein schönes Happy End ;) insgesamt hat es mir besser gefallen, als der Vorgänger, weil die Geschichte meiner Ansicht nach komplexer gestrickt war. Für Fantasy-Fans sehr empfehlenswert!