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Veröffentlicht am 15.10.2020

«Nos âmes tourmentées»

Bad At Love
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(dt. Unsere gequälten Seelen)

[Mögliche Spoiler enthalten!]

Azalée hat in ihrer Vergangenheit einige schwerwiegende Schicksalsschläge miterleben müssen, die sie aus ihrer Heimatstadt Charleston vertrieben. ...

(dt. Unsere gequälten Seelen)

[Mögliche Spoiler enthalten!]

Azalée hat in ihrer Vergangenheit einige schwerwiegende Schicksalsschläge miterleben müssen, die sie aus ihrer Heimatstadt Charleston vertrieben. Nun kehrt sie nach vielen Jahren zurück und muss sich nicht nur ihren Ängsten stellen sondern auch ihren Dämonen, um endlich in die Zukunft blicken und ein neues Leben beginnen zu können.

,,Zurück zu den Anfängen"

Die Triggerwarnung und der außergewöhnlich starke Prolog ließen meine Hoffnungen, ein packendes und tiefgründiges Buch gefunden zu haben, in die Höhe schnellen. Zum einen fesselte mich der expressive Schreibstil und vor allem der amüsante Humor der Protagonistin, sodass ich felsenfest davon überzeugt war, ein weiteres Lieblingsbuch gefunden zu haben. Leider ließen die Stärken immer weiter nach, je mehr die Seitenzahlen stiegen. Die Dramatik blieb aus und sehr spannend waren die Geschehnisse auch nicht wirklich. Eher plätscherte die Handlung so dahin, unterstützt von aufgeworfenen Fragen, die letztendlich bis zum Schluss unbeantwortet blieben. Von manchen Szenen hätte ich gerne mehr gelesen, da sie zum Teil sehr grob beschrieben wurden und nur zum Schildern eines Moments dienten oder um Azalée besser nachzuvollziehen. Szenensprünge innerhalb eines Kapitels sind außerdem keinesfalls die Seltenheit im Buch. Dies machte es einfach anstrengend, den Geschehnissen richtig Folge zu leisten. Ein Gedankengang wird gerade näher ausgeführt und plötzlich wechselt die Person abrupt zu einem anderen Thema.
Azalée ist eine Protagonistin, mit der ich zwar nicht direkt zum Anfang aber noch ab des ersten Teils meine Probleme hatte. Sie wirkt erst sehr stark und selbstbewusst, doch dann kommt sie in ihre alte Heimatstadt und ab da hat sie keine große Meinung mehr von sich und verhält sich dennoch sehr überlegen anderen gegenüber. Natürlich errichtet sie eine Mauer als Schutz und die Anwesenheit in der Stadt, wo so viel Schlechtes passierte, wird sicherlich seinen Teil dazu beigetragen haben, trotzdem muss sie sich in Gegenwart ihrer Freunde nicht so benehmen, als wäre sie das Letzte. Denn das ist sie nicht und sie weiß das!
Ihr Nachbar Eden erkennt ebenfalls, dass mehr hinter ihrer Maske steckt, als sie zu zeigen bereit ist. Er hat ebenfalls einige Probleme, mit denen er sich auseinandersetzen muss und dadurch mehr Verständnis für ihr Verhalten. Bei ihrem ersten Aufeinandertreffen tritt Eden sehr großspurig und arrogant auf, wieso genau frage ich mich immer noch. Die Beziehung zwischen den Beiden ist anfangs etwas zu oberflächlich, Eden gibt selbst zu, dass er kaum etwas über Azalée weiß, und da sie bei ernsteren Gesprächen Rückzieher macht, fehlt dementsprechend die Vertrauensbasis.
Viele Nebencharaktere hat das Buch, das muss man der Autorin zugute reden. Nun werden alle relativ schwammig gehalten, das beste Beispiel ist die Verbindung zu Alyssa. Wie kam es überhaupt zu einer Freundschaft zwischen Azalée und ihr? Hier wären so viele Möglichkeiten zur Figurenentwicklung gewesen! Bei allen!
Der dritte Teil des Buches hat mich dann noch einmal umhauen können und diesmal fieberte ich wirklich mit jeder Seite der Auflösung entgegen! Die Stimmung schlägt radikal um und die Spannung ist kaum auszuhalten!
,,Bad at Love" besitzt einige Schwächen und insgesamt hätte ich mir einfach mehr von Handlung und den Figuren gewünscht. Das Ende war deutlich besser ausgearbeitet.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 02.09.2020

Lang lebe dieses Buch!

Silver Crown - Forbidden Royals
2

Eine Cinderella-Story mal ganz anders!

Emilia Lancaster ist eine ganz normale Studentin, wäre da nicht ihre königliche Herkunft. Nach einem tragischen Unfall der Königsfamilie ist Emilia gezwungen, die ...

Eine Cinderella-Story mal ganz anders!

Emilia Lancaster ist eine ganz normale Studentin, wäre da nicht ihre königliche Herkunft. Nach einem tragischen Unfall der Königsfamilie ist Emilia gezwungen, die Rolle der Kronprinzessin anzunehmen. Maßgeschneiderte Kleider, köstliches Essen, ein Leben wie im Traum... Falsch! Eine abgrundtief böse Stiefmutter, keine Privatsphäre und Einsamkeit machen ihren Aufenthalt im Herrenhaus zu einem Graus. Das Leben am Hofe ist wahrlich nicht so, wie sie es sich erhofft hatte...
Emilia ist eine sehr starke Protagonistin mit dem Willen, sich nicht verbiegen zu lassen. Standhaft setzt sie sich durch und hält an ihren Überzeugungen fest. Mit ihrer lebhaften Art passt sie nicht ins Schloss, was manche Szenen umso humorvoller machte. Ich liebe ihre inneren Monologe, besonders zu Beginn, und ihre sarkastische Ader!
Der Lord mit glühendem Blick, genannt Carter Thorne, hat eine Vorliebe für erstklassigen Bourbon Whiskey und ist außerdem Emilias Adoptivbruder. Eine Affäre zwischen den beiden? Ein Skandal! Carter wirkt vielleicht zuerst wie ein typischer Bad-Boy, doch ihn nur mit diesem Wort zu beschreiben, wäre ihm gegenüber definitiv nicht gerecht! Seine sanfte Seite ist vor allen Augen gut verborgen, denn in seiner Welt ist diese eine Schwäche. Vor einer gefühllosen, unberechenbaren Mutter sollte man sich zudem in Acht nehmen! Mir gefallen Emilia und Carter zusammen besonders gut. Lediglich eine stärkere Verbindung, eine gewisse Tiefe fehlte mir da. Ihre hitzigen Diskussionen bringen Schwung in die Beziehung und natürlich folgen auch romantische Momente, wobei mir die Mischung vor allem zusagt. Weder zu viel Kitsch noch unglaubwürdige Passagen sind hier zu finden. Auch wenn Spannung im Buch fehlt, was trotzdem enttäuschend war, der Klapptext lud ja quasi zum Nervenkitzel ein, bleibt die Handlung keinesfalls langatmig. Es geschieht ständig etwas neues. Man könnte sagen, dass hier eine Einleitung zum zweiten Band durchaus realistisch erscheint. Dies ist jedoch Ansichtssache.
Facettenreiche Nebencharaktere sind in ,,Silver Crown" reichlich zu finden! Angefangen bei Octavia, zu welcher der Titel ,,Eiskönigin" (und -mutter) vortrefflich passt, dem neuen König namens Linus, Carters Schwester und Emilias bestem Freund unterscheiden sich alle voneinander und treiben so den Plot voran. Manchen Figuren bin ich aufgrund ihrer Art eher abgeneigt oder empfinde sie als schlichtweg grauenvoll unsympathisch. Solche Charaktere müssen aber auch vorhanden sein!
Außerdem ließ mich einer einfach nicht los. Diese gewollte Kehrtwende ist mir einfach nicht überzeugend genug. Ein innerer Zwiespalt gewissermaßen, was letzten Endes die wahren Motive angeht.
Der Schreibstil ist wunderbar erfrischend und lässt die Seiten im Nu verfliegen.
,,Silver Crown" ist ein schöner Roman, der zwar noch etwas mehr Spannung bereithalten können hätte, aber trotzdem für ein paar tolle Lesestunden sorgt.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.08.2020

Urlaub im Paradies

King of London
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Der knisternde Auftakt von Louise Bay bietet ein grandioses Urlaubsfeeling und außergewöhnliche Charaktere!

Wasserrauschen statt Großstadtlärm, das ist es, was dieses Buch von anderen der Autorin unterscheidet. ...

Der knisternde Auftakt von Louise Bay bietet ein grandioses Urlaubsfeeling und außergewöhnliche Charaktere!

Wasserrauschen statt Großstadtlärm, das ist es, was dieses Buch von anderen der Autorin unterscheidet. Seefahrt quer durch die Weiten des Ozeans ist definitiv ein unübliches Setting, welches bisher erst in wenigen Liebesromanen gewählt wurde, aber umso mehr hat es mich mit seiner Originalität überzeugt! Die bereisten Orte sind wunderbar dargestellt und wecken in mir den Wunsch, ebenfalls mit der Protagonistin Avery Walker auf der Jacht Athena zu segeln und Städte zu besichtigen!
Avery hat als Chef-Stewardess auf den luxuriösesten Schiffen wahrlich einen abwechslungsreichen Job und schon einiges erlebt, doch als der unberechenbare Geschäftsmann Hayden Wolf die Athena mietet, weiß sie, dass sie sich lieber von ihm fernhalten sollte. Mit seinem Charme kann er ihr Herz gefährlich leicht zum Schmelzen bringen, doch gerade jetzt braucht sie das hartverdiente Geld umso mehr, um ihrem im Rollstuhl sitzenden Bruder zu helfen, als dass sie eine Beziehung zu einem Kunden riskieren könnte. Beide Charaktere ergänzen sich auf eine Weise, die sehr angenehm zu lesen ist und waren mir zu Beginn sehr sympathisch. Auf Averys Schultern ruht eine enorme Last und trotzdem bleibt sie treu, sich selbst und anderen gegenüber. Mit Respekt und Akzeptanz bringt sie alle dazu, sie in ihr Herz zu schließen. Erst nach und nach erfährt man zudem mehr über Hayden und seine Vergangenheit, was unheimlich hilfreich war, um sich besser in ihn und seine Taten hineinzuversetzen. Wo die Protagonisten punkten, fehlt es den Nebencharakteren leider an Beleuchtung. Groß erwähnt werden sie nicht, was sehr schade ist. Das hätte sicherlich für mehr Abwechslung gesorgt.
Die Seiten flogen nur so dahin, was vor allem dem leicht zu lesenden Schreibstil geschuldet war. Louise Bay erschafft eine fantastische Geschichte!
Meine größten Kritikpunkte liegen im letzten Drittel des Buches. Zum einen werden davor viele große Probleme ausführlich vorgestellt und dann so kurz und knapp gelöst. Der Spannungsfaktor ist hier nicht wirklich vorhanden, verschenktes Potenzial sozusagen. Zum anderen kann mich das Ende nicht zufriedenstellen. Die so plötzliche Charakterwendung oder eher Entwicklung kam sehr überraschend und hat mein Bild der Figuren verzerrt, bis ich mir uneinig war, wie es zu dieser Wandlung kommen konnte. Alles geht so schnell und doch schleppt sich die Handlung noch eine Weile. Auf einmal verhalten sich die Protagonisten untypisch und verwandeln sich zum Teil in Fremde.
,,King of London" ist ein angenehmer Liebesroman, der ein unglaubliches Setting bereithält, jedoch auch Charakterschwächen besitzt. Tiefgründigkeit fehlt hier, aber ob dieses überhaupt relevant ist, darüber lässt sich streiten. Zum Lesen ist es allemal ein schöner Zeitvertreib!

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 25.06.2020

Ein herzzerreißender Liebesroman, der einen zu Tränen rührt!

Wie die Stille unter Wasser
1

Nach einem tragischen Ereignis in ihrer Kindheit hat Maggie ihre Stimme verloren. Zutiefst verängstigt und traumatisiert verlässt sie das Haus nicht mehr und lässt kaum noch jemanden außer ihrer Familie ...

Nach einem tragischen Ereignis in ihrer Kindheit hat Maggie ihre Stimme verloren. Zutiefst verängstigt und traumatisiert verlässt sie das Haus nicht mehr und lässt kaum noch jemanden außer ihrer Familie an sich heran. Ihr einziger Lichtblick sind die Momente, wenn ihr Nachbar Brooks sie besuchen kommt und die Beiden zusammen Musik hören können. Doch als ihm gemeinsam mit seiner Band der Karrieredurchbruch gelingt, ist er gezwungen, die Stadt zu verlassen und Maggie mit ihren Dämonen alleine zu lassen.
Ich kann nicht in Worte fassen, wie besonders dieses Buch ist! Das Cover spricht mich leider nicht wirklich an und war auch der ausschlaggebende Grund, weshalb ich eher zu anderen Büchern griff, aber im Nachhinein bin ich froh, dass ich mich für Dieses entschieden habe. Bei welchen Büchern rührt die Leseprobe denn schon den Leser zu Tränen? Die Antwort: bei Brittainy C. Cherry! Zwischen Herzschmerz, Mitgefühl und Freude war alles dabei, was meine Gefühlswelt gehörig auf den Kopf gestellt hat. Ich konnte die Gefühle der Protagonistin eindeutig nachvollziehen und habe jede einzelne Seite mitgefiebert. Um Brittainys Schreibstil zu beschreiben, braucht es nur zwei Worte: bildhaft und emotionsgeladen. Sehr sehr emotionsgeladen. Egal ob wütend, lächelnd oder weinend, man fährt Gefühlsachterbahn!
Die Charaktere sind einfach unbeschreiblich! Sie machen alle so viel durch und ändern und entwickeln sich, dabei meine ich nicht nur die Protagonisten Maggie und Brooks. Maggie ist meine liebste Figur in dem gesamten Geschehen, dabei weiß ich nicht einmal genau, warum. Vielleicht ist es ihre freundliche und liebenswürdige Art, wie sie mit ihren Mitmenschen umgeht oder die Tatsache, dass sie bereit war, ihren einzigen Hoffnungsschimmer, Brooks, gehen zu lassen, damit er seinen Traum leben kann. Das ist wahre Freundschaft! Mit ihm blüht Maggie richtig auf und wenn sie ihre Musik-Momente teilten, war nicht nur sie sondern auch ich im Gleichgewicht. Es ging nicht anders, als sich mit ihr verbunden zu fühlen und wie ich während des Lesens gelitten habe, wenn ihre Alpträume sie wieder verfolgten!
Brooks ist ein sehr rücksichtsvoller Mensch, der immer für Maggie da ist und sie mit jeder Faser akzeptiert. Auch er macht einige Veränderungen durch, wobei ich manche zwar nicht unbedingt gebilligt, aber gewissermaßen nachvollzogen habe. Hier möchte ich nicht zu viel verraten, aber einige Plot-Twists hätte man vermutlich auch anders lösen können, ohne noch mehr Dramatik und Gefühlschaos hinzuzufügen.
Bei Brittainy sind auch die Nebencharaktere facettenreich und unterschiedlich gestaltet. Sie alle werden von verschiedensten Seiten beleuchtet und wirken dadurch wie echte Menschen mit ihren Stärken, Schwächen und größten Ängsten. In den ersten Kapiteln mochte ich mehrere Charaktere partout nicht, aber zum Schluss hatte ich alle gern und würde sie am liebsten ganz fest umarmen. Aus der Sicht wird zwar nur von Maggie und Brooks geschrieben, aber Brittainy fädelt ganz geschickt in Dialoge und Gesten die Gedanken und Gefühle der Nebencharaktere ein. Mir hat dies ungemein geholfen, denn so habe ich noch einmal über mir vorher unsympathische Figuren nachgedacht und meine Meinung revidiert. Mehrmals.
Als ich die letzte Seite erreichte und schließlich das Buch mit einem Gesichtsausdruck voller Emotionen schloss, war mir klar, dass diese Geschichte sich in mein Herz gebrannt hat und dort wohl auch für immer bleiben wird. Grandios geschrieben, Brittainy!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2020

Jeder der dieses Buch liest, wird durch Humor und Witz verzaubert!

Hex Files - Hexen gibt es doch
2

Helen Harper hat aus der Hexerin Ivy eine Protagonistin geschaffen, die sich abhebt. Im Gegensatz zu einer kampferprobten Heldin, welche mit ihren Waffen umzugehen weiß, widmet sich Ivy den neuesten Serien ...

Helen Harper hat aus der Hexerin Ivy eine Protagonistin geschaffen, die sich abhebt. Im Gegensatz zu einer kampferprobten Heldin, welche mit ihren Waffen umzugehen weiß, widmet sich Ivy den neuesten Serien und fungiert als Futtergeber für ihren sprechenden Kater Brutus. Sie ist somit kein nullachtfünfzehn Chrarakter und nicht in eine bestimmte Kategorie einzuordnen, wie es oft im Genre Fantasy üblich ist und meistens die Kreativlosigkeit der Autoren zeigt. In diesem Buch jedoch nicht! Durch einen Fehler ist Ivy gezwungen, mit dem Orden zusammenzuarbeiten. Besonders gefallen hat mir dabei der Kontrast zwischen ihr und den Hexern, wenn Bequemlichkeit auf Disziplin trifft. Hier kollidieren zwei komplett gegensätzliche Welten, wobei ich es toll finde, dass sie sich in ihrer Zeit als Ordenshexerin nicht verbiegen lässt und ihre Macken beibehält.
Auf Raphael Winter wirkt Ivy auf den ersten Blick faul und unordentlich, aber der Schein trügt. Er vertritt zu Beginn die Ansicht, dass sie sich als seine ,,Assistentin" kultiviert und vorbildlich benehmen sollte, aber nicht mit der selbstständigen Ivy! Positiv fand ich, dass die Romanze nicht in den Vordergrund rückt. Sie finden sich attraktiv, aber das war es anfangs auch schon. Kein Stammeln, kein ungeschicktes Verhalten oder peinliche Szenen, die das Verhältnis ins Absurde gestellt hätten. Die Beiden sind ein zutiefst komisches Team und kriegen sich oft in die Wolle, was viel Schmunzeln und Grinsen meinerseits heraufbeschworen hat. Es sollte erwähnt werden, dass außerdem der Kater - trotz seines ,,begrenzten" Vokabulars - für viele lesezeichenwerte Situationen sorgt. Die Seiten flogen nur so dahin!
Was mich etwas ernüchtert hat, war, dass es ab der Hälfte des Buches etwas eintönig wurde. Die Suche dreht sich größtenteils um den Täter und andere Aspekte bleiben im Hintergrund oder werden weitestgehend verdrängt, was nicht heißen soll, dass es langweilig wurde, denn Spannung war definitiv vorhanden! Hier hätte ich mir mehr Informationen über die anderen Hexenzirkel gewünscht oder wie die Menschen mit den Hexen im Allgemeinen umgehen. Sind sie neidisch auf ihre magischen Begabungen? Sorgen sie sich um ihre Sicherheit? Nun dienen diese Punkte lediglich meiner Neugier, um die Welt besser nachzuvollziehen und hindern keinesfalls am Lesen selbst oder schwächen den Plot ab.
Nur zu empfehlen!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy