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Veröffentlicht am 08.01.2019

Ein wundervoller, berührender Liebesroman zum Lachen und Weinen

Zwischen uns die Sterne
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„Zwischen uns die Sterne“ von Tara Sivec verfasst ist 2018 im MIRA Taschenbuchverlag erschienen und umfasst 416 Seiten.

Als Kinder haben sie zusammengehalten wie Pech und Schwefel: Cameron, Aiden und ...

„Zwischen uns die Sterne“ von Tara Sivec verfasst ist 2018 im MIRA Taschenbuchverlag erschienen und umfasst 416 Seiten.

Als Kinder haben sie zusammengehalten wie Pech und Schwefel: Cameron, Aiden und Everett. Doch dann gingen die Lebenswege auseinander.
Das Buch beginnt mit einem Brief von Aiden an Everett, der zwischenzeitlich an Krebs gestorben ist. Everett, der mittlerweile bei den Ärzten ohne Grenzen arbeitet, fällt in eine absolute Lebenskrise und letztendlich zieht ihn nur sein Bruder und der Gedanke an Cameron aus diesem Loch wieder heraus. Der Gedanke an Cameron, der Liebe seines Lebens, für die er seiner Meinung nach einfach nicht gut genug ist, gibt ihm Hoffnung und lässt ihn an den Ort seiner Kindheit zurückkehren. Aber Cameron ist noch immer wütend auf Everett und darauf, dass er damals in ihren Augen einfach weggelaufen ist und sie und Aiden im Stich gelassen hat.
Ist dies wirklich so? Welche Gründe hatte Everett? Und wird sich die Freundschaft der beiden noch retten lassen? Um diese Fragen beantwortet zu bekommen, müsst ihr diese berührende Geschichte selber lesen.

Die Autorin hat hier einen tollen Schreibstil gefunden: flüssig, locker, leicht, unterhaltsam. Meine Seiten sind dadurch nur so dahingeflogen und ich habe das Buch sehr genossen. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint und ich konnte mich wunderbar in all die Charaktere hineinversetzen: in Aiden, die verletzliche und gleichzeitig so taffe Cameron und den verzweifelten, nicht-aufgebenden, liebenden Everett.
Besonders gefallen haben mir die Rückblenden, die während des gesamten Buches immer wieder zu finden sind. Dort erfährt der Leser mehr über die Vergangenheit von Aiden, Cameron und Everett.

Fazit: Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Es hat mich gut unterhalten, hat mich schmunzeln lassen, nachdenklich gestimmt und im Augenwinkel saß auch die ein oder andere Träne. Ein toller Roman!

Veröffentlicht am 05.01.2019

Ein wunderbares Weihnachts-Leseabenteuer!

Familie Bollermann feiert Weihnachten
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Weihnachten steht vor der Tür und Familie Bollermann, die aus Papa-Chef und Mami und den fünf Kindern Leni, Leo, Lukas, Lischen und Mopse besteht, bereit sich darauf vor. So wird ein toller Klopapierrollenadventskalender ...

Weihnachten steht vor der Tür und Familie Bollermann, die aus Papa-Chef und Mami und den fünf Kindern Leni, Leo, Lukas, Lischen und Mopse besteht, bereit sich darauf vor. So wird ein toller Klopapierrollenadventskalender gebastelt, es wird gebacken, gesungen und allerhand, mehr, um sich auf auf den Heiligen Abend vorbereitet. Der Weihnachtsabend wird dann ganz stimmungsvoll mit einem Krippenspiel und im engen Familienkreis gefeiert. Bis zum fröhlichen Silvesterabend geht es dann auch noch nach draußen in den Schnee und natürlich mit den Schlittschuhen aufs Eis. Es ist einfach wunderbar, mit der Familie Bollermann durch die Adventszeit und noch etwas darüber hinaus zu gehen.
Hier ist einfach immer etwas los und als Leser ist man mittendrin!

Mit ihrem Band „Familie Bollermann feiert Weihnachten“ ist Lena Maria Wandzioch ein wunderbares stimmungsvolles und lesenswertes Abenteuer gelungen, das 2018 erschienen ist und knappe 90 Seiten umfasst.
Das Buch ist fünf Geschichten gegliedert und in einfach gehaltener Sprache zu lesen. Also absolut für Kinder geeignet.
Die Handlung ist in sich stimmig und lädt zum Mitfreuen und -fiebern ein.
Wir haben die einzelnen Charaktere sofort ins Herz geschlossen und freuen uns schon sehr auf einen nächsten Band.
Passend zur Geschichte sind immer wieder wunderschöne, detailreiche und auch lustige bunte Zeichnungen ebenfalls von Lena Maria Wandzioch zu finden.

Fazit: Wir sprechen eine absolute Kaufempfehlung aus für Jungen und Mädchen ab 6-7 Jahren, die ein herzliches und lustiges Weihnachtabenteuer mit der Familie Bollermann erleben wollen. Man merkt der Geschichte an, dass sie mit ganz viel Herzblut geschrieben wurde.
Lesespaß ist hier 100%ig garantiert.

Veröffentlicht am 22.12.2018

Ein Generationenroman zum Lachen und Weinen

Unter uns nur Wolken
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„Unter uns nur Wolken“ unter dem Pseudonym „Anna Pfeffer“ von Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit verfasst ist 2018 im Aufbau Verlag erschienen und umfasst in der Taschenbuchausgabe 288 Seiten.

Bei Florian ...

„Unter uns nur Wolken“ unter dem Pseudonym „Anna Pfeffer“ von Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit verfasst ist 2018 im Aufbau Verlag erschienen und umfasst in der Taschenbuchausgabe 288 Seiten.

Bei Florian wurde Alzheimer diagnostiziert, doch so richtig wahrhaben will er es nicht. Mit seiner grummeligen und berechnenden Art verscheucht er alle seine Pflegerinnen, die seinen Enkel Tom bei der Pflege von Florian unterstützen sollen. Florian kommt an die Grenze seiner Kräfte und dann steht da plötzlich Anika vor der Tür und bewirbt sich für die wieder ausgeschriebene Stelle als Betreuung für Florian.

Die beiden Autorinnen haben hier gemeinsam einen tollen Schreibstil gefunden: flüssig, locker, leicht, unterhaltsam. Meine Seiten sind dadurch nur so dahingeflogen und ich habe das Buch sehr genossen. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint und ich konnte mich wunderbar in all die Charaktere hineinversetzen: in den grummeligen Florian, die verletzliche und taffe Anika und den hilflosen, liebenden, nicht-aufgebenden Tom.

Fazit: Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Es hat mich gut unterhalten, hat mich schmunzeln lassen, nachdenklich gestimmt und im Augenwinkel saß auch die ein oder andere Träne. Das Thema „Demenz“ wird hier meiner Meinung nach locker angegangen und unterhält den Leser prima. Ein toller Roman!

Veröffentlicht am 19.12.2018

Herrlich witzig zu lesen

Zarah und Zottel - Die Sache mit der gestohlenen Zeit
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Hausmeister Holzköppel hat jetzt wirklich genug von Zarah, Zottel und deren Freunden. Sie haben doch tatsächlich mit ihrem Fußball die Biomülltonne umgeschossen. Wo soll das nur enden? „Jetzt ist Schluss ...

Hausmeister Holzköppel hat jetzt wirklich genug von Zarah, Zottel und deren Freunden. Sie haben doch tatsächlich mit ihrem Fußball die Biomülltonne umgeschossen. Wo soll das nur enden? „Jetzt ist Schluss damit“, beschließt der Hausmeister und schnappt sich den Ball der Kinder nicht ohne einen letzten Kommentar zu hinterlassen: „Ihr stehlt mir meine Zeit!“ Das bleibt Zarah, Zottel und den Freunden im Gedächtnis und nach kurzer Zeit beschließen sie, sowohl den Ball zu suchen, als auch die gestohlene Zeit zu finden.

Mit seinem Buch „Die Sache mit der gestohlenen Zeit“ ist Jan Birck eine humorvolle und lesenswerte Geschichte aus der Reihe „Zarah und Zottel“ gelungen, die im Sauerländer Verlag erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 64 Seiten umfasst. Dieses Buch ist der zweite Band und mittlerweile gibt es bereits einen weiteren.
Die Geschichte ist in einer kindgerechten, witzigen und leicht zu lesenden Sprache geschrieben. Aufgrund der kurz eingeteilten Textabschnitte ist es wunderbar für Leseanfänger geeignet.
Jan Birck ist gleichzeitig auch der Illustrator des Buches und man erkennt an seinen witzigen, detailgetreuen Zeichnungen, dass ihm das Zeichnen sehr viel Spaß macht.

Inhaltlich beschäftigt sich die Geschichte mit der Thematik der von Erwachsenen sogenannten „gestohlenen Zeit“. Mit Kinderaugen beleuchtet dies Jan Birck und es gelingt ihm auf sehr witzigem und kindgerechtem Niveau.

Fazit: Wir sprechen eine Leseempfehlung für Jungen und Mädchen ab 5-6 Jahren aus. Es eignet sich auch prima als Geschenk.
Meine beiden Kinder haben dieses Buch sehr gerne gelesen und mir als Mama hat es ebenfalls richtig gut gefallen. Jan Birck hat einfach einen umwerfenden Schreib- und Zeichenstil!

Veröffentlicht am 12.12.2018

Ehrlich, berührend, erschreckend!

Die verlorene Schwester
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„Die verlorene Schwester“ von Linda Winterberg ist 2018 im Aufbau Verlag erschienen. Es umfasst in der Taschenbuchausgabe 448 Seiten und wird auf der Grundlage historischer Ereignisse der Verdingkinder ...

„Die verlorene Schwester“ von Linda Winterberg ist 2018 im Aufbau Verlag erschienen. Es umfasst in der Taschenbuchausgabe 448 Seiten und wird auf der Grundlage historischer Ereignisse der Verdingkinder in der Schweiz erzählt.

Die Autorin Linda Winterberg erzählt in ihrem Buch auf sehr berührende Art und Weise die Geschichte der Mädchen Marie und Lena, die im Jahre 1969 nach dem Tod ihres Vater der Mutter weggenommen und in die Obhut der schweizerischen Fürsorge gegeben werden.
Schon nach kurzer Zeit werden die beiden Mädchen getrennt und müssen nun als sogenannte „Verdingkinder“ bei Pflegefamilien leben. Lena kommt auf einen Bauernhof. Sie muss dort sehr hart schuften und erfährt viele qualvolle Ereignisse. Marie kommt bei einer Familie unter, die einen Blumenladen besitzt und beginnt eine Lehre als Floristin. Anfangs fügt sie sich dort gut ein, aber als sie ihre große Liebe kennen lernt, überschlagen sich die negativen Vorkommnisse auch bei ihr.
Viele Jahre später erfährt Anna, eine schweizerische Investmentbankerin, eines Tages, dass sie als Kind adoptiert wurde und macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Und hier laufen die beiden Stränge der Geschichte zusammen.

Linda Winterberg schafft es das sehr wichtige und erschreckende Thema der Verdingkinder in der Schweiz gekonnt anzugehen. Ihr Buch lässt sich trotz des „harten“ Themas leicht und flüssig lesen und ich konnte mich als Leserin sehr gut in die fein ausgearbeiteten Charaktere der Geschichte einfühlen.
Mir wurde während des Lesens erschreckend bewusst, vor welch kurzer Zeit, solch schreckliche Dinge mit den Verdingkindern passiert sind und ich wage es mir nicht auszudenken, wie viele Menschen heute noch darunter leiden.
Ich spreche eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aus, das bei jedem Leser sicherlich lange nachwirken wird.