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Veröffentlicht am 28.07.2018

Zeitlos, einfühlsam, witzig – ein tolles Bandenabenteuer!

Die Wilden Hühner 1
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„Die Wilden Hühner“ (Band 1) von Cornelia Funke ist bereits im Jahr 1993 beim Dressler Verlag in Hamburg erschienen und wurde nun (2018) neu von Florentine Prechtel illustriert. Es umfasst in der gebundenen ...

„Die Wilden Hühner“ (Band 1) von Cornelia Funke ist bereits im Jahr 1993 beim Dressler Verlag in Hamburg erschienen und wurde nun (2018) neu von Florentine Prechtel illustriert. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 185 Seiten.

Die Illustrationen sind nun wieder zeitgemäß und sprechen sicherlich viele Mädchen und auch Jungs an. Florentine Prechtel zeichnet gekonnt, sehr detailliert und ihr gelingt es ganz wunderbar die Geschichte um die wilden Hühner zu unterstreichen.

Sprotte möchte so gerne eine Mädchenbande gründen, denn auch die Jungs in ihrer Klasse haben schone eine, die „Pygmäenbande“. Also unterbreitet sie ihren Freundinnen Frieda, Wilma, Melanie und Trude die Idee und nach und nach stimmen alle zu. Sie nennen sich „Die Wilden Hühner“ und auch einen Treffpunkt haben sie schnell gefunden, nämlich Oma Slättbergs Haus. Wobei die Oma von alldem nichts weiß, denn sie ist kurz verreist. Gemeinsam erleben die Mädchen nun verschiedene Abenteuer und sie müssen sich auch mit den „Pygmäen“ auseinandersetzen, denn diese planen immer wieder neue Streiche, um die Mädchen zu ärgern. Aber eines ist ja klar: Rache ist süß!

Cornelia Funke ist mit ihrem Buch ein meiner Meinung nach zeitloses Bandenabenteuer gelungen. Ihr Schreibstil ist sehr gekonnt und sie weiß einfach, wie man Kinder und auch Erwachsene in seinen Bann ziehen kann. Man merkt dem Buch die Leidenschaft an, mit der es Cornelia Funke geschrieben hat.
Die Geschichte greift Themen wie Freundschaft, erstes Verliebtsein und Probleme im Elternhaus auf, aber auch ganz alltägliche Abenteuer sind darin zu finden.

Fazit: Ich habe dieses Buch als Kind nicht gelesen, habe dies nun endlich nachgeholt und muss sagen: ich bin begeistert. Die Geschichte verbreitet eine tolle Stimmung. Ich empfehle es gerne weiter!

Veröffentlicht am 28.07.2018

Unglaublich gut - süchtigmachend!

Die Rabenringe - Odinskind (Bd. 1)
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Odinskind ist der gewaltige Auftakt der Trilogie „Die Rabenringe“ von Siri Pettersen. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 650 Seiten und ist im Arctis Verlag 2018 erschienen. Die beiden Folgebände „Fäulnis“ ...

Odinskind ist der gewaltige Auftakt der Trilogie „Die Rabenringe“ von Siri Pettersen. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 650 Seiten und ist im Arctis Verlag 2018 erschienen. Die beiden Folgebände „Fäulnis“ und „Gabe“ werden im Februar und August 2019 herauskommen.

Thorrald, ein Yrmling, findet im Winter ein Bündel mit einem Säugling. Es ist Hirka. Jedoch unterscheidet sie sich von den Yrmlingen, denn sie hat keinen Schwanz. Ohne diesen wäre sie jedoch eine Ausgestoßene und so fügt ihr ihr Ziehvater Thorrald eine Wunde zu und behauptet, den Schwanz hätten Wölfe gefressen.
Hirka wächst bis zum Alter von fünfzehn Jahren behütet in Yrmland auf, aber dann findet sie heraus, dass sie kein Yrmling, sondern ein Odinskind ist: Hirka Schwanzlos.
Sie wird zur Ausgestoßenen, wird verachtet und verfolgt, denn Odinskinder bringen die Fäulnis und die gefürchteten Blinden ins Yrmland.
Aber da gibt es noch Rime, ein Freund schon aus der Kindheit, der ihr zur Seite steht. Zusammen finden sie Unglaubliches heraus.
Das Buch liest sich sehr flüssig und rasant. Siri Pettersen schreibt wortgewaltig, mitreisend, süchtigmachend und versetzt den Leser mit den ersten Seiten in eine spannende Welt.

Fazit: Dieses Buch wird jeder Fantasy-Fan richtig gerne lesen. Es bietet auf jeder der rund 600 Seiten Spannung pur und man möchte es einfach nicht mehr aus der Hand legen bis es gelesen ist. Für mich ist es ein absolutes Highlight des Genre „Fantasy“ und muss sich hinter nichts und niemandem verstecken.
Ein unglaublich gutes Buch. Schade, dass ich den ersten Teil schon gelesen habe!

Veröffentlicht am 26.07.2018

Eine ehrliche, sehr berührende und offene Geschichte

Nur zu zweit
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„Nur zu Zweit“ von Monika Kramer ist 2017 im Verlag Braumüller erschienen. Es umfasst 270 Seiten.

Lindas Beziehung zu Rolf geht in die Brüche, da die Alkoholprobleme ihres Mannes nicht nur die Ehe kaputt ...

„Nur zu Zweit“ von Monika Kramer ist 2017 im Verlag Braumüller erschienen. Es umfasst 270 Seiten.

Lindas Beziehung zu Rolf geht in die Brüche, da die Alkoholprobleme ihres Mannes nicht nur die Ehe kaputt macht, sondern auch die Vater-Sohn-Beziehung. Linda verlässt ihren Ehemann und beginnt mit ihrem Sohn nochmals neu. Doch sie merkt bald, wie schwierig es für sie ist, eine echte, langfristige Beziehung aufzubauen, da die Schwierigkeit, ihren autistischen Sohn zu akzeptieren für viele Männer zu groß ist. Lindas Beziehung zu ihrem Sohn ist felsenfest und sie kämpft für ihn, für mehr Akzeptanz in der Gesellschaft und bessere Lebensbedingungen. Eines Tages tritt Martin in ihr Leben. Er interessiert sich auch für Rudi und Linda schöpft wieder Hoffnung, doch noch eine gemeinsame Zukunft mit einem Partner und ihrem autistischen Kind zu haben.

„Nur zu zweit“ ist für mich ein sehr eindrückliches und ehrliches Buch. Monika Karner beschreibt hier die Geschichte von Linda ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Ich musste das Buch oftmals zur Seite legen, um über einzelne Passagen nochmals genau zu reflektieren: die geschilderte Situation ihres autistischen Sohnes Rudi im Heim mit nur unzulänglicher Betreuung und auch die schwierige Beziehung zu ihrem alkoholsüchtigen Mann. All dies hat mich sehr berührt. Letztendlich schließt das Buch mit einem hoffnungsvollen Ausblick und dies freut mich ungemein.
Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.

Veröffentlicht am 24.07.2018

Ein witziges und fröhliches Hörabenteuer - nicht nur für Pferdefans!

Die Haferhorde – Teil 11: Eins, zwei, Ponyzei!
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Das Hörbuch „Eins, zwei, Ponyzei“ ist das mittlerweile 11. Abenteuer aus der Reihe „Die Haferhorde“ von Suza Kolb. Es ist im DAV Verlag 2018 erschienen und umfasst 2 CDs mit einer Hörzeit von 2 Stunden ...

Das Hörbuch „Eins, zwei, Ponyzei“ ist das mittlerweile 11. Abenteuer aus der Reihe „Die Haferhorde“ von Suza Kolb. Es ist im DAV Verlag 2018 erschienen und umfasst 2 CDs mit einer Hörzeit von 2 Stunden und 19 Minuten. Gesprochen wird die Geschichte in ungekürzter Fassung von Bürger Lars Dietrich.

Doch um was geht es? Jetzt hat sich das Pony Schoko so auf die viele Zeit mit Lotte in den Sommerferien gefreut! Aber Pustekuchen, auf dem Blümchenhof findet ein Zeltlager statt. Plötzlich verschwindet wie von Zauberhand die Spardose von Oskar. Das geht ja überhaupt nicht und der „Fall“ muss aufgeklärt werden. Zum Glück gibt es da die Ponyzisten Schoko und Keks. Es ist wieder allerhand los auf dem Blümchenhof.

Der Sprecher Bürger Lars Dietrich liest wieder so toll: spannend, lustig und originell!! Er schlüpft gekonnt in jede Rolle ob gackerndes Huhn, miauende, Katze, bayerisches Pony etc. und man merkt, dass ihm die "Arbeit" richtig Spaß macht.

Fazit: Eine tolles und witziges Hörabenteuer für Leute ab 8 Jahren. Wir empfehlen es sehr gerne weiter!

Vielen lieben Dank, dass wir mithören durften. Wir drücken dann gleich nochmal auf die "Repeat"-Taste!

Veröffentlicht am 18.07.2018

Eine außergewöhnliche Geschichte über Schmerz, Ausbeutung, Versöhnung, Vergebung, Glaube, Liebe

Ins Herz gebrannt
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„Ins Herz gebrannt“ von Kim Phuc Phan Thi ist 2018 im Verlag Gerth Medien erschienen. Es umfasst 381 Seiten und ist mit einigen Fotos ergänzt.

Nur wenige Menschen kennen nicht das Foto von dem nackten ...

„Ins Herz gebrannt“ von Kim Phuc Phan Thi ist 2018 im Verlag Gerth Medien erschienen. Es umfasst 381 Seiten und ist mit einigen Fotos ergänzt.

Nur wenige Menschen kennen nicht das Foto von dem nackten Mädchen, das eine Straße nach dem Napalm-Angriff vom 8. Juni 1972 schreiend entlangläuft. Die meisten kennen diese Mädchen unter dem Namen das „Napalm-Mädchen“, aber nicht ihren wahren Namen. Viele Geschichten wurden über Kim Phuc Phan Thi geschrieben, aber nun ist die Neuerscheinung „Ins Herz gebrannt“ herausgekommen, in der sie selbst ihre Geschichte von dem Weg des grauenvollen Krieges bis hin zu ihrem gefundenen Glauben erzählt, von Versöhnung, Frieden und Liebe.
Kim nimmt den Leser in ihrem Buch mit auf viele Stationen in ihrem Leben:
der unbeschwerten Zeit bis zum Krieg,
dem Napalm-Angriff,
dem Aufenthalt im ersten Krankenhaus, in dem Kim drei Tage totgeglaubt auf einer Bahre im Leichenhaus lag und hoffte, sie würde endlich von ihren Eltern gerettet werden,
den Weg durch unglaubliche Verbrennungsqualen,
der Erschütterung ihres CaoDai-Glaubens bis hin zum unerschütterlichen Glauben an Jesus Christus,
ihrer Ausbeutung durch das kommunistische Regime in Vietnam und Kuba,
ihrer festen Liebe zu Toan und Gründung ihrer Familie in Kanada,
ihrem Weg zur Unesco-Botschafterin des Friedens
uns so vielem mehr.

„Ins Herz gebrannt“ ist für mich eines der eindrücklichsten und kraftvollsten Bücher, die ich gelesen habe. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Kim Phuc Phan Thi ist eine unglaubliche und bewundernswerte Frau! Hut ab!
Ein sehr inspirierendes Buch zum Thema gelebter Glaube, Versöhnung und Liebe.