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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2020

So wunderschön, dass mein Herz daran zerbrochen ist

A Wish for Us
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Viele haben bereits verkündet, dass das Buch einen in eine emotionale Ausnahmesituation versetzt, aber ich wollte es unbedingt am eigenen Leib spüren, auch wenn ich nicht gehofft habe, dass es mir dermaßen ...

Viele haben bereits verkündet, dass das Buch einen in eine emotionale Ausnahmesituation versetzt, aber ich wollte es unbedingt am eigenen Leib spüren, auch wenn ich nicht gehofft habe, dass es mir dermaßen das Herz bricht.
Die Geschichte handelt von Cromwell Dean, dem bekanntesten Musiker Europas. Er scheint wirklich an nichts Spaß oder Gefallen zu finden, weshalb er sich regelmäßig mit Frauen und Alkohol betäubt. Um seiner Mutter einen gefallen zu tun, beginnt er ein Studium an der Universität und lernt Bonnie Farraday kenne. Alles was er durch maßloses Talent hat, kompensiert sie durch ihren unglaublichen Ehrgeiz. Und als die beiden in eine Projektarbeit gesteckt werden, entwickelt sich zwischen beiden etwas, womit sie niemals gerechnet hätten.

- Vorsicht, könnte Spoiler enthalten-

Die Geschichte beginnt in gewisserweise irgendwie wie eine stinknormale New Adult Geschichte, jedoch wurde Cromwells Synästhesie wird so bildhaft und detailreich dargestellt, dass ich gar keine Schwierigkeiten beim Einstieg hatte. Die erste Begegnung der beiden wird so darstellt wie in einem Film. In einem brechenden Club bemerkt er dass irgendwie unscheinbare Mädchen in der Mitte der Tanzfläche die aber in keinster Weise versucht seine Aufmerksamkeit zu erregen und dann führt das Schicksal die beiden erneut an der Universität zusammen. Cromwells Mitbewohner der gleichzeitig Bonnies Zwilling ist, ist direkt Sympatisch. Menschen die eine fremde Person direkt in ihre Mitte nehmen damit man sich willkommen fühlt ist etwas wunderschönes, umso mehr schmerzt es zu wissen, wie viel Schmerz unter dieser Fassande steckt. Und dadurch, dass der Bruder irgendwie andauernd über die Stränge schlägt, kommen Cromwell und Bonnie sich näher. Dann werden sie einander zugeteilt. Bonnie ist derartig ehrgeizig, dass klar war, dass sie und Cromwell andauernd aneinander geraten würden. Ich meine, er hat kein Bock und sie ist wirklich extrem motiviert. Und zwischen den Kapiteln war mir schnell klar was mit ihr los ist. Es hatte war von diesen traurigen Instagramsprüchen und manchmal fand ich Cromwell auch etwas dumm, dass er das halt nie gecheckt hat. Andererseits vermutet das auch niemand. Während sein Herz anfängt für Bonnie zu schlagen, merkt man beim Lesen, wie die Last von seinen Schultern fällt. Scham, Schuld, Trauer, alles war nun hinten angestellt, nur noch Bonnie war wichtig und ab dem Part hätte ich am liebsten abgebrochen. Nicht, weil es nicht gut war.. GENAU IM GEGENTEIL, aber es fühlt sich zu real an. Viel zu real. Da am Anfang keine Triggerwarnung drin war, wusste ich nicht, dass es darum geht einen Menschen irgendwie beim sterben zu begleiten. Sowas lese ich extrem ungern, weil es mich einfach so sehr fertig macht, dass ich Tage später immer noch daran denke.. Jedenfalls ist die Liebe zur Musik und die Liebe die beide zueinander empfinden so wuderschön aber alles wirkt so fragil, so als würde es wirklich jeden Moment zu Ende sein können.
Das Buch hat mich emotional so fertig gemacht. Ich habe derartig weinen müssen, dass ich am nächsten Tag verquollene Augen und Kopfschmerzen hatte, ich bin jedoch glücklich es gelesen zu haben, weil es wirklich ein tolles Buch ist.

Das Cover ist wunderschön und meiner Meinung nach perfekt gewählt, wenn man den Inhalt kennt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2020

Ganz süß, aber habe zu viele offene Fragen..

It was always you
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Das Buch war dermaßen in aller Munde, dass ich mich unglaublich darauf gefreut habe. In dem Buch geht es um Ivy, eine 19 Jährige Studetin, die mit 14 vom ihrem Stiefvater auf ein Internat geschickt wird, ...

Das Buch war dermaßen in aller Munde, dass ich mich unglaublich darauf gefreut habe. In dem Buch geht es um Ivy, eine 19 Jährige Studetin, die mit 14 vom ihrem Stiefvater auf ein Internat geschickt wird, nachdem ihre Mutter bei einem Autounfall stirbt. Zurückgelassen hat sie außerdem ihre beiden Stiefbrüder, Asher und Noah. Diese hat sie seitdem auch nicht mehr gesehen, da sie nie wieder von ihrem Stiefvater gebeten wurde nach Hause zu kommen. Als sie eines Tages eine Nachricht von ihm bekommt in der er sie bittet sofort nach Hause zu kommen, reist sie zum ersten Mal von New York, wo sie sich mit ihrer besten Freundin bereits ein schönes Leben erschaffen hat. Sie fürchtet sich davor, da sie und ihr 6-Jahre ältere Stiefbruder Asher sich dermaßen schlimm gestritten haben, dass sie letzenendes weggeschickt wurde.

Also erst einmal liebe ich den Schreibstil. Ich liebe es wenn Autorinnen die Gabe haben, etwas vollkommen banales total schön und ein bisschen ironisch rüberzubringen. Ivy wirkt direkt wie ein sympathisches bodenständiges Mädchen, die sehr unter der Trennung ihrer Familie leidet. Wem würde es dabei denn anders gehen? Jedenfalls trifft sie sofort auf Asher in einer sehr komprimierenden Situation.. und ich wusste direkt, Asher ist ein Typ in den ich mich ein bisschen verknallen werde. Ich steh auf dieses Bad-Boy mit weichem Kern aber um ehrlich zu sein war Ashers Verhalten derartig verwirrend für mich, dass ich davon ein Schleudertrauma bekommen könnte. Ich habe zunächst verstanden, dass es ziemlich angepisst und genervt von Ivy ist und sie andauernd bezichtigt es bloß auf das Geld der Familie abgesehen zu haben, aber andauernd hat er wieder Phasen wo er total lieb zu ihr war, was darauf vermuten lässt, dass die beiden eine tiefschürfende Vergangenheit haben, was jedoch nicht bestätigt wird, weil Ivy andauernd nur erzählt wie Asher sie gequält hat. Jedoch fände ich eine romatische Vergangenheit der beiden halt echt ein bisschen befremdlich, da Asher bei Ivys Auszug 21 war. Also ein erwachsener Mann und Ivy ist zu dem Zeitpunkt noch eine Pubertierende. Andauernd wird halt ausgezeigt, dass die beiden zusammen kommen sollten, nur verstehe ich nicht auf welcher Grundlage. Falls er bereits aus sie gestanden hat mit 15, wäre das einfach nur weird, wenn er sich aber neu in sie verliebt hat mit 19, frage ich mich, wie das überhaupt zustande gekommen sein, da die beiden kein Anständiges Gespräch miteinander führen. Sie wissen einfach nichts voneinander außer dass beide Vegetarier sind..? Ich fand ihn manchmal wirklich süß und er hat wundervolle Sachen gesagt, aber verstehe die Grundlage deren Beziehung halt nicht. 6 Jahre Altersunterschied finde ich nicht sonderlich groß, wenn ein Part jedoch noch in der Pubertät steckt, finde ich es einfach falsch. Es kommt raus, dass sich jedoch eine Menge erreignet hat, was wirklich ein bisschen Herzschmerz verursacht hat. Muss aber dazu sagen dass ich Verletzungen bei Typen einfach sexy finde. Ich fand es auch hübsch, dass immer wieder auf ihr Hobby zurückgegriffen wurde und wir ein paar ihrer Schriften zusehen bekommen habe.
Noah wirkte für mich wie ein total komsicher Typ. Ich kann, ganz ernsthaft, nichts mit ihm anfangen. Fand auch dass er manche Sätze gesagt hat, die ihn unglaublich unsympathisch haben erscheinen lassen. Sam fand ich toll. Lustiger Typ und ich finds super, dass die eine ähnliche Einstellung zum zelten hatten wie ich, denn ich finde es furchtbar. Harper fand ich ist eine absolute Katastrophe. Ich glaube ihr Charakter war daraus aufgelegt sympatisch zu erscheinen und quirklig aber ich fand sie oft so nervig und respektlos. Schenkt ihrem Freund Dinge die er nicht mag, steckt neugierig überall ihre Nase rein und als sie Ashers Verletzungen absolut respektlos kommentiert hat, hätte ich sie ihr wirklich den Ehrenpreis der Zicken verliehen. Da war mir ihre beste Freundin Aubree wirklich lieber.

Der Schreibstil ist flüssig und es macht auch unglaublich Spaß das Buch zu lesen nur geht es im Prinzip nur um die Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach irgendwie zu viele Lücken hat.
Ich werde den Teil "It was always Love" aber trotzdem lesen, weil ich neugierig bin ob ich Noah in dem Teil immer noch so unsympathisch finde. Kann mir nämlich vorstellen, dass er sich ganz schön ins Zeug legen muss, um bei ihr zu landen.

Das Cover ist minimalistisch und ziemlich hübsch. Auch die Farben erinnern mich ein bisschen an funkelnde Sterne am Nachthimmel.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2020

Leider nicht warm geworden.

The One - Finde dein perfektes Match
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Das Buch hat bereits so viele gute Bewertungen bekommen, jedoch kann ich mich dem absolut nicht anschließen, eher im Gegenteil. Das Buch klang so gut auf dem Klappentext.. Eine App, die mir die Liebe meines ...

Das Buch hat bereits so viele gute Bewertungen bekommen, jedoch kann ich mich dem absolut nicht anschließen, eher im Gegenteil. Das Buch klang so gut auf dem Klappentext.. Eine App, die mir die Liebe meines Lebens präsentiert? Wie toll ist das bitte? Aber in der Umsetzung fand ich es wirklich schleppend und langatmig.
Das Buch verfolgt 5 verschiedene Handlungsstränge, mit verschiedene Figuren, die nicht wirklich Parallelen außer der App. Es war anstregend immer 15 Seiten zu einer Person zu lesen, dann passiert eine spannende Stelle und SCHWUPS nächstes Kapitel beginnt. Ehe ich wieder bei der ursprünglichen Geschichte angekommen bin, habe ich das meiste schon wieder vergessen oder die Spannung ist abgeflaut.

Einige enden in einem Happy End, andere nicht, jedoch war ich wirklich sehr gelangweilt und habe mich am Ende (Ja habe das Buch tatsächlich beendet, in der Hoffnung, dass es besser wird) ein bisschen meiner Zeit beraubt gefühlt.
Positiv muss man anmerken, dass der Schreibstil flüssig ist und das Cover und der Buchschnitt, vor allem weil er bunt ist, wunderschön.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.09.2020

Dystopie mit Feuer <3

Uprising (Die Legende der Assassinen 1)
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Der Romane beginnt mit einem Prolog, der 300 Jahre vor der eigentlichen Rahmenhandlung einsetzt und bereits der Teil hatte mich komplett gefesselt. Eine Menschheit, die denen der Assassinen unterworfen ...

Der Romane beginnt mit einem Prolog, der 300 Jahre vor der eigentlichen Rahmenhandlung einsetzt und bereits der Teil hatte mich komplett gefesselt. Eine Menschheit, die denen der Assassinen unterworfen ist. Das sind übernatürliche Wesen mit Krallen, übernatürlicher Stärke, absolutem Gehör und der Fähigkeit im Dunkeln zu sehen. Jedoch sehen sie aus wie die Menschen. Kurz darauf beginnt die eigentliche Rahmenhandlung. Protagonistin ist Esme, eine Menschenrechtlerin, die in einem hohen Gebäude in New York City arbeitet und in der Art und Weise darüber spricht, die offen legt, dass sie ganz vernarrt in die Stadt ist. Die Sicherheitsbeamten an ihrem Arbeitsplatz sind Assassinen und zu einem, in den sie ein kleines bisschen verknallt ist, ist sie besonders nett. Der anschließende Aufstand spielt sich ein bisschen aus ab wie bei Walking dead. Die Assassinen ( in dem Buch Assets genannt) lehnen sich gegen die Menschheit auf, töten sie oder nehmen sie als Sklaven gefangen. Esme überlebt den Angriff, weil sie von "ihrem" Assasinnen gefangen genommen wird, der gefallen an ihr gefunden hat und zunächst behauptet, er hätte nur ehrbare Absichten und das schon ziemlich glaubwürdig, nur hat Esme sich wirklich schnell an die Situation gewöhnt. Ich denke ich wäre derartig weinerlich und dramatisch, dass der Typ mich wieder zurückgegeben hätte :) Jedenfalls versucht Esme in der "neuen" Welt zurechtzukommen und muss jedoch auch beobachten, wie die Welt zugrunde geht.
Der Schreibstil ist fesselnd und die Rahmenhandlung wirklich spannend, da ich Dystopien total spannend finde. Das einzig störende fand ich, dass das Wort Asset so oft vorkam. Das Cover ist leider nicht ganz so meins, da ich allgemein einfach kein Fan von Leuten auf dem Cover bin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2020

Ein Buch, dass das Herz zum Lächeln bringt.

Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
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Ich habe Flynn bereits im ersten Teil geliebt, aber oh man im zweiten hätte ich mir gerne direkt ein Ticket besorgt und wäre dort hingeflogen, wo immer er auch ist 🤷🏽‍♀️. Auch Gabby war mir extrem sympathisch, ...

Ich habe Flynn bereits im ersten Teil geliebt, aber oh man im zweiten hätte ich mir gerne direkt ein Ticket besorgt und wäre dort hingeflogen, wo immer er auch ist 🤷🏽‍♀️. Auch Gabby war mir extrem sympathisch, wie jede Figur in dem Buch. Als Stadtmädchen hatte ich nie das Bedürfnis jemals wo anders hinzugehen, aber Verdammt, Redwood hats mir angetan. Ich würde wirklich meinen Koffer packen, um dort hin zu ziehen. Auch die ganze Thematik mit den Tieren ist absolut süß und charmant und ich werde nicht müde mir das durchzulesen. Und dazu noch liebe ich Geschichten, die uns Hoffnung geben es jemals aus der Friendzone rauszuschaffen 💪🏼. Auch das die Bücher Thematiken wie Autismus, Taubheit oder auch Verlust/Krebs behandeln, überzeugen mich noch stärker, dass sie einfach GROßARTIG sind. Sie beweisen einfach, du musst nichts tun,damit du geliebt wirst, außer du zu sein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere