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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.12.2025

Das Beste bzw. Der Beste am Schluss dieser Reihe, definitiv

End Zone Affair
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Dieser 5. Band der Honolulu Hornets - Reihe hat es in sich. Es geht um den Hornets-Center Onyx, dem kurz vor Saisonbeginn erst so richtig bewusst wird, dass nicht nur sein bester Freund Cash seine Footballkarriere ...

Dieser 5. Band der Honolulu Hornets - Reihe hat es in sich. Es geht um den Hornets-Center Onyx, dem kurz vor Saisonbeginn erst so richtig bewusst wird, dass nicht nur sein bester Freund Cash seine Footballkarriere beendet hat, sondern neben Cash auch all seine anderen Freunde inzwischen die Liebe ihres Lebens gefunden haben. Leicht melancholisch angehaucht erfährt er, dass die Sport-Moderatorin Scarlett eine Doku über das Team drehen soll. Onyx lässt seinen ganzen Frust an der Moderatorin aus und schimpft zu jeder Gelegenheit über sie. Scarlett hat im Grunde keine Chance. Das Blatt wendet sich, als Onyx eine nicht publik gewordene Info über Scarlett’s Vergangenheit erhält und sich tief bestürzt bei ihr für sein Verhalten entschuldigen möchte. Ein Wesenszug, den Onyx sofort sympathischer erscheinen lässt, schließlich ist es heutzutage eher selten geworden, dass Fehler zugegeben werden und sich entschuldigt wird.
Scarlett’s Schicksal ist mir nicht unbekannt und so bin ich dankbar, dass Ava Avery eine Triggerwarnung hinten ins Buch gesetzt hat. Es berührt mich sehr, wie genau die Autorin Scarlett’s Gefühlswelt beschreibt. Diese Achterbahn der Gedanken, Ängste und Gefühle kann ich nur bestätigen und sie werden perfekt rübergebracht.
Es wird so herrlich romantisch und emotional, dass die Taschentücher in Reichweite stehen sollten.
Ein würdiger Abschluss dieser tollen Reihe. Ich werde die Honolulu Hornets vermissen.

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Zerbrochene Träume, gebrochene Herzen - Zeit für einen Neuanfang?

Thin Ice
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Dies ist für mich das 2. Buch der Reihe. Beide Autorinnen haben sich nur in den Eckpunkten abgestimmt, so ist das Dorf in den Dolomiten Hauptschauplatz und die WunderBar ein zentraler Ort in beiden Teilen.
Bei ...

Dies ist für mich das 2. Buch der Reihe. Beide Autorinnen haben sich nur in den Eckpunkten abgestimmt, so ist das Dorf in den Dolomiten Hauptschauplatz und die WunderBar ein zentraler Ort in beiden Teilen.
Bei Mira Frey geht es um den ehemaligen Eishockeyspieler Noah und die Ex-Eiskunstläuferin Liv. Beide hadern mit ihrem Schicksal, dass sie ihrem Sport den Rücken zuwenden müssen, beide trauern, doch auf unterschiedliche Weise. Während Liv sich ein neues Leben als Sportlehrerin aufbauen möchte, verzieht sich Noah in eine einsame Hütte.
Wenn der Körper eines Leistungssportlers allmählich seinen Tribut einfordert, ist dies nur schwer zu akzeptieren. Bilder vergangener Jahre treten bei mir immer wieder in den Vordergrund, so gut hat Mira Frey die Gemütslagen von Liv und Noah beschrieben. Interessant ist die Entwicklung der beiden und natürlich ist nicht alles traurig, manchmal haut Mira Frey einen Dialog heraus, der einem die Lachtränen ins Auge treibt. Auch probiert die Autorin einen leicht spicygen Touch, was ihr gut gelingt.
Außerdem war für mich als Flachländer, die Beschreibung der Lawine, sehr interessant, da ich bis dato noch nie mit einer näher in Berührung gekommen bin.
Ich hoffe sehr, dass die Kooperation der Autorinnen noch weitergeht, denn sie ergänzen sich meiner Meinung nach außergewöhnlich gut.
Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Pure Emotionen und Sylt mittendrin

Neuanfang auf Sylt
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Kennengelernt haben sich Svea und Lucas in der Bar von Sveas Bruder zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Svea steht nach der Scheidung von ihrem treulosen Ehemann, ohne Mann , Tanzpartner und berufliche ...

Kennengelernt haben sich Svea und Lucas in der Bar von Sveas Bruder zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Svea steht nach der Scheidung von ihrem treulosen Ehemann, ohne Mann , Tanzpartner und berufliche Perspektive da und Lucas kleine Tochter Lilly liegt nach einem Unfall im Koma. Lilly absolviert eine Reha auf Sylt, Vater und Tochter verlieben sich in die Insel, planen den Umzug dorthin und Lucas bietet Svea an mitzukommen. Doch Svea hält etwas zurück.
Nadine Feger hat einen sehr emotionsgeladenen Insel-Liebesroman geschrieben. Die Inselbeschreibung gelingt ihr wunderbar. Durch ihren klaren, bildhaften Erzählstil kann man sich die Gegebenheiten gut vorstellen. Lucas geht in seiner Vaterrolle vollkommen auf. Für ihn ist nichts wichtiger als seine kleine Tochter, die, nebenbei bemerkt, ein kleiner Goldschatz ist. Auf Sylt findet er endlich seinen Sehnsuchtsort, wo er Lilly eine unbeschwerte Kindheit bieten kann. Auch Svea möchte er diese Sicherheit geben. Doch Svea kann sich nicht entscheiden.
Zwischendurch kommt mir Sveas Entscheidungsfindung sehr langatmig vor, jedoch wüsste ich ad hoc nicht, wo ich eine Kürzung vornehmen würde.
Eine Liebesgeschichte im Patchwork-Stil.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Etwas zuviel von allem

Herbstverliebt in der kleinen Pension auf Föhr
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Nicht, dass ich nicht jeder und jedem sein Glück gönne, aber dieser Second Chance - Roman war mir zu viel. Dabei ist alles um die Liebesgeschichte herum perfekt. Die Pension, die nur für Gästinnen ist, ...

Nicht, dass ich nicht jeder und jedem sein Glück gönne, aber dieser Second Chance - Roman war mir zu viel. Dabei ist alles um die Liebesgeschichte herum perfekt. Die Pension, die nur für Gästinnen ist, die Freunde und Bekannten, die Insel, die so liebevoll mit all ihren Reizen von Lotta Petersen beschrieben wurde, sodass ich eigentlich sofort dort Urlaub machen möchte, ja selbst Mathilda und Arvid jeder für sich, sind so liebenswert. Aber beide zusammen? Nein, das war etwas drüber meiner Meinung nach. Es ging zu schnell, war zu perfekt, zu viele Schmetterlinge und leider auch zu viel Rücksichtnahme. Das konnte ich nicht annehmen, eher im Gegenteil, ich stand quasi unter Strom und suchte permanent nach dem Haken.
Natürlich wünscht sich jeder Single im Alter von Mathilda und Arvid so ein Happy End im Leben, mich eingeschlossen. Mir persönlich war es zu viel rosarote Brille.
Aber Träumen darf man ja mal.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Nur ein Abenteuer oder doch die große Liebe?

Christmas Cookies in Cornwall
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Mittwoch kurz vor Weihnachten treffen Violet und Maxwell in einem Pub in Clifton aufeinander. Er, ein ehemaliger Rockstar, sie eine junge Frau aus der Londoner High Society, die vor dem Leben in der Großstadt ...

Mittwoch kurz vor Weihnachten treffen Violet und Maxwell in einem Pub in Clifton aufeinander. Er, ein ehemaliger Rockstar, sie eine junge Frau aus der Londoner High Society, die vor dem Leben in der Großstadt und den Zwängen der Familie geflohen ist, um zu sich selbst zu finden.
Anna Ferber hat hier einen wunderbaren, romantischen Liebesroman geschaffen, der einen den Alltag vergessen lässt. Ich träume mich mit nach Clifton, dieses herrlich urige Küstenstädtchen und erlebe, wie zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, auf eine charmante, mitunter witzige Art, zueinander finden.
Ich mag es, wie Maxwell immer neue Kosenamen für Violet erfindet und aus Babe und der Prinzessin sein Weihnachtsengel wird und Violet es schafft, dem leicht verbitterten und um seine Mutter trauernden Weihnachtsmuffel Weihnachten näherbringt.
Schade finde ich das abgekappte Ende, wo ich mich als Leser etwas allein gelassen gefühlt habe. Auch wenn im Epilog eine Auflösung erfolgt, bleibt bei mir ein kleiner Beigeschmack. Da wären 20-30 Seiten mit mehr Ausführungen meiner Meinung nach die bessere Variante gewesen.

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