Grübeln bis zum Schluss
Die Frau des SerienkillersTom und Beth mit ihrer Tochter Poppy scheinen in der perfekten Kleinstadtidylle das perfekte Familienleben zu führen. Bis Tom wegen eines Mordes von der Polizei abgeholt wird. Das wirft natürlich gleich ...
Tom und Beth mit ihrer Tochter Poppy scheinen in der perfekten Kleinstadtidylle das perfekte Familienleben zu führen. Bis Tom wegen eines Mordes von der Polizei abgeholt wird. Das wirft natürlich gleich die Frage auf, ob Tom der im Titel benannte „Serienkiller“ ist.
Das Buch ist sehr gut geschrieben und liest sich sehr flüssig. Ich habe schnell in das Buch hineingefunden und es auch sehr schnell gelesen. Aufgrund der kurzen Kapitel möchte man gerne schnell noch ein weiteres Kapitel lesen. Und noch eins und noch eins...
Die Kapitel sind in Ich-Form überwiegend im Heute aus der Sicht von Beth geschrieben. Manchmal kommen auch andere Personen zu Wort und es gibt Rückblenden in die Vergangenheit. Dies hilft, die Sicht der einzelnen Protagonisten zu verstehen und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Außerdem erfahren wir so etwas über die Morde und was wirklich geschehen ist.
Alice Hunter ist es sehr gut gelungen, verschiedene Fährten auszulegen. Ich war zunächst sowohl im Zweifel was Tom angeht als auch in Bezug auf verschiedene andere Charaktere. Letztendlich fand ich das Buch sehr gut aufgebaut und die Handlung sehr schlüssig.
Einige der Charaktere sind mir während des Lesens nicht unbedingt ans Herz gewachsen. Ich vermute, dass genau das die Absicht der Autorin war.
Insgesamt hat es mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich kann es weiterempfehlen.