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Veröffentlicht am 22.06.2021

Rezension: "Last Dirty Show" von Philippa L. Andersson

Last Dirty Show
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Autor/in: Philippa L. Andersson
Titel: Last Dirty Show
Reihe/Band: Powerful & Protective, Band 1
Genre: Erotikroman
Erschienen: Juni 2021
ISBN: 978-3969669518

Transparenz
Diese Rezension ...

Autor/in: Philippa L. Andersson
Titel: Last Dirty Show
Reihe/Band: Powerful & Protective, Band 1
Genre: Erotikroman
Erschienen: Juni 2021
ISBN: 978-3969669518

Transparenz
Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise von der Autorin zur Verfügung gestellt worden ist. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext
Der Plan ist denkbar einfach: vor Gericht gegen die Köpfe des Mezcal-Clans aussagen, ins Zeugenschutzprogramm gehen und sehr alt und sehr glücklich werden.
Als ich jedoch den Mann kennenlerne, der bis zur Verhandlung auf mich aufpassen soll – einen Typen in beigefarbener Stoffhose –, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Jetzt geht es nicht mehr nur um mein Leben, sondern auch um das meiner besten Freundinnen Jordyn und Sara. Tja, und, ich mag es kaum zugeben … ohne diese grauenvolle Hose ist der Kerl gar nicht so übel …
Ähm, wie lautete noch mal der Plan?

Buch-/Reihentitel und Coverdesign
Das Cover ist nahezu vollständige in einer Mischung aus Grau und Schwarz gehalten. Im Vordergrund steht ein Mann mit tiefsitzender Hose, über der Mann der Rand seiner Unterwäsche sehen kann. Darüber ein offenes Hemd mit Blick auf einen gut trainierten Oberkörper. Er steht leicht zur Seite gedreht, die Hände in den Hosentaschen vergraben mit Blick nach unten. Um ihn herum ist ein leichter lilafarbener Schimmer auszumachen, um der Darstellung einen Hauch Farbe mitzugeben.
„Last Dirty Show“ – zu dt. „letzte schmutzige Show“ – ist der erste Band der neuen Kurzgeschichten-Reihe „Powerful & Protective“ der Autorin. Mit dem Buchtitel verbinde ich eine sexy Geschichte, aber gleichzeitig vermute ich auch, dass die Geschichte mit einem gewissen Abschluss zu tun hat – was auch durch den Klappentext unterstützt wird.

Charaktere
Allegra hatte schon immer nur diesen einen großen Traum: Sie wollte Tänzerin werden und auf der großen Bühne stehen – im besten Fall am Broadway. Unbeabsichtigt landet sie allerdings in einem Club in Las Vegas – und ehe sie es sich versieht, ist sie ungewollt ein Mitglied eines gefährlichen Kartells geworden. Mit ihren langen blonden Haaren, sinnlichen Kurven und einer starken Ausstrahlung ist sehr der wahrgewordene Traum eines jeden Mannes. Nun ist sie auf der Flucht, um ihrem alten Leben und dem Kartell den Rücken zuzukehren.
Liam hat, seit er aktiv für sein Land gedient hat, für den Rest seines Lebens ausgesorgt. Allerdings ist er kein Typ, der nur auf der faulen Haut herumliegt. Stattdessen geht er, gemeinsam mit seinen besten Freunden Kellan und Wes, diversen Anliegen im Bereich Sicherheit oder Personenschutz nach, verbunden mit dem Luxus, dass sie auch nur die Aufträge annehmen, die sie sich selbst ausgesucht haben. Liam beherrscht strategisches Denken im Schlaf, ist ziemlich fit, aber gleichzeitig auch wahnsinnig von sich überzeugt.

Schreibstil und Handlung
„Last Dirty Show“ ist in der ersten Person, abwechselnd aus der Sichtweise der Protagonisten, geschrieben. Auch wenn es sich bei der Geschichte um einen Kurzgeschichte handelt, konnte mit dieser Erzählperspektive einer guter Einblick in die Gedanken und Gefühle von Allegra und Liam geliefert werden, die auch in nahezu jedem Moment absolut nachvollziehbar gewesen sind. Philippa L. Anderssons Schreibstil ist locker, leicht und flüssig und vor allem schafft sie es, den Leser so sehr zu fesseln, dass es kein Problem darstellt diese Geschichte am Stück zu verschlingen. Besonders hervorheben möchte ich die detailgenauen Sexszenen in diesem Buch. Nicht jeder Autor wagt sich da ran, da man dabei sehr viel falsch machen kann, wie ich finde. In diesem Buch allerdings empfand ich sie recht authentisch und faszinierend ausgestaltet.
Die Handlung um Allegra und Liam war sehr schnelllebig – sowohl in Bezug auf die einzelnen Geschehnisse als auch die Beziehungsentwicklung zwischen den Protagonisten. Allerdings muss man hier definitiv beachten, dass es sich um eine Kurzgeschichten-Reihe handelt und es anders nur schwer möglich ist. Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus Spannung, Action und Erotik, gepaart mit einer Prise Romantik und Humor. Für mich eine traumhafte Kombination, die mein Herz immer höherschlagen lässt. Im Bezug auf die bereits erwähnten expliziten Szenen, empfand ich diese als sehr intensiv. Jemand der in diesem Bereich nicht so ausführlich lesen möchte, sollte wohl lieber nach einem anderen Buch greifen. Ich muss gestehen, dass ich zu Anfang ein paar Bedenken hatte bzgl. des Kartell-Inhalts der Geschichte, da ich diesen Bereich in Büchern eigentlich immer meide, da er mich bisher nicht sonderlich angesprochen hat. In „Last Dirty Show“ war es allerdings so, dass das Mezcal-Kartell nicht im Vordergrund stand. Es wurde kurz angerissen, sodass es für die im Klappentext beschriebene Handlung und deren Verständnis ausgereicht hat. Dementsprechend hat mir auch die inhaltliche Verteilung sehr gut gefallen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist wohl, dass ich mit den Charakteren nicht sofort warm geworden bin. Es gibt Menschen, die sind einem sofort sympathisch – aber leider war das weder bei Allegra noch bei Liam der Fall. Es hat ein klein wenig gedauert, bis sie sich in mein Herz schleichen konnten – Allegra mehr als Liam – aber ab da war es schön, ihren gemeinsamen Weg zu verfolgen.

Fazit
Diese Kurzgeschichte war heiß – äußerst heiß! Und der Rest der Handlung wurde auch überhaupt nicht überdeckt. Ich bin begeistert und freue mich auf die weiteren Teile der Reihe.

Bewertung: 4  von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2021

Rezension: "Lausche den Klängen deiner Seele" von Charlotte Taylor

Lausche den Klängen deiner Seele
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Autor/in: Charlotte Taylor
Titel: Lausche den Klängen deiner Seele
Reihe/Band: Insel der Wale, Band 2
Genre: Liebesroman
Erschienen: Mai 2021
ISBN: 978-3-7534-9707-5

Transparenz
Diese ...

Autor/in: Charlotte Taylor
Titel: Lausche den Klängen deiner Seele
Reihe/Band: Insel der Wale, Band 2
Genre: Liebesroman
Erschienen: Mai 2021
ISBN: 978-3-7534-9707-5

Transparenz
Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise von der Autorin zur Teilnahme an einer Leserunde auf Lovelybooks zur Verfügung gestellt worden ist. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext
Was denn noch alles?
Wal-Saison im malerischen Tofino. Für die lebensfrohe Esther Johnson kommen zur Sorge um ihre gehörlosen Kinder und dem Rosenkrieg mit ihrem Ex auch der Schuldenberg ihres Whale-Watching-Unternehmens dazu.
Sie trifft Dominic Gordon, der augenscheinlich nicht zur Erholung hierhergekommen ist. Gleichermaßen fasziniert und irritiert, ahnt sie nichts von den Herausforderungen, die der erfolgreiche Software-Entwickler zu überwinden hat. Eine gereizte Bärenmutter ist noch das Geringste davon …
Esther und Dominic hätten eine Chance auf Glück – doch was ist der Preis dafür? Sind sie bereit, ihn zu zahlen?

Buch-/Reihentitel und Coverdesign
Die „Insel der Wale“-Reihe ist eigentlich aus der „Vancouver Island Kisses“-Reihe in Zusammenarbeit mit Sarah Saxx entstanden. Im Zuge der alleinigen Weiterführung von Charlotte Taylor bekam Band 1 „Lebe, als gäbe es kein Morgen“ ein neues Äußeres und Band 2 passt sich nahtlos an. Im unteren Teil des Covers kann man deutlichen das Meer und vereinzelte Wellen erkennen, aus denen sich ein großer Wal erhebt. Den Hintergrund bildet ein großer lilafarbener Kreis, der sowohl als Sonne als auch als Mond gemeint sein könnte. Besonders hervorheben muss man, dass es gezeichnetes Cover ist und keins, was auch ein Foto eines besonderen Erlebnisses sein könnte. Außerdem strahlte es im eine ungemein große Ruhe auf mich auf, dass es mich irgendwie fasziniert hat.
Der Titel „Lausche den Klängen deiner Seele“, klingt genau wie sein Vorgängerband ein wenig mysteriös, hat gleichzeitig auch eine wundervolle Bedeutung, die es noch zu entschlüsseln gilt. Der Titel birgt eine Menge Emotionen in sich, die mich unglaublich neugierig auf die Umsetzung der Geschichte gemacht haben.

Charaktere
Esther Johnson ist alleinerziehende Mutter der zwei gehörlosen Kinder Ada und Archie. Sie lebt geschieden von ihrem Ex-Mann Jeremy mit dem sie gleichzeitig in einen Rechtsstreit um Unterhalt für die gemeinsamen Kinder verwickelt ist. Als wären zwei schwierige Situationen nicht schon genug zu meistern, macht ihr auch ihr Lebensunterhalt, das Walbeobachtungsunternehmen ‚Johnson’s Giants‘, finanzielle Probleme, seit sie und ein Freund der Familie gemeinsam zwei Mitbewerber aufgekauft haben. Esther ist eine sehr freundliche und offene Frau, die schon einiges erlebt hat. Sie bekommt zwar von allen die nötige Unterstützung, kommt trotz allem aber meist selbst etwas zu kurz. Sie liebt Wasser und das Segeln und sprüht meist vor kreativen Ideen für ihr Unternehmen.
Dominic Gordon ist 37 Jahre alt, kommt ursprünglich aus Schottland und ist ein absoluter IT-Nerd. Er ist neu auf Vancouver Island, hat eine Menge Geld und hat mit seinem Bekannten Matt gerade ein neues kleines Software-Unternehmen gegründet. Dominic lebt sehr einsam und zurückgezogen. Zu seiner Familie hat er nahezu keinen Kontakt und zusätzlich hat er noch ein äußerst schlechtes Bild von sich selbst.

Schreibstil und Handlung
„Lausche den Klängen deiner Seele“ ist in der ersten Person, abwechselnd aus den Sichtweisen von Esther und Dominic, geschrieben. Die Form der Erzählperspektive hat dafür gesorgt, dass mir als Leser ein unglaublich guter Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden gelungen ist, sodass sie mir beide sehr schnell ans Herz wachsen konnten und mich sehr intensiv mitreißen konnten, wie auch der Rest der Geschichte. Generell war der Schreibstil sehr locker, leicht und flüssig, gepaart mit einigen humorvollen Einbindungen, sodass die einzelnen Kapitel nur so im Flug vergangen sind und ich das Buch meistens nicht aus der Hand legen konnte. Einziges Manko war ein wenig, dass es zwar Kapitelüberschriften, aber keine Kapitelnummern gegeben hat, weshalb ich öfter mal in den Abschnitten verrutscht bin, wenn ich gerade kein Lesezeichen zur Hand hatte. Ansonsten war selten mal das Erzähltempo ein wenig irritierend, denn am Anfang schien die ganze Handlung nur sehr langsam voranzuschreiten, während am Ende gefühlt alles Zack auf Zack ging. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Ausgeglichenheit gewünscht.
Von der Handlung her hatte man es als Leser mit einem traumhaft schönen Setting zu tun, was unter anderem mit seiner heraufbeschworenen Atmosphären und den angenehmen Szenenbeschreibungen punkten konnte. Die Charaktere waren unglaublich facettenreich gestaltet und ich fand es großartig so viele aus den bereits erschienen Büchern sowohl von Charlotte Taylor als auch von Sarah Saxx wiederzutreffen. Besonders gut hat mir gerade bei den Protagonisten Esther und Dominic deren direkte und offene Art gefallen. Beide Aspekte waren sehr angenehme, sympathische und gleichzeitig wundervoll erfrischende Eigenschaften, die man so nur selten erlebt. Die Entwicklungen, gerade zwischen den beiden, waren in den meisten Fällen sehr gut nachzuvollziehen, sodass man sich, bis auf ein paar spontan wirkende Entscheidungen, auch als Leser sehr gut mit den jeweiligen Momente identifizieren konnte. Herausragend gut hat mir auch die Kombination der verschiedenen Themen gefallen – von Esthers gehörlosen Kindern hin zum Thema Familie und zur Neugründung des Software-Unternehmens von Dominic und Matt. Jeder Bereich wurde in meinen Augen angemessen behandelt und auf sehr interessante und neugierig machende Art und Weise ausgeführt. Ich fand es sehr schön zu sehen, wie sich letztendlich alles ineinandergefügt und gepasst hat.

Fazit
Eine großartige Mischung aus vielen verschiedenen Themenbereichen und Emotionen mit nur klitzekleinen Schwächen. Ich habe die Story absolut geliebt und fiebere weiteren Bänden entgegen. Besonders Ada und Dominic haben mein Herz berührt. ♥

Bewertung: 4  von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2021

Rezension: "Emma & Jake" von Tina Köpke

Maywood Lovestorys: Emma & Jake
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Autor/in: Tina Köpke
Titel: Emma & Jake
Reihe/Band: Maywood Lovestorys, Band 1
Genre: Liebesroman
Erschienen: Mai 2021
ISBN: 978-3-903278-61-5

Transparenz
Diese Rezension basiert auf einem ...

Autor/in: Tina Köpke
Titel: Emma & Jake
Reihe/Band: Maywood Lovestorys, Band 1
Genre: Liebesroman
Erschienen: Mai 2021
ISBN: 978-3-903278-61-5

Transparenz
Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt worden ist. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext
Für alle Fans von Kleinstadtgeschichten mit Witz und Charme.
Wenn Emma eines perfekt beherrscht, dann ihre Probleme erfolgreich zu verdrängen. Ein geerbtes Haus, das dringend renoviert werden muss? Finanzielle Mittel, die nicht da sind? Ein Job, der sich nicht finden lässt? Kann alles unter den Teppich gekehrt werden.
Als aus dem Nichts ihre Jugendliebe Jake in der idyllischen Kleinstadt Maywood auftaucht, droht Emmas verdrehte Lebensphilosophie zum ersten Mal grandios zu scheitern. Doch weder Grübchen noch breite Schultern und auch keine Entschuldigung können gut machen, was er sich vor zwölf Jahren geleistet hat.
Was Emma jedoch nicht bedacht hat, ist Jakes Entschlossenheit, ihr Herz ein zweites Mal zu erobern …

Buch-/Reihentitel und Coverdesign
„Maywood Lovestorys“ verbindet als Reihenname den Ort des Geschehens mit dem schönsten Gefühl auf der ganzen Welt: der Liebe. Als Titel von Band 1 wurden die Namen der Protagonisten „Emma & Jake“ gewählt, wodurch direkt klare Verhältnisse geschaffen worden sind und man nicht sonderlich viel zu grübeln hat.
Das Cover ist in verschiedene kleinere und größere Kacheln unterteilt und war bei mir exakt das, was meine Aufmerksamkeit geweckt hat, um weiter zum Klappentext zu gehen. In den Kacheln sind verschiedene Hausausschnitte abgebildet, die einen insgesamt sehr gemütlichen Eindruck hinterlassen. Mal sieht man eine Veranda mit Stühlen, mal Blumen oder ein Fahrrad – mir gefällt es auf jeden Fall. In der oberen rechten Ecke ist eine Kachel mit einen beisammen liegenden Pärchen gefüllt, in der gegenüberliegenden unteren linken Ecke eine ein Weinglas haltende Hand. Auf jeden Fall eine bunte Mischung aus Eindrücken, die, nachdem ich die Geschichte gelesen hatte, definitiv zur Geschichte gepasst haben.

Charaktere
Protagonistin Emma ist von ihrem (Ex-)Freund Jake auf der Highschool betrogen worden und hat diese Art des Hintergehens bis heute nicht überwunden. Nachdem dann auch noch ihr Vater krank wurde und sie sich bis zu dessen Tod rührend um ihn gekümmert hat, steht sie nun vor einem einzigen großen Chaos, aus dem sie keinen Weg herausfindet. Immer hat sie sich mit den verschiedensten Aktivitäten abgelenkt, war in verschiedenen Dorfclubs aktiv und hatte immer ein offenes Ohr für jeden, aber nun holen sie ihre Arbeitslosigkeit und akuter Geldmangel ein. Emma ist eine sehr kommunikative Person, freundlich, meistens fröhlich und manchmal auch ein wenig anstrengend.
Jake kommt nach zwölf Jahren wieder zurück nach Maywood und wird, nach der Sache mit Emma, nicht von jedem so herzlich wieder aufgenommen, wie er gedacht hatte. Von vielen wird er ausgegrenzt und da er weder Familie noch richtige Freunde in der Stadt hat, lebt er stattdessen im einzigen Hotel des Ortes. Das Leben hat es auch mit ihm nicht sonderlich gut gemeint, denn seine Sportlerkarriere kann er vergessen und von seiner Frau lässt er sich gerade scheiden. Wenn man Jake erstmal näher kennenlernt, dann ist er ein unglaublich fürsorglicher und zuvorkommender Mensch. Zu Beginn der Geschichte hatte ich allerdings ein paar Probleme mit ihm warm zu werden und einen Zugang zu ihm zu finden.

Schreibstil und Handlung
Tina Köpke hat den ersten Band der „Maywood Lovestorys“ durchgehend in der dritten Person, also aus Sicht einen allwissenden Erzählers, geschrieben. Ich muss gestehen, auch wenn ich mit dieser Erzählperspektive normalerweise keine Probleme habe, dass ich hier doch ein wenig gebraucht habe, um in die Geschichte reinzukommen. Als das dann aber geschafft war, erwartete mich eine sehr angenehme und leicht zu lesende Geschichte aus den abwechselnden Perspektiven von Emma und Jake. Diese Erzählmöglichkeit sorgte dafür, dass mir beide Charaktere gleichermaßen nähergebracht werden konnte und ich, trotz der Erzählperspektive, einen sehr guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle nehmen konnte und einiges an Emotionen herübergebracht worden ist. Die Autorin schaffte es außerdem, mit den etwa mittellangen Kapiteln, sehr lebendige Charaktere und Orte zu schaffen, sodass man sich des Öfteren vorkam, als würden sich eine Szenen direkt vor einem selbst abspielen. Gespickt mit einigen Witzen und einer Prise Humor hat mir der schreibtechnische Aspekt der Geschichte sehr gut gefallen.
Die Handlung selbst hat zunächst einmal ein wunderschönes Kleinstadtsetting inne, dass einen sehr liebevollen und familiären Eindruck hinterlässt. Es gibt viele Geschichten mit solche einem Setting, aber gerade dieser familiäre Aspekt war für mich in Maywood nochmal ganz besonders. Viele kleine Geschäfte, viel Tratsch und realistisch ausgearbeitete Charaktere und authentisch beschrieben Orte haben das Stadtbild perfekt abgerundet, sodass man sich einfach nur wohlfühlen konnte. Schön war auch, dass selbst jeder noch so kleine Nebencharakter nennenswerte Eigenschaften bekommen hat, die ihn von allen anderen unterschieden haben.
Zur Geschichte von Emma und Jake muss ich allerdings sagen, dass ich ein klein wenig enttäuscht gewesen bin. Die beiden haben bereits eine gemeinsame Vergangenheit, die sich nicht wirklich positiv entwickelt hat und letztendlich kamen die beiden zwar ein paar Mal auf das Thema bzw. das betreffende Ereignis zu sprechen, letztendlich wurde die Sache aber irgendwie doch nur unter den Tisch gekehrt. Jakes Begründungen waren für mich eher fadenscheiniger Natur, als dass ich sie ihm wirklich habe abkaufen können.
Auch fand ich die inhaltliche Aufteilung ein wenig merkwürdig, denn während sich etwa die Hälfte des Buches mit der Beziehungsentwicklung zwischen den Protagonisten beschäftigte, war von einer weiteren Entwicklung in der zweiten Hälfte schon fast nichts mehr zu sehen. Diese drehte sich stattdessen nahezu ausschließlich um Emmas spontanen Plan, wie sie ihren Geldsorgen und gleichzeitig ihrem Jobproblem entfliehen konnte. Zwar waren die einzelnen beiden Themen an und für sich sehr schön ausgearbeitet, allerdings hätte ich mir eine etwas intensivere Mischung aus beiden Bereichen gewünscht.

Fazit
Insgesamt eine sehr angenehme Geschichte mit kleineren Macken, die aber dieses wundervolle Kleinstadt-Feeling nicht überdecken konnten. Ich freue mich sehr auf Band 2, denn dieser Teil verspricht nochmal eine sehr spannende charakterliche Mischung und ich hoffe auf großes Wiedersehen mit all den quirligen Charakteren.

Bewertung: 3,5 / von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.05.2021

Rezension: "Ein Bed & Breakfast für Kirkby" von Charlotte McGregor

Highland Hope 1 - Ein Bed & Breakfast für Kirkby
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Autor/in: Charlotte McGregor
Titel: Ein Bed & Breakfast für Kirkby
Reihe/Band: Highland Hope, Band 1
Genre: Liebesroman
Erschienen: April 2021
ISBN: 978-3-453-42483-8

Transparenz
Diese ...

Autor/in: Charlotte McGregor
Titel: Ein Bed & Breakfast für Kirkby
Reihe/Band: Highland Hope, Band 1
Genre: Liebesroman
Erschienen: April 2021
ISBN: 978-3-453-42483-8

Transparenz
Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise vom Verlag über das Random House Bloggerportal zur Verfügung gestellt worden ist. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext
In diesem charmanten Bed & Breakfast findet Colleen mehr als nur ein Zimmer …
Colleen Murray hat nichts zu verlieren, als sie Boston hinter sich lässt, um auf Wunsch ihres verstorbenen Vaters ein paar Monate in seiner schottischen Heimat Kirkby zu verbringen. Die Schönheit der Highlands und den eigenwilligen Charme der Dorfbewohner nimmt sie anfangs kaum war. Doch dann trifft sie Alex Fraser, den Besitzer des romantischen Bed & Breakfast. Der alleinerziehende Vater ist nicht nur genau ihr Typ, sondern teilt auch ihre Leidenschaft fürs Reiten. Wird Colleen die Reise zu ihren Wurzeln dabei helfen, endlich ihren Platz im Leben zu finden? Das Glück scheint jedenfalls zum Greifen nahe. Bis Alex‘ Vergangenheit ihn einzuholen und alles zu zerstören droht …

Buch-/Reihentitel und Coverdesign
Auf dem Cover erwarten uns ein wunderschöner strahlend blauer Himmel und grüne Landschaftstreifen. Auf der linken Seite ist das B&B-Cottage abgebildet, ein wenig moosbewachsen, während sich dahinter weitere Häuser aneinanderreihen. Diese Darstellung vermittelt einen sehr idyllischen, ruhigen und gemütlichen Eindruck.
Der Titel verspricht eine Geschichte, bei der das B&B der Haupthandlungsort zu sein scheint. Wobei sich „Ein Bed & Breakfast für Kirkby“ eher so anhört, als würde es gerade erst aufgebaut bzw. neu eröffnet werden und nicht schon existieren.
Als Reihentitel ist „Highland Hope“ auf jeden Fall schonmal ein Hinweis auf Geschichten in Schottland! Und Hoffnung (engl. Hope) kann es für viele Dinge geben – die Liebe, die Wiederbelebung einer Kleinstadt oder ganz andere Dinge.

Charaktere
Colleen Murray ist 32 Jahre alt und hat gerade ihren Vater verloren. Zusammen mit dessen Hund Tito reist sie nach Kirkby, Schottland, um die Heimat ihres Vaters etwas näher kennenzulernen, etwas Abstand zu bekommen und sich selbst zu finden. Es ist gar nicht mal so leicht für sie, mit ihrer Trauer umzugehen, denn von Unterstützung durch ihre karriereorientierte Mutter kann man kaum sprechen. Colleen fühlt sich die meiste Zeit einsam und allein, denn seit sie zur Pflege wieder zu ihrem Vater gezogen ist und sich von ihrem Ex-Freund getrennt hatte, hat sie nicht viel Zeit außerhalb des väterlichen Hauses verbracht.
Alexander Fraser leitet seit einiger Zeit den Familienbetrieb „The Cozy Thistle“ und ist alleinerziehender Vater seines zwölf Jahre alten Sohns Aiden. Seine Ex Zoe hat sich für eine Karriere als Schauspielerin und gegen ein gemeinsames Familienleben entschieden, was, zusammen mit dem Verlust seiner Mutter im jungen Alter, tiefe Narben hinterlassen hat und auf ein riesiges Vertrauensproblem hindeuten. Alex ist ein begnadeter Reiter und wird von vielen mit ‚Jamie Fraser‘ aus der Serie „Outlander“ verglichen.

Schreibstil und Handlung
Der erste Band der „Highland Hope“-Reihe ist in der dritten Person aus Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben. Trotzdem bekommt man, durch einen vorgenommenen Perspektivenwechsel, öfter auch intensivere Einblicke in die Gefühle und Gedanken von beiden Protagonisten, auch wenn diese für mich nicht immer vollständig nachzuvollziehen gewesen sind. Vom Ausdruck her war der Schreibstil sehr flüssig und angenehm, sodass ich einen sehr guten Lesefluss erreichen konnte. Besonders positiv hervorheben muss ich die wunderschönen und überaus detaillierten Beschreibungen verschiedenster Szenenschauplätze – als hätte man den betreffenden Ort live vor Augen. Teilweise sind mir am Schreibstil allerdings einige merkwürdig wirkende Worte aufgefallen, die öfter nicht zu den entsprechenden Szenen oder Charakteren gepasst haben, dass ich den Kopf schütteln musste und mir dachte „so redet doch niemand“. Auch gab es inhaltlich des Öfteren Wiederholungen, die mir mit der Zeit negativ aufgestoßen sind. Ebenso hätte ich auf die ein oder andere ausufernde Beschreibung vom ein oder anderen Gedankenchaos oder Wetterzustand verzichten können, denn die haben in meinen Augen irgendwann einfach nur noch Seiten gefüllt, ohne wirklich wichtigen Inhalt zu transportieren.
Handlungstechnisch bot „Ein Bed & Breakfast für Kirkby“ eine wunderschöne idyllische und authentische Kleinstadtatmosphäre, mit der man sich direkt pudelwohl gefühlt hat. Man hatte dieses klassischer Jeder-kennt-jeden-und-weiß-alles-Gefühl und zusammen mit einem großen Maß an Hilfsbereitschaft und Zuvorkommenheit könnte man gar nicht anders, als eigentlich jeden Bewohner der kleinen Stadt ins Herz zu schließen. Die Protagonisten sowie Nebencharaktere der Geschichte waren mir alle sympathisch und gerne würde man sie sicher auch im richtigen Leben kennenlernen, wenn das nur möglich wäre.
Nun muss ich aber leider, gerade auch im Bezug auf Colleen und Alex, ein bisschen Kritik üben, denn die ganze Entwicklung von Fremden zu Freunden zu einer entstehenden Beziehung ging viel zu schnell, geradezu rasant über die Bühne, was speziell bei den beiden dazu geführt hat, dass leider die Gefühle füreinander für mich nicht besonders intensiv deutlich geworden sind, auch wenn einige Szenen übertrieben kitschig ausgestaltet worden sind. Auch Colleens Integration in die Fraser Familie war mir einfach zu viel. Ich mein, es ist verständlich, dass es in so mancher Kleinstadt anders läuft als z.B. in einer Großstadt, aber niemand kannte sie und umgekehrt und trotzdem war sie ab der ersten Minute eigentlich schon ein vollwertiges Mitglied der Familie, was für mich zu Irritation und Unglauben geführt hat. Gerade auch weil alles vom Tempo her sehr schnell ging, vom Ankommen über die Beerdigung des Vaters etc., ging im Gegenzug die Beziehungsentwicklung zwischen den Protagonisten nur sehr schleppend voran, was mich teilweise ein wenig hat verzweifeln lassen. Auch die Endproblematik mit Alex‘ Ex-Freundin, die auf einmal wieder auftauchte, etc., wirkte für mich eher an den Haaren herbeigezogen, um vielleicht doch nochmal etwas Pepp in die Geschichte zu bringen, da Zwischendrin nicht sonderlich viel passiert war. Insgesamt fand ich auch den Klappentext etwas irreführend, denn von der zeitlichen Reihenfolge passte dieser nicht sonderlich gut zur Geschichte und versprach mehr, als letztendlich bei rumgekommen ist.

Fazit
Ein angenehmer Auftakt für eine Reihe, die definitiv Potential hat! Leider hatte dieser erste Band noch eine Menge Schwächen, die hoffentlich in den Folgebänden ausgebessert werden. Aufgrund einer Menge toller Nebencharaktere freue ich mich trotz allem sehr auf Band 2.

Bewertung: 2  von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.05.2021

Rezension: "Lean on me" von Helena Hunting

Lean on Me
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Autor/in: Helena Hunting
Titel: Lean on me
Reihe/Band: Second Chances, Band 1
Genre: New Adult
Erschienen: April 2021
ISBN: B08M47DFSP

Transparenz
Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, ...

Autor/in: Helena Hunting
Titel: Lean on me
Reihe/Band: Second Chances, Band 1
Genre: New Adult
Erschienen: April 2021
ISBN: B08M47DFSP

Transparenz
Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise vom Verlag über NetGalley zur Verfügung gestellt worden ist. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext
Nur mit ihr an seiner Seite kann er sein wichtigstes Spiel gewinnen
So hatte sich Ethan Kase sein Leben als Eishockey-Profi nicht vorgestellt! Nachdem er vor acht Jahren seine Heimatstadt und seine große Liebe Lilah verlassen hat, um ein erfolgreicher NHL-Spieler zu werden, ist er nun wieder zurück und hofft auf eine zweite Chance bei der Frau, die er nie vergessen konnte. Doch Lilah hat nicht vor, ihm so leicht zu verzeihen. Auch sie kann sich noch an die glückliche Zeit mit Ethan erinnern – und an die Trauer, die sie nach der Trennung empfunden hat. Ethan muss jetzt in das härteste Spiel seines Lebens einsteigen – und es geht um nicht weniger als Lilahs Herz …

Buch-/Reihentitel und Coverdesign
Bei diesem Buch muss ich zuallererst darauf hinweisen, dass es sich bei der Geschichte um eine Neuauflage des E-Books „Love Play“ aus dem Jahr 2019 handelt, welches nun den Auftakt einer neuen Reihe bringt.
Dieses Mal ist das Cover, wie aktuell größtenteils üblich, in hellen Pastellfarben gestaltet. Es ist eine Kombination aus Hellblau und Rosa und wirkt ein wenig, als würde rosa Farbe die alte blaue Farbe überdecken wollen. Die Farben treffen etwa auf der Hälfte des Covers aufeinander, während der Titel in drei Zeilen weiß und mittig zentriert auf der Front prangt. Ein bisschen erinnert mich die Farben an eine Baby-Geschlechter-Reveal.
Der Titel „Lean on me“ bedeutet zu Deutsch „Stütz dich auf mich“ und implizierte für mich eine Geschichte über Vertrauen, Zuverlässigkeit und füreinander da sein.

Charaktere
Delilah wurde bisher von allen männlichen Personen in ihrem Leben im Stich gelassen. Ihr Vater suchte sich eine neue Familie, ihr bester Freund und Partner Ethan wählte die NHL statt einer Beziehung und ihr Ex-Mann ersetzte sie durch ein jüngeres Modell. Aber trotz all dieser Enttäuschungen ist Lilah stark geblieben und geht ihren eigenen Weg. Sie arbeitet als Krankenschwester, will zwar keine Ärztin werden, strebt aber ein Masterstudium im Pflegebereich an. Mit ihrer Schwester Carmen versteht sie sich größtenteils recht gut, auch wenn diese manchmal übergriffig Entscheidungen für Lilahs Leben trifft.
Ethan Kase ist gefühlt am Tiefpunkt seiner Eishockey–Karriere angekommen. Nachdem er eigentlich in der NHL durchstarten wollte, lief in den letzten acht Jahren nichts so wie er es sich erhofft hatte. Nun wird er wieder in seine Heimatstadt transferiert und gleichzeitig landet auch noch sein Vater mit einem Schlaganfall im Krankenhaus. Ethan ist ein wenig abergläubisch und gewisse Rituale, z.B. bestimmte Socken bei einem Heimspiel, sind ihm wichtig. Auch wenn er sich gegen eine Beziehung mit Lilah und für die NHL entschieden hat, ging sie ihm nie aus dem Kopf und als er sie nun Zuhause wiedertrifft ist er mehr als nur überrascht wie ihr Leben gelaufen ist.

Schreibstil und Handlung
Die Geschichte von Lilah und Ethan ist in der ersten Person aus den abwechselnden Perspektiven der beiden Protagonisten erzählt. Der Schreibstil war sehr locker, leicht und flüssig, sodass ich das Buch ganz einfach an einem Tag hätte durchlesen können. Inhaltlich war die Story recht schlüssig, allerdings fehlte ihr ein WOW-Effekt bzw. war sie nicht sonderlich anspruchsvoll. Auch das Tempo des Handlungsfortgangs war sehr kontrastreich – während am Anfang noch alles ziemlich schnell seinen Lauf nimmt, waren einige andere Aspekte leider sehr langatmig ausgeführt.
Wenn ich das ein wenig auf die Handlung beziehe, dann fing es schon damit an, dass Lilah Ethan meiner Meinung nach viel zu schnell die damalige Trennung verziehen hat. Es wirkt als hätte sie kein Rückgrat und leider hat sich dieses Empfinden im Verlauf der Handlung noch verstärkt. Als die Gefühle zwischen den beiden Protagonisten erneut aufflammen, ist sie sehr schnell fremdbestimmt und richtet ihr Leben nahezu vollständig nach Ethan aus, sodass die Beziehung innerhalb kürzester Zeit toxische Ausmaße annimmt. Einzig positiv an der Sache zu sehen ist, dass sie dem dann doch recht schnell eigenständig und ohne äußeren Anreiz einen Riegel vorschiebt und ihren Standpunkt vertritt, um sich nicht komplett zu vergessen. Generell empfand ich die Charakter- und Beziehungsentwicklung schon nachvollziehbar, allerdings war es recht unspektakulär und die meiste Zeit plätscherte die Handlung, gepaart mit einigen aufgewärmten Erlebnissen aus der Vergangenheit, nur so vor sich hin. Leider gab es außerdem eine Menge Wiederholungen und auch die Sexszenen waren teilweise etwas übertrieben. Stattdessen hätte man den Platz z.B. dafür nutzen können, etwas mehr über Ethans Sport zu vermitteln. Auch etwas übertrieben fand ich die ständigen Geschenke und Aufmerksamkeiten die Ethan Lilah gegenüber an den Tag legt. Mal ist das durchaus in Ordnung, aber hier war es irgendwann übertrieben kitschig, sodass es für mich beim Lesen nicht mehr angenehm gewesen ist.
Am Ende wurde mit einem mittelgroßen Familiendrama von Lilahs Seite aus nochmal versucht ein wenig Pepp in die Handlung zu bringen, was mir auf den letzten Seiten aber eher negativ aufgestoßen ist. Es wirkte zu spontan und da es vorher nie groß Thema gewesen, außer einer allgemeinen Information, halte ich es im Nachhinein für recht unnötig.
Insgesamt war die Geschichte, bis auf den eben angesprochenen Einwurf, recht vorhersehbar und auch wenn einige nette und sympathische Nebencharaktere auch Teil an der Story hatten, bleibt diese wohl nicht sonderlich lange im Kopf.

Fazit
Da ich das Buch noch nicht kannte, war es für mich eine angenehme Liebesgeschichte mit viel zu offensichtlichen Problemen, die kurzweilig und für Zwischendurch ganz akzeptabel war. Nichts Besonderes, aber im Großen und Ganzen okay.

Bewertung: 3  von 5 Sternen

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