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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2026

Kein Meisterwerk, aber ganz gut

Es spukt in Craven Manor
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Ein wirklich gutes Horror-Buch zu finden ist leider fast unmöglich.
Auch dieses Buch ist kein Meisterwerk. Aber es ist ein solider Horror-Thriller.
Darcy Coates schreibt flüssig und man kann ihren Schreibstil ...

Ein wirklich gutes Horror-Buch zu finden ist leider fast unmöglich.
Auch dieses Buch ist kein Meisterwerk. Aber es ist ein solider Horror-Thriller.
Darcy Coates schreibt flüssig und man kann ihren Schreibstil gut lesen.
Oftmals schreibt sie für meinen Geschmack aber etwas zu ausführlich, dann lese ich immer etwas schneller und überfliege viele Passagen.
Die Hauptcharaktere bleiben leider auch etwas eindimensional und wachsen einem nicht wirklich ans Herz.
Insgesamt hätte ich mir mehr Spuk, Mystery und Grusel gewünscht und dafür weniger Body-Horror bzw. Monster-Spektakel. Dann wäre das Buch wirklich gut gewesen. So aber hinkt es meinen Erwartungen hinterher.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Ein Buch, in dem es gar nicht um Minimalismus geht - inklusive Schleichwerbung!

Minimalismus
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Ich liebe Bücher zum Thema "Minimalismus". Dieses Buch jedoch handelt meiner Meinung nach nicht davon, sondern eher vom Thema der Sinn-Suche.
Die ersten 40 Seiten (von 160) sind eine Art Vorgeschichte, ...

Ich liebe Bücher zum Thema "Minimalismus". Dieses Buch jedoch handelt meiner Meinung nach nicht davon, sondern eher vom Thema der Sinn-Suche.
Die ersten 40 Seiten (von 160) sind eine Art Vorgeschichte, wie es zu dem Buch kam. Dabei wir aber seltsam um den heißen Brei herum geschrieben und am Ende eines Kapitels heißt es dann meistens: "Möchten Sie mehr erfahren? Dann gehen Sie auf unsere Homepage xyz und lesen es dort nach...."
Die beiden Autoren bleiben einem dabei vollkommen fremd und nachvollziehen kann man ihre Geschichte somit leider auch nicht.
Die 5 Bereiche, für die sich die Autoren bei Ihrer Sinn-Suche entschieden haben, sind für mich ziemlich willkürlich gewählt. Im gesamten Rest des Buches wird bereits allgemein Bekanntes neu vermischt und aufgewärmt, die beiden bringen für mich nichts Neues ein.
Das was mich besonders interessieren würde, wie ich es schaffe, (materiell) minimalistischer zu leben, wird überhaupt nicht erwähnt.
Besonders schlecht finde ich das Kapitel über die Gesundheit. Ich kann nicht zählen, wie oft die Phrase "...um sich besser zu fühlen..." verwendet wird.
Der Tenor insgesamt: "Machen Sie das ,was Ihnen gut tut, um sich besser zu fühlen!" Ja nee, is klar...
Und was gar nicht geht: es wird Werbung für einen Green Drink und einen Mixer gemacht, ein absolutes NoGo!
Ich habe noch nie 1 Stern für ein Buch vergeben, aber bei diesem muss es einfach sein.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

474 Seiten, in denen nicht viel passiert...

Starling House
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Das Cover von "Starling House" ist der Hammer - wunderschön!
Nur leider liest sich das Buch so gar nicht wunderschön...
Ich hatte von Anfang an Schwierigkeiten, mit dem Schreibstil der Autorin warm zu ...

Das Cover von "Starling House" ist der Hammer - wunderschön!
Nur leider liest sich das Buch so gar nicht wunderschön...
Ich hatte von Anfang an Schwierigkeiten, mit dem Schreibstil der Autorin warm zu werden und bis zum Ende hin gelang es mir nicht wirklich.
Es gibt so Vieles, was im Buch Erwähnung findet und dann am Ende so gar nicht wichtig ist. Dazu zählen auch die Fußnoten, die dann glücklicherweise irgendwann zum Ende hin nicht mehr auftauchten.
Was ich auch nicht verstanden habe: warum werden die Haupt-Charaktere so negativ, ja geradezu hässlich, beschrieben? Was soll das? Kein Wunder, dass ich auch mit ihnen nicht warm geworden bin...
Irgendwie habe ich immer weiter gelesen in der Hoffnung, dass das Buch doch noch spannend wird, aber das Ende enttäuschte mich dann doch: ich fand es verwirrend und habe es auch nicht so ganz verstanden.
Es passiert nicht wirklich viel auf den 474 Seiten, man hätte das Buch auch um die Hälfte kürzen können.
Schade: der Klappentext und die Aufmachung des Buches versprachen so viel...
Von mir gibt es daher keine Lese-Empfehlung!

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Ein guter Geister-Roman mit sensiblem Thema - nicht für jeden geeignet!

Der Geist von Maddy Clare
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Dieses Buch war das erste, was ich von Simone St. James gelesen habe und es wird nicht das letzte Buch gewesen sein.
Der Roman überzeugt sprachlich und inhaltlich. Es hat zwar anfangs etwas gedauert, ...

Dieses Buch war das erste, was ich von Simone St. James gelesen habe und es wird nicht das letzte Buch gewesen sein.
Der Roman überzeugt sprachlich und inhaltlich. Es hat zwar anfangs etwas gedauert, bis ich in der Zeit, in der der Roman spielt, angekommen war, aber dann konnte ich ohne Probleme bis zum Schluss weiterlesen.
Das Buch bietet eine Spuk- und eine Liebes-Geschichte, was will man mehr.
Ich habe mich auf jeden Fall nicht gelangweilt.
Allerdings hat mich das Buch auch nicht von den Socken gehauen. Es war eben ein solider Geister-Roman, mit dem man nicht so viel falsch machen kann.
Das einzige, was mir zu schaffen gemacht hat war das Alter von Maddy: es ist von 19 Jahren die Rede, aber als sie - Achtung Spoiler! - vergewaltigt wurde, war sie noch ein Kind! Und alles, was sich um Kindes-Misshandlung dreht, kann ich und mag ich nicht lesen! Wenn ich das also vorher gewusst hätte, hätte ich das Buch nicht gelesen!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Ein solider und ruhiger Krimi

Neuschnee
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"Neuschnee" wird als Thriller betitelt, aber meiner Meinung nach ist es eher ein Krimi.
Bevor es richtig losgeht, werden die Figuren eingehend vorgestellt. Und dass die Handlung aus mehreren Perspektiven ...

"Neuschnee" wird als Thriller betitelt, aber meiner Meinung nach ist es eher ein Krimi.
Bevor es richtig losgeht, werden die Figuren eingehend vorgestellt. Und dass die Handlung aus mehreren Perspektiven beleuchtet wird, finde ich sehr abwechslungsreich.
Allerdings wachsen einem die Protagonisten nicht ans Herz, sie bleiben trotz ihrer Innensichten recht eindimensional.
Und die Handlung selber könnte, wie es auch schon andere bestätigt haben, etwas spannender sein.
Nichtsdestotrotz ist es ein solider Krimi, eben ein bisschen ruhiger .
Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil, dass man sich mitten im Geschehen und der wundervollen Natur der schottischen Highlands befindet.
Dieses Buch ist kein Meisterwerk, aber ich kann es durchaus empfehlen.

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