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Veröffentlicht am 30.08.2023

Defintiv nicht Slaughter´s bestes Werk!

Die letzte Nacht
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Kurzer Inhalt
Sara Linton muss sich ihrer Vergangenheit stellen...

Eines Nachts, während Linton´s Dienstes in der Notaufnahme, verändert sich alles. Eine junge Frau wird nach einem Überfall schwer verletzt ...

Kurzer Inhalt
Sara Linton muss sich ihrer Vergangenheit stellen...

Eines Nachts, während Linton´s Dienstes in der Notaufnahme, verändert sich alles. Eine junge Frau wird nach einem Überfall schwer verletzt eingeliefert, und Sara muss um ihr Leben kämpfen. Je weiter die Ermittlungen unter der Leitung von Will Trent fortschreiten, umso klarer wird es, dass das, was dieser Frau zugestoßen ist, auf grausame Weise mit Saras eigenem Schicksal zusammenhängt.

Meine Meinung
Das Cover, die kurze Inhaltsangabe und nicht zuletzt der Bekanntheitsgrad der Autorin haben mich regelrecht auf dieses Buch hinfiebern lassen. Voller Vorfreude und voll von Erwartungen habe mich gemütlich zurück gelehnt, um Slaughter´s neueste Geschichte zu genießen.

Der Anfang ist spannend und dramatisch und ich als Leserin wollte unbedingt wissen, was es mit der jungen Frau aus der Notaufnahme auf sich hat, was mit ihr geschehen, was genau ihr widerfahren ist. Doch nach diesem spektakulären, rasanten Anfang plätschert dieses Buch leider größtenteils nur noch mehr oder weniger seicht und langatmig vor sich hin.

Vielleicht sollte ich noch kurz erwähnen, dass ich nicht alle Vorgänger-Bände kenne, die meisten allerdings schon. Ich glaube nicht, dass diese Tatsache meine Rezension in irgendeiner Form beeinträchtigt.

Sämtliche Kapitel passiert einfach viel zu wenig. Der Leser bekommt scheibchenweise irgendwelche Informationen bzw. Erkenntnisse darüber geliefert, wie alles zusammen hängen könnte und was genau in den letzten 15 Jahren passiert ist. Durch diese langatmigen Erklärungen und Chatverläufe gelingt es Slaugther kaum, Spannung aufzubauen. Ich persönlich habe mich so manches Mal regelrecht gelangweilt und musste mich zwingen, dieses Buch wieder in die Hand zu nehmen, um weiter zu lesen.

Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen, gerade zwischen Sara und Will, bleiben recht farblos. Gerade hier sollte man annehmen, dass kurz vor der bevorstehenden Hochzeit die Gefühle regelrecht Funken sprühen - aber Pustekuchen!

Gegen Ende des Buches wird es dann endlich ein kleines bisschen spannend. Allerdings muss ich hier ganz ehrlich zugeben, dass mir als Leserin ziemlich schnell klar war, wie die einzelnen Informationen zusammen laufen und wie genau sich die Auflösung dann letztendlich gestaltet. Leider bin ich sonst allerdings immer diejenige, die absolut ahnunglos ist und bis zum Ende nie so genau weiss, wer der Täter war bzw. wie alles im einzelnen zusammen hängt. Hier jedoch war es absolut offensichtlich.

Fazit
Definitiv nicht Slaughter´s bestes Werk! Würde ich Sara Linton und ihre Truppe nicht schon viele Jahre lang begleiten und schon so viele spannende Stunden mit ihnen verbracht haben, würde ich hier wahrscheinlich noch weniger als nur 3 Sterne vergeben! Schade!

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Veröffentlicht am 25.07.2023

Tolle Idee zur Geschichte, die Umsetzung leider zu langatmig

Remember when Love was new
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Kurzer Inhalt:
Vor dreizehn Jahren hat Hamish Aileens Herz gebrochen - mit einer SMS. Nun, nach all den Jahren, kehrt er zurück in die Kleinstadt Stonehaven, gemeinsam mit seinem Sohn Nick.

Doch was ist ...

Kurzer Inhalt:
Vor dreizehn Jahren hat Hamish Aileens Herz gebrochen - mit einer SMS. Nun, nach all den Jahren, kehrt er zurück in die Kleinstadt Stonehaven, gemeinsam mit seinem Sohn Nick.

Doch was ist der Grund für seine Rückkehr? Und was ist mit der Mutter von Nick?

Als der Sprössling dann auch noch in Aileens Klasse kommt und dort Unruhe stiftet, liegt es nahe, dass Hamish und Aileen sich dieser Problematik stellen müssen. Doch ist das so einfach? Können die beiden die Vergangenheit ruhen lassen? Oder heilt ein gebrochenes Herz vielleicht doch nicht ganz?

Meine Meinung:
Vielleicht sollte ich vorab erwähnen, dass ich den ersten Teil dieser Serie nicht gelesen habe. Ob das von Bedeutung ist, vermag ich nicht zu beurteilen, ich hatte allerdings nicht das Gefühl.

Der Schreibstil von Goldberg ist locker und leicht verständlich, sodass ich von der ersten Zeile an in ihrer Geschichte rund um Aileen und Hamish abtauchen konnte. Die Idee zur Story gefällt mir richtig gut, auch der Anfang liest sich zügig in einem weg, doch die folgenden Kapitel sind für meine Begriffe einfach zu langatmig und auch irgendwie zu unspektakulär. Viele Einzelheiten, z. B. in Bezug auf Nicks Mutter, sind mir zu oberflächlich abgefrühstückt worden und auch ihr Verhalten - gerade gegen Ende des Buches - ist für mich wenig glaubhaft bzw. nachvollziehbar.

Beide Hauptcharaktere mag ich grundsätzlich sehr gerne, wobei ich auch hier so manches Mal das Gefühl hatte, nicht tief genug in dieser Geschichte drin zu stecken. Zudem bleiben einige Fragen offen, die ich gerne noch final geklärt oder eine Antwort darauf erfahren hätte.

Neben der eigentlichen Lovestory, die definitiv irgendwie zu kurz kommt, dreht sich der Großteil des Buches eigentlich um Nick. Doch auch hier bleibt die ein oder andere Ungereimtheit ungeklärt.

Fazit:
Ich hätte während des Lesens oft das Gefühl, dass hier jede Menge Potenzial verschenkt worden ist. Schade, ich habe mir hier definitiv mehr von versprochen und kann daher auch leider keine klare Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 29.06.2023

Er reißt ihnen das Herz heraus. Er vergräbt es im Wald. Dann pflanzt er Blumen.

Der Herzgräber
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Kurzer Inhalt

Heather Evans stößt nach dem Selbstmord ihrer Mutter nicht nur auf die eine oder andere Ungereimtheit, vielmehr befinden sich in deren Nachlass auch unzählige Briefe eines seit vielen Jahren ...

Kurzer Inhalt

Heather Evans stößt nach dem Selbstmord ihrer Mutter nicht nur auf die eine oder andere Ungereimtheit, vielmehr befinden sich in deren Nachlass auch unzählige Briefe eines seit vielen Jahren verurteilten Serienkillers. Michael Reave hat zahlreiche Frauen auf bestialische Weise getötet und verbüßt seit 20 Jahren seine Strafe in einem Hochsicherheitsgefängnis.

Doch jetzt ist wieder eine junge Frau getötet worden, auf genau die gleiche Art und Weise, wie Reave seine Taten zelebriert hat. Dort, wo sich das Herz befindet, ist nichts weiter als ein Loch, in dem verschiedenste Blumen drapiert werden.

Heather fängt an, den Dingen auf den Grund zu gehen und gerät ziemlich schnell in ein Labyrinth aus Lügen, Irrsinn und Gewalt. Doch die Wahrheit wird für Heather zu einem Wettlauf um ihr Leben.

Meine Meinung
Das Cover ist für meine Begriffe recht schlicht und unspektakulär, die kurze Inhaltsangabe jedoch hat mich mehr als neugierig auf diesen ersten Thriller der mir bis dato unbekannten, aber preisgekrönten Autorin Jen Williams gemacht.

Der Schreibstil von Willliams ist locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme von der ersten Zeile an von dieser Geschichte abholen und einfangen lassen konnte.

Heather, unser taffer Hauptcharakter, ist mir von Anfang an sympathisch. Williams versteht es mehr als gut, den Spannungsbogen von Beginn an zu spannen, aufrecht zu erhalten und kontinuierlich zu steigern.

Wir Leser werden Stück für Stück an diese bestialische und trotzdem mehr als authentische bzw. echte Geschichte herangeführt. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass auch nur eine einzige Situation bzw. Gegebenheit unglaubwürdig oder zu weit hergeholt sein könnte.

Vielleicht hätte ich mir ein kleines bisschen mehr Geschichte zwischen Heather und Ben Parker gewünscht, vielleicht hebt sich Williams das aber auch für die folgenden Bände auf...

Das Ende dieses Buches gab es dann für mich den absoluten Überraschungseffekt. Die Auflösung war für meine Begriffe richtig gut inszeniert und hat diese ganze grausame Geschichte perfekt und stimmig abgerundet.

Fazit
Spannung und Gänsehaut von der ersten bis zur letzten Seite! Ein Meisterwerk!

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Veröffentlicht am 19.06.2023

Balance zwischen Freundschaft und Liebe

Happy Place
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Balance zwischen Freundschaft und Liebe

Kurze Inhaltsangabe
Harriet und Wyn sind schon seit dem College das perfekte Paar, das sagt jeder, der die beiden kennt. In Wahrheit aber hat sich das ehemalige ...

Balance zwischen Freundschaft und Liebe

Kurze Inhaltsangabe
Harriet und Wyn sind schon seit dem College das perfekte Paar, das sagt jeder, der die beiden kennt. In Wahrheit aber hat sich das ehemalige Traumpaar schon vor sechs Monaten getrennt – nur haben sie noch niemandem davon erzählt.

So kommt es, dass sie sich nun trotzdem gemeinsam in der Hütte in Maine wiederfinden, die schon seit Jahren das Ausflugsziel ihrer Clique ist. Eine einwöchige Auszeit mit gutem Essen, schönen Erinnerungen, Seeluft und der Hochzeit ihrer besten Freunde steht ihnen bevor – und obendrein müssen sie sich auch noch ein Bett teilen.

Da die Hütte zum Verkauf steht, ist es das letzte Mal, dass sie alle hier zusammenkommen, und Harriet und Wyn bringen es nicht übers Herz, ausgerechnet jetzt ihren Freunden den Urlaub zu vermiesen. Deshalb beschließen sie, ihre Trennung weiter zu verschweigen. Denn wie schwer kann es schon sein, nach so vielen gemeinsamen Jahren noch eine weitere Woche die Verliebten zu spielen?

Meine Meinung
Das poppige Cover und die kurze Inhaltsangabe haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin konnte mich leider überhaupt nicht abholen und ich kann noch nicht einmal so ganz genau benennen, woran das gelegen haben könnte. Mir persönlich war die ganze Story zu langatmig, zu unspektakulär und einfach nicht spannend genug.

Die Idee zur Geschichte ist wahrlich nicht neu, doch ich habe geglaubt, dass es sicher absolut witzig und vielleicht auch ein bisschen aufregend sein könnte, über eine zweite Chance für die Liebe zu lesen. Doch leider konnte mich diese Geschichte überhaupt nicht einfangen und demzufolge auch nicht begeistern. Vielmehr habe ich mich fast von Anfang an durch Harriet´s und Wyn´s Vergangenheit bzw. Zukunft gequält und auch mit sämtlichen anderen Protagonisten konnte ich rein gar nichts anfangen. Ich habe mehrfach darüber nachgedacht, das Buch einfach abzubrechen, andererseits habe ich aber die Hoffnung auch nicht aufgegeben, dass ab der nächsten Seite alles einfach nur besser werden könnte. Dem war leider nicht so.

Ich tue mich wirklich schwer damit, Bücher nicht gut zu bewerten, da ich weiß, wieviel Herzblut und Zeit der jeweiligen Autorin hinter jeder einzelnen Seite steckt. Doch hier kann ich wirklich nicht viel finden, was ich positiv hervorheben könnte.

Nach vielen langatmigen, langweiligen Seiten und nicht erwähnenswerten Situationen/Begebenheiten hat mich das Ende dann so richtig ratlos zurück gelassen. Das Gute ist, dass es wenigstens eine handfeste Erklärung gab, womit ich ehrlich gesagt schon gar nicht mehr so richtig gerechnet habe. Doch trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb hat mir das Buch trotzdem nicht wesentlich besser gefallen.

Fazit
Schade, ich habe mir hier von dieser Geschichte definitiv viel mehr versprochen!

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Veröffentlicht am 14.06.2023

Was würdest Du tun, wenn Du alles im Leben noch einmal neu entscheiden könntest?

Wir sehen uns gestern
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Kurzer Inhalt

Alice wird 40! Eigentlich ist sie mit ihrem Leben zufrieden: Alice mag ihren Job, sie mag ihr kuschliges Apartment, sie kann seit Kindertagen auf ihre wunderbare beste Freundin zählen und ...

Kurzer Inhalt

Alice wird 40! Eigentlich ist sie mit ihrem Leben zufrieden: Alice mag ihren Job, sie mag ihr kuschliges Apartment, sie kann seit Kindertagen auf ihre wunderbare beste Freundin zählen und selbst ihr Beziehungsstatus ist ganz in Ordnung. Doch ihr Vater ist sehr krank, und Alice fragt sich, ob das wirklich schon alles gewesen sein soll.

Als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist plötzlich alles anders. Es ist 1996, und Alice feiert demzufolge ihren 16. Geburtstag. Plötzlich ist sie wieder ein Teenager und hat mit diversen kleineren Problemchen zu kämpfen, aber das Beste an der Sache ist ihr Dad: so lebenslustig, jung und charmant hat sie ihn noch nie erlebt. Ist ihre unverhoffte Reise in die Vergangenheit etwa die Chance, seine und ihre Zukunft völlig auf den Kopf zu stellen? Nur wie entscheidet sie dann, was für sie beide wirklich zählt?

Meine Meinung

Aufgrund des Klappentextes war mir sofort klar, dass ich diese Geschichte rund um Alice super gerne lesen würde. Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Emma Straub ist locker, durch ihre weitläufigen Ausschweifungen allerdings auch ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Hier hätte Straub meines Erachtens nach die eine oder andere Ausführung gerne nicht ganz so langatmig werden lassen dürfen, dann wäre vielleicht etwas mehr Spannung aufgekommen.

Alice versucht also, mit Hilfe ihrer Zeitsprünge herauszufinden, was ihr wirklich wichtig ist im Leben. Sie erkennt, dass sie sämtliche Verläufe ihres Lebens zwischen 16 und 40 defintiv selber in der Hand hat, sie kann also hier entsprechend Einfluss nehmen und Dinge ändern bzw. beeinflussen.

Doch eines funktioniert scheinbar nicht: ihren Papa Leonard nicht krank werden zu lassen. Warum nicht? Egal, was Alice versucht, hier scheint sie zu scheitern. Woran liegt es? Genau diese Frage war für mich die spannendste und wichtigste der ganzen Geschichte. Ich habe Kapitel für Kapitel mitgefiebert, ob es Alice gelingen wird, das Leben ihres Vaters wesentlich zu verlängern oder nicht. Die Auflösung war für meine Begriffe ernüchternd, die Message hinter dieser Story allerdings glasklar! Dieses Buch soll uns Lesern verdeutlichen, was wirklich zählt und wichtig ist im Leben und das man viele Dinge ändern und beeinflussen kann, manche aber nunmal eben nicht. Um nicht zu viel zu spoilern, belasse ich es jetzt und hier mit dabei und gehe nicht weiter ins Detail.

Einige Fragen bleiben am Ende dann auch offen, wie z. B. die nach der Katze Ursula. Alle diejenigen, die dieses Buch ebenfalls gelesen haben, wissen wahrscheinlich sofort, was ich meine. Wahrscheinlich war es so gewollt, dass sich jeder hier vielleicht seine eigenen Gedanken macht.

Fazit

Nicht ganz das, was ich aufgrund des Klappentextes erwartet habe. Diese Geschichte rund um Alice und Leonard war mir persönlich auch etwas zu langatmig, dennoch eine kurzweilige Geschichte, die defintiv zum Nachdenken anregt! Keine leichte Kost, vielleicht sollte man sich für das Lesen dieses Buches etwas Ruhe und Zeit einplanen!

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