Profilbild von Birv

Birv

Lesejury Star
offline

Birv ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Birv über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2025

Mittsommermorde

Inselgrab
0

Mittsommer auf Öland heißt: die Sommergäste kommen um ihre Ferien auf der Insel zu verbringen, viele davon in der Ferienanlage der Familie Kloss.
Doch auch andere Gestalten zieht es auf die Insel.
Einer ...

Mittsommer auf Öland heißt: die Sommergäste kommen um ihre Ferien auf der Insel zu verbringen, viele davon in der Ferienanlage der Familie Kloss.
Doch auch andere Gestalten zieht es auf die Insel.
Einer davon ist nach vielen Jahren zurückgekehrt um Rache zu nehmen.
Inzwischen geschehen auf der Insel Diebstähle und ein einsames Schiff wird gekapert. Dann aber wird das Trinkwasser in der Ferienanlage vergiftet und ein Wachmann wird tot aufgefunden. Wer will der Familie Kloss die Sommersaison vermiesen? Ist Rache im Spiel und was hat der unbekannte Rückkehrer damit zu tun?

Dieser Krimi ist der letzte Teil der Öland-Reihe.
Wieder einmal ist es dem Autor Johan Theorin gelungen die bedrückende und gruselige Stimmung auf der Insel dem Leser nahezubringen.
Dabei schafft er es wieder einmal auf eine unaufgeregte Art Spannung zu erzeugen und immer wieder neue Personen ins Geschehen eintreten zu lassen.
Ein schöner und gelungener Abschluss der Serie.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2025

Schönes Ende der Reihe

Quetschkartoffeln und Karriere
0

Mit dem 4. und letzten Teil der Manfred-Geschichten nehmen die Ereignisse um die Familie Matuschewski ein glückliches Ende.
Manfred, inzwischen mit beendetem Studium, zieht nach Bremen um seine erste richtige ...

Mit dem 4. und letzten Teil der Manfred-Geschichten nehmen die Ereignisse um die Familie Matuschewski ein glückliches Ende.
Manfred, inzwischen mit beendetem Studium, zieht nach Bremen um seine erste richtige Anstellung anzutreten.
Gemeinsam mit Renate gründet er eine Familie und schon bald gibt es Nachwuchs im Hause Matuschewski.
Die Freizeit wird im Schrebergarten verbracht und es scheint als ob alles perfekt wäre.
Doch es zieht sie wieder nach Berlin zurück und kurz darauf werden wieder die Koffer gepackt.
Zum guten Schluss gelingt es eine verwandtschaftliche Villa zu erwerben und sie wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Ein fast unheimlicher Aufstieg für einen Jungen aus der Ossastraße!

Diese Serie zu lesen hat wirklich Spaß gemacht!
Vieles aus den ersten Bänden kannte ich nur vom Hörensagen aber gerade die geschilderten Ereignisse aus den 70er Jahren rufen doch Erinnerungen aus der Kindheit wach. Dazu der gut lesbare Schreibstil von Horst Bosetzky, da macht das Lesen gleich noch mehr Freude.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2025

Lehrjahre sind keine Herrenjahre ;)

Champagner und Kartoffelchips
0

Der 3. Teil der Manfred-Geschichten spielt während der Jahre 1957 bis 1969.
Manfred arbeitet inzwischen als Stammhaus-Lehrling in den Siemens-Werken. Doch er hasst seine Lehrzeit und einige Ausbilder besonders. ...

Der 3. Teil der Manfred-Geschichten spielt während der Jahre 1957 bis 1969.
Manfred arbeitet inzwischen als Stammhaus-Lehrling in den Siemens-Werken. Doch er hasst seine Lehrzeit und einige Ausbilder besonders. Trotz aller Widrigkeiten beendet er aber die Ausbildung und beginnt danach ein Studium der Soziologie.
Das ist mehr nach seinem Geschmack und zusätzlich beginnt er sich auch politisch zu engagieren. Auch die ersten Auslandsreisen stehen an und natürlich werden auch Bekanntschaften mit dem anderen Geschlecht gemacht. Doch leider hat er den passenden "Deckel" für sich noch nicht gefunden, es sind immer nur kurzzeitige Freundschaften. Aber Dank seiner guten Freunde ist Manfred trotzdem niemals allein.
In Berlin wird unterdessen die Mauer errichtet welches Besuche bei seiner Oma in Schmöckwitz erschweren.
Manfred kämpft sich durchs Studium und kann es letztendlich erfolgreich abschließen. Und auch seine Jugendliebe Renate ist ab sofort wieder an seiner Seite zu finden.

Dieser Teil der Serie handelt von den späteren Jugendjahren bis hin zum jungen Erwachsenen Manfred.
Das politische Klima in der BRD und der Bau der Mauer bestimmen den Alltag und stellen die Berliner erneut vor neue Schwierigkeiten.
Aber auch schöne und prägende Erlebnisse wie die Auslandsreisen mit dem Studienprogramm werden eindrucksvoll beschrieben. Und natürlich findet Manfred auch irgendwann seinen "Deckel" ;)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2025

Rückblick in die 50er

Capri und Kartoffelpuffer
0

Der 2. Band der Manfred-Geschichten spielt im Berlin der Jahre 1952 bis 1957.
Manfred ist mittlerweile 14 Jahre alt und besucht die 8. Klasse der höheren Schule. Seine großen Leidenschaften sind das Fußballspielen, ...

Der 2. Band der Manfred-Geschichten spielt im Berlin der Jahre 1952 bis 1957.
Manfred ist mittlerweile 14 Jahre alt und besucht die 8. Klasse der höheren Schule. Seine großen Leidenschaften sind das Fußballspielen, die Berliner Straßenbahnen und langsam beginnt er auch sich für Mädchen zu interessieren.
Zu seinem Leidwesen steht seine Konfirmation bevor und der Unterricht nimmt seiner Meinung nach zuviel seiner Freizeit in Anspruch. Und auch die dazugehörige Feier will vorbereitet werden.
Die Matuschewskis wohnen immer noch in der Ossastraße, sind aber auf der Suche nach einer Neubauwohnung.
Wirtschaftlich geht es ihnen inzwischen besser, der Vater ist inzwischen wieder in der Arbeitswelt integriert und kleinere Luxusausgaben wie Fußball- und Kinobesuche können regelmäßig stattfinden.
Bei seiner Oma in Schmöckwitz entdeckt Manfred ein neues Hobby: Faltboot fahren. Gemeinsam mit seinem Freund entdeckt er so auf dem Wasser die Berliner Umgebung.
Dort treffen auch die vielen Mitglieder seiner Familie immer wieder aufeinander und verbringen gemeinsam die vielen Wochenenden.
Und letztendlich besteht Manfred 1957 sein Abitur und kann sich ins Studium aufmachen.

Der Roman ist eine gelungene Fortsetzung von "Brennholz für Kartoffelschalen".
Wieder einmal gelingt es dem Autor das Alltagsleben im Berlin der 50er Jahre lebhaft und anschaulich zu beschreiben.
Die Personen sind sehr authentisch mit all ihren Eigenheiten beschrieben und kommen sehr sympathisch daher.
Ein schöner Rückblick in diese Zeit!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2025

Reise in die Nachkriegsjahre

Brennholz für Kartoffelschalen
0

Dieser Band ist der Auftakt der Manfred-Geschichten, während die vorherigen Bände vornehmlich den Großeltern und Eltern von Manfred gewidmet waren.
Berlin, kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Der Krieg ...

Dieser Band ist der Auftakt der Manfred-Geschichten, während die vorherigen Bände vornehmlich den Großeltern und Eltern von Manfred gewidmet waren.
Berlin, kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Der Krieg ist zum Glück vorbei, doch in ganz Berlin herrscht noch Mangel an Lebensmitteln und Wohnraum, Ruinen bestimmen das Stadtbild.
Der kleine Manfred Matuschewski lebt mit seiner Mutter in der Ossastraße, der Vater ist zu Beginn der Geschichte noch in Gefangenschaft.
Gemeinsam mit der Unterstützung der beiden Großmütter bestreiten sie ihren Lebensunterhalt. Manfred ist ein äußerst aufgeweckter Junge, der sich allerdings ungerne an Regeln hält und deshalb auch in der Schule bei den Lehrern öfters aneckt und seine Mutter manches Mal zur Verzweiflung bringt.
Doch eigentlich findet er seine Kindheit schön:
draußen rumstromern und auf der Straße spielen, seine heißgeliebte Oma in Schmöckwitz besuchen und immer auf Entdeckungsreise.
Was will ein kleiner Junge mehr?

Der Roman entführt den Leser in die Nachkriegsjahre in Berlin. Für uns heute unvorstellbare Sachen waren damals an der Tagesordnung: Nahrungsmittel nur gegen Bezugsscheine, behördlich angeordnete Einquartierung, Mangel an Heizmaterial, Stromsperren u.s.w. .
Der Autor beschreibt die damaligen Zustände sehr genau.
Die Geschichte ist äußerst interessant und der Zusammenhalt der Menschen in dieser Zeit ist beachtenswert: das wenige was vorhanden war wurde geteilt damit alle einigermaßen über die Runden kamen.

Eine schöne Reise in die Nachkriegsjahre.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere