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Veröffentlicht am 05.07.2020

Die Suche nach den Geheimnissen der Stadt Weep geht weiter

Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers
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Die Suche nach den Geheimnissen der Stadt Weep geht weiter und desto mehr Lazlo glaubt zu verstehen desto mehr neue Fragen tauchen auf. Wird er es schaffen die Geheimnisse zu lüften und alles zu verstehen, ...

Die Suche nach den Geheimnissen der Stadt Weep geht weiter und desto mehr Lazlo glaubt zu verstehen desto mehr neue Fragen tauchen auf. Wird er es schaffen die Geheimnisse zu lüften und alles zu verstehen, was hier vor sich geht? Obwohl Lazlo schon immer diese Faszination für die mysteriöse Stadt - welche seit Jahren nur noch unter dem unschönen Namen Weep bekannt ist - verspürte scheint ihn mehr an die Stadt zu binden als zunächst gedacht. Es sind nicht mehr nur Tagträume und die Faszination eines kleinen Jungen die sich bis jetzt gehalten haben, sondern es ist etwas handfesteres. Wie wird er damit umgehen und wird es ihm helfen, die Menschen von Weep vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren? Und was hat Sarai mit all dem zu tun. Die Muse der Albträume, die sich nun auch in die Träume von Lazlo einschleicht und sich plötzlich in einer ganz anderen Welt wiederfindet.

Das Buch fängt genau dort an wo der zweite Band von „Strange the Dreamer“ aufgehört hat. Dies hat den Vorteil, dass man nicht großartig in die Geschichte einsteigen muss. Durch den tollen und außergewöhnlichen Schreibstil von Laini Taylor wird man zudem direkt wieder in die Welt von Lazlo und Sarai hineingezogen. Der Schreibstil und die ausladenden traumhaften Beschreibungen katapultieren einen direkt wieder hinein und Erinnerungen an die Welt aus den ersten Büchern sind sofort wieder da. Der Schreibstil ist zudem dermaßen angenehm zu lesen, dass das Buch nur so dahinfließt und innerhalb kürzester Zeit verschlungen werden kann.

Im ersten Kapitel werden zwei neue Charaktere vorgestellt, die einen eigenen zunächst unabhängigen Handlungsstrang haben. Diesen fand ich super interessant und die Kapitel waren voller Spannung, auch gaben genau diese Kapitel der gesamten Geschichte rund um Lazlo und Weep nochmal eine weitere Tiefe die mir sehr gefallen hat, auch wenn da noch einiges offen ist, was hoffentlich im finalen Band bearbeitet und aufgeklärt wird.
Auch in der Geschichte von Lazlo und Sarai geht es spannend weiter und es gibt vieles neues, was man nach dem lesen erst einmal etwas verarbeiten muss.

Dennoch muss ich leider sagen, auch wenn ich das Buch praktisch in mich aufgesogen habe, fehlte mir an manchen Stellen so einwenig mehr Spannung. Zwar kamen immer wieder Spannungsbögen; Kapitel und Schlüsselszenen die extrem spannend waren, dennoch waren diese eher etwas vereinzelt und die restliche Zeit war die Spannung des Buches eher so auf einer Ebene. Zwischenzeitlich hatte man immer mal wieder ein Kapitel voller Aktion und ich saß total gespannt da und hab ich Wörter in mich aufgesogen. Aber dann passiert wieder so viel weniger und das neu erfahrene oder geschehene wird nicht weiter beachtet, die ganze extreme Spannung geht wieder verloren bis sich dies einige Kapitel später wiederholt. Das wird noch deutlicher und leider auch störender wenn dies im aller letzten Kapitel passiert und dieses nochmal das spannendste Kapitel seit langem ist und somit den cliffhanger noch brutaler macht.

Leider muss ich auch die Entscheidung für die Buchlänge und die Splitting der Teile bemängeln:
So schön es auch ist, dass die Bücher direkt aneinander anschließen und man nicht großartig reinkommen muss (zumindest solange man noch weiß was in letzten Band passiert ist) so störend finde ich es auch. Es gibt keinen klaren Schnitt oder einen cut sondern die Geschichte geht weiter. Es kommt einem so vor als ob alle vier Bände eigentlich als ein Buch geplant und so auch dementsprechend geschrieben worden sind und dann jemand dieses Gesamtwerk willkürlich gevierteilt hat. Die Enden der jeweiligen Bände sind extreme cliffhanger und die Geschehnisse im Band selbst sind auch nicht abgehandelt.

Alles in Allem war dies jedoch wieder ein super tolles Buch, welches einen aus dem Alltag hinauszieht und in eine wundervolle neue Welt schleudert. Der Schreibstil ist super passend für die sagenumwobene und geheimnisvolle Stadt Weep und den Träumer Lazlo. Es macht super Spaß in diese Welt einzutauchen und ich kann es kaum erwarten den letzten und abschließenden Teil zu lesen.

  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 21.06.2020

Das magische Abenteuer geht zu Ende

Spellcaster - Finsterer Schwur
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Immer noch treibt Elizabeth ihr Unwesen in Captive's Sound und Nadia und ihre Freunde versuchen weiterhin verzweifelt sie aufzuhalten. Aber damit sie Elizabeths dunklen Mächten überhaupt etwas entgegen ...

Immer noch treibt Elizabeth ihr Unwesen in Captive's Sound und Nadia und ihre Freunde versuchen weiterhin verzweifelt sie aufzuhalten. Aber damit sie Elizabeths dunklen Mächten überhaupt etwas entgegen setzen können, muss Nadia dringend über sich hinauswachsen und sich über die Grenzen ihrer Selbst wagen.

Da dies der dritte und letzte Teil ist, möchte ich mich bei dieser Rezension kurz halten und auch nicht all zu sehr ins Detail gehen um mögliche Spoiler zu vermeiden.

Da die ersten beiden Bände so überhaupt nicht meins waren und mich nicht begeistert haben, hatte ich ziemliche Schwierigkeiten mich überhaupt zum lesen zu motivieren. Ein paar Seiten gelesen und ich hatte schon wieder keine Lust mehr. Die meiste Zeit des Buches kam für mich wieder keine Spannung auf und die Geschichte plätscherte nur so vor sich hin. Allerdings lies es sich mittlerweile wieder recht gut runterlesen. Die Geschichte rund um Verlaine und Asa war das einzige was mir fast durchweg gefallen hat. Diese beiden Charaktere waren auch die einzigen die mich von Anfang an fasziniert hatten und bei deren Entwicklung ich mitgefiebert habe.
Erst als es zum wirklichen Finale und Ende des Buches kam wurde es interessanter und auch spannender. Da ich endlich wissen wollte wie das ganze Abenteuer nun endlich endet, habe ich die letzten Seiten auch sehr schnell verschlungen. Durch die nun doch aufgekommene Spannung war es sehr angenehm. Auch hat mir das finale Ende entgegen meiner Erwartung gefallen und war zufriedenstellend.

Für mich persönlich war die Reihe jedoch nichts und durch die schlechten Erfahrungen mit den ersten beiden Bänden und dass mich diese nicht überzeugen konnten, blieb dies auch beim letzten Band bestehen auch wenn dieser insgesamt und wegen des Endes wiederum besser war. Wem jedoch auch die ersten beiden Bände gefallen haben wird auch diesen letzten Band mögen und ihn verschlingen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2020

Ein Mörder kehrt zurück und führt die Ermittler erneut in die Irre

Der Kruzifix-Killer
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Das einzige was dieser Mörder je an Spur hinterlässt ist das Kreuz eingeritzt in die Nacken seiner Opfer. Eigentlich dachte jeder er sei vor Jahren hingerichtet worden, aber das Kreuz im Nacken einer neuen ...

Das einzige was dieser Mörder je an Spur hinterlässt ist das Kreuz eingeritzt in die Nacken seiner Opfer. Eigentlich dachte jeder er sei vor Jahren hingerichtet worden, aber das Kreuz im Nacken einer neuen Frauenleiche lässt keine Zweifel übrig - er lebt und damals wurde jemand völlig anderes zum Tode verurteilt. Einer der brutalsten Serienmörder überhaupt war noch immer lebendig und auf freiem Fuß - und er hat entschieden erneut zu töten.

Zu Beginn des Buches kam ich leider so garnicht in einen Lesefluss. Der Schreibstil war zwar an sich völlig in Ordnung, allerdings wird zunächst mit der Zeit etwas gespielt. Die ersten zehn Seiten sind ein Ausblick auf ein Ereignis, welches sich erst viel später ereignet. ES handelt sich dabei um eine wichtige Szene mit viel Spannung und Nervenkitzel, weswegen es einen direkt fesselt. Dann springt die Erzählung in die Vergangenheit und der Fall beginnt.
Während man zwar eigentlich direkt in den neuen Mordfall und den Ermittlungen hineingeworfen wird, werden zwischenzeitlich Kapitel eingeworfen, die die Vergangenheit von Detective Hunter aufzeigt, beispielsweise wie dieser zum Morddezernat kam und wie er schließlich auch seinen jetzigen Partner Detective Garcia kennen lernt. Leider haben mich zu diesem Zeitpunkt die Rückblenden völlig aus dem Lesefluss gerissen und störten die sich aufbauende Spannung um den neuen Mordfall. Bei dem Wechsel der Zeiten den Überblick zu behalten wird zusätzlich dadurch erschwert, dass diese nicht mit einer Überschrift oder einem Zeitstempel angezeigt werden.

Die Kapitel zur Vergangenheit des Detective lassen mit der Zeit nach und schließlich gibt es keine solcher Kapitel mehr und die Ermittlungen starten ohne Unterbrechungen komplett durch. Die Spannung baut sich auf und ein Kapitel reiht sich ohne Lücken ans nächste. Auch die gelegentlichen Perspektivwechsel passen super in die Geschichte rein und bringen nochmal etwas mehr Schwung.

Das Ende des Buches war für mich persönlich etwas verwirrend und ich hatte das Gefühl im Buch etwas wichtiges verpasst zu haben. Ich musste wirklich erst nochmal etwas im Kopf kramen um die Zusammenhänge zu verstehen. Mit dem Ende habe ich so aber auch nicht gerechnet, was ein totaler Pluspunkt ist. So wurde für mich die Spannung hoch gehalten und ich wollte unbedingt ergründen wer nun hinter all dem steckt und warum.

Insgesamt ist „Der Kruzifix Killer“ ein gutes Buch. Der Anfang war etwas holprig und zog sich für mich etwas und das Ende war etwas verwirrend da mir die Zusammenhänge nicht direkt klar waren, aber der Mittelteil und somit der meiste Teil des Buches war spannend und ich wollte nur noch weiter lesen. Auch hat im Nachhinein alles auf seine Art und Weise Sinn ergeben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2020

Ein altes Leben holt einen immer wieder ein...

Der Monarch
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Der Monarch oder auch Jonathan Hall - ein weltberühmter Kunstdieb, der Kunstsammlern ihre illegal erworbenen Kunstgegenstände stiehlt und den Museen gegen einen hohen Geldbetrag zurückgibt. Seiner verstorbenen ...

Der Monarch oder auch Jonathan Hall - ein weltberühmter Kunstdieb, der Kunstsammlern ihre illegal erworbenen Kunstgegenstände stiehlt und den Museen gegen einen hohen Geldbetrag zurückgibt. Seiner verstorbenen Frau zuliebe hat er seine Karriere als Kunstdieb jedoch bereits vor einigen Jahren beendet und kümmert sich stattdessen um seine Tochter. Doch irgendwer scheint besonderes Interesse am Monarchen zu haben und benutzt sein Markenzeichen - das Zeichen eines Schmetterlings - bei einer Reihe von Morden um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Wer ist diese Person und was sind seine Motive? Während Jonathan dem auf den Grund geht, läuft er dem mysteriösen Unbekannten in die Falle und ein perfides Machtspiel beginnt.

Das Buch wirft einen direkt ins Geschehen und bereits auf der ersten Seiten geschieht einiges. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, jedoch sind die Kapitel extrem kurz was mich anfangs sehr irritiert, aber übergreifend nicht gestört hat. Trotz der kürze der Kapitel, werden die einzelnen Handlungsstränge innerhalb des Kapitels abgehandelt und nicht an einer ungünstigen Stelle unterbrochen, jedes einzelne Kapitel ist relevant für die Geschichte und treibt diese voran.

Die Charaktere sind sehr interessant, insbesondere Jonathan und seine Beweggründe als Monarch tätig zu werden. Auch wird bereits auf den ersten Seiten eine weitere Person vorgestellt - Lewis - welcher ebenfalls eine sehr interessante Geschichte aufweist und eine wichtige Rolle zu spielen scheint. Zudem war mir Lewis bereits von Anfang an sehr sympathisch und ich war gespannt wie er in das ganze verwickelt ist.
Zusätzlich wird das Buch dadurch interessant, dass es nicht ausschließlich aus der Sicht von Jonathan geschrieben ist, sondern auch aus der einiger anderer Charaktere.

Leider fehlte mir insgesamt ein wenig die Vergangenheit des Monarchen, zwar wird der aller erste Diebstahl aufgegriffen und auch ein wenig die Vergangenheit von Jonathan und somit des Monarchen beleuchtet, aber wie es zu all den weiteren Diebstählen kam und wie es nachher dazu kam, dass er seine Frau kennen gelernt hat und sein Dasein als Monarch aufgab kommen mir persönlich etwas zu kurz.

Insgesamt ist „Der Monarch“ ein gutes und spannendes Buch, welches zudem Raum für eine interessante Fortsetzung bietet. Zwar sind jetzt noch einige Fragen offen, deren Klärung sehr interessant gewesen wäre, aber auch ohne diese ist das Buch in sich gut abgeschlossen und zu empfehlen.

Veröffentlicht am 01.05.2020

Erinnerungen sind mächtiger als wir annehmen

Die kleinen Geheimnisse des Herzens
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May Rosevere - eine 110 Jahre alte Dame - wünscht sich nichts sehnlicher als auch noch ihren 111. Geburtstag zu feiern. Wie sie das anstellen möchte? Sie stärkt sich an den in Gegenständen gespeicherten ...

May Rosevere - eine 110 Jahre alte Dame - wünscht sich nichts sehnlicher als auch noch ihren 111. Geburtstag zu feiern. Wie sie das anstellen möchte? Sie stärkt sich an den in Gegenständen gespeicherten Erinnerungen anderer. Doch langsam zeigt sich auch bei ihr das Alter und ihre Quellen versiegen. Verzweifelt sucht sie nach einer neuen und als sie gezwungen wird, sich regelmäßig mit ihrer Nachbarin Julia zu treffen und diese von alten Briefen ihres vor kurzem verstorbenen Mannes erzählt, sieht sie ihre Chance. Doch wird sie überhaupt an diese Briefe herankommen? Die beiden Frauen verbindet nämlich ein dunkles Geheimnis und eine starke gegenseitige Abneigung. Wären die Kräfte der Erinnerungen in den Briefen überhaupt stark genug um May ihren Wunsch eines weiteren Geburtstags zu erfüllen? Und was ist mit Emily, der Enkelin von Julia, welche ein paar Tage bei ihrer Oma verbringt? Kann May ihr helfen, ihr Leben umzukrempeln und glücklich zu werden?

Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm und man wird sofort in das idyllische Örtchen hineingezogen in dem das Buch spielt.

May ist von Seite eins an ein sehr interessanter Charakter den man unbedingt kennen lernen möchte, nicht zwangsweise wegen ihrer sehr direkten und egoistischen Art, sondern wegen all den Geschichten und der Lebenserfahrung die sie besitzt. Das sie zudem die Erinnerungen anderer dazu benutzen kann um ihren geistigen und körperlichen Zustand deutlich fitter zu halten als er in ihrem Alter eigentlich sein sollte, ist natürlich auch ein sehr spannender Aspekt, dessen Geheimnis man ergründen möchte. Aber auch die anderen Charaktere sind meiner Meinung nach gut ausgearbeitet und haben alle ihre ganz eigene Geschichte und Persönlichkeit.
Die Entwicklungen der verschiedenen Charaktere ist schön mitanzusehen und sehr nachvollziehbar, das ist der Autorin gut gelungen.

Bei der Handlung gab es eher wenige Überraschungen und ein wirklicher Spannungsbogen blieb meiner Meinung nach aus. Dennoch wollte ich ständig wissen, wie die Geschichte weiter geht und ob sich die verschiedenen Charaktere näher kommen, beispielsweise auch ob May und Julia ihre jahrelange Abneigung voneinander überwinden können und was überhaupt der Grund für diese war.
Einer der Handlungsstränge, die noch zu Beginn der Geschichte als sehr wichtig und wesentliches Element erschien, rückte immer mehr in den Hintergrund. Dies war zunächst irritierend, wurde aber durch die anderen Geschehnisse und die am Ende des Buches schlüssige kurze Ausarbeitung aufgefangen.

Ich finde es toll, wie das Buch einen schönen und gleitenden Übergang zwischen den Teilen des Buches schafft. Gegen Ende gab es einige Geschehnisse, die meiner Meinung nach etwas überflüssig und übertrieben waren.
Einige Fragen bleiben unbeantwortet, deren Beantwortung sicher spannend aber für mich jetzt nicht zwingend notwendig gewesen sind. Insgesamt ist das Ende des Buches jedoch Werder vil zu langgezogen noch kommt es völlig unerwartet und quetsch auf den letzten Seiten noch extrem viel Inhalt rein.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren