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Veröffentlicht am 09.04.2023

Ein Dackel auf Sylt

Pfotenglück – Dackel Max sucht seine große Liebe
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Dackel Max ist mit seinem Frauchen Ronja auf Camping-Urlaub auf der Insel Sylt. Als sie auf dem Campingplatz ankommen, trifft Max auf viele neue Hundebekanntschaften. Doch was ihm am meisten interessiert ...

Dackel Max ist mit seinem Frauchen Ronja auf Camping-Urlaub auf der Insel Sylt. Als sie auf dem Campingplatz ankommen, trifft Max auf viele neue Hundebekanntschaften. Doch was ihm am meisten interessiert ist, das er seine große Liebe, die Golden-Retriever-Dame Goldie erschnüffelt hat. Seine geliebte Goldie hier auf Sylt was für ein Glücksfall! Nun muss er sie nur noch finden. Doch was da so alles passiert, könnte sich kein Dackel jemals vorstellen.

Dies ist das erste Buch, welches ich von der Autorin lese. Das Cover und der Klapptext haben mir einen knuffigen und süßen Hunderoman versprochen, doch so richtig gefunkt hat es bei mir nicht. Die Geschichte wird die ganze Zeit aus der Sicht von Dackel Max erzählt. Was wiederum sehr süß war, da der Dackel Eigenheiten hat, die herzallerliebst sind. Aber dennoch ist er auch frech und hört nicht immer auf sein Frauchen. Bei einigen Gegebenheiten musst ich sehr Schmunzeln. Schade war aber das man über Frauchens Gedanken im Ungewissen bleibt. Gerne hätte ich von Ronja ein wenig mehr erfahren. Wie sie die Scheidung erlebt hat oder wie sie die Situationen mit Max erlebt.

Dadurch das Max viel unterwegs ist und sein eigenes Ding macht und sich von Frauchen und seinen Freunden nix sagen lässt, hat sich für mich die Suche nach Goldie sehr gezogen. Auch weil ich immer drauf gewartet habe, das auch mal die Menschen zu Wort kommen. Die Geschichte ist sehr humorvoll, manchmal rutscht es leider in Klamauk ab.

Fazit:
Ein komischer Hunde-Roman, mit vielen Begebenheiten zum Schmunzeln und eine Hundemeute, die einem ans Herz wächst.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Ohne Stress geht es nicht

Stress positiv nutzen
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Stressexperte Prof. Dr. med. Dr. phil. Andreas Hillert hat mich mit seinem schmissigen Titel "Stress positiv nutzen: Ganz locker auf der Stresswelle surfen" dazu gebracht sein Buch zu lesen. Da ich, wie ...

Stressexperte Prof. Dr. med. Dr. phil. Andreas Hillert hat mich mit seinem schmissigen Titel "Stress positiv nutzen: Ganz locker auf der Stresswelle surfen" dazu gebracht sein Buch zu lesen. Da ich, wie wir alle, mehr oder wenig unter Stress stehe, habe ich mir gedacht das das kleine handliche Softcover mit seinen 176 Seiten mich weiterbringen kann.

Das lila Layout zieht sich durch das ganze Buch und wirkt sehr angenehm beim Lesen. In 6 Kapiteln unterteilt, mit den Themen ob man Stress ganz ausweichen sollte, eine Reise in die Steinzeit um die Gründe für Stress zu benennen, Entspannungstechniken wie Achtsamkeit und autogenes Training, was Stressbeschleuniger sind, Strategien für Stresssituationen, das Hexaflex-Modell und noch weiter Themen. Für mich am interessantesten war das Ikigai-Modell.

Der Ratgeber ist schnell gelesen und bei den Achtsamkeitsübungen habe ich gleich mitgemacht. Die Tipps zum Selbstwertgefühl und Werten war da schon etwas schwieriger zu fassen. Dort muss man sich ein wenig darauf einlassen und länger an sich arbeiten.

Fazit:
Ein kompakter Ratgeber, mit vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen, Anregungen an sich zu arbeiten und einer ansprechenden Aufmachung.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Der Leuchtturm der Liebe

Leuchtturmsommer
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Eva zieht mit ihrer Teenager-Tochter in das schöne Städtchen Liebwitz auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Sie startet einen Neuanfang nach dem ihr Ehemann sie um ihr Familienhotel und ihre Ersparnisse ...

Eva zieht mit ihrer Teenager-Tochter in das schöne Städtchen Liebwitz auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Sie startet einen Neuanfang nach dem ihr Ehemann sie um ihr Familienhotel und ihre Ersparnisse gebracht hat. Mit dem kleinen Café am Leuchtturm möchte sie an alte Erfolge anknüpfen. Da der Leuchtturm für viele Hochzeiten gebucht wird, sieht sie viel Potenzial für das Café. Doch aller Anfang ist schwer und die Einrichtung und der Bürgermeister scheinen etwas störrisch zu sein. Aber auch der bärbeißige Standesbeamte Jakob ist nicht so leicht zu überzeugen, das ein Lächeln nicht viel kostet. Auch ihre Tochter Nele verkraftet den Umzug in die Einöde nicht gut und so muss sich Eva mit allerlei Widrigkeiten herumschlagen.

Dies ist das erste Buch, welches ich von der Autorin lese. Das Cover hat mir einen wunderschönen Inselroman versprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Der Einstig war super und ich habe sofort mit Eva mitgelitten als sich die Insel an ihrem allerersten Tag von ihrer stürmischen und grauen Seite zeigt. Dies passt sehr gut zu Eva Stimmung, die nach einem schlimmen Verrat von ihrem Ehemann einen Neuanfang sucht. Die Beschreibungen von der Insel, vom Leuchtturm und dem Wald haben bei mir sofort einen klein wenig Wehmut nach der Ostsee ausgelöst.

Eva ist eine taffe und doch unsichere Frau, die die Harmonie liebt und den Menschen erst einmal vertraut. Das hat sie mir sympathisch gemacht. Doch im Laufe des Buches gab es eine Gelegenheit wo ich sie am liebsten hätte schütteln mögen, weil sie trotz des Betruges immer noch an der Person festhält. Da habe ich mir mehrmals an den Kopf gegriffen. Ihr Tochter Nele war mir sehr unsympathisch. Ihre hochnäsige, arrogante und rotzige Art fand ich manchmal unter aller Kanone. Wie sie ihre Mutter so behandeln kann, habe ich nicht verstanden. Ihre Entwicklung hat mich ein bisschen mit ihr versöhnt. Jakob der am Anfang sehr brummig und manchmal sogar unverschämt herüberkommt, wächst einem langsam ans Herz, da man nach und nach erfährt warum er sich so verhält.

Die Liebesgeschichte zwischen Eva und Jakob fand ich wunderschön und es passte zu den beiden. Nicht zu übereilt und nicht unrealistisch. Das Highlight waren die Nebencharaktere insbesondere Peggy, die ich mir insgeheim als Peggy Bundy vorgestellt habe. Trotz ihrer schillernden Aufmachung hat sie das Herz am rechten Fleck und ich hoffe das in den weiteren Romanen einen Rolle spielt.

Fazit:
Mein erster Ostsee-Roman von der Autorin Marie Merburg und sicherlich nicht mein letzter. Viel Ostseefeeling, tolle Charaktere, ein wunderschönes Setting am Leuchtturm und eine Protagonistin, die sich ihren eigenen Weg erkämpft.

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Veröffentlicht am 31.03.2023

Die Liebe zur Insel Juist

Hörst du das Meer rauschen
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Bei Fee geht es gerade drunter und drüber. Ihre Oma ist verschwunden und ihr Freund scheint eine Affäre zu haben. Um Tobias und seiner neuen Flamme zu entfliehen, reist sie ihrer Oma Hanni auf die Insel ...

Bei Fee geht es gerade drunter und drüber. Ihre Oma ist verschwunden und ihr Freund scheint eine Affäre zu haben. Um Tobias und seiner neuen Flamme zu entfliehen, reist sie ihrer Oma Hanni auf die Insel Juist nach. Denn ihre Oma hat auch so manche Geheimnisse von denen die Familie nichts weiß. In Juist angekommen fühlt sich Fee sofort wohl. Auch der charmante Mattes macht es ihr nicht leicht nach der Auszeit nachhause fahren zu wollen.

Dies ist das erste Buch, welches ich von der Autorin lese. Das Cover hat mir einen wunderschönen Inselroman versprochen, doch so richtig gefunkt hat es bei mir nicht. Die Autorin schreibt sehr bildhaft, sodas man sich die Insel sehr gut vorstellen kann. Die Personen sind liebevoll gestaltet, doch ein wenig mehr Hintergrundinformationen wären schön gewesen.

Es werden die Geschichten von Fee und Fees Oma Hanni erzählt. Es werden die tragischen Umstände von Hannis erster Liebe aufgedeckt, was sehr spannend war und dennoch sehr schnell abgehandelt.

Mir hat auch nicht so gut gefallen, das Fee erst in der Mitte des Buches auf Juist ankommt. Das Vorgeplänkel mit ihrem Freund und seiner neuen Flamme und den Krankenhausaufenthalt, hat mich nicht so recht interessiert. Gerne hätte die Zeit auf Juist ausführlicher beschrieben werden können.

Fee war mir sehr sympathisch auch wenn sie ein wenig sprunghaft wirkt. Hanni und Mattes waren tolle Nebenfiguren. Es hat Spaß gemacht zu sehen wie Fee und Mattes sich annähern.

Fazit:
Ein leichter Inselroman bei dem mir ein wenig die Tiefe gefehlt hat. Die Geschichte von Fees Oma Hanni war sehr schön und tragisch. Eine süße Strandlektüre mit viel Inselflair.

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Veröffentlicht am 28.03.2023

Ein Familienhotel mit vielen Geheimnissen

Im Licht der Morgensonne
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Ivy erbt von ihrer Großmutter Ruth das Familienhotel, das sie beräumen muss um es verkaufen zu können. Sie trifft dort auf alte Freunde, die sie damals, als sie wegging, schwer enttäuscht hat. Doch Dani ...

Ivy erbt von ihrer Großmutter Ruth das Familienhotel, das sie beräumen muss um es verkaufen zu können. Sie trifft dort auf alte Freunde, die sie damals, als sie wegging, schwer enttäuscht hat. Doch Dani verzeiht ihr und Dalton, ein örtlicher Bauunternehmer, hilft ihr das Hotel auszuräumen. Sie findet viele Stücke die das Leben ihrer Großmutter Ruth näher beleuchten und so begibt sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit.

Dies ist das erste Buch, welches ich von der Autorin lese und mir hat es sehr gut gefallen wie sie die Gegenwart und Vergangenheit durch Zeitsprünge miteinander verbunden hat. Dieser Wechsel hat den Roman sehr unterhaltsam gemacht. Ivy, Dani und Dalton in der Gegenwart und Ruth und Tally in der Vergangenheit fand ich sehr sympathisch und es hat Spaß gemacht den Sommer mit den Protagonisten zu erleben.

Die Geschichte in der Gegenwart hat mir ein wenig besser gefallen, als die von Ruth in der Vergangenheit. Ruth ist dort ein junges Mädchen und all die Verstrickungen der Familie und des Sommers waren mir irgendwann zu viel. Ich bin nicht mehr mitgekommen, wie die Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den Charakteren aufgeschlüsselt wurden. Gut das es am Ende des Romans einen Stammbaum der Familie gibt. Den man sich aber erst zum Ende hin zu Gemüte führen sollte, da man sonst die überraschende Wendung vorwegnimmt.

In der Gegenwart hat Ivy viel zu bewältigen. Angefangen vom ersten Gespräch mit ihren Freunden, die Sache mit der Tochter ihrer Freundin Dani, Danis Geheimnis, das Ausräumen des Hotels und wie es beruflich bei ihr weitergehen soll. Und auch der hilfsbereite Dalton bringt Ivys Gefühlswelt ins Wanken.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Gefühl des Sommer auf den Outer Banks, die Geheimnisse aus Ruths Vergangenheit und Ivys Neuanfang waren unterhaltsam und haben mit schöne Lesestunden beschert.

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