Schwaches Finale.
Coven of Bones - Mein Verrat ist dein SchicksalSchon der erste Band und sein Ende haben mich nach Band 2 rufen lassen.
Willow hat ausgerechnet Lucifer befreit und wurde von dem Mann, den sie geliebt hat, betrogen. Jetzt ist sie mit ihm verheiratet ...
Schon der erste Band und sein Ende haben mich nach Band 2 rufen lassen.
Willow hat ausgerechnet Lucifer befreit und wurde von dem Mann, den sie geliebt hat, betrogen. Jetzt ist sie mit ihm verheiratet und muss alles daran setzen, ihren Zirkel zu beschützen.
Willow ist definitiv nicht mehr die junge Frau von Band 1, und man spürt, dass sie sich durch die Sache mit Lucifer verändert hat. Sie will ihm die Stirn bieten und sich nicht so leicht alles gefallen lassen.
Lucifer ( Gray) scheint mächtiger denn jäh und er will mit Willow sich etwas aufbauen. Doch wie weit reicht seine Macht und kann er wirklich immer noch manipulieren?
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird im Wechsel aus der Perspektive von Willow und Lucifer erzählt. Der Leser kann sie so beide näher kennenlernen und ihre Gedanken und Gefühle während der Handlung. Die Nebenfiguren aus dem Coven sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit.
Die Geschichte ist von der ersten Seite an wie ein Sog, und ich spüre die sinnliche Spannung. Willow und Gray bzw. Lucifer sind miteinander verbunden. Sie kann durch die Verbindung kaum einen Schritt alleine machen. Immer noch bedroht er den Coven und sie muss es schaffen, gegen ihn anzukommen. In dem ganzen Spiel ist es schwer, jemandem zu vertrauen, weil sie nicht weiß, wer zu ihm geht und ihre Gedanken mit ihm teilt. Welches Schicksal erwartet sie und die anderen Hexen?
Leider war für mich ab der Hälfte des Buches die Luft raus und ich habe gedacht, die Autorin will das Buch nur noch zu Ende schreiben und es gibt nur noch erotische Szenen. Die Story hat bis zur letzten Seite bedauerlicherweise abgebaut und deswegen kann ich für diesen finalen Band nur bedingt eine Empfehlung aussprechen.
Fazit
Ein interessantes Ende das jedoch sein Potenzial nicht ausgeschöpft hat.