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Veröffentlicht am 17.03.2025

Reality TV meets Magic - ich liebe diese Protagonistin :)

Chosen – Träume aus Gold
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Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen, ich hatte das Buch an zwei Abenden durch. Besonders Iris hat den Anfang einfach unglaublich lustig gemacht mit ihrer forschen, frechen Art, dass sie ...

Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen, ich hatte das Buch an zwei Abenden durch. Besonders Iris hat den Anfang einfach unglaublich lustig gemacht mit ihrer forschen, frechen Art, dass sie stets Konter gab und unkonventionelle Ideen hatte. Sie hatte diese ADHS Vibes, mit denen ich mich sofort identifizieren konnte, oder dass sie dauernd random auf dem Boden saß 😂 Ich mochte sie als Protagonistin unheimlich gern.
Ihre Mom hab ich so sehr gehasst für alles, was sie ihr angetan hat, wie mies sie sie behandelt hat und gegaslightet, das Buch weckt von Anfang an diese Vielzahl an unterschiedlichen Emotionen.

Die Gestaltung des Buches mit den Chat Nachrichten aus der App rund um die Royal Games waren wirklich cool und realistisch gemacht, einfach sehr realitätsnah, genauso wie die Moderation. Es war wirklich als würde man den Bachelor schauen mit Ballkleidern und magischen Aufgaben, wobei das TV Format ganz klar im Fokus stand und die Magie mMn eher sekundär, die Mischung war aber echt gut gemacht. Dass Frauen für die Gunst eines Mannes sterben und sich gegenseitig bis in den T0d batteln, finde ich wie immer nicht so berauschend, aber das ist eben der Selection meets Bachelor Vibe, wenn er mit Fantasy gepaart wird. Andersherum fände ich es mal nicht schlecht, aber dann haben wir wrsl so ein Reverse Harem Genre :D

Die Lovestory fand ich wirklich gut gemacht und authentisch, nur die 180 Grad seines Charakters am Ende war für mich nicht nachvollziehbar, weil er vorher ja stets alle Lügen durchschaut hatte. Der Bachelor-Prinz C blieb etwas blass, er war so der good guy next door.

Insgesamt hat mir das Buch aber wirklich gut gefallen, es war sehr spannend erzählt und ich habe Iris direkt ins Herz geschlossen.
Die Message hinter Reality TV fand ich auch super gemacht, dieses Inszenierte, Trügerische, Manipulative und diese random Hater in den Chats.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

blutige Dystopie mit wichtiger Message

Hell Followed with us – Das Monster in uns: Eine düstere postapokalyptische Fantasy – Auf Goodreads gefeiert! Erstauflage mit gestaltetem Farbschnitt
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Ich war nach dem Lesen ganz unschlüssig, wie meine Meinung dazu ist. Ich habe es an 2 Abenden durchgelesen, weil die Sogkraft enorm war. Das dystopische Setting war so greifbar & unheimlich, dass ich am ...

Ich war nach dem Lesen ganz unschlüssig, wie meine Meinung dazu ist. Ich habe es an 2 Abenden durchgelesen, weil die Sogkraft enorm war. Das dystopische Setting war so greifbar & unheimlich, dass ich am liebsten weggeschaut hätte, aber nicht konnte. Und was war das bitte für ein Plot 🤯

Es geht um den Trans Jungen Benji, der aus einer Sekte flieht, die durch einen Virus beinahe die ges. Weltbevölkerung ausgelöscht hat. Bei diesem Virus hätte ich eine wth-Vorwarnung gebraucht, weil WTH. Das war echt blutig & zT hat sich mir der Magen umgedreht, weil sich die Menschen in äußerlich monsterartige Wesen verwandeln, die ihre Organe ausspucken und die Glieder verformen sich und - ich hör lieber auf an dieser Stelle, aber es war echt übel und mir schon zT bisschen zu viel des Guten. Hat mich an die Verwandlung der Kinder aus dem Anime Made in Abyss erinnert, was es leider noch bildhafter gemacht hat 😂🙈

Benji wird von einer LGBTQ+ Gruppe gerettet und verliebt sich in den Anführer, der wiederum ganz eigene Pläne hat. Zusätzlich verwandelt sich Benji, weil er eine zu einem Monster mutierte Biowaffe für diese Sekte werden sollte. Es ging darum, wie weit manche Menschen für ihren Glauben gehen, was mit sehr vielen heftigen Bibelversen unterstrichen wurde. Das alles zusammen war für meinen Kopf so: 🤯🤯🤯

Die Message hinter diesem actionreichen Plot hat mir am besten gefallen. Es geht um Identität. Darum, wer du bist, wenn du keine Kontrolle darüber hast, in welchem Körper du steckst, wofür diese Mutationen einfach die perfekte Metapher waren. Man hat so sehr mit Benji gelitten, gehofft, war soo wütend für ihn, als die eigene Mutter ihn wieder in ein Kleid gesteckt hat und dann noch dieser furchtbare Verlobte... Es ging um queeres Aufbegehren, für sich selbst zu kämpfen und einzustehen, herauszufinden, wer man ist, wenn die Welt aufhört, einem ihren Stempel auszudrücken. Es drückte so viel Wut des Autors aus, er drückt aus, wie er selbst durch die Hölle ging & überlebte. Wow, but bloody

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Frankreich des 19. Jhdts: Wundervolle Atmosphäre!

Kiss of the Nightingale
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Also erstmal: wow, wie hübsch kann ein Buch gestaltet sein? Cover und Farbschnitt sorgen für ein riesiges Highlight in meinem Bücherregal 🧡

Das Setting war unglaublich. Romantasy in Frankreich zur Zeit ...

Also erstmal: wow, wie hübsch kann ein Buch gestaltet sein? Cover und Farbschnitt sorgen für ein riesiges Highlight in meinem Bücherregal 🧡

Das Setting war unglaublich. Romantasy in Frankreich zur Zeit der Belle Époque (19. Jhdt). Es spielt nach Bridgerton, aber ich hatte beim Lesen die wunderschönen Kleider, Gärten und goldenen Ballsäle im Kopf. Und natürlich die Oper! Das alles war so bildhaft beschrieben, dass es nur als magisch romantisch bezeichnet werden kann. Ich hab es geliebt 🧡

Die Idee selbst hat mich durchweg begeistern können, weil sie einfach mal etwas ganz anderes, etwas Neues und Einzigartiges war: Talente in Form von magischen Edelsteinen, d.h. durch den Stein kann man z. B. richtig großartig singen, zeichnen, nähen o. Ä. und war über ein solches Talent besitzt, zählt zur High Society. Die Protagonistin wird beauftragt, diese zu stehlen, was ein unglaublich spannender Ausgangspunkt war.

Cleodora mochte ich wirklich gern. Ich konnte mich in sie reinversetzen, habe mir aber z. T. etwas mehr moralischen Anstand gewünscht. Ich mochte ihre mutige, selbstbewusste Art und habe mit ihr gehofft und gebangt.
Die zwischenmenschliche Beziehung zu Dahlia und Nuriel kam allerdings nicht wirklich bei mir an, hier hätte ich mir tiefere Emotionen und mehr Innenschau gewünscht, weshalb ich es nicht unbedingt als Romantasy gelesen habe, sondern eher als Fantasy Jugendbuch.

Es gab definitiv einen roten Faden, dem ich auch gut folgen konnte, aber es war schon sehr cosy und hat mir manchmal an Spannung gefehlt. Wenn man es aber von Anfang an im Hinterkopf als cosy Fantasy einstuft, ist es wirklich super.

Insgesamt konnten mich sowohl Idee als auch Setting vollends überzeugen, wenngleich ich bei den Figuren doch ein paar Pünktchen abziehen würde. Die Magie des Zeitalters und die Atmosphäre hingegen waren unglaublich gut gelungen.
4 ⭐

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Veröffentlicht am 11.03.2025

skurriler Schauerroman

The Hollow Places
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Wäre es nicht mitten in der Nacht gewesen, hätte ich den Roman ganz bestimmt auf einen Rutsch durchgelesen.
Von Anfang bis Ende war ich gefesselt von dem Setting des mysteriösen Antiquitätengeschäfts mit ...

Wäre es nicht mitten in der Nacht gewesen, hätte ich den Roman ganz bestimmt auf einen Rutsch durchgelesen.
Von Anfang bis Ende war ich gefesselt von dem Setting des mysteriösen Antiquitätengeschäfts mit dem rätselhaften Durchgang in einen unheimlichen Korridor und schließlich in eine andere Dimension.
Es gab unglaublich viele Gänsehautmomente, teils realistische, teils surreale, die gleichermaßen gefesselt und abgeschreckt haben, insgesamt jedoch dafür sorgten, dass ich das Buch lediglich durch den nächtlichen Gruselfaktor aus der Hand legen konnte.
Ich habe schon lange kein Buch mehr mit einer Atmosphäre wie dieser gelesen, es war einfach mal etwas ganz anderes, irgendwas zwischen Mystery, Horror, Fantasy und SciFi. Ich habe jede Seite geliebt und würde bedingungslos weitere Bücher der Autorin lesen.
Die Charaktere haben mir allesamt super gefallen - der schrullige Onkel, der sarkastische Cafébesitzer und natürlich die authentische Protagonistin. Mit ihren 34 Jahren habe ich sie wie erhofft als bodenständig, tapfer und selbstbewusst erlebt, ohne unrealistisch zu werden, denn natürlich hat man Seite für Seite mit ihr gezittert.
Der Plot war eigenwillig, skurril, unheimlich, besonders und einzigartig. Sie hatte einen Touch Lovecraft und diesen Sinclair Horror Groschenheften.
Ganz große Liebe und Empfehlung für alle, die gern mal etwas gruslig Skurriles lesen ♡

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Veröffentlicht am 10.03.2025

großartige Gestaltung, spannende Idee

The Legend of Lady Byeoksa
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Gestaltung und Klappentext sind wirklich großartig. Die Idee einer Seelenjägerin, die Geister aus der Menschenwelt austreiben muss als Preis für das Leben ihrer großen Liebe im Kontext des koreanischen ...

Gestaltung und Klappentext sind wirklich großartig. Die Idee einer Seelenjägerin, die Geister aus der Menschenwelt austreiben muss als Preis für das Leben ihrer großen Liebe im Kontext des koreanischen Settings ist mehr als spannend.

Die Protagonistin war mir auf Anhieb sympathisch. Eine taffe, starke, selbstbewusste Frauenfigur voller Actionmoves und Geschick. Dabei trifft sie auf besagte große Liebe, allerdings hat er seine Erinnerung an sie verloren. Im Grunde fand ich die Liebesgeschichte wirklich schön, wenn mir auch das gewisse Etwas gefehlt hat - das geht mir oft so im Asiatischen, weil dort oft allein kulturell bettachtet das Ausdrücken richtig starker Emotionen und das Physische fehlen, vor allem Ersteres hätte ich schon wichtig gefunden.
Das lag aber primär am Schreibstil, der etwas eigenartig war - viel Ah und Oh und Shakespeare-artige Sätze, die mir oft zu altertümlich-gestellt wirkten.

Das Setting, die Geschichte selbst und auch die Atmosphäre hingegen haben mich von Anfang an gepackt. Die koreanische Mythologie, das Gruslige der Geistererscheinungen, Gänsehautmomente, Actionszenen, Intrigen am Hof. Das Worldbuilding war sehr detailliert und mit Herzblut gestaltet, das hat man wirklich gemerkt.

Schwierig fand ich, dass es nur 5 Kapitel für 400 gab, hier haben mir einige Atempausen gefehlt.

FAZIT: Ein origineller Plot mit wundervollem Setting, spannenden Charakteren, Gänsehautmomenten, großartiger koreanischer Mythologie, ein klein wenig merkwürdigem Erzählstil, leider etwas zu oberflächlicher Lovestory trotz Potenzial und herzzerreißendem Ende.

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