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Veröffentlicht am 07.06.2026

Einblicke ins KitKat

Radikal frei
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Meine Meinung
"Kultur ist das, was übrig bleibt, wenn niemand mehr drüber nachdenkt." (ZITAT)
Kurzfazit: Ein super interessant aufschlussreiches gut strukturiertes Buch für einen Kultclub.

Im Laufe der ...

Meine Meinung
"Kultur ist das, was übrig bleibt, wenn niemand mehr drüber nachdenkt." (ZITAT)
Kurzfazit: Ein super interessant aufschlussreiches gut strukturiertes Buch für einen Kultclub.

Im Laufe der Jahre hat die Autorin viele Geschichten im KitKat erlebt. Skurrile, normale und andere, die sie selbst kaum glauben konnte.

"Radikal frei" hat mich vor allem durch seine unmittelbare Ehrlichkeit gepackt. Alexandra Bahr schreibt nicht über eine Szene, die sie von außen beobachtet – sie schreibt aus einem Leben heraus, das seit Jahrzehnten eng mit dem KitKatClub verwoben ist, als Besucherin und als Mitarbeiterin.

Was mich am meisten berührt hat, ist die Botschaft, die sich durch alle Kapitel zieht: Freiheit entsteht nicht durch Exzess, sondern durch Selbstakzeptanz. Es hat eine Sogwirkung, weil es nicht nur erzählt, was passiert, sondern warum dieser Ort für so viele eine Bedeutung hat.

Das Buch ist voller persönlicher Erfahrungen und ganz viel Liebe zum KitKat.

"Nicht nur die Menschen im Club, auch das KitKat selbst ist ständig in Bewegung. Es wächst und verändert sich. Was als versteckter Club in einem Kreuzberger Hinterhof begann, wurde im Laufe der Jahre zu einem Ort, der Menschen aus der ganzen Welt anzog." (ZITAT)


....naja und auch auszog :)



Über die Autorin und Protagonistin

Alexandra Bahr ist Keynote Speakerin und Vortragsrednerin – und seit 1998 Teil des Berliner KitKatClubs. 27 Jahre radikal gelebte Diversity sind ihre Grundlage. Heute bringt sie diese Erfahrung auf die Bühne: unbequem ehrlich, wirtschaftlich wirksam – und als Erlebnis, das bleibt.

Quelle: Verlag / vlb



Klappentext

Berlin bei Nacht : Tauchen Sie ein in die faszinierende Clubkultur der Hauptstadt – dort, wo Berlin Nachtleben , Mythos und Sehnsucht verschmelzen. Im Mittelpunkt steht der KitKatClub – seit über 30 Jahren Ikone für radikale Offenheit, sexuelle Selbstbestimmung und kreative Freiheit. Alexandra Bahr erzählt von glamouröse Outfits, mutige Begegnungen und wofür der Club gesellschaftlich steht.

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Dunkle Reise in die "Eating Woods"

Anathema
2

Meine Meinung

Kurzfazit-> Ich brauche Band 2 - jetzt!

Das Buch ist für alle, die Dark Romantasy mit Slow Burn mit Magie und tiefgehender Hintergrundgeschichte lieben.

Das Cover und der Klappentext ...

Meine Meinung

Kurzfazit-> Ich brauche Band 2 - jetzt!

Das Buch ist für alle, die Dark Romantasy mit Slow Burn mit Magie und tiefgehender Hintergrundgeschichte lieben.

Das Cover und der Klappentext hatten mich sofort angesprochen.Als ich mit "Anathema" begonnen hatte, wurde ich sofort von dieser unbeschreiblichen Atmosphäre in den Bann gezogen und auch von der Art WIE die Autorin die Geschichte umsetzt. Keine Seite scheint zu viel.

Man taucht beim Lesen von dem Buch in eine sehr dunkle und intensive Fantasywelt ein. Die Geschichte beginnt mit den Eating Woods, einem verfluchten Wald, aus dem niemand zurückkehrt. Diese Umgebung wirkt auf mich sofort bedrohlich und geheimnisvoll.

Im Mittelpunkt steht Maevyth Bronwick, die aus persönlichen Gründen gezwungen ist, diesen Wald zu betreten. Dort begegnet sie Zevander Rydainn, einem gefürchteten Assassinen, der unter einem mächtigen Fluch leidet. Ihr Blut spielt eine entscheidende Rolle dabei, diesen Fluch zu lösen. Diese Verbindung zwischen den beiden Figuren bildet den Kern der Handlung.

Die Welt wirkt auf mich sehr atmosphärisch und detailreich. Es gibt dunkle Magie, gefährliche Kreaturen und eine Geschichte, die sich langsam entfaltet. Die Beziehung zwischen Maevyth und Zevander entwickelt sich ebenfalls langsam und ist geprägt von Spannung und inneren Konflikten.

Der Schreibstil von Keri Lake ist wirklich toll, sehr bildhaft und emotional. Die Geschichte ist umfangreich und legt viel Wert auf den Aufbau der Welt und der Figuren. Da Anathema der erste Teil einer zweiteiligen Reihe ist, bleiben einige Handlungsstränge bewusst offen und führen auf den nächsten Band hin, den ich unbedingt lesen möchte!


Klappentext

Maevyth Bronwick weiß, dass der Wald neben ihrem Dorf verflucht ist. Niemand, der die Eating Woods betritt, kehrt jemals zurück. Doch ein tragischer Schicksalsschlag treibt sie dazu, sich in das düstere Labyrinth zu wagen. Dort trifft sie auf Zevander Rydainn, den tödlichsten Assassinen des gesamten Kontinents Aethyria. Seine Beute kennt ihn nur als The Scorpion , denn Zevander tötet ohne jede Gnade. Er würde Maeve lieber den Monstern des Waldes überlassen, als sie zu beschützen — doch er braucht sie. Und je länger sie Seite and Seite versuchen, den Horror der Eating Woods zu überleben, desto klarer wird, dass ihre Anziehung gefährlicher ist als alles, was im Wald lauert ...


Über die Autorin

Keri Lake schreibt düstere Geschichten über Antihelden, die auf der Grenze zwischen Gut und Böse wandeln und kämpferische Protagonistinnen, die sie in die Knie zwingen. Sie möchte ihren Leser:innen mit ihren Büchern die Möglichkeit geben, in dunkle und intensive Welten abzutauchen. Sie liebt starken Kaffee, Indie-Musik und einen guten Rotwein.

Quelle: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Die tote Tante

Tata
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Meine Meinung

Mich hatte der Klappentext neugierig gemacht. Eine Tante stirbt zweimal. Da hatten sich mir doch gleich Fragen eröffnet, warum das erste mal "vorgetäuscht" war. Man merkt nach weinigen Seiten, ...

Meine Meinung

Mich hatte der Klappentext neugierig gemacht. Eine Tante stirbt zweimal. Da hatten sich mir doch gleich Fragen eröffnet, warum das erste mal "vorgetäuscht" war. Man merkt nach weinigen Seiten, dass der Roman "langsam arbeitet". Die Geschichte öffnet sich Schicht für Schicht.

Ich folge Agnès und spüre ihre Unsicherheit, ihre Verletzlichkeit. Sie sucht Halt und Antworten. Die Kassetten ihrer Tante geben ihr beides und nehmen ihr beides. Ich mag diese Mischung aus Nähe und Schmerz. Die Idee mit den Kassetten war großartig.

Schuld. Einsamkeit. Familie. Die Frage wie sehr uns die Vergangenheit formt. Ich finde toll, wie feinfühlig die Autorin diese Themen erzählt. Colette wirkt stark und gleichzeitig zerbrechlich. Das macht sie für mich durchaus glaubwürdig.

Manchmal wirkt der Roman langsam. Die Geschichte braucht zwar Raum und lebt von kleinen Momenten und stillen Beobachtungen, dennoch hätten ein paar Passagen eingekürzt werden können und ein paar Themen weniger angesprochen werden.

Die Atmosphäre im Burgund gefällt mir. Ich sehe die Orte klar vor mir. Die Umgebung trägt die Stimmung.

Am Ende bleibt für mich ein Gefühl von Wärme und Traurigkeit. Ein solider Roman.

Klappentext

2010 – Die Polizei kontaktiert Agnès: Ihre Tante Colette Septembre sei soeben verstorben. Doch Colette, ihre Tata, ist bereits seit drei Jahren tot. Agnès kehrt in das kleine Städtchen im Burgund zurück, um die ominöse Tote zu identifizieren – eine Frau, die ihr einen Koffer voller Audiokassetten hinterlassen hat. Wer ist sie? Und wer wurde drei Jahr zuvor beerdigt?
Die unscheinbare Tante entpuppt sich als zentrale Figur in einem Geflecht aus Geheimnissen und Sehnsüchten.


Über die Autorin

Valérie Perrin ist eine der größten lebenden Schriftstellerinnen Frankreichs. Ihre Romane wurden von der Presse hochgelobt, erhielten Dutzende von Auszeichnungen und begeisterten schon mehr als 10 Millionen Lesende weltweit in über 40 Sprachen. Valérie Perrin ist mit dem Regisseur Claude Lelouch verheiratet, für den sie mehrere Drehbücher verfasste. Sie wuchs in Gueugnon im Burgund auf, dem Schauplatz ihrer Romane, wo sie inzwischen wieder ein Haus besitzt. Ihr Vater spielte im örtlichen Fußballverein als Profi. Ihr zweiter Roman Violette oder frisches Wasser für die Blumen wird von Jean-Pierre Jeunet (Amélie, Alien) verfilmt und kommt 2026 in die Kinos.

Quelle: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Wir alle lieben Schlaf!

Frauen und Schlaf
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Meine Meinung

Wir alle lieben Schaf, aber das Thema ist viel größer als man vielleicht denkt.Schlaf wirkt so selbstverständlich, aber gerade für Frauen ist er das oft nicht. Der Satz aus dem Buch, dass ...

Meine Meinung

Wir alle lieben Schaf, aber das Thema ist viel größer als man vielleicht denkt.Schlaf wirkt so selbstverständlich, aber gerade für Frauen ist er das oft nicht. Der Satz aus dem Buch, dass sich unsere Gesellschaft schlecht schlafende Frauen eigentlich nicht leisten kann, hat mich sehr getroffen. Mir wurde bewusst, wie viele körperliche und psychische Folgen Schlafmangel haben kann.Es geht um Herz Kreislauf Risiken, hormonelle Veränderungen, Konzentrationsprobleme, Stimmungsschwankungen und vieles mehr. Beim Lesen habe ich gemerkt, wie oft ich selbst meinen Schlaf unterschätze und wie schnell ich die Auswirkungen im Alltag spüre.

Ich fand es spannend, dass die Autorin am Anfang erklärt, wie Schlaf uns als Menschen überhaupt geformt hat und warum Frauen anders schlafen als Männer. Die Darstellung der Schlafphasen und die Erklärung, dass Schlaf mehr ist als ein neurobiologischer Vorgang, haben mir gezeigt, wie komplex dieses Thema eigentlich ist.

Besonders interessant war für mich der Teil über die positiven Effekte guten Schlafs.Jeder weißt schließlich,wie sehr bzw. wie eng Schlaf mit Wohlbefinden, Hormonen und Lebensqualität zusammenhängt. Gerade in Phasen wie Schwangerschaft, Geburt oder den Wechseljahren spielt Schlaf eine enorme Rolle. Das Interview mit dem Traumforscher fand ich sehr aufschlussreich.

Im dritten Teil des Buches geht es um die Schlafräuber. Da habe ich mich an vielen Stellen wiedergefunden. Die mentale Last, die weibliche Rolle, das Schlafverhalten des Partners, Stress, Ernährung, Social Media. Vieles davon kenne ich aus meinem eigenen Alltag. Es war beruhigend zu lesen, dass diese Dinge nicht ungewöhnlich sind, sondern typische Faktoren, die Frauen den Schlaf rauben.

Am Ende zeigt das Buch, wie man die eigene Schlafqualität besser einschätzen kann. Ich fand es spannend, dass das Gefühl oft täuscht und dass Messsysteme oder Apps helfen können, ein klareres Bild zu bekommen.

Toll fand ich die Vielfalt der Maßnahmen, die vorgestellt werden.

Das Buch hat mir gezeigt, dass schlechter Schlaf ein Signal ist, eine Alarm, etwas zu ändern und guter Schlaf ist nicht nur Erholung.

In diesem Sinne, gute Nacht!



Über die Autorin

DR. MED. SUZANN KIRSCHNER-BROUNS ist Fachärztin für Allgemeinmedizin, Medizinjournalistin und Autorin. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, zuletzt erschienen ›Herzsprechstunde‹ mit Prof. Dr. med. Sandra Eifert und ›Die Kraft der Wechseljahre‹. Frau Dr. med. Kirschner-Brouns war u. a. Chefredakteurin der Gesundheitsbeilage des SPIEGEL. Zudem hat sie mit dem SPIEGEL-Bestseller-Autor Prof. Dr. med. Andreas Michalsen zusammengearbeitet.

Quelle: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Taxifahrten, die das Leben verändern

Okada-sans wundersame Reise mit dem Taxi der geheimen Wünsche
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Meine Meinung

„Wichtig ist jedenfalls eins, also vergessen Sie das bitte nicht: Es gibt Momente, in denen sich das eigene Schicksal auf dramatische Weise entscheidet. Jeder Mensch hat die erforderliche ...

Meine Meinung

„Wichtig ist jedenfalls eins, also vergessen Sie das bitte nicht: Es gibt Momente, in denen sich das eigene Schicksal auf dramatische Weise entscheidet. Jeder Mensch hat die erforderliche Antenne, um diese Momente zu erkennen. Und der Empfang ist am besten, wenn Sie guter Dinge sind. Sind sie hingegen schlecht gelaunt, dann funktioniert die Antenne nicht. Das größte Glück könnte Sie ereilen, und es würde unbeachtet vorüberziehen. So wie es Ihnen gestern passiert ist.“ (ZITAT)

Der Protagonist, der sich in seinem Alltag festgefahren fühlt, begegnet einem Taxifahrer, der ihn nicht nur an Orte bringt, sondern an Erinnerungen, Wünsche und Gefühle, die er lange übersehen hat.

Was mich besonders berührt hat, ist die ruhige Art, wie die Geschichte erzählt wird. Ich habe gemerkt, wie ich selbst langsamer wurde, je weiter ich gelesen habe. Das Buch hat mich daran erinnert, dass man manchmal erst dann wieder atmen kann, wenn man sich erlaubt, stehen zu bleiben. Ich mochte diese leise Art sehr, weil sie mir Raum gegeben hat, über mein eigenes Leben nachzudenken - und ich bin sicher, dass es auch anderen Leser:innen so gehen wird.

Die Themen, die im Buch auftauchen, sind unter anderem die Unsicherheit im Beruf, die Distanz zur eigenen Familie, das Gefühl, nicht genug zu sein usw. Das Buch zeigt, dass jeder Mensch Lasten trägt, die man von außen nicht sieht. Es zeigt auch, dass man von Druck und Stress manches nicht sehen kann.

Die Idee des Taxis hat für mich etwas Symbolisches. Es ist ein Ort, der sich bewegt, während man selbst innerlich still wird. Ein Raum, in dem man sich fragen darf, was man wirklich möchte.


Fazit: Das Buch ist eine Einladung, das eigene Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ein ganz zauberhaftes tolles Buch und es gefällt bestimmt allen die Bücher wie "Bevor der Kaffee kalt wird" und "Das kleine Café der zweiten Chancen" mochten.


Klappentext

Auf einen Schlag zwanzig Kunden verloren, eine Tochter, die nicht zur Schule gehen will, das schlechte Gewissen, weil er sich um seine Mutter kümmern sollte – Shûichi Okada hält sich für den unglücklichsten Mann Japans. Und ausgerechnet er bekommt die Chance, sein Glück zu wenden, als ein mysteriöser Taxifahrer auftaucht und ihm anbietet, ihn immer genau dort abzusetzen, wo er den Weg zu einem glücklicheren Leben einschlagen kann. Shûichi steigt ein. Und Schritt für Schritt lernt er, dass Glück nichts ist, mit dem man geboren wird – es ist das Ergebnis der Entscheidungen, die man trifft, und der positiven Energie, die man in die Welt bringt.


Über den Autor

Yasushi Kitagawa ist ein japanischer Bestsellerautor und wird der »Schriftsteller, der Leben verändert« genannt. Mit einer Gesamtauflage von 1,25 Millionen Exemplaren sind seine Titel als Geschichten bekannt, die zu Erleuchtung und Inspiration führen. Er ist der Gründer einer Studienschule namens Soumeisha. Zudem reist er regelmäßig durch ganz Japan, um über seine Philosophien über Arbeit als Teil des Lebens zu referieren. Sein Schreibstil ist einzigartig, denn er versetzt die Leser in ein magisches Gefühl der Ruhe und der Selbstreflexion.

Quelle: Verlag / vlb

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