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Veröffentlicht am 01.03.2025

Tolle Sports-Romance

Mismatch
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Fields und Reed! Ich will ein vernünftiges Eins-gegen-Eins von euch sehen!“, brüllt mein neuer Coach.

Das Cover gefällt mir sehr gut, ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Fields und Reed! Ich will ein vernünftiges Eins-gegen-Eins von euch sehen!“, brüllt mein neuer Coach.

Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mag diese Art von Covern gerne und hier passt es auch einfach perfekt. Darauf sehen wir die beiden Protagonisten und natürlich den Basketball.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und schnell zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perpsektive, wobei es abwechselnd Kapitel aus Sicht von Joyce und Austin gibt und man dadurch beide Charaktere besser kennen lernen kann. Auch die Sportanteile waren gut geschrieben, sodass man sich die Stellen vorstellen kann und auch ohne Hintergrundwissen weiß, was gerade passiert.

Zu Beginn lernt man Austin kennen, der an das College von Joyce gewechselt hat. Er spielt Basketball und ist eher ein Einzelgänger. Joyce ist wild entschlossen zu erfahren, wieso er hier ist und wieso er sich von den anderen zurückzieht. Dabei kommen sie sich näher als gewollt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich kam durch den Schreibstil sofort weiter und auch sonst hat es sich gut lesen lassen. Die Charaktere habe ich alle sofort ins Herz geschlossen, mit Ausnahme von Joshua, denn der verhält sich in dem Buch wirklich wie ein Arsch.

Joyce mochte ich sofort. Sie ist ein richtiger Sonnenschein und lässt sich nicht unterkriegen. Ich mochte ihre positive Einstellung und wie sie mit Problemen umgeht. Außerdem ist es cool zu lesen, dass eine Frau einen Job in einer so männerdominierten Branche anstrebt und dabei allein mit ihrem Hobby auch schon Erfolg hat. Die Beziehung zu ihrem Bruder hat mir auch gefallen, sie verstehen sich gut, wohnen zusammen und man merkt, dass sie sich wirklich gern haben.

Bei Austin ist die Sache schon schwerer, denn er verheimlicht etwas und macht sich deswegen selber fertig. Man will als Leser unbedingt wissen, was das ist, aber er tut einem auch sofort leid und man möchte ihn einfach nur drücken. Austin war ein toller Charakter, der seine Fehler auch eingesehen hat und sich mit allem anderen in seinem Leben wirklich Mühe gibt. Besonders bei Joyce fand ich ihn wirklich toll und aufmerksam.

Die Geschichte birgt nicht viel Neues, aber sie war schön zu lesen. Joyce will hinter Austin’s Geheimnis kommen und er will dieses um jeden Preis schützen. Ich mochte ihre Bezieung von Anfang an. Joyce weiß was sich gehört und war nicht zu aufdringlich, hat die Sache aber auch nicht sofort ruhen lassen. Ihre moralischer Kompass ist wirklich in Ordnung, denn sie betont auch immer wieder, dass Journalismus auch seine Grenzen haben muss und dass sie nie etwas schreiben würde, was die andere Person unter gar keinen Umständen will. Diese Einstellung hat mir gefallen und war auch im ganzen Buch präsent.

Basketball spielt eine große Rolle und ich mochte alle Szenen damit. Früher einmal habe ich für zwei Jahre selber gespielt und hatte Freude daran, so hat es mir gleich mehr Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Die Szenen in denen gespielt wurde waren wirklich gut und verständlich geschrieben und auch wenn das Team als solches zusammenkam fand ich es toll. Austin in dieser Umgebung zu sehen, wie er Leute an sich ranlässt und wie er spielt, das hat mir gut gefallen. Besonders Erwähnenswert ist hierbei der Teamausflug, der war zwar etwas kurz gehalten, aber mir hat der echt gut gefallen.

Die Liebesgeschichte fand ich gut. Zwar ging mir am Anfang alles ein bisschen schnell, sie haben sich zuerst nur platonisch gekannt, durch die Interviews und plötzlich war da mehr, aber ansonsten kann ich mich nicht beschweren. Die Entwicklung danach war eher langsam und geprägt durch gemeinsame Zeit und wirklich schöne Momente. Joyce und Austin haben nichts überstürzt, haben sich Zeit gelassen und sind nur so weit gegangen, wie sie bereit waren. Und ich möchte erwähnen, dass ich gerne auch so ein Date, wie ihr Erstes hätte, das hat sich einfach perfekt angehört.

Es geht aber nicht ganz ohne Drama und das kam wirklich nicht überraschend. Es gibt da eine Szene in dem Buch, in der schon klar wird, was am Ende passieren wird. Die Ausführung davon war aber gelungen. Wie Austin mit der ganzen Sache umgeht und auch wie Joyce reagiert haben mir gut gefallen. So sollte es einfach immer sein. Natürlich kommt auch Joshua nochmals vor, denn er mochte Austin schon zu Beginn nicht und das hat sich nicht geändert. Bei ihm gab es keine wirkliche Entwicklung und ich frage mich, wie sein Verhalten im zweiten Band erklärt wird. Ansonsten hat mir das Ende gut gefallen.

Fazit:

Eine tolle Sports-Romance, die einmal nicht von Football oder Eishockey handelt. Ich mochte Joyce unglaublich gerne und hätte gerne so ein Date wie das, welches Austin organisiert hat. Das Drama war genau richtig, nicht zu viel und auch nicht zu wenig, grade so, dass es eben spannend bleibt. Von mir kriegt das Buch vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2025

Hat leider immer mehr nachgelassen

The Stars are Dying
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Meinung:

Seiner Erfahrung nach war Sterben, unabhängig von den Qualen der letzten Atemzüge, nicht annähernd so schmerzhaft wie ein unendliches Leben ohne seine große Liebe.

Das Cover finde ich wirklich ...

Meinung:

Seiner Erfahrung nach war Sterben, unabhängig von den Qualen der letzten Atemzüge, nicht annähernd so schmerzhaft wie ein unendliches Leben ohne seine große Liebe.

Das Cover finde ich wirklich schön. Ich mag dieses verschlungene in der Schrift und auch die Farben harmonieren gut.

Der Schreibstil der Autorin war in Ordnung, zwischendurch etwas zu ausschweifend, aber ich kam gut im Buch voran. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Astraea, wodurch man sie am besten kennen lernt.

Zu Beginn lernt man Astraea kennen, die bei Hektor lebt. Doch sie möchte dieses Leben hinter sich lassen und will mit ihrer besten Freundin Cassia zum Reich in der Mitte reisen, weil Cassia an dem Libertatem teilnehmen will. Unerwartet bekommt Astraea Hilfe von Nyte, wobei sie nichteinmal weiß, wer er überhaupt ist.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, man lernt erstmal Astraea und ihr Leben kennen und bekommt ein bisschen die Welt erklärt. Zugegeben, das war ein großer Infodump, mit allen möglichen Arten von Vampire, wieso niemand die Reiche verlassen darf und anderen Infos, aber danach wurde es dann besser. Alles habe ich nicht sofort verstanden, aber bei einem so dicken Buch kann man das auch nicht erwarten.

Astraea war in Ordnung. Mehr gibt es über sie nicht zu sagen, denn obwohl sie gerne to tut als würde sie alles allein schaffen und sei gut in gewissen Dingen, wäre sie gefühlt schon auf Seite drei gestorben, wenn ihr Nyte nicht immer wieder helfen würde. Ohne ihn bekommt sie nämlich gar nichts auf die Reihe. Das ändert sich leider bis zum Ende nicht, außerdem ist sie sehr unentschlossen. Einmal vertraut sie Nyte, dann hasst sie ihn, dann mag sie ihn wieder und dann hasst sie ihn. Das war irgendwann nur noch sehr nervig.

Nyte selber fand ich als Charakter gut gemacht. Aber seine Art in Rätseln zu sprechen und nichts zu sagen war anstrengend. Seine Stimmungsschwankungen sind auch nicht ohne, zuerst ist er der liebste Kerl auf der Welt und in der nächsten Sekunde möchte er zum Spaß Leute umbringen. Auch gegenüber Astraea ist er nicht immer gleich, was irgendwie sehr komisch war. Ich habe ihn nicht durchblicken können und kann bis jetzt nicht sagen, ob er vieles nur spielt oder wirklich so ist.

Es gab aber Nebencharaktere, die ich wirklich gerne mochte. Zuerst einmal Cassia, sie ist eine so fröhliche Person, man muss sie einfach mögen. Dann Drystan, den ich nicht unbedingt mag, der aber vom Charakter her unglaublich interessant ist. Von ihm hätte ich gerne noch mehr gelesen. Zath mochte ich ebenso, für mich war er einer der besten Charaktere in dem Buch.

Das Buch ist wirr. Anders kann ich es nicht beschreiben. Zwischendurch fand ich keinen roten Faden und es wirkte, als würde einfach irgendwas passieren, ohne Grund. Besonders in der Mitte des Buches war es ganz schlimm, so gab es ganz ganz viele Sprünge zwischen den Szenen, sodass man in einem Moment an Ort A und im nächsten drei Tage später an Ort B war. Ich kam da langsam nicht mehr ganz mit und da hat mich das Buch auch ein wenig verloren. Außerdem hat sich die Geschichte lange nicht vom Fleck bewegt. Bis Astraea an den Spielen teilnimmt und bis diese dann beginnen dauerts lange und die Spiele selber sind wirklich schnell abgehandelt. Es gab hier keine Hindernisse und es war auch nicht spannend oder so.

Ohne Nyte hätte sie sowieso gar nichts geschafft, er hat ihr bei jeder Prüfung geholfen. Eine davon ist mir gut in Erinnerung geblieben, denn in dieser sollte Astraea über eine Sünde hinwegkommen, doch sie hat sich komplett ergeben und nichtmal daran gedacht irgendwas zu tun, weil sie so scharf auf Nyte war. Das war wirklich unpassend und zeigte mal wieder, dass sie eigentlich nichts kann.

Als Leser weiß man schnell, was es eigentlich mit Astraea, ihren Sternbildern auf der Haut und auch Nyte auf sich hat. Alle wissen um das Geheimnis von Astraea, nur sie selber weiß es nicht. Das war echt mühsam, besonders weil ihr auch niemand was gesagt hat. Von Nyte ganz zu schweigen. Er ist meist nur in ihren Gedanken, doch es gab eine Szene, da konnte sie seine Erregung spüren. Wie das ging weiß ich nicht, denn es wurde immer wieder betont, dass er eigentlich nichts anfassen kann und auch nicht angefasst werden kann, wenn er nur in Gedanken bei ihr ist. Da gabs ein paar Logikfehler.

Das mag sich alles sehr negativ anhören, aber die grunsätzliche Idee vom Buch fand ich sehr gut. Allerdings ist es einfach zu lang mit zu vielen Wiederholungen. Immer wieder ist Astraea in Situationen, aus denen sie gerettet werden muss und dieses Muster wiederholt sich bis zum Ende. Die letzten 200 Seiten waren dann aber wieder spannend, weil endlich endlich endlich ein paar Fragen beantwortet wurde. Nicht alle, aber wenigstens ein paar.

So ganz verstanden habe ich es aber trotzdem nicht, das Buch war einfach so wirr geschrieben. Bereits zu Beginn wurde die Sternenmaid erwähnt, dann noch Vampire und Celestials, die Zusammenhänge zwischen diesen habe ich bis jetzt nicht verstanden. Ich check es einfach nicht und es wurde auch nur so wischi waschi erklärt. Am Ende kommt noch ein wenig Info dazu, aber auch das hat mir nicht geholfen. Vor allem ging am Ende alles wirklich schnell und das wirkte dann wieder zu überstürzt.

Die Liebesgeschichte fand ich jetzt auch nicht so toll. Es war eigentlich nur Lust und nicht wirklich Liebe. Allerdings sagt Nyte immer wieder, dass sie nicht zusammen sein können, und trotzdem geht er nicht weg. Ich spürte zwischen den beiden wirklich keine Gefühle und da war mehr zwischen Nebencharakteren.

Fazit:

Das Buch lässt sich sehr schnell lesen, das ist ein großer Vorteil, allerdings ist die Geschichte wirr und nicht immer logisch. Besonders Astraea ging mir auf die Nerven mit ihrem hin und her, Nyte mochte ich da schon etwas mehr, aber auch seine Stimmungsschwankungen fand ich bedenklich. Zuerst war ich wirklich begeistert von dem Buch, aber bis zum Ende hat es mich verloren und je mehr ich drüber nachdenke, desto weniger mochte ich die Geschichte. Von mir gibt es zwei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2025

Kleine Schwächen, aber tolles Ende

Revenant Games – Spiel auf Leben und Tod
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Meinung:

Vielen Dank an den verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Hunger trieb die meisten Menschen früher oder später an den Waldrand.

Das Cover finde ich echt schön. Es ist düster, man sieht Blut, ...

Meinung:

Vielen Dank an den verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Hunger trieb die meisten Menschen früher oder später an den Waldrand.

Das Cover finde ich echt schön. Es ist düster, man sieht Blut, welches für die Vampire steht und die Pflanze, welche für die Hexen steht, somit hat man eine schöne Brücke zum Inhalt.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und angenehm zu lesen, ich kam schnell weiter in dem Buch. Geschrieben ist es aus Sicht von Bly, wodurch man sie am besten kennen lernt. Ich mochte die Beschreibungen der beiden Städte am liebsten, denn die konnte ich mir richtig gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Bly kennen, die an den Spielen der Vampire und Hexen teilnehmen will, denn zu gewinnen gibt es bei den Hexen einen wichtigen Preis. Sie könnte ihre tote Schwester zurückholen. Emerson, ein Freund von ihr in den sie heimlich verliebt ist, will ihr dabei helfen, doch weil er mit einem Todesfluch belegt wurde, brauchen sie auch den Preis der Vampire um ihn unsterblich zu machen.

Der Einstieg in das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es startet mit einem Rückblick zu dem Moment, in dem Blys Schwester Elise gestorben ist und man erfährt, wie es dazu kam. Das hat meine Neugierde geweckt und ich war gespannt, was die Autorin daraus machen würde.

Bly mochte ich gerne, sie würde alles für ihre Schwester tun und nimmt sogar die Spiele auf sich. Ihre EInstellung zu Vampiren und Hexen war von Anfang an deutlich, doch mit der Zeit merkt auch sie, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Ihre Wandlung fand ich im Laufe des Buches etwas schnell, denn zuerst ist sie von ihrer Meinung überzeugt und dann ändert sie sie sehr schnell. Was ich aber cool fand war ihre Skrupellosigkeit. Ihre Schwester bedeutet ihr alles und sie würde sogar über Leichen gehen.

Emerson konnte ich lange nicht einschätzen, irgendwann habe ich ihn einfach toleriert. Er blieb für mich blass und alles was er tat war, Bly zu helfen und ansonsten hat er nicht viel beigetragen oder allgemein geredet.

Kerrigan hingegen mochte ich schon mehr. Von der ersten Sekunde an fand ich ihn interessant, da sein ganzes Auftreten anders als das der restlichen Vampire war. Ihn lernt man erst langsam kennen, aber er hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und das merkt man immer wieder. Ich mochte seine Einstellung und seine Art an sich.

Ich beginne mit dem einzigen negativen Punkt. Ich habe die Spiele nicht verstanden und es wurde auch nicht gut genug erklärt. Man weiß, wieso die Spiele existieren, aber den genauen Ablauf habe ich bis zum Ende nicht verstanden. Es gibt den Hexenpreis und den Vampirepreis, was dafür zu tun ist ist klar, dann gibts noch Prämienjäger und Menschen die rumrennen und andere einfach töten. Aber die Erklärung von den Spielen habe ich nicht verstanden und auch den Ablauf fand ich etwas schräg. Während der Spiele ging auch alles etwas schnell. So dauert es mehrere Tage um von einer Stadt zur anderen zu kommen, und die spazieren da fröhlich hin und her. Dann frage ich mich, wie lange die Spiele eigentlich gehen, wenn sie so schnell hin und her wechseln können. Vielleicht habe ich es einfach nicht gut genug gelesen, aber meiner Freundin ging es auch so.

Ansonsten kann ich mich aber nicht wirlkich beschweren. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und die Idee dahinter war auch toll. Zuerst hatte ich die Befürchtung, dass es ein Panem-Abklatsch wird, was aber gar nicht der Fall ist. Bly und Emerson sind wild entschlossen beide Preise zu gewinnen und ihre Reise dahin fand ich interessant. Man ist mit ihnen zusammen in der Vampirstadt und auch in der Hexenstadt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei den Vampiren dreht sich alles um Spaß und sie schmeißen Bälle zu den Spielen, scheren sich nicht wirklich um die Menschen und legen keinen Wert auf die eigenen Sicherheit. Bei den Hexen geht es etwas gesitteter zu, wobei man schnell merkt, dass sie skrupelloser sind als die Vampire. Ich fand den Konstrat wirklich gelungen und man kann als Leser keine Seit wirklich mögen.

Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die es für mich gar nicht gebraucht hätte. Die Entwicklung war für mich zu schnell und auch nicht immer nachvollziehbar, die Charaktere haben darum dumme Entscheidungen getroffen und das hat am Ende zu einem riesigen Drama geführt. Ich finde, man hätte das weglassen können und dann wäre es genauso gut gewesen.

Das Ende selbst hat vieles von dem Buch gerettet. Zuerst war es schon so, ja ok, ist halt so, aber dann kamen noch so einige Wendungen, mit denen ich gar nicht gerechnet habe und die mich dazu bringen, dass ich Band zwei lesen will. Manches konnte man sich als Leser denken, aber vieles eben auch nicht und meiner Meinung nach sollte jedes Buch noch ein paar Überraschungen bereit halten.

Fazit:

Ich mochte die Geschichte rund um Bly sehr gerne. Im Mittelteil hat sie mich etwas verloren wegen der Spiele, die ich nicht zu 100% verstanden habe, aber das Ende war dafür umso besser. Die Darstellung der Vampire und Hexen war interessant und anders als in anderen Büchern. Obwohl ein paar Charaktere blass blieben war die Geschichte doch gut gemacht und ich freue mich auf den zweiten Band. Von mir bekommt das Buch vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2025

Perfekt, aber was für ein Ende!

Beneath Broken Skies
3

Meinung:

Ich glaube die meisten Menschen neigen dazu, sich mit ihren Geschwistern zu streiten.

Das Cover ist wunderschön. Ich liebe die Farben, die Wolken und einfach, dass es so ruhig aussieht. Mir ...

Meinung:

Ich glaube die meisten Menschen neigen dazu, sich mit ihren Geschwistern zu streiten.

Das Cover ist wunderschön. Ich liebe die Farben, die Wolken und einfach, dass es so ruhig aussieht. Mir gefällt es richtig gut.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Wes‘ und auch aus Maddie’s Sicht gibt. Dadurch lernt man beide besser kennen und versteh ihre Entscheidungen auch besser. Wie immer ist das gesamte Buch unglaublich gefühlvoll geschrieben.

Zu Beginn lernt man Maddie kennen, die im Verlag ihres Großvaters arbeitet und gerade eine leitende Position eingenommen hat. Da kommt die Botschaft, dass das Verlag verkauft wurde sehr überraschend und nun ist ausgerechnet Wes, ihr Jugendfreund, mit dem sie keinerlei Kontakt mehr hat, ihr neuer Boss.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich mochte Maddie sofort und auch das Thema Bücher kommt sofort durch. Man merkte sofort, dass die Autorin selbst auch Leserin ist Ahnung von dem hat, was sie da schreibt. Dadurch kommt man selbst gut rein und man will sofort wissen, wie es mit Maddie weitergehen wird.

Maddie mochte ich super gerne. Ihre Beziehung zu ihrem Großvater fand ich toll, ihre Mutter hat sich nicht wirklich um sie gekümmert, daher ist sie größtenteils bei ihren Großeltern aufgewachsen. Ihre enge Bindung kommt immer wieder durch, sie geht mit ihm zu Events, erzählt ihm alles und sucht auch bei ihm Rat. Das fand ich richtig schön zu lesen. Ansonsten ist sie ein Arbeitstier und lebt für ihren Job. Sie liebt alles daran in der Herstellung zu arbeiten und macht auch viele Überstunden. Dass das nicht gesund ist weiß sie, aber sie will ihren Job einfach gut machen und ist schlecht darin, zu delegieren.

Wes konnte ich zuerst gar nicht einschätzen, da er etwas überheblich wirkte, aber dieser Eindruck hat sich schnell gelegt. Spätestens im ersten Kapitel aus seiner Sicht wird klar, dass er unsicher ist und einfach gut den kompetenten Chef mimen kann. Ich fands gut, dass er sich auch eingesteht, dass er eigentlich keine Ahnung von Büchern hat und Hilfe benötigt. Bei Maddie ist er darüber hinaus auch super nett und man merkt, dass sie ihm viel bedeutet.

Zuerst muss ich die Autorin loben, dass sie richtig viele Referenzen auf das wahre Buchleben eingebaut hat. So wird von Farbschnitten, Veredelungen und Buchmessen geredet und wenn man selbst in dieer Bubble unterwegs ist, erkennt man viel davon wieder, auch was die Wünsche von Lesern angeht. So meint Maddie, dass sie ein Buch in mehreren Ausgaben hat und das versteh Wes gar nicht, weil er kein Buchmensch ist. Diese Teile vom Buch fand ich einfach grandios.

Wes und sein Bruder Adam waren früher mit Maddie befreundet, aber eines Sommers haben sie einfach den Kontak abgebrochen und Maddie weiß nicht warum. Als Leser will man das natürlich wissen und bei jeder Anspielung und jeder kleinen Info, die man von Wes bekommt, rätselt man automatisch mit. Ich hatte ganz wilde Theorien, was damals passiert sein könnte. Zwischendurch gab es auch Nachrichten an Adam, denn dieser ist von zu Hause abgehauen und in diesen wird auch klar, dass da ein starker Bruch war, zumindest zwischen ihm und Wes. Diese Nachrichten fand ich aber gut.

Wes muss erst in seiner Chefrolle ankommen und will daher alle Abteilungen bei der Arbeit beobachten. Er beginnt in der von Maddie und dadurch müssen sie einiges an Zeit miteinander verbingen. Ich mochte die langsame Annäherung von den beiden, zuerst will Maddie nichts mit ihm zu tun haben, aber langsam taut sie auf. Ich verstand, dass sie Bedenken hatte, sie wurde damals sehr verletzt. Dass sich irgendwann eine Liebe entwickelt war klar, denn schon früher hatte Wes Gefühle für sie. Das Tempo in dem das aber passiert war perfekt, nicht zu schnell und auch nicht zu langsam.

Was ich unbedingt erwähnen muss ist, dass Maddie eine tolle Entwicklung durchmacht. Zuerst lebt sie für ihren Job, aber im Laufe des Buches findet sie eine Freundin und hat auch Freude daran, einfach mit dieser was zu tun und nicht an die Arbeit zu denken. Diese Stellen waren selten, dafür aber umso schöner.

Spannung und Drama kommt in verschiedenen Formen in dem Buch vor. Einerseits gibt es das große Geheimnis darum, was damals passiert ist, dann ist da der Verkauf vom Verlag, der immer wieder Thema wird, Wes Eltern und auch Maddies Vergangenheit. Es wurde also nie langweilig, weil immer irgendwas anderes passiert ist und sich neue Hürden ergeben haben, die ich aber nicht spoilern möchte.

Ein Moment auf den ich aber hingefiebert habe war die Druckmesse in Edinburgh. Maddie hat schon recht am Anfang erwähnt, dass sie auf diese Messe fahren wird und im Laufe des Buches wurde klar, dass dort irgendwas passieren wird. Bei einer Sache war ich mir sicher, eine zweite kam dazu, die mich positiv überrascht hat. Allerdings war das schon recht am Ende und dann kam natürlich ein Cliffhanger. Und ich sags euch, ihr seid nicht bereit. Man denkt sich ok, das war jetzt dramatisch, da kann nichts mehr kommen und dann passiert was noch dramatischeres. Dann denkt man sich, dass es das jetzt war und dann kommt der Epilog und da war ich am ausflippen! Meine Theorien zu Band zwei überschlagen sich und ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht und was noch passiert.

Fazit:

Ich habe alles an dem Buch geliebt. Der Schreibstil war toll, die Charaktere waren toll und die Geschichte war toll. Ich habe Maddie und Wes sofort ins Herz geschlossen und muss unbedingt wissen, wie es weiter geht. Für mich war es ein absolutes Highlight und das Buch bekommt 5 Sterne von mir.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 14.02.2025

Jinns und Prinzen

Der Sternenstaubdieb
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Meinung:

Das Cover von dem Buch gefällt mir wirklich gut. Ich nehme mal an, dass darauf ein magischer Gegenstand zu sehen ist, welche in dem Buch eine wichtige Rolle spielen.

Der Schreibstil der Autorin ...

Meinung:

Das Cover von dem Buch gefällt mir wirklich gut. Ich nehme mal an, dass darauf ein magischer Gegenstand zu sehen ist, welche in dem Buch eine wichtige Rolle spielen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und angenehm zu lesen. Es gibt Kapiel aus Sicht von Loulie, Asha und von Mazen, und ich fand alle Sichten wirklich spannend. Besonders gut fand ich, dass man dadurch die Charaktere besser kennenlernen konnte.

Seit einigen Jahren liegt das Buch nun schon auf englisch hier herum und endlich habe ich es gelesen, da es nun auch auf deutsch erschienen ist. Bereits der Einstieg war sehr gut, man lernt Loulie und Quadir, einen Jinn, kennen und erfährt mehr über die Welt, wie die Jinns gejagt werden und was Loulie macht. Ich mochte sie sofort und auch Quadir.
Schnell kommt auch Mazen ins Spiel, ein Prinz, der sich nach Abenteuern sehnt. Manchmal fand ich etwas schwach, aber das liegt daran, dass er fast nicht aus dem Palast raus kommt und daher nichts anderes kennt. Seinen Charakter fand ich aber gut, er ist ein guter Mensch und will einige Dinge ändern. Im Gegensatz zu seinem Bruder Omar. Bei ihm hatte ich sofort ein ungutes Gefühl, er wirkte zu zielorientiert und so, als würde er dabei auch über Leichen gehen. Außerdem ist er als Jinnjäger bekannt.

Die Geschichte hat mir gut gefallen, ich wusste zuerst nicht, worauf ich mich einlassen würde. Loulie wird vom Sultan beauftragt ein Relikt zu finden und ihm zu bringen. Begleitet wird sie dabei von Aisha und Mazen, welcher die Gestalt von Omar angenommen hat mithilfe von einem Relikt. Auf der Suche erfährt man mehr über Jinns und wie sie überhaupt in diese Welt gekommen sind. Diese Geschichten fand ich immer sehr spannend. Auch sind immer wieder Sagen und Legenden von bekannten Jinns als kleine Geschichte in dem Buch, welche ich gelungen fand.
Was ich wirklich gut fand war, dass es keine Liebesgeschichte gab. Ich hatte schon die Befürchtung, dass es schnulzig werden würde, denn das Potential war da, aber die Autorin hat sich für einen anderen Weg entschieden und so wurden die Charaktere einfach Freunde, was echt gut gepasst hat.
Für mich war das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig, es gab vielschichtige Charaktere und gegen Ende hat sich die Geschichte in eine ganze andere Richtung entwickelt als erwartet. Da war es wirklich spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich muss unbedingt wissen, wie es im zweiten Band weiter geht.

Fazit:

Ich bin positiv überrascht und freue mich auf den nächsten Teil. Das Buch hat mir richtig gut gefallen und besonders die Thematik mit den Jinns wurde gut bearbeitet. Man erkennt auch einige Sagen und Legen wieder, so etwa die 40 Räuber. Das sind schöne Ergänzungen. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

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