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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2025

Nicht nur eine abenteuerliche Fantasy-Story

Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie
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Inhalt
Die Story handelt von Adam, der in einem unscheinbaren Buchladen in London arbeitet. Dieser Laden, Libronautic Inc., bietet eine ganz besondere Dienstleistung an: Mithilfe der Gabe von Erzählern ...

Inhalt
Die Story handelt von Adam, der in einem unscheinbaren Buchladen in London arbeitet. Dieser Laden, Libronautic Inc., bietet eine ganz besondere Dienstleistung an: Mithilfe der Gabe von Erzählern können Kunden in die Welten von Büchern reisen. Adam ist so ein Erzähler. Mit seiner Stimme öffnet er einen Weg in die Geschichten der Bücher.
Als ein Kunde die Regeln bricht und in einem Buch vom Pfad abkommt, folgt Adam ihm. Er findet den Kunden vor einer geheimnisvollen Tür mitten im Wald. Nun muss er herausfinden, was es damit auf sich hat ...

Meine Meinung
Den Schreibstil von Akram El-Bahay würde ich als angenehm und atmosphärisch beschreiben. Er ist flüssig, humorvoll und wirklich sehr spannend und fantasievoll. Dadurch vermag der Autor auf wunderbare Weise die Vorstellungskraft der Leserin und des Lesers zu wecken. Gute Spannungsbögen machen jetzt schon neugierig auf die Fortsetzung.
Adam ist ein nachvollziehbarer und sympathischer Protagonist, dessen Entwicklung im Laufe der Geschichte sich vielversprechend entwickelt.
Das Cover ist fantasievoll gestaltet und passt hervorragend zur Story.

Fazit
Spannender Plot und ein gelungener Auftakt mit Potenzial nach oben. Das Gleiche gilt für den sympathischen Adam. In diesem Band werden die Welt und die Charaktere auf interessante Weise etabliert. Es besitzt nicht nur eine thematische Tiefe, es ist auch eine Hommage an die Welt der Bücher. Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung!

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 25.04.2025

Die Magie der Ostsee und ein Urlaub voller Gefühle

Mein Herz will Meer
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Inhalt
Sommer, Sonne, Meer und die Chance auf die große Liebe. In dem idyllischen Küstenort Sulzhagen sucht Viola Ruhe und findet viel mehr. Die leichte Sommerluft, lange Spaziergänge am Strand und ein ...

Inhalt
Sommer, Sonne, Meer und die Chance auf die große Liebe. In dem idyllischen Küstenort Sulzhagen sucht Viola Ruhe und findet viel mehr. Die leichte Sommerluft, lange Spaziergänge am Strand und ein überraschend charmanter Mann wirbeln ihre Pläne durcheinander. Kann aus einer flüchtigen Begegnung ein Sommer voller Hoffnung und romantischer Zweisamkeit entstehen, oder wird das Meer ihre Herzen wieder trennen ... ?

Meine Meinung
Der Schreibstil des Autoren-Ehepaars Christine und Andreas J. Schulte, die unter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp schreiben, ist flüssig, leicht und durchaus fesselnd. Er hat Wohlfühlcharakter. Das Setting in Sulzhagen wird lebendig beschrieben, man möchte gleich an die Ostsee und das Rauschen der Wellen hören.
Die Charaktere sind sympathisch und nachvollziehbar, man fühlt mit ihnen mit. Aber insgesamt fehlt mir ein bisschen mehr Tiefgang.
Die Handlung ist angenehm und sehr unterhaltsam, aber wer auch hier Wendungen mit Tiefgang erwartet, der wird enttäuscht. Es dreht sich vieles um die zwischenmenschliche Beziehung, die teils vorhersehbar ist.
Das Cover ist erfrischend und hübsch gestaltet und es passt zum Genre.

Fazit
Ein Sommerroman, der die Ostsee schön beschreibt, der leicht und unterhaltsam ist. Wirklich nur etwas für Zwischendurch und um dem Alltag zu entfliehen. Für alle, die dieses einfach gestrickte Wohlfühl-Genre mögen, gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Lustig, magisch, skurril

Willkommen bei den Grauses 1: Wer ist schon normal?
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Inhalt
Die neunjährige Ottilie erlebt einen aufregenden Sommer, als die ungewöhnliche Familie Grause in ihr Nachbarhaus einzieht. Mit drei Kindern, einem Opa und einem sprechenden Wischmopp sind die Grauses ...

Inhalt
Die neunjährige Ottilie erlebt einen aufregenden Sommer, als die ungewöhnliche Familie Grause in ihr Nachbarhaus einzieht. Mit drei Kindern, einem Opa und einem sprechenden Wischmopp sind die Grauses alles andere als normal. Besonders Opa Schrat fällt es schwer, sich in der Menschenwelt anzupassen und sammelt fleißig graue Punkte, die ihn zur Rückkehr in seine eigene Welt zwingen könnten. Ottilie und die Grause-Kinder Muh und Husch setzen alles daran, Opa zu helfen und entdecken dabei, dass Anderssein etwas Besonderes ist und wahre Freundschaft keine Normalität braucht.

Meine Meinung
"Willkommen bei den Grauses: Wer ist schon normal?" ist ein unterhaltsames Kinderbuch für junge Leser ab etwa 9 Jahren und ebenso für Erwachsene.
Der Schreibstil der Autorin ist humorvoll und witzig und sorgt beim Leser öfter für viel Gelächter. Zudem ist die Geschichte spannend und fesselnd.
Die Charaktere der Familie Grause sind liebenswert und einzigartig. Sie alle sind besonders, und jeder Charakter hat seine individuellen Eigenheiten. Besonders Opa Schrat ist sehr schrullig und speziell.
Betrachtet man das Thema des Buches genauer, wird eine wertvolle Botschaft vermittelt, ohne dabei belehrend zu wirken. Es werden Freundschaft und ein gutes Miteinander betont. Selbst die Illustrationen sind ansprechend, fantasie- und humorvoll dargestellt. Das Cover ist sehr gelungen.

Fazit
Der Autorin, Sabine Bohlmann, ist ein wirklich originelles Buch gelungen. Man mag es kaum aus der Hand legen. Der Umgang der Grausens mit ihrer "normalen" Nachbarin Ottilie ist herzerwärmend. Ein richtig lustiges, originelles, warmherziges und ein Werte vermittelndes Lesevergnügen. Nicht nur für Kinder ab 9 Jahren, sondern auch für Erwachsene hervorragend geeignet. Ich habe sehr gelacht und hatte großen Spaß beim Lesen. Von gibt's eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

In den Beerenfeldern von Maine

Beeren pflücken
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Inhalt
Zwei unterschiedliche Familien und wie sie mit ihren Emotionen umgehen.
Die eine Familie, nicht wirklich reich an materiellen, aber umso reicher an emotionalen Dingen. Sie gehen liebevoll miteinander ...

Inhalt
Zwei unterschiedliche Familien und wie sie mit ihren Emotionen umgehen.
Die eine Familie, nicht wirklich reich an materiellen, aber umso reicher an emotionalen Dingen. Sie gehen liebevoll miteinander um, passen gegenseitig aufeinander auf, leben einige ihrer Bräuche als Mi'kmaq, sind friedlich und müssen doch mit Brutalität und Verlust umgehen lernen. Denn eines Tages verschwindet eines ihrer Familienmitglieder in Maine und das Verschwinden bleibt fünf Jahrzehnte ein Rätsel ...
Die andere Familie ist reich an materiellen Dingen und sie gehen oft distanziert und dann wieder erdrückend liebevoll miteinander um. Sind ängstlich, egoistisch und unehrlich. Auch in dieser Familie gibt es ein Geheimnis. Sie wiederum werden es jahrzentelang hüten ...
Aber eines haben beide Familien gemeinsam, sie müssen innerhalb ihrer Familien vergeben. Werden sie es schaffen ... ?

Meine Meinung
Die Autorin hat Mi'kmaqwurzeln und erzählt die fiktive Geschichte einer solchen Familie. Die Beerenfelder in Maine, deren Gegend im Buch teilweise beschrieben wird, existieren hingegen wirklich. Amanda Peters hat einen flüssigen und mitreißenden Schreibstil. Man fühlt sich, als wäre man als Beobachter dabei und in die jeweilige Situation hineinversetzt. Sie versteht es Wendungen einzubauen, Spannungen zu halten und Emotionen zu erzeugen. Ihre Geschichte wird aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten Norma und Joe erzählt. Die Kapitel wechseln sich zwischen den Beiden ab und beginnen immer im "Jetzt" und gehen dann in die Vergangenheit über. Der Leser rauscht auf diese Art durch fünf Jahrzehnte, beginnend im Sommer, Anfang der Sechziger Jahre. Klingt lang, ist es aber nicht.
Da der Auslöser der Story die Beerenfelder von Maine sind, finde ich das Cover sehr einfach und dennoch gelungen gestaltet.

Fazit
"Beeren pflücken" wurde bereits in mehrere Sprachen übersetzt und gewann Preise. Ich muss sagen : zu Recht, ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Als Debüt-Roman wirklich sehr gelungen.
Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Schwarzhumoriger Rachethriller

How To Kill a Guy in Ten Ways
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Inhalt
Die Geschichte folgt Millie Masters, die die Hotline "Message M" für Frauen gründet, die sich auf ihrem Heimweg unsicher oder von aufdringlichen Männern belästigt fühlen. Doch Millie erkennt bald, ...

Inhalt
Die Geschichte folgt Millie Masters, die die Hotline "Message M" für Frauen gründet, die sich auf ihrem Heimweg unsicher oder von aufdringlichen Männern belästigt fühlen. Doch Millie erkennt bald, dass ein offenes Ohr allein nicht ausreicht, um die Frauen vor Übergriffen zu schützen. Als ihre eigene Schwester Opfer eines sexuellen Übergriffs wird, wächst in Millie der unbändige Wunsch nach Gerechtigkeit – und Vergeltung ...

Meine Meinung
Eve Kellman gelingt es auf gekonnte Weise, eine eigentlich "böse" Protagonistin zu erschaffen, für die man als Leserin trotz allem Sympathie entwickeln kann. Der Roman balanciert auf dem schmalen Grat zwischen schwarzem Humor und der ernsten Thematik von sexueller Gewalt und ihren Folgen. Die Handlung ist fesselnd und temporeich, gespickt mit überraschenden Wendungen. Auch wird vor expliziten Darstellungen, was eine gewisse Sensibilität beim Lesen erfordert, nicht zurück geschreckt. Der Schreibstil ist flüssig und dennoch unterhaltsam, es wird in der Ich-Form erzählt. Nur die Mitte wirkte auf mich teils etwas zu sehr in die Länge gezogen. Und die Selbstjustiz war für mich ein wenig zu überzogen dargestellt.
Das Cover ist durch die Farbwahl sehr auffällig und passt gut zur Story.

Fazit
"How to Kill a Guy in Ten Ways" von Eve Kellman präsentiert sich als ein schwarz-humoriger Female-Revenge-Thriller, der Fans von unkonventionellen Thrillern mit starken, wenn auch moralisch fragwürdigen, Frauenfiguren begeistern wird. Es ist eine Geschichte über weibliche Wut, Selbstjustiz und die Frage, wie weit man gehen darf, um sich und seine Liebsten zu schützen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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