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Veröffentlicht am 09.08.2019

anders als erwartet - Biographie-Charakter

Bis ans Ende der Ewigkeit
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Bis ans Ende der Ewigkeit
Autorin: Deborah Harkness
Erscheinungsdatum 22. Juli 2019
Verlag: Blanvalet Verlag
Genre: Fantasy
Reihe: Zusatzband zur All-Souls Reihe

Inhalt:
Eine große Liebe, die Zeit und ...

Bis ans Ende der Ewigkeit
Autorin: Deborah Harkness
Erscheinungsdatum 22. Juli 2019
Verlag: Blanvalet Verlag
Genre: Fantasy
Reihe: Zusatzband zur All-Souls Reihe

Inhalt:
Eine große Liebe, die Zeit und Kontinente überwindet . . .

Aus Liebe entschließt sich die junge Phoebe, ihr sterbliches Leben hinter sich zu lassen, und Vampirin zu werden, denn Marcus, dem ihr Herz gehört, ist ein Unsterblicher. Doch alte Traditionen machen es ihnen nicht leicht – sie besagen, dass sie sich neunzig Tage nach der Verwandlung nicht sehen dürfen. Während Phoebe noch mit ihren neuen Kräften zurechtkommen muss, erinnert sich Marcus an sein Dasein als Mensch und an ein dunkles, tief verwurzeltes Geheimnis. Er weiß, dass er Phoebe davon erzählen muss, bevor sie die Ehe eingehen – doch wird ihre Liebe stark genug sein, die Vergangenheit endgültig hinter sich zu lassen?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Wie bereits die „All-Souls“- Reihe, so ist auch dieser Band wieder voller geschichtlicher Details. Jedem geschichtlich versierten Leser weder hier etliche bedeutende Figuren der Vergangenheit wiederbegegnen. Die Geschichte selbst wird aus mehreren Perspektiven erzählt. So erhalte ich als Leser Phoebes detaillierten Einblick in ihre Verwandlung sowie die erste Zeit als Vampir. Über ihre Schwierigkeiten sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden. Parallel dazu bin ich als Leser zusammen mit Marcus bei Matthew und Diana. Erfahre mehr aus deren jetzigem Leben. Immer wieder erzählt Markus von seinem Leben, als Mensch und später als Vampir. Seine Entwicklung zum Vampir, der er heute ist. Seiner Vergangenheit, die ihn geprägt hat.

Sowohl Phoebes „Vampirwerdung“ als auch Markus „Vergangenheit“ werden sehr detailliert beschrieben – und nehmen somit den Hauptteil der Handlung ein. Und gerade hier fehlte mir dann zum Schluß die Auflösung …. Das Gespräch mit Phoebe, sodass die ganzen Details zu Marcus Vergangenheit und Phoebes detaillierter Vampirwerdung eine Bedeutung gegeben hätten. Eine spürbare „Entwicklung“ durch seine Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit war für mich auch nicht wirklich erkennbar.

Die Szenen mit Matthew und Diana, sowie ihren Kindern – haben mir viel Freude bereitet. Hier spürte ich den Zauber und die Magie, welche mich die Trilogie mehrfach verschlingen ließen. Ansatzweise wurden hier auch Andeutungen die Zukunft betreffend gemacht … etwas, was mich brennend interessiert …

Von daher war dieser Band für mich eher enttäuschend. Ich hätte mir mehr erhofft und erwartet. Mehr über das Zukünftige Leben der verschiedenen Arten miteinander, welches durch Matthew und Diana angestoßen wurde.

Von daher … hoffe ich, in weiteren Bänden noch mehr erfahren zu können – den in meinen Augen liegt hier noch viel Potential.


Fazit:

Ein Band, der mich eher enttäuschte, da er die Geschichte um die „Prophezeiung“ der ersten drei Bände und deren Umsetzung im heute, dem Zusammenleben der Arten, nicht wirklich weiterbrachte.
Für Interessierte an Phoebes Entwicklung vom Mensch zum Vampir sowie den verschiedensten Stadien und für die Leser die Marcus Vergangenheit detailliert erfahren möchten …

Fazit: Eine eingeschränkte Leseempfehlung.

Coverrechte: Verlag


Veröffentlicht am 02.08.2019

Giganten erwachen - Geheimnisse werden aufgedeckt

Giganten 1: Die Magie erwacht
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Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Forts Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser ...



Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Forts Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser mit ihm zusammen immer mehr Geheimnisse aufdeckte, immer tiefer in die Welt der „Giganten“ eintauchte. Mir persönlich war die Geschichte stellenweise für einen 10 Jährigen zu „brutal“ zu „aufwühlend“ und würde es meinen Kids erst mit 12/13 Jahren empfehlen.


Die Geschichte selbst, den Weltenaufbau fand ich faszinierend. Gleich zu Beginn werde ich als Leser mitten ins Geschehen geworfen. Starte mit der Szene des Covers. Erlebe mit, wie Forts Vater von einem unbekannten Wesen/einer Riesenkralle in der Erde verschwindet. Mit Fort zusammen komme ich in ein Internat (wobei diese Bezeichnung irreführend ist, in mir falsche Assoziationen weckte).
Spannend, mein Gedankenkino anregend erfuhr ich als Leser zusammen mit Fort immer mehr Details, wurde im Unbekannten gelassen, in die Irre geführt, zweifelte an meinem Verstand. Viele Details, Beschreibungen ergaben immer erst wenig später einen Sinn, sodass ich als Leser häppchenweise mehr und mehr erfuhr. In die Irre geführt wurde. Sich die Sichtweise auf einzelne Charaktere immer wieder änderte, ihre Geheimnisse teilweise ans Licht kamen. Ich zwischen „Freund und Feind“ bzw. „Gut und Böse“ nur schwer entscheiden konnte. Ich diese Entscheidung teilweise revidieren musste …. Oder doch nicht?

Fort, sowie die anderen Charaktere waren gut aber nicht in die Tiefe gehend, gezeichnet. Alle waren und sind mehr oder weniger geheimnisvoll. Sodass ich als Leser einen ersten Einblick erhielt, einige Fragen geklärt wurden … aber zum Schluss noch vieles offen blieb – mich mit Spannung den 2. Teil erwarten lässt.

Der Focus der Geschichte liegt auf dem Weltenaufbau, den Geheimissen der einzelnen Charaktere um die Magie und die Riesenkralle. Insbesondere die Magie betreffend gab es für mich ein paar Ungereimtheiten, änderte sich die Beschreibung … dies störte mich aber nicht sehr, da mich die Handlung selbst zu sehr faszinierte.

Fazit:

Für mich eine spannende, fantastische und magische Geschichte. Die ich jedem älteren Magiebegeisterten empfehlen kann.



Veröffentlicht am 31.07.2019

ein Waschbär als Freund - ob das gut geht?

Frecher Fridolin
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Meine Meinung:

Mein Sohn und ich waren wieder begeistert von der Geschichte. Es hat uns viel Freude bereitet Linus und Fridolin zu begleiten. Immer wieder mussten wir schmunzeln, und mein Jüngster war ...

Meine Meinung:

Mein Sohn und ich waren wieder begeistert von der Geschichte. Es hat uns viel Freude bereitet Linus und Fridolin zu begleiten. Immer wieder mussten wir schmunzeln, und mein Jüngster war mitten in der Geschichte und gab seine Meinung zu Linus und Fridolins Handlungen ab.

Wie auch im ersten Band haben die Kapitel wieder genau die richtige Länge für Erstleser. Auch die Sätze, Sprache und die Schriftgröße sind ideal auf die jungen Leser abgestimmt. Liebevoll gezeichnete Bilder … (mein Sohn wünscht sich diese jetzt als Ausmalbilder) runden die Geschichte ab.

Fazit:

Wieder eine lustige, spannende aber auch mit einer gewissen Tiefe erzählte Geschichte. Wir freuen uns schon auf den 3. Teil und hoffen auf weitere Geschichten mit Linus und Fridolin.


Veröffentlicht am 28.07.2019

schöne Geschichte über Freundschaft

Linus und Fridolin
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache, der Satzbau, die Satz- und Kapitellänge der Zielgruppe (Vorlesealter - Grundschulkind) angepasst. Die einzelnen Kapitel gehen jeweils über ...

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache, der Satzbau, die Satz- und Kapitellänge der Zielgruppe (Vorlesealter - Grundschulkind) angepasst. Die einzelnen Kapitel gehen jeweils über 4 Seiten mit schönen Zeichnungen versehen, die den jeweiligen Abschnitt illustrieren. Die Schrift ist noch etwas vergrößert.
Dies ist in meinen Augen ideal um dem Kind einen schönen Leseanreiz und Leseerfolg zu geben. Die Motivation des selbständigen Lesens zu fördern.
Die Geschichte selbst wird aus Linus Sichtweise erzählt.
So erlebt der Leser Linus Gedanken und Gefühle hautnah mit, kann sich mit ihm identifizieren, den vieles kennt der junge Leser aus seinem eigenen Leben. Schön und spannend konnten wir als Leser verfolgen, wie klasse, aufregend und stellenweise schwierig es ist, ein Geheimnis zu behalten.
Wie wichtig es ist, sich in einer Freundschaft mit den Eigenheiten und Bedürfnissen des anderen auseinanderzusetzen. Dass Freundschaft auch bedeutet, eher schwierige Dinge (wie in Linus Fall das Lesen) auf sich zu nehmen, um den „Freund“ möglichst gut verstehen zu können, um ihm nicht zu schaden. Sich mit den Eigenheiten/ dem Anderssein des Freundes auseinanderzusetzen, sich darüber zu informieren und diese Informationen dann anzuwenden.
Fazit:
Eine schöne Geschichte über Freundschaft, die ganz nebenbei auch wichtige Werte vermittelt.
Von mir eine klare Leseempfehlung

Veröffentlicht am 28.07.2019

Geschichte voller berührender Aussagen

Zwei in Solo
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sophies und Milos Sichtweise erzählt, sodass ich ...

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sophies und Milos Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen gut nachvollziehen konnte.
Die Charaktere wurden fein herausgearbeitet. Sowohl Milo als auch Sophie haben jeder für sich eine Vergangenheit die sie beide belastet und ihr jetziges Leben beeinflusst.
Der Handlung selbst besteht größtenteils aus Gesprächen. Einem sich annähern, kennenlernen, sich öffnen der beiden Protagonisten. In diesen Gesprächen erfahre ich als Leser immer mehr über ihre Vergangenheit, über die Verletzungen die beide in der Kindheit erfahren haben. Die ihre Charaktere geprägt haben und bis heute andauern. Als Leser erlebe ich mit, wie sie sich öffnen, dem anderen immer wieder etwas mehr Einblick in diese Zeit geben – wie gut die beiden sich gegenseitig tun wie sie sich gegenseitig helfen sich zu einem ihrem wahren Wesen entsprechenden Charakter zu verändern. Diese Gespräche finden meist in Sophies Wohnung statt – einer Blase, abseits der Wirklichkeit, nur kurze Ausflüge in die Welt draußen --- zeigen ihnen ihre Unterschiedlichkeit. Ihr unterschiedliches Erleben und deuten der Reaktionen ihrer Mitmenschen, geprägt von ihrer eigenen Vergangenheit.
Milos Zerrissenheit zwischen seiner Herkunft und seinem jetzigen Leben mit Sophie … seinem Entschluss seine Vergangenheit hinter sich zu lassen … sich für sie zu entscheiden … um dann festzustellen, dass er doch wieder von dieser eingeholt wird. Und Milo sich gezwungen sieht eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen.
Ehrlicherweise muss ich zugeben, das mir die ersten zwei Drittel nicht wirklich erreichen konnten, die Gespräche der beiden, vor allem Sophies „aufgesetzte Maske“ war für mich nur schwer greifbar – vielleicht auch deshalb, weil ihr Verhalten das „akzeptiere Verhalten“ widerspiegelt. Das „Normale, bürgerliche Leben … indem es häufiger mehr um Schein – als um Sein geht … das aber von der Bevölkerung als erstrebenswert angesehen wird.
So konnte mich das Buch, bis auf Ausnahmen und ein paar wirklich schöne, inspirierende Gedanken und Zitate, nicht wirklich packen, fehlte mir das Verständnis für „Sophies Problem“, konnte es nur schwer nachvollziehen. War nicht wirklich greifbar für mich.
Erst im letzten Drittel des Buches konnte ich die Emotionen spüren, denn ab hier ging es immer mehr um Milo, seinen Hintergrund und die Auswirkungen, seine Schwierigkeiten sie aus seiner Vergangenheit zu lösen … der Macht die die Drahtzieher über andere haben und wie weit diese reichen.
Fazit:
Eine Geschichte, über ein langsames sich öffnen. Darüber wie wichtig es ist, hinter die Masken zu sehen, die der Großteil von uns tagtäglich vorhält. Hinter denen wir uns verstecken. Ein Appell an uns, diese Masken abzulegen … und selbst kennenzulernen … den Mut zu finden, dieses „Ich“ zu lieben. Anzunehmen und dann immer wieder zu leben. „Ich bin ok – so wie ich bin. Ich muss mich dafür nicht verbiegen.“ ist eins der Weisheiten die ich aus der Geschichte mitnehme.
Eine Geschichte, die mir wunderschöne Zitate schenkte, die mich unheimlich berührten – vor allem die Aussage dahinter.
Andererseits eine Geschichte, die nicht immer einfach ist zu lesen. Denn die Handlung besteht zum Grösstenteil aus Gesprächen. Einem sich finden in diesen Gesprächen. Gesprächen u. A. über die Bedeutung/der Macht von Gesten und vor allem Blicken.
Von daher eine Leseempfehlung für Leser, die Gespräche/Dialoge lieben