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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2025

Verworren

Before we were innocent
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Wir begleiten Bess und Joni durch ihre Zeit in der Gegenwart, in der Joni ein Alini braucht und Bess darum bittet, ihr eins zu geben. In der Zeit ergeben sich immer mehr Hinweise zu dem tragischen Vorfall ...

Wir begleiten Bess und Joni durch ihre Zeit in der Gegenwart, in der Joni ein Alini braucht und Bess darum bittet, ihr eins zu geben. In der Zeit ergeben sich immer mehr Hinweise zu dem tragischen Vorfall vor 10 Jahren - dem Tod ihrer besten Freundin Ev.

Die Geschichte braucht etwas, um Fahrt auf zu nehmen, ist aber trotzdem am Anfang nicht langweilig. Es braucht einfach etwas, um den Leser in die Story zu bringen, was durchaus Sinn macht, da die ganze Geschichte wirklich sehr verworren ist und man die Charaktere kennenlernen muss, um das spätere Unrecht zu verstehen und als solches zu identifizieren.
Die Story wird in zwei unterschiedlichen Zeiten erzählt, der Gegenwart und zehn Jahre zuvor.
Man lernt so die jüngeren Versionen der Freundinnen kennen und weiß bereits, welche Konsequenzen diese zu erwarten haben.
Durch die Geschichte hindurch hat man schon das Gefühl, dass die Geschichte um Evs Tod nicht wirklich wahr ist und mehr dahintersteckt. Man wird als Leser wirklich oft auf verschiedene Fährten gebracht und kann so umso besser nachvollziehen, wie die Beziehung der drei und besonders von Joni und Bess aufgestellt sind.
Denn Joni schafft es permanent, Bess und damit auch den Leser auf andere Fährten zu führen, sodass ich zwischendurch wirklich mehrmals nicht mehr wusste, was ich jetzt noch glauben soll. Das hat die Story aber auch erst richtig spannend gemacht.
Die Charaktere waren mir irgendwie alle suspekt und alle drei hatten wirklich unsympathisch Züge. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass alle drei in den früheren Episoden ja auch einfach jung sind und einfach auch naiv, denken nicht über die Konsequenzen nach.

Die Dynamik der Freundschaft wurde gut dargestellt und man konnte die Machtverhältnisse so gut verstehen und nachempfinden.
Das Ende ist leider etwas offen geblieben. Ist zwar realistisch, mag ich persönlich aber nicht soo gern, aber das ist ja nun Geschmackssache.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Rührender Abschluss

Magnolia Parks - Into the Dark
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Der letzte Teil begleitet Magnolia durch die Trauer ihres Verlustes.
Der letzte Teil hat mich am stärksten berührt und ich bin definitiv froh, dass ich die Reihe zu Ende gehört habe, denn es hat sich ...

Der letzte Teil begleitet Magnolia durch die Trauer ihres Verlustes.
Der letzte Teil hat mich am stärksten berührt und ich bin definitiv froh, dass ich die Reihe zu Ende gehört habe, denn es hat sich gelohnt.
Am Anfang war mir die Reihe zu oberflächlich, zu vorhersehbar, zu Luxusproblem behaftet. Aber der letzte Teil geht deutlich tiefgründiger und zeigt, wie schnell das eigene Leben, mag es noch so unbeschwert sein, aus der Spur geraten kann. Die Trauer, die sich durch diesen Band zieht, ist greifbar und so nachvollziehbar dargestellt. Außerdem zeigt er, dass man sich vor Trauer und schlimmen Ereignissen nicht schützen kann, egal, wie sehr man es versucht.
Magnolia ist mir doch tatsächlich ins Herz gewachsen, trotz ihrer oft sehr arroganten Art. Dieser Teil zeigt Magnolias Verletzlichkeit und ihre Art zu trauern. Besonders ihre doch enge Bindung zu ihrer Schwester hat mich sehr berührt, da in den vorherigen Teilen zwar schon gezeigt wurde, dass sie sich nahestehen, aber die Intensivität ihrer Beziehung kommt für mich in diesem Teil noch mehr zur Geltung.
BJ gibt ihr dafür den nötigen Halt und ich fand es wirklich rührend, wie er sich um die gesorgt und gekümmert hat. Die Beziehung der beiden scheint sich endlich zu festigen und auch das Vertrauen scheint wieder hergestellt.
Einzig Julien und Daisy konnte ich in diesem Teil überhaupt nicht verstehen, beide kapseln sich komplett ab, warum, bleibt irgendwie offen. Aber da dies nur ein kleiner Teil der Geschichte war, fand ich das nicht weiter schlimm.
Alles in allem ein wirklich super schöner Abschluss der Reihe mit einer Art Happy End.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Nett für Zwischendurch

Cross the Line – Auf der Rennstrecke kämpft er um den Sieg, im Leben um ihr Herz
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Willow braucht einen Job im Social-Media Bereich. Der beste Freund ihres Bruders, Dev, braucht jemanden, der sein Image aufpoliert. Also fängt sie an für den Formel-1-Fahrer zu arbeiten. Dass sie seit ...

Willow braucht einen Job im Social-Media Bereich. Der beste Freund ihres Bruders, Dev, braucht jemanden, der sein Image aufpoliert. Also fängt sie an für den Formel-1-Fahrer zu arbeiten. Dass sie seit ihrer Kindheit in ihn verliebt ist und sie sich letztes Jahr geküsst haben, erleichtert ihre Zusammenarbeit nicht unbedingt...

Ich bin sehr leicht in das Buch reingekommen, einfach aufgrund des super angenehmen Schreibstils. Auch wenn nicht viel passiert, fand ich das am Anfang gar nicht schlimm, man hat die Charaktere und die Dynamiken kennengelernt und mit Willow in die Welt der Formel 1 gefunden. Aber ab einem Punkt war es mir dann doch irgendwie zu langlebig. Es passiert echt lang wirklich gar nichts und greifbare Spannung zwischen den beiden gab es auch nicht so richtig, weil sich ja beide zurückhalten wollen.
Die spicy Szenen fand ich persönlich manchmal irgendwie unangenehm? Das ist ja aber auch Geschmackssache, ich fand den Anteil an Spice auf jeden Fall in Ordnung und nicht zu viel.
Alles in allem war es eine nette Story für Zwischendurch, aber kein Highlight. Die Charaktere sind recht flach, es werden keine großen Entwicklungen durchgemacht. Nett eben.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Langatmig

Hunting Prince Dracula
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Wir begleiten Audrey Rose und Thomas Cresswell nach Rumänien. Eigentlich wetteifern beide um einen Studienplatz an der Universität im alten Schloss des Grafen Dracula...Doch als immer mehr Leichen auftauchen, ...

Wir begleiten Audrey Rose und Thomas Cresswell nach Rumänien. Eigentlich wetteifern beide um einen Studienplatz an der Universität im alten Schloss des Grafen Dracula...Doch als immer mehr Leichen auftauchen, stecken sie mitten in ihrem nächsten Fall.

Dieses mal hat es tatsächlich etwas gedauert, bis mich die Geschichte packen konnte. Auch wenn es durch den ersten Toten im Zug ja recht schnell spannend wird, habe ich viele Passagen zwischendurch trotzdem als zu langatmig empfunden.
Besonders das Ganze Hin- und Her zwischen Audrey und Thomas fand ich manchmal etwas störend...ich finde es an sich total schön, dass die Beziehung der beiden ebenfalls eine Rolle spielt, aber diesmal habe ich es eben zwischendurch irgendwie fehl am Platz gefunden. Trotzdem ist es gut gelungen, die Spannung zwischen den beiden aufzubauen, obwohl ja gar nicht viel passiert zwischen den beiden. Da habe ich dann manchmal doch schon ordentlich mitgefiebert.
Audrey Rose als Protagonistin gefällt mir weiterhin sehr gut! Sie lässt sich nicht unterkriegen und ist besonders für die Zeit, in der die Geschichte spielt, sehr fortschrittlich. Eine sehr starke und bewundernswert Frau!
Der Fall war an sich spannend und gut aufgemacht, besonders mit der Verbindung zu Graf Dracula und dem historischen Hintergrund. Trotzdem muss ich sagen, hat mich das Ende nicht überzeugt. Für mich wurde es da einfach zu übertrieben, für meine Vorstellungskraft war da das Ende erreicht.
Alles in Allem konnte mich der zweite Band daher leider nicht so in seinen Bann ziehen, ich möchte die Reihe trotzdem weiter lesen

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Spannend aber wenig Action

Der Pfad
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Das Buch beginnt mit einer spannenden Einleitung, die einen schon ahnen lässt, dass mit dem kleinen Dorf Cutter's Pass etwas nicht stimmt.
Nach und nach deckt Abby mehr über die über Jahrzente verteilten ...

Das Buch beginnt mit einer spannenden Einleitung, die einen schon ahnen lässt, dass mit dem kleinen Dorf Cutter's Pass etwas nicht stimmt.
Nach und nach deckt Abby mehr über die über Jahrzente verteilten Vermisstenfälle auf.
Mir hat es gut gefallen, dass das Buch nach den Vermisstenfällen aufgeteilt war, und man so Stück für Stück mehr über die einzelnen Fälle erfahren hat. Ich habe allerdings damit gerechnet, dass irgendwie mehr passiert in der Story, ich kann nicht genau sagen warum. Es war trotzdem immer spannend, aber es ist halt nie richtig viel passiert. Besonders der Anfang hat sich doch leicht gezogen, so ab der Hälfte wurde es dann wirklich spannend.
Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, es gab aber auch einige Aspekte, die ich nicht ganz verstanden habe, wie Georgias Verschwinden, oder aber, dass Abby am Ende ja doch wusste, was sie dort suchte. Es gab sehr viele Zufälle in der Story, was natürlich realistisch ist, denn Zufälle gibt es immer. Trotzdem hoffe ich zumindest im Inneren immer auf eine komplett logische Erklärung. Ich würde aber schon sagen, dass alles schlüssig war.
Am Ende kann man sagen, ein spannendes Buch, mit unerwartetem Ausgang, der mich aber einfach nicht ganz glücklich gemacht hat.

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