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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2025

Spannend

Engelskalt
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In diesem Teil begleiten wir erneut Mia und Munch bei einem spannenden Fall. Ein kleines Mädchen wird an einem Springseil erhängt an einem Baum gefunden, ein Schild um den Hals "Ich reise allein". Und ...

In diesem Teil begleiten wir erneut Mia und Munch bei einem spannenden Fall. Ein kleines Mädchen wird an einem Springseil erhängt an einem Baum gefunden, ein Schild um den Hals "Ich reise allein". Und sie soll nicht die einzige bleiben...

Auch in diesen Teil konnte ich mich aufgrund der schnell startenden spannenden Ereignisse schnell einfinden. Die persönlichen Handlungsstränge von besonders Mia, aber auch Munch, passen gut in die Story hinein und werden immer so eingebettet, dass es nicht langweilig oder überflüssig wirkt. Zwischendurch kommen dann Parts über neue Personen, von denen man zunächst denkt "wie soll das denn in die Story passen?". Da dies nicht meine erstes Buch der Reihe ist, wusste ich schon, dass jeder Part später eine Rolle spielen wird. Und genau das gefällt mir jedes mal wieder an Bjørks Bücher. So viele zunächst Lose Handlungsstränge, die vermeintlich ins Leere führen, bis dann am Ende doch alles zusammenpasst.
Mit der Auflösung habe ich wieder mal absolut nicht gerechnet, war daher vom Ende umso faszinierter.
Der Schreibstil ist irgendwie gewöhnungsbedürftig, gefällt mir persönlich aber gut. Man kommt schnell durch die Seiten und die Dialoge sind realistisch gestaltet, mit allen ähms und ehs ausgeschrieben, was alles nochmal sympathischer macht.
Anschließend kann ich sagen, eine rundum schlüssige Story ohne vorhersehbaren Ende, es war mir wieder mal ein Vergnügen.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Emotional aber langatmig

Northern-Hearts-Reihe, Band 2 - Somebody to Hold.
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Vor dem zweiten Teil der Dilogie habe ich mich ehrlich gesagt lang gedrückt...und beim Lesen habe ich auch gemerkt, warum.
An sich hat es mir erstmal total gut gefallen, dass es nun hauptsächlich um Lene ...

Vor dem zweiten Teil der Dilogie habe ich mich ehrlich gesagt lang gedrückt...und beim Lesen habe ich auch gemerkt, warum.
An sich hat es mir erstmal total gut gefallen, dass es nun hauptsächlich um Lene geht und nicht mehr aus Emils und Freyas Sicht geschrieben ist.
Der Anfang war prinzipiell gut gestaltet, besonders durch Fin, der im Kletterpark ständig nur dasteht und anscheinend Höhenangst hat, wurde es schnell spannend. Die beiden lernen sich kennen und man möchte wissen, was hinter Fins Höhenangst steckt, die offensichtlich einen tiefergehenden Auslöser hat.
Aber ich muss ehrlich sagen, dass Lene mich mit ihrem Verhalten einfsch nur genervt hat. Ja, Emil ist mit der Freundin seines toten Bruders zusammen, ja, das mag komisch sein. Aber muss man deshalb wirklich so penetrant gemein sein zu beiden? Umso weniger Sinn hat es für mich gemacht, dass Lene dann am Ende doch auf einmal einen Sinneswandel hatte...Ihre sture Art auch später Fin gegenüber war wirklich anstrengend und ich hätte es verstanden, wenn weder Emil noch Fin noch Lust auf sie gehabt hätten. Ja, jeder trauert anders und genau das soll wahrscheinlich damit gezeigt werden. Trotzdem war es für mich als Leserin wirklich unglaublich nervig und vor allem hat es mich echt teilweise nur aufgeregt.
Die Geschichte um Lene und Fin und besonders um Fins Vergangenheit war allerdings sehr spannen, traurig, emotional und tiefgründig gestaltet, das kann man nicht anders sagen. Viele Momente haben mich berührt und schlucken lassen.
Trotzdem war die Story für mich zu langgezogen, es gab irgendwie zu viele Nebenhandlungen.
Ich muss also leider sagen, dass mich der zweite Teil wirklich nicht so abholen konnte, wie der erste, trotz eines sehr guten Ansatzes und sehr guter und wichtiger Themen zwischendurch.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Spannendes Thema

Die Burg
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In diesem Thriller begleiten wir fünf Teilnehmer dabei, wie sie eine neue Escapw-Welt vom Milliardären Nevio kennenlernen. Dieser hat eine Birg umgebaut und überall mit LED Wänden und KI ausgestattet, ...

In diesem Thriller begleiten wir fünf Teilnehmer dabei, wie sie eine neue Escapw-Welt vom Milliardären Nevio kennenlernen. Dieser hat eine Birg umgebaut und überall mit LED Wänden und KI ausgestattet, um alle möglichen Szenarien erstellen zu können.

Die Story hat für meinen Geschmack etwas zu lang gebraucht, um sich aufzubauen, ich hätte mir schon früher etwas mehr Action gewünscht. Dennoch habe ich gut in die Story finden können.
Die Idee, dass sich KI letztendlich gegen einen wendet, finde ich total spannend und ja auch einfach realitätsnah. Mir persönlich hat die ganze Aufmachung sehr gefallen.
Die KI ist durchgehend sachlich geblieben und hat stets Anweisungen befolgt, was ich auch gut fand. Ihr eine Emotionalität zuzuschreiben hätte ich einfach nicht so einfallsreich gefunden.
Dadurch, dass man die ganze Zeit nicht wusste, ob die KI nun eine Dysfunktion hat, oder ob doch jemand anders dahintersteckt, war es immer spannend und man hat jeden Schritt kritisch beäugt.
Am Ende war für mich alles schlüssig.
Alles in Allem hat mir die Story gut gefallen.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Spannend und rührend

Bride – Die unergründliche Übernatürlichkeit der Liebe
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Die Geschichte um Misery und Lowe ist wirklich gut gestaltet. Die Story der beiden allein wäre schon wirklich spannend und aufregend gewesen, dass Misery nun zusätzlich noch ihre beste Freundin Serena ...

Die Geschichte um Misery und Lowe ist wirklich gut gestaltet. Die Story der beiden allein wäre schon wirklich spannend und aufregend gewesen, dass Misery nun zusätzlich noch ihre beste Freundin Serena sucht, hat dem ganzen noch ein Sahnehäubchen gegeben.
Die Entwicklung der Beziehung zwischen Musery und Lowe, aber auch generell des ganzen Werwolfrudels zu Misery, hat mir sehr gut gefallen. Die anfängliche Abneigung der Werwölfe wurde recht schnell durch Miserys Art abgeschwächt, wodurch das Ganze schnell zu einer Art Wohlfühloase für Misery wurde, und genau so hab ich es mir ehrlicherweise gewünscht. Misery hat endlich eine Umgebung gefunden, in der sie glücklich sein kann und angenommen wird, wie sie ist.
Lowe als Charakter war mir auf Anhieb sympathisch, aber spätestens, als er zugestanden hat, Misery mit Serena zu helfen, obwohl die beiden sich noch nicht so gut kannten. Auch seine Rolle als liebender Bruder hat ihn einfach nur authentischer wirken lassen.
Misery ist einem genau so sympathisch, und sie tat mir von Anfang an leid. Ich habe ihr so gewünscht, dass sie endlich irgendwo akzeptiert wird.
Die Story war wirklich durchgehend von Spannung geprägt und ich konnte das Buch gar nicht wieder weglegen.
Einzig die sexuellen Szenen waren für mich manchmal etwas seltsam, aber das ist ja auch immer viel Geschmackssache.
Alles in allem wirklich gelungen, super spannend und einfach tolle Charaktere.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Ein Plottwist zu viel

Gestehe
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In "Gestehe" begleiten wir Inspektor Jacket und Mo dabei, wie sie an einem Fall arbeiten, der immer mehr auf ein von Jacket geschriebenes Skript zuzutreffen scheint....aber wer kann davon wissen?

Die ...

In "Gestehe" begleiten wir Inspektor Jacket und Mo dabei, wie sie an einem Fall arbeiten, der immer mehr auf ein von Jacket geschriebenes Skript zuzutreffen scheint....aber wer kann davon wissen?

Die Geschichte kommt recht schnell in Fahrt, was mir gut gefällt, schon beim ersten Mord wird die Grausamkeit des Mörders deutlich.
Recht schnell wird auch klar, dass Jaclet irgendwie in den Fall verwickelt ist. Um nicht zu spoilern, gehe ich jetzt nicht so stark darauf ein, aber die Entwicklungen werden immer verzwickter und man versteht als Leser immer mehr, warum Jacket auf eigene Faust ermittelt und niemandem etwas sagt. Ich persönlich hatte keine Ahnung, wer am Ende hinter allem stecken sollte, oder ob es doch Jacket selbst war, ab einem Punkt habe ich alles in Betracht gezogen.
Das Ende fand ich dann etwas zu lang gezogen. Ca 100 Seiten vor Buchende war für mich alles logisch erklärt und ich hab mich gefragt, was noch kommen soll. Ja, es kam noch ein unerwarteter Plottwist, der aber meiner Meinung nach nicht notgetan hätte. Ich hätte mich über 100 Seiten weniger gefreut. Trotzdem eine sehr spannende Story.

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