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Veröffentlicht am 18.03.2024

Eine kleine Ameise entdeckt die Welt

Ameise Ari
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In dem Buch "Ameise Ari" verschlägt es uns nach Norwegen, wo wir für einen Tag das Leben einer kleinen Ameise mit all ihren Abenteuern und zu überwindenden Hindernissen begleiten. Das Buch lädt zum dialogischen ...

In dem Buch "Ameise Ari" verschlägt es uns nach Norwegen, wo wir für einen Tag das Leben einer kleinen Ameise mit all ihren Abenteuern und zu überwindenden Hindernissen begleiten. Das Buch lädt zum dialogischen Lesen mit Kindern ein, was ich ansprechend fand. Gleichzeitig ist meine Auffassung, dass man auch ohne Fragen zu einer Geschichte mit seinem Kind über ein Buch in einen Dialog treten kann.

Die Autorinnen und die Illustratorin:

Kristin Flagmeier ist ein leidenschaftlicher Harry Potter Fan und liebt Kinderbücher. Mit ihren vier Kindern lebt sie in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen. Nach dem Studium für das Grundschullehramt mit Schwerpunkt auf individuelle Förderung hat sie sich selbstständig gemacht und engagiert sich ehrenamtlich für Kinder. Als Grundschullehrerin arbeitete sie sechs Jahre an einer engagierten Schule und widmet sich nun dem Schreiben, Fotografieren und Reisen. Mit ihren Geschichten möchte sie Kinder begeistern, ihre Sprachentwicklung fördern und Eltern beim gemeinsamen Lesen unterstützen, wofür sie auch ein Studium zur Sprachtherapeutin abgeschlossen hat.
Julia Ehmer Ziel als kreative Kinderbuchautorin und Juristin aus München ist es, durch phantasievolle Geschichten und Lieder die Leselust und Kreativität der Kinder zu fördern. Mit ihren Büchern möchte sie schon den Kleinsten wichtige Werte wie Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt vermitteln. Dank ihrer Erfahrung im Kinderchorbereich bringt sie auch musikalische Elemente in ihre Arbeit ein. Geschichten und Lieder sollen den Kindern Freude bereiten und ihre Entdeckungsfreude wecken.
Beatrice Finger liebt Kunst, Kultur, Lesen, Zeichnen, Malen und Musik. Mit ihrem Sohn und Mann lebt sie in den Weinbergen nahe Landau in der Pfalz. Sie unterrichtet Deutsch und Bildende Kunst an einer weiterführenden Schule in Rheinland-Pfalz und möchte den Schülern die Liebe zur Sprache und Kunst vermitteln. Als Lehrkraft im Bereich Lese-Rechtschreib-Förderung ist es ihr wichtig, die Freude am Lesen und Schreiben zu wecken. Durch ihre Chorerfahrung entdeckte sie das Komponieren von Liedern. Sie setzt sich als Jugend- und Medienschutzberaterin für einen nachhaltigen Umgang mit Printmedien ein. Lesen ist für sie eine Reise in neue Welten und stärkt die Kreativität der Kinder. Sie liest ihrem Sohn und ihren Schülern oft vor, um ihre Fantasie zu fördern.
Stella Chitzos entdeckte schon als Kind ihre Begeisterung für Bilderbuchillustrationen und so gehörte später das Zeichnen zu ihrer liebsten Beschäftigung. Nach einem Studium der visuellen Kommunikation in Düsseldorf arbeitete sie zunächst als Grafikerin, bevor sie ihren Traum verwirklichte, Kinderbücher zu illustrieren. Derzeit ist sie in sozialen Projekten beim Deutschen Roten Kreuz engagiert und arbeitet als freie Illustratorin. Ihre Projekte konzentrieren sich darauf, Kindern ein Verständnis für Tiere, Natur und soziale Kompetenzen zu vermitteln. Sie lebt mit ihrer Familie in Erkrath und lässt sich von ihren Kindern und der Natur inspirieren. Ihre Interessen umfassen Tiere, gemütliche Familienessen, Filme und Bücher.

Inhalt:

„Nach einer magischen Entdeckung auf dem Dachboden reisen Leni & Ludwig auf zauberhafte Weise nach Norwegen. Dort lebt die kleine Ameise Ari. Ari liebt das Leben in seiner Kolonie, träumt aber auch von der großen weiten Welt. Eines Morgens schleicht er sich davon und erlebt ein spannendes Abenteuer in den Wäldern von Norwegen. Eine zauberhafte Geschichte über Mut und Freundschaft. Im Buch findet ihr Tipps zum dialogischen Lesen und ein Kinderlied. Damit unterstützt ihr eure Kinder auf zauberhafte Weise in ihrer Sprachentwicklung.“ (Klappentext)

Gedanken zum Bilderbuch:

Eine sonst so kleine Ameise hier ganz groß dargestellt, schaut uns lächelnd auf dem Cover an. Mit dem Wanderstock in der Hand scheint sie bereit, sich in ein Abenteuer zu stürzen.

Die farbenfrohen Illustrationen, die das Buch aufweist, tragen neben dem dialogischen Lesen dazu bei, die Gedankenwelt der Kinder anzuregen und die Geschichte erlebnisreich zu machen. Die Natur und die Tiere selbst sind sehr groß dargestellt und erscheinen wie durch ein Nahobjektiv. Sie sind freundlich, kindgerecht und liebevoll gestaltet.

Wir folgen der kleinen Ameise Ari, die in Norwegen lebt, für einen Tag auf ihrem Weg durch die Wälder und Flusslandschaft. Eines Tages erwacht Ari und es ist einer dieser Tage an dem er partout kein Lust zum Arbeiten hat. Fest entschlossen ein Abenteuer zu erleben, schleicht er sich früh am Morgen leise und heimlich aus seiner Kolonie. Auf seinem Weg probiert er sich tapfer alleine durchzuschlagen, wobei ihm glücklicherweise das eine oder andere Mal Tiere zur Hilfe kommen. Als ihn plötzlich ein Unwetter erreicht, wird er unerwartet vom Fluss in eine fremde Umgebung gespült. Alleine und traurig wünscht sich Ari in diesem Augenblick nichts mehr, als wieder bei seiner Familie in der Kolonie zu sein. Unverhofft kommen ihm seine Freunde zur Hilfe und bringen ihn gemeinsam nach Hause.

Der Schreibstil des Buches ist gut verständlich. Die Seiten sind mit kurzen und prägnanten Sätzen nicht zu überladen. Das Bilderbuch lädt zum dialogischen Lesen mit den Kindern ein, wozu es auf jeder Doppelseite eine Frage gibt, die die Kinder dabei unterstützen kann mit dem Vorlesenden über die jeweilige Situation oder auch Gefühle diesbezüglich zu sprechen. Am Beginn des Buches gibt es auch Anregungen zum dialogischen Lesen.

Am Ende des Buches finden wir jeweils eine Doppelseite mit Fakten über Ameisen und Fakten über Norwegen. Auch wenn das Buch den Kindern Wissen über Ameisen und Norwegen vermitteln soll, hat mir das in der Erzählung und in den Landschaftsbildern weitestgehend gefehlt.

Fazit:

Mich hat die Geschichte um Ameise Ari leider eher wenig packen oder überzeugen können. Die Anregung zum dialogischen Lesen ist an sich eine gute Idee, aber nichts Neues oder Außergewöhnliches. Zudem fehlte es mir an Informationen zu Land und Leuten Norwegens oder die Lebensweise von Ameisen, so wie in der Beschreibung beworben.

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Veröffentlicht am 15.03.2024

Ein Info-Comic über die Welt der Wale!

Superbrain-Comics - Die Geheimnisse der Wale
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Unsere Familie ist eventuell ein klein bisschen Wal-verrückt. Wie schauen uns gerne Dokumentationen über Wale (vor allem Orcas) an und haben auch schon das ein oder andere Buch dazu zu Hause. Vor kurzem ...

Unsere Familie ist eventuell ein klein bisschen Wal-verrückt. Wie schauen uns gerne Dokumentationen über Wale (vor allem Orcas) an und haben auch schon das ein oder andere Buch dazu zu Hause. Vor kurzem wurde mir ein Rezensionsexemplar von "Superbrain Comics – Die Geheimnisse der Wale" angeboten und da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Ein Comic, in dem es um Wale geht und welches spannende Sachinfos vermittelt, dass darf man sich nicht entgehen lassen. Auf den 128 Seiten finden sich einige Fakten komprimiert und in eine schöne Story verpackt, in welcher wir mit dem jungen Schnabelwal Flitz durch die Weltmeere schwimmen und allerlei Walarten zu Gesicht bekommen.

Zitat: "[…] aber wir müssen immer weiter versuchen, unsere Beziehung zueinander zu verbessern, nicht wahr? Immer mehr übereinander lernen, damit das Unbekannte keine Angst mehr macht. Damit wir bessere Entscheidungen treffen können, stimmt’s?" (Casey Zakoff & Pat Lewis: Superbrain Comics – Die Geheimnisse der Wale (Seite 121))

Der Autor, der Illustrator und die Übersetzerin:

Casey Zakroff wuchs an den Küsten Floridas und Maine auf, sodass er schon früh einen Zugang zum Meer hatte. Später wurde er Meeresphysiologe und erforscht die Auswirkungen von Stress auf wirbellose Meerestiere, wie zum Beispiel Tintenfische. Er promovierte in Biologischer Ozeanografie. Superbrain Comics – Die Geheimnisse der Wale ist sein erstes, selbst verfasstes Comicbuch.
Pat Lewis ist freiberuflicher Illustrator und Cartoonist. Er lebt in Pennsylvania und arbeitet an verschiedenen Büchern für diverse Verlage. Auch in Zeitschriften sind bereits seine Werke erschienen. Er zeichnet gerne lustige Bilder für Kinder und Erwachsene, besucht in seiner Freizeit Flohmärkte oder schaut Monsterfilme.
Anna Taube (geboren 1976) ist freie Autorin und Übersetzerin. Sie wohnt mit ihrer Familie im ruhigen Ort Bad Rodach, von Natur umgeben. Sie mag bersonders Geschichten mit magischen Tieren und Zauberwesen.

Inhalt:

„Tauche ein in die Welt der Wale!
Wusch! Plötzlich trifft den kleinen Schnabelwal ein Unterwassermikrofon am Rücken. Als er erfährt, dass die Menschen damit seine Wal-Geräusche aufnehmen möchten, kommt ihm eine geniale Idee: Er startet einen Podcast und interviewt seine Artgenossen. So hören die Menschen nicht nur, was er, sondern auch, was die anderen Wale über sich und ihren Lebensraum zu erzählen haben – und erfahren dabei alles, was es über Wale zu wissen gibt!
Ein mitreißender Comic voller illustrierter Schaubilder und Sachinfos – so macht lernen Spaß!“
(Klappentext)

Gedanken zum Comicbuch:

Das Cover mit seinen leuchtenden blauen Farben ist ein wahrer Blickfang. Außerdem sehen wir allerlei verschiedenen Walarten und ganz klein in der unteren rechten Ecke die Hauptfigur Flitz. Den kleinen Waljungen, der sich seine Lehrer im Meer sucht und einiges über Wale in Erfahrung bringen wird. Auch die Comic-Zeichnungen im Innern sind durchgängig bunt, leuchtend, farbenfroh und sehr ansprechend gestaltet.

Der kleine Flitz macht sich also auf den Weg, um mehr über sich und seine Artgenossen zu erfahren. Er möchte wissen, wie die Körper der verschiedenen Wale funktionieren, wie Wale leben, wie sie mittels Schall miteinander kommunizieren, wie Echoortung funktioniert, wie das mit der Luft bzw. Atmung genau vonstatten geht, wie sich der Druck unter Wasser auf den Walkörper auswirkt, was die Erdanziehung macht, wie die verschiedenen Wale fressen und verdauen, was ein Nahrungsnetz ist, ob es auch einen natürlichen Kreislauf im Meer gibt, wie das Knochengerüst aussieht und was es mit der Evolution und den verschiedensten Walarten auf sich hat. Außerdem erfährt er noch einiges über den Walfang durch den Menschen, die Verschmutzung der Meere, aber auch wie einige Naturschützer und Umweltschutzorganisationen den Walen und dem Meer helfen wollen. Die Geschichte nimmt ihren Anfang durch die Wahlforscher:innen, die ein Mikrofon an dem kleinen Flitz anbringen, um seine Geschichte zu hören.

Bevor die Geschichte überhaupt beginnt, gibt es am Anfang einen größeren Einleitungsteil geschrieben von einer Meeresbiologin (leider in sehr kleiner Schrift), in welchem diese erzählt, auf welch kuriosem Weg sie zu ihrem Beruf kam. Was genau sie bei dem Buch beigetragen hat, blieb unklar, ich vermute mal, dass sie für die Fakten als Ansprechpartnerin beim Schreiben fungierte. In locker leichten Worten erstreckt sich der Text auf etwas mehr als zwei Seiten. Eigentlich wäre mehr Platz gewesen, wodurch man die unheimlich kleine Schrift sicherlich weitaus größer hätte wählen können. Einladend ist das leider nicht unbedingt. Der kleine aber recht lange Text kann auf den ein oder anderen sicherlich einschüchternd wirken. Wenn ihr einen Eindruck davon bekommen wollt, dann schaut mal in die Leseprobe auf der Verlagswebseite.
Das Comic hat insgesamt eine recht kleine Schrift, was für Kinder, denen das Lesen noch schwer fällt, sehr anstrengend ist. Für meinen 8-jährigen war das Lesen beispielsweise schnell vorbei, da zu zu ermüdend, aber der Verlag sieht auch eine Zielgruppe ab 9 Jahren vor. Ich würde es aber dennoch besser finden, wenn ein größeres Format gewählt worden wäre, sodass alle Seiten einfach größer abgebildet werden könnten und somit auch die Schrift deutlich besser lesbar gewesen wäre. Gerade bei einem Fachbuch ist es ungemein wichtig, dass sich der Text ohne große Mühen lesen lässt.

Zitat: "Es muss ausgewogen sein. Also, nimm so viel, wie du brauchst. Nicht so viel, dass eine ganze Art ausstirbt und das Ökosystem kippt.“ (Casey Zakoff & Pat Lewis: Superbrain Comics – Die Geheimnisse der Wale (Seite 103))

Gut gefallen haben mir die vielen Schaubilder, die in das Comic integriert wurden und deren Text farblich mit einem anderem Hintergrund abgesetzt und somit gut kenntlich gemacht wurde. Wir wissen also immer ganz genau, ob wir uns in einem Gespräch zwischen den Tieren befinden, oder ob eine kleine informative Abhandlung eines speziellen Themas im Zentrum des Geschehens steht. Die gut verständliche und leichte Wortwahl (bis auf die lateinischen Bezeichnungen der Tiere), machen es dem Lesenden leicht der Geschichte zu folgen, die Fakten zu verstehen und sie auch im Gedächtnis zu verankern.

Am Ende der Geschichte gibt es nochmals eine kleine Zusammenfassung der Informationen, die Flitz auf seiner Reise in Erfahrung gebracht hat. Das Glossar und die Anmerkungen im Anhang bieten noch ein paar mehr Informationen. Außerdem gibt es einen bunten und sehr auffälligen Schaukasten, in dem aufgelistet ist, wie man helfen und sich engagieren kann, um die Welt ein Stückchen besser zu machen.

Fazit:

Diese handliche Comic bietet unheimlich viele interessante Informationen über die verschiedenen Walarten, ihren Lebensraum, ihre Entwicklung über die vergangenen tausenden von Jahre hinweg. Ich hatte viel Spaß beim Lesen, allerdings hätte ich mir die Schrift größer gewünscht (ganz besonders beim Einleitungsteil der Autorin), um auch ungeübte Leser oder jene mit Schwierigkeiten abzuholen und nicht gleich auf der ersten Seite zu verlieren. Hat man sich aber erst einmal über die ersten Seiten gewagt und ist mit Flitz in die Tiefen der Meere abgetaucht, so will man ihm überall hin folgen und mehr über ihn und seine Meeresmitbewohner erfahren.

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Veröffentlicht am 14.03.2024

Jostein Gaarders philosophischer Klassiker als Graphic Novel!

Sofies Welt oder die Geschichte der Philosophie - Bis heute
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Josteins Gaarders Roman "Sofies Welt" habe ich vor inzwischen etwa 25 Jahren gelesen. Damals ging ich noch zur Schule. Jetzt – viele Jahre später – ist beim Carl Hanser Verlag die Übersetzung der französisch-sprachigen ...

Josteins Gaarders Roman "Sofies Welt" habe ich vor inzwischen etwa 25 Jahren gelesen. Damals ging ich noch zur Schule. Jetzt – viele Jahre später – ist beim Carl Hanser Verlag die Übersetzung der französisch-sprachigen Graphic Novel in zwei Teilen erschienen: "Sofies Welt oder die Geschichte der Philosophie – Von den Anfängen" und "Sofies Welt oder die Geschichte der Philosophie – Bis heute". Es war schon spannend, meine eingerosteten Gehirnzellen nochmals mit den verschiedenen Denkern und Epochen der Philosophie zu bemühen, mit Sofie durch die Zeit zu reisen und dabei aktuelle Probleme – wie die Gleichberechtigung von Frauen und die Klimakrise – nicht aus den Augen zu verlieren.

Die Autoren, die Illustratoren und die Übersetzerin:

Jostein Gaarder (geboren 1952) studierte Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaften. Er arbeitete als Philosophielehrer und lebt inzwischen als freier Autor in Oslo. Sofies Welt (1993) wurde in über 50 Sprachen übersetzt. Weitere Bücher von ihm sind Das Kartengeheimnis (1995), Das Orangenmädchen (2003), Noras Welt (2013) oder Ist es nicht ein Wunder, dass es uns gibt? Eine Lebensphilosophie (2023)
Vincent Zabus (geboren 1971) ist ein belgischer Autor von Comicbüchern und Theaterstücken. Er studierte Literaturwissenschaft und arbeitete eine Zeit lang als Französischlehrer, bevor er sich dem Schreiben widmete.
Nicoby (geboren 1976) ist ein französischer Comicautor und -zeichner.
Ina Kronenberger (geboren 1965) studierte Romanistik und Skandinavistik in Freiburg. Sie übersetzt Texte aus dem Französischen und dem Norwegischen.

Inhalt:

„Es geht weiter! Jostein Gaarders Weltbestseller als Graphic Novel – die Philosophie der Moderne in pointierten Dialogen und Bildern auf den Punkt gebracht
Wie einst die weltberühmte Romanvorlage begeistert nun die Graphic Novel „Sofies Welt“ Jugendliche für Philosophie. Im zweiten Band geht es mit Sofies Abenteuern weiter: Sie trifft viele bedeutende Denker von René Descartes über Immanuel Kant und Søren Kierkegaard bis hin zu Jean-Paul Sartre und natürlich Simone de Beauvoir (endlich eine Philosophin!). Dabei lernt Sofie die wichtigsten philosophischen Theorien von der Aufklärung bis heute kennen und stellt sich zuletzt den großen Fragen ihrer eigenen Existenz.“ (Produktbeschreibung)

Gedanken zu den Graphic Novels:

Die Cover der beiden wirklich schweren und umfangreichen, gebundenen Büchern sind bunt und ansprechend gestaltet, sodass die Zielgruppe (ab 14 Jahren) hier gut getroffen wurde. Bei beiden Covern sehen wir Sofie, wie sie auf einer Weltkugel steht, die mit verschiedenen Dingen bestückt ist, welche auch im Buch selbst dann eine Rolle spielen werden. Der Titel ist so gestaltet, dass man sofort erkennt, dass wir es hier mit einem Comic oder besser gesagt einer Graphic Novel zu tun haben.

Diese modern aufgemachte Graphic Novel bietet allen, die Sofies Welt von Jostein Gaarder gelesen haben, die Möglichkeit einer Auffrischung der Story. So ging es mir zumindest, die das Buch vor einem viertel Jahrhundert zuletzt gelesen hat. Und scheinbar wurden neue Themen, die die Menschen der heutigen Zeit beschäftigen, mit eingeflochten. Ich kann mich zumindest nicht mehr daran erinnern, dass die Klimakrise bereits bei Jostein Gaarders Werk ein Thema war. Sie wurde hier aber von den Machern gut in die Rahmenhandlung eingebunden, die Sofies Alltag außerhalb ihres Philosophiekurses beschreibt.

Zitat: "Ich denke, also bin ich." (Descartes)

Während wir also durch die Seiten der beiden Werke blättern, erfahren wir einiges über bekannte Denker wie Sokrates, Platon, Aristoteles, Descartes, Spinoza, Kant, Marx, Darwin, Freud, Sartre, Madame de Beauvoir oder Nietzsche und die Strömungen der Philosophie wie Kynismus, Stoizismus, Epikurismus, Neu-Platonismus, Rationalismus, Empirismus, Aufklärung, Romantik, Kapitalismus, Marxismus, Leninismus, Naturalismus, Existenzialismus etc. Wichtige Ereignisse wie die Verbreitung des Christentums oder die Aufspaltung des römischen Reiches werden beschrieben und szenisch dargestellt. So erhalten wir eine gut verständliche Übersicht über die einzelnen Epochen, Denker sowie Ereignisse mit allerhand Beispielen und Informationen.

Die Illustrationen an sich sind jetzt nicht unbedingt außergewöhnlich, vielleicht hin und wieder auch leicht altmodisch. So manches Mal störte ich mich auch an der harten Mimik und die vielen Wutmomente, in denen Sofie dargestellt wird und die ein wenig wiederholend daher kamen.

Die Rahmenhandlung, also Sofies Alltag, wird eher knapp dargestellt. Da mochte ich die Romanfassung mehr, weil dort dafür mehr Raum gelassen werden konnte. Durch die wenigen Episoden aus Sofies wahrem Leben, bleibt auch Sofie etwas fremd und das Lesen wurde zwischenzeitlich ermüdend, wenn man von einem Denker zum nächsten und von einer Epoche in die nächste springt. Als Darwin seinen Auftritt hatte, wurde ich aber wieder abgeholt, da es sich um die Entstehung der Welt und die Veränderung der Kontinente sowie der Evolution der Tiere drehte, was ich einfach immer wieder super interessant finde.

Fazit:

"Sofies Welt oder die Geschichte der Philosophie – Bis heute" ist eine sehr informative Graphic Novel, die einen tollen Einstieg in die Philosophie bieten und alle Informationen äußerst szenisch und gut verständlich darstellt. Man sollte sich allerdings wirklich Zeit für dieses dicke Buch nehmen, um sich alles merken und dann verarbeiten zu können. Es gibt unheimlich viele Informationen auf den insgesamt gut 250 Seiten zu finden, die sich bei einer Graphic Novel natürlich viel stärker ballen, als es das bei der Romanvorlage der Fall ist. Hätte ich den Roman nicht schon gelesen, würde ich es nun vermutlich tun, denn diese beiden Werke machen einem definitiv Lust auf mehr.

Zitat: "Letztendlich sind wir ja nichts anderes als Sternenstaub." (Vincent Zabus & Nicoby: Sofies Welt oder die Geschichte der Philosophie – Bis heute, (S. 259))

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Veröffentlicht am 14.03.2024

Jostein Gaarders philosophischer Klassiker als Graphic Novel!

Sofies Welt oder die Geschichte der Philosophie - Von den Anfängen
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Josteins Gaarders Roman "Sofies Welt" habe ich vor inzwischen etwa 25 Jahren gelesen. Damals ging ich noch zur Schule. Jetzt – viele Jahre später – ist beim Carl Hanser Verlag die Übersetzung der französisch-sprachigen ...

Josteins Gaarders Roman "Sofies Welt" habe ich vor inzwischen etwa 25 Jahren gelesen. Damals ging ich noch zur Schule. Jetzt – viele Jahre später – ist beim Carl Hanser Verlag die Übersetzung der französisch-sprachigen Graphic Novel in zwei Teilen erschienen: "Sofies Welt oder die Geschichte der Philosophie – Von den Anfängen" und "Sofies Welt oder die Geschichte der Philosophie – Bis heute". Es war schon spannend, meine eingerosteten Gehirnzellen nochmals mit den verschiedenen Denkern und Epochen der Philosophie zu bemühen, mit Sofie durch die Zeit zu reisen und dabei aktuelle Probleme – wie die Gleichberechtigung von Frauen und die Klimakrise – nicht aus den Augen zu verlieren.

Die Autoren, die Illustratoren und die Übersetzerin:

Jostein Gaarder (geboren 1952) studierte Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaften. Er arbeitete als Philosophielehrer und lebt inzwischen als freier Autor in Oslo. Sofies Welt (1993) wurde in über 50 Sprachen übersetzt. Weitere Bücher von ihm sind Das Kartengeheimnis (1995), Das Orangenmädchen (2003), Noras Welt (2013) oder Ist es nicht ein Wunder, dass es uns gibt? Eine Lebensphilosophie (2023)
Vincent Zabus (geboren 1971) ist ein belgischer Autor von Comicbüchern und Theaterstücken. Er studierte Literaturwissenschaft und arbeitete eine Zeit lang als Französischlehrer, bevor er sich dem Schreiben widmete.
Nicoby (geboren 1976) ist ein französischer Comicautor und -zeichner.
Ina Kronenberger (geboren 1965) studierte Romanistik und Skandinavistik in Freiburg. Sie übersetzt Texte aus dem Französischen und dem Norwegischen.

Inhalt:

„Jostein Gaarders Weltbestseller über die Geschichte der Philosophie – jetzt als Graphic Novel!
Eines Tages erhält Sofie einen Brief, in dem nur eine Frage steht: „Wer bist du?“ Es folgen weitere Briefe, von wem sie stammen, bleibt ein Rätsel. Doch sie entführen die junge Frau auf eine Reise durch die Geschichte der Philosophie, in deren Verlauf sie den großen Denkern Europas begegnet: von Sokrates über Hegel bis hin zu Sartre. Jostein Gaarders Roman erscheint nun als Comic, in dem man unmittelbar eintaucht in die Welt der Sofie Amundsen und sich mit ihr die großen Fragen des Lebens stellt. Eine beeindruckende Graphic Novel, die Fans des Kultromans und die nächste Generation gleichermaßen begeistern wird!“ (Produktbeschreibung)

Gedanken zu den Graphic Novels:

Die Cover der beiden wirklich schweren und umfangreichen, gebundenen Büchern sind bunt und ansprechend gestaltet, sodass die Zielgruppe (ab 14 Jahren) hier gut getroffen wurde. Bei beiden Covern sehen wir Sofie, wie sie auf einer Weltkugel steht, die mit verschiedenen Dingen bestückt ist, welche auch im Buch selbst dann eine Rolle spielen werden. Der Titel ist so gestaltet, dass man sofort erkennt, dass wir es hier mit einem Comic oder besser gesagt einer Graphic Novel zu tun haben.

Diese modern aufgemachte Graphic Novel bietet allen, die Sofies Welt von Jostein Gaarder gelesen haben, die Möglichkeit einer Auffrischung der Story. So ging es mir zumindest, die das Buch vor einem viertel Jahrhundert zuletzt gelesen hat. Und scheinbar wurden neue Themen, die die Menschen der heutigen Zeit beschäftigen, mit eingeflochten. Ich kann mich zumindest nicht mehr daran erinnern, dass die Klimakrise bereits bei Jostein Gaarders Werk ein Thema war. Sie wurde hier aber von den Machern gut in die Rahmenhandlung eingebunden, die Sofies Alltag außerhalb ihres Philosophiekurses beschreibt.

Zitat: "Ich denke, also bin ich." (Descartes)

Während wir also durch die Seiten der beiden Werke blättern, erfahren wir einiges über bekannte Denker wie Sokrates, Platon, Aristoteles, Descartes, Spinoza, Kant, Marx, Darwin, Freud, Sartre, Madame de Beauvoir oder Nietzsche und die Strömungen der Philosophie wie Kynismus, Stoizismus, Epikurismus, Neu-Platonismus, Rationalismus, Empirismus, Aufklärung, Romantik, Kapitalismus, Marxismus, Leninismus, Naturalismus, Existenzialismus etc. Wichtige Ereignisse wie die Verbreitung des Christentums oder die Aufspaltung des römischen Reiches werden beschrieben und szenisch dargestellt. So erhalten wir eine gut verständliche Übersicht über die einzelnen Epochen, Denker sowie Ereignisse mit allerhand Beispielen und Informationen.

Die Illustrationen an sich sind jetzt nicht unbedingt außergewöhnlich, vielleicht hin und wieder auch leicht altmodisch. So manches Mal störte ich mich auch an der harten Mimik und die vielen Wutmomente, in denen Sofie dargestellt wird und die ein wenig wiederholend daher kamen.

Die Rahmenhandlung, also Sofies Alltag, wird eher knapp dargestellt. Da mochte ich die Romanfassung mehr, weil dort dafür mehr Raum gelassen werden konnte. Durch die wenigen Episoden aus Sofies wahrem Leben, bleibt auch Sofie etwas fremd und das Lesen wurde zwischenzeitlich ermüdend, wenn man von einem Denker zum nächsten und von einer Epoche in die nächste springt. Als Darwin seinen Auftritt hatte, wurde ich aber wieder abgeholt, da es sich um die Entstehung der Welt und die Veränderung der Kontinente sowie der Evolution der Tiere drehte, was ich einfach immer wieder super interessant finde.

Fazit:

"Sofies Welt oder die Geschichte der Philosophie – Von den Anfängen" ist eine sehr informative Graphic Novel, die einen tollen Einstieg in die Philosophie bietet und alle Informationen äußerst szenisch und gut verständlich darstellen. Man sollte sich allerdings wirklich Zeit für dieses dicke Buch nehmen, um sich alles merken und dann verarbeiten zu können. Es gibt unheimlich viele Informationen auf den ca. 250 Seiten zu finden, die sich bei einer Graphic Novel natürlich viel stärker ballen, als es das bei der Romanvorlage der Fall ist. Hätte ich den Roman nicht schon gelesen, würde ich es nun vermutlich tun, denn diese beiden Werke machen einem definitiv Lust auf mehr.

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Veröffentlicht am 11.03.2024

Eine tolle, neue Buchreihe für Fans des Übernatürlichen und gerne auch mal etwas Düsteren!

Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 1)
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"Hunting Souls – Unsere verräterischen Seelen" von Tina Köpke war ein absolutes Lesevergnügen, dass ich nicht mehr missen möchte, welches in mir noch lange nach dem Beenden der Lektüre nachgehallt ist ...

"Hunting Souls – Unsere verräterischen Seelen" von Tina Köpke war ein absolutes Lesevergnügen, dass ich nicht mehr missen möchte, welches in mir noch lange nach dem Beenden der Lektüre nachgehallt ist und auf dessen Folgeband ich nun ein viel zu langes Jahr warten muss. Die Geschichte um Katrina, Tate und ihre Familien ist vielschichtig, mitreißend sowie voller Magie und Mythen.

Die Autorin:

Tina Köpke hat eine große Leidenschaft für obskure und gerne auch makabre Urban Fantasy. Düsterer Romantik darf auch nicht fehlen. In Ihrer Kindheit und Jugend prägten sie beispielsweise Heldinnen wie in ‚Buffy – die Vampirjägerin‘. Sie ist Tim Burton Fan und lässt sie sich von den schrägen aber gleichzeitig alltäglichen Dingen inspirieren. Daraus erschafft sie dann einzigartigen Charaktere und Welten. Sie lebt mit Mann und Hund in Berlin.

Inhalt:

„Katrina Smythe ist 18 Jahre alt, Highschool-Schülerin und seit einem Jahr untot. Ein Glücksfall – ist sie so doch endlich diesen mühsamen Gefühlskram los: Schmerzen, Eifersucht, Aufregung. Nicht mehr ihr Problem! Dafür ist sie stark und passt viel besser in ihre außergewöhnliche Familie aus Vampiren, Hexen und Werwölfen. Doch alles ändert sich, als der neue Nachbarsjunge Tate Walker bei ihnen klingelt. Der ist nicht nur unverschämt gut aussehend, sondern leider auch Mitglied einer Familie von Jägern – den Erzfeinden aller Übernatürlichen. Katrina ist sofort bereit, mit diesem nervigen Tate kurzen Prozess zu machen. Aber dann geschieht das Unglaubliche: Die Walkers greifen nicht an, sondern bitten die Smythes um Hilfe. Und Katrina und Tate kommen sich näher als beiden lieb ist. Denn nach einem missglückten Seelenfluch können sie sich nur noch wenige Meter voneinander entfernen. Mehr Horror geht nicht – selbst für eine Untote! Wäre da nicht Katrinas verräterisches totes Herz, das plötzlich wieder sanft zu schlagen beginnt… “ (Produktbeschreibung)

Kritik und Fazit:

Vor allem das Cover erregte zunächst einmal meine Aufmerksamkeit. Es kommt düster aber gleichzeitig verspielt und edel daher. Der wunderschöne Farbschnitt in der ersten Auflage tut sein Übriges. Dieses Buch muss man einfach in die Hand nehmen und weiter entdecken. Das Funkeln der Goldfolie für Titel, Untertitel und einzelne Elemente ist wunderschön anzusehen. Die Blumen, Tiere und weitere Details sind in grün und orange gehalten, während der sonstige Hintergrund schwarz ist. Die Todesthematik oder auch das Übernatürliche werden hier gut in Szenen gesetzt. Der Totenkopf symbolisiert Katrina, er taucht vor jedem Ihrer Kapitel auf, das anatomische Herz steht dabei für Tate. Auch die Illustration im Vorsatzpapier zeigt ganz eindrücklich, welche Atmosphäre uns hier erwarten wird.

Das düstere und melancholische Ambiente, welches das Cover verspricht, wird auch im Buch bedient. Gleichzeitig wird dieses aber auch durch das Verhältnis der beiden Schwestern Katrina und Lyn immer wieder humorvoll aufgebrochen. Wie ein still plätschernder Fluss erfährt man in den ersten Kapiteln Stück für Stück und in stetigen Rhythmus mehr zu der Welt, in welcher Katrina lebt, wie sie zur Untoten wurde und auf welche Weise ihre Familie zusammenkam.

Zitat: "Ich bin glücklich. Zum ersten Mal seit sehr, sehr langer Zeit, bin ich ernsthaft, ganz tatsächlich glücklich, und schuld daran ist ausgerechnet Tate. Tate Walker. Sterblicher. Jäger. Katrina Smythe-Bezwinger.“ (Tina Köpke: Hunting Souls – Unsere verräterischen Seelen (Seite 335))

Zwischen den beiden Hauptprotagonisten Katrina und Tate, aus deren Blickwinkel die Geschichte abwechselnd in umfangreicheren Abschnitten erzählt wird, herrscht eine tolle Dynamik. Die beiden stehen sich zunächst feindlich gegenüber (Enemies to Lovers), müssen durch einen Seelenfluch aber sehr viel Zeit zusammen verbringen (forced proximity) und lernen sich somit näher kennen und schätzen. Tates Offenheit, seine Sensibilität und sein Blick in Katrinas Innerstes ist faszinierend. Beide Protagonisten sind dabei aber auch so herrlich un-perfekt und man muss sie einfach nur ins Herz schließen. Sie sind dadurch authentisch und könnten die Nachbarn von nebenan sein.

Die Angelegenheiten, die im Buch behandelt werden, sind äußerst komplex. Es geht um Menschlichkeit, Familie, böse Untote, einen Auftrag des Todes oder eine neue Untote, die Hilfe braucht. All das wird mit wichtigen Themen wie Vorurteile, Ausgrenzung, Fremdenhass, Angst vor dem Unbekannten und Indoktrination verbunden und somit ist das Buch wirklich ein wahrer Schatz und nicht nur eine spannende sowie mitreißende Story.

Die eigentliche Aufgabe Katrina’s gerät zwischendurch zwar etwas in den Hintergrund, wie auch die Angelegenheit um Tates Schwester Isabelle, allerdings ist es nicht so, dass mich das gestört hätte. Ich vermute das alles wird im zweiten Teil weiter fortgeführt. Ich dachte schon ein Cliffhanger bliebe uns am Ende des ersten Bandes erspart, aber nein, in den letzten vier Sätzen wird noch mal voll rein gehauen. Jetzt liegt ein Jahr voller Ungeduld vor mir, bis Band zwei erscheinen wird.

"Hunting Souls" ist ein wahres Highlight für mich und ich habe die Geschichte so sehr genossen. So sehr, dass ich das Lesen gegen Ende hinauszögerte, weil ich einfach nicht wollte, dass es vorbei ist. Dieser Roman ließ mich trotz Cliffhanger mit einem wohligen Gefühl zurück. Die Geschichte und auch die sympathischen Protagonisten werden mir noch lange nachhängen und ich bin so froh, dieses Buch entdeckt zu haben. Müsste ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben, wäre es wohl einfach ein absolut zufriedener Seufzer.

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