Profilbild von Buecherhausen

Buecherhausen

Lesejury Star
offline

Buecherhausen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Buecherhausen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2017

Weltliteratur für Kinderaugen

Knecht Ruprecht
0

„Allüberall in den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen“

Die meisten werden wohl noch die Zeilen von Theodor Storm aus der Schulzeit kennen. Mit den Worten „von drauß vom Walde komm‘ ich her“ ...

„Allüberall in den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen“

Die meisten werden wohl noch die Zeilen von Theodor Storm aus der Schulzeit kennen. Mit den Worten „von drauß vom Walde komm‘ ich her“ erzählt Knecht Ruprecht von seinem Auftrag, den er am Tag vor Heilig Abend für das Chriskind zu erfüllen hat.

Theodor Storm (1817-1888), gelernter Jurist, war Autor und Lyriker. Er gilt als Vertreter des bürgerlichen Realismus und war mit seinen Gedichten und Novellen weltberühmt. Der Kindermann Verlag hat seine Zeilen mit kunterbunten und detailreichen Bildern versehen und in einem hochwertigen Halbleinen Einband verpackt. Der Kindermann Verlag ist ein wirklich besonderer Verlag. Hier erscheint Weltliteratur, die für Kinder erzählt wird. Eine schöne Sache, die besonders Grundschulkindern bekannte Literatur näher bringt.

Knecht Ruprecht erzählt seine Geschichte, er zieht durch die Städte und erkundigt sich in jedem Haus nach dem Verhalten der dort lebenden Kinder. Die guten und braven Kinder bekommen Kuchen, Äpfel und Nüsse und am darauf folgenden Heilig Abend vom Christkind ein Geschenk. Aber die schlechten Kinder, die bekommen die Rute zu spüren. Mit farbenfrohen und detailsreichen Bilder wird der Text in Szene gesetzt und der kindliche Leser zum Entdecken angeregt.

Text und Bild sind gut aufeinander abgestimmt und die Zeilen wurden sehr gut über die Seiten aufgeteilt. Die Bilder sind mit vielen zarten Strichen gezeichnet und im Detail sehr herausragend. Allerdings muss ich sagen, dass die Gesichter oftmals nicht so gelungen sind. Manche Kinder haben einen eher gruseligen Gesichtszug oder haben ein Gesicht, wie ein alter Mann. Kinder scheint das aber nicht zu stören, sie haben ja auch sehr viel auf den Seiten zu entdecken.

Weltliteratur verpackt in einem Kinderbuch. Eine klare Empfehlung für jeden, der Kindern zum Teil schwere Literatur in leichten Bildern näher bringen möchte.

Veröffentlicht am 12.12.2016

Mit Mut erreichst du deine Ziele.

Das Pippilotta-Projekt
0

Da ich momentan auf der Suche nach einer Arbeitsstelle bin, nachdem ich mein Studium abgeschlossen habe, habe ich mich ein wenig bei den Karriereratgebern umgesehen. Dabei bin ich auf Das Pippilotta Projekt ...

Da ich momentan auf der Suche nach einer Arbeitsstelle bin, nachdem ich mein Studium abgeschlossen habe, habe ich mich ein wenig bei den Karriereratgebern umgesehen. Dabei bin ich auf Das Pippilotta Projekt aufmerksam geworden. Hier werden die Schritte auf dem Weg zum Ziel mit Pippi Langstrumpf verglichen. Pippi ist ein Kind mit viel Selbstbewusstsein und Entschlossenheit. Was sie haben möchte, das nimmt sie sich, egal was der Rest der Welt davon hält. Die Autoren des Buches machen besonders Frauen Mut, ein starkes Auftreten zu haben und sich etwas zu trauen, um ein Ziel zu erreichen.

„Nicht perfekte Menschen sind im Job besser, erfolgreicher, vergnügter, entspannter, begeisterter, motivierter und motivierender.“ (Seite 94)

Christine Weiner (geb. 1960) hat sowohl eine Ausbildung als auch ein Studium absolviert. Sie arbeitete selbstständig als Trainerin, Beraterin und Supervisorin. Inzwischen ist sie Dozentin und Coach an der Hochschule Mannheim. Sie hält Vorträge zum „Pippilotta Projekt“ und weiteren Themen und unterstützt Menschen, die sich verändern wollen.
Carola Kupfer (geb. 1964) hat auch ein Studium absolviert und arbeitete als Werbetexterin und Journalistin. Sie schreibt sowohl Ratgeber als auch Fachbücher zu Personal- und Wirtschaftsthemen. Außerdem ist sie Autorin historischer Romane und als Kommunikations-Couch tätig.

Die Hauptthese des Buches ist wohl: Mit Mut erreichst du deine Ziele. Angepasst zu sein bedeutet uninteressant und nicht durchsetzungsfähig zu sein. Christine Weiner und Carola Kupfer beschreiben in elf Kapiteln den Weg zur Karriereplanung. In erster Linie geht es darum, sich selbst zu gefallen, dann gefällt man auch dem Rest der Welt. Die Autoren ziehen immer wieder Beispiele aus den Pippi Langstrumpf Texten heran, um ihre Argumente zu untermauern. Das sorgt für einen leichten und verständlichen Informationsgehalt.

Mir persönlich hat das Buch nicht wirklich viele neue Erkenntnisse gebracht, aber es ist auch eher an die Frauen gerichtet, die bereits eine Arbeitsstelle haben, sich aber verändern wollen. Der Aufbau ist gut durchdacht und kann sicherlich helfen, zu erfahren wer man selbst ist und was man überhaupt in seinem Leben erreichen möchte. Die Methode der virtuellen Kommode war mir persönlich ehrlich gesagt aber viel zu abstrakt. Andere Frauen können das aber sicherlich anders auffassen, das ist wohl eine Typsache. Das Buch ist bestimmt hilfreich, wenn man etwas Mut gemacht bekommen muss, weil man vielleicht nicht so recht an sich glaubt oder einfach nicht weiß, wo man als erstes beginnen soll. Pippilotta bietet sich da als role model ideal an, denn sie eckt gerne mal an, ist ungewöhnlich, aber dennoch erfolgreich in dem, was sie tut. Die Zitate aus den Originaltexten lockern das Geschriebene auf und sorgen dafür, dass es sich nicht um einen trockenen, fachlichen Text handelt.

Optisch ist das Buch ansprechend gestaltet, einzelne Symbole (wie ein Zopf, eine Socke oder eine Goldtruhe) bieten dem Leser einen guten Überblick. Von Beginn an wird der Leser nämlich ermutigt nicht unbedingt gradlinig von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen, sondern gerne auch die Kapitel zu lesen, die ihn ansprechen und die in der momentanen Situation am wichtigsten erscheinen. Die Symbole ermöglichen es einem dann zusätzlich, sich die gewünschten Inhalte schnell heraus zu ziehen. Diese Idee zieht sich im gesamten Buch durch, denn der Leser wird immer wieder aufgefordert ungewöhnlich zu sein, nicht mit dem Strom zu schwimmen und vor allem man selbst zu sein. Ob dies wirklich in jedem Fall empfehlenswert ist bezweifle ich aber doch. Denn es ist nicht selbstverständlich, dass man mit einem einnehmenden Auftreten bekommt, was man will. Ich denke das kann in einigen Situationen angebracht und erfolgreich sein, in anderen aber eckt man vielleicht auch zu sehr an und fällt durch das gewollte Raster hindurch. Hat man noch keine Stelle und ist auf der Suche, sollte man sicherlich mutig in Gespräche gehen, aber man sollte sich nicht zu sicher fühlen, denn es gibt noch viele andere tolle Menschen, die auf der Suche nach dem perfekten Job sind. Außerdem hinkt der Vergleich zu Pippilotta leider auch insofern, dass sie keine reale Person ist, sondern einfach nur eine fiktive Protagonistin eines Kinderbuchs. Sicher, viele Menschen lieben sie, aber einige können sie zum Beispiel auch gar nicht leiden. Und ist sie nicht eigentlich auch deswegen beliebt, weil sie so ungewöhnlich ist und weil sie eben nicht in die reale Welt zu passen scheint? Weil sie macht, was sie möchte, was im realen Leben eben nicht einfach so möglich ist?

Das Buch macht Mut für ein starkes Auftreten, die empfohlenen Übungen wie die virtuelle Kommode oder die Aufzuggespräche finde ich persönlich nicht sonderlich geeignet, zumindest nicht für Jedermann. Es sind aber gute Tipps enthalten, wie man es schaffen kann, im Gedächtnis des Gegenübers zu bleiben. Die Kapitel sind gut aufeinander aufgebaut und die Schwerpunkte machen Sinn. Der Selbsttest am Schluss war für mich überflüssig, da sehr vorhersehbar und nicht gerade universell anwendbar. Eine wichtige These bringt das Buch aber auf den Punkt. Frauen sind oft sehr zurückhaltend, wenn es um die eigenen Fähigkeiten und die eigene Karriere geht, während Männer eher zielstrebig ihren Weg gehen und nicht alles im kleinsten Detail vorher überdenken. Die Autoren fordern auf, mit Mut an die Dinge des Lebens heran zu gehen, von sich überzeugt zu sein und sich zu nehmen, was man möchte. Fehler passieren immer und sind nicht immer nur negativ zu sehen. Aus ihnen ergeben sich vielleicht ungeahnte Möglichkeiten. Nur wenn man an sich selbst glaubt, kann man ein selbst gestecktes Ziel erreichen.

„Aus Fehlern ergeben sich sehr viele Möglichkeiten – vorausgesetzt wir betrachten den Fehler als Tor zu neuen Optionen und als kreativen Input.“ (Seite 175)

Veröffentlicht am 30.11.2016

Ein Adventskalender zum Lesen

Wie lange noch bis Weihnachten?
0

Da ich mit meiner Tochter ein Buch nach dem anderen verschlinge, stand für mich dieses Jahr fest: Wir brauchen ein Buch welches gleichzeitig ein Adventskalender ist und somit jeden Tag eine kleine Geschichte ...

Da ich mit meiner Tochter ein Buch nach dem anderen verschlinge, stand für mich dieses Jahr fest: Wir brauchen ein Buch welches gleichzeitig ein Adventskalender ist und somit jeden Tag eine kleine Geschichte bereit hält. Auf dem Blog Kinderbuchlesen.de haben ich dann eine schöne Auswahl entdeckt. Die Geschichte von Niko, der geheimnisvolle Post durch einen Hund überbracht bekommt, hat mich gleich interessiert. In 24 Kapiteln werden hier verschiedenen Bräuche aus den unterschiedlichsten Ländern vorgestellt, aber auch Geschichten über Weihnachten sind zu finden.

Niko ist ein wissensdurstiger Junge. Er kann es kaum erwarten, dass endlich Heiligabend ist. Und weil er nicht verstehen kann, wieso die Vorbereitungen für das große Fest so viel Zeit in Anspruch nehmen, versucht er kurzerhand an einem Tag einfach selbst all das zu machen, was sonst seine Eltern im Laufe der Adventszeit erledigen. Doch schnell merkt er, dass das gar nicht so leicht ist. Und schon am nächsten Tag bekommt er einen geheimnisvollen Brief von einem kleinen Hund überbracht. Es folgen weitere Briefe in denen der Schreiber Niko einige Bräuche aus anderen Ländern und Kulturen näher bringt. Und Niko muss zwischendurch auch selbst tätig werden, um den Sinn des Weihnachtsfestes besser verstehen zu können. Auch Bekannte von Niko werden involviert, so besucht Niko bei Freunden Weihnachtsfeste und erfährt beispielsweise, wie die Griechen und die Niederländer ihre Adventszeit verbringen. Warum stellt man einen Weihnachtsbaum auf? Wieso sieht ein Christstollen so aus, wie er aussieht? Warum schneidet man mitten im Winter Kirschbaumzweige ab oder legt Sämlinge in eine Schale mit Erde?

Die schönen Illustrationen im Buch harmonieren wunderbar mit dem Text. Die verschiedenen Weihnachtsbräuche werden in einem angenehmen Textvolumen verständlich gemacht und durch gezielte Illustrationen untermalt. Manche Erzählungen wurde auf zwei Tage gestreckt, was mir persönlich nicht verständlich ist. Da hätte ich mir lieber noch eins, zwei weitere Bräuche gewünscht oder ein wenig mehr Hintergrundwissen zum Weihnachtsfest. Die Bibelzitate am Ende eines jeden Kapitels hätten für meinen Geschmack nicht sein müssen. Oftmals erschienen sie mir nicht gerade passend oder für Kinder im Alter von 6+, für welche dieses Buch gedacht ist, nicht gerade verständlich. Alles in allem ist der Text aber flüssig und leicht verständlich beschrieben.

"Wie lange noch bis Weihnachten" ist ein gelungenes Buch mit kurzen Geschichten, um den Kinder die Wartezeit bis Weihnachten zu versüßen. Ich kann es nur empfehlen, auch wenn hier und da etwas mehr schöner gewesen wäre. Für das Alter (ab 6 Jahren) ist es aber sicherlich passend, die ein oder andere Geschichte auf zwei Tage zu strecken. Nicht jedes Kind ist solch eine Leseratte wie meine Tochter. Ich werde es mit ihr ab Donnerstag lesen und bin schon ganz gespannt, wie es ihr gefallen wird.

Veröffentlicht am 22.11.2016

Julie Engelmann, wie man sie kennt: einfühlsam und poetisch…

Jetzt, Baby
0

„Ich bin nur ein kleines Korn,
mich wird keiner fallen hören.
Doch fallen wir alle simultan,
wird der Lärm die Ruhe stören.“ (Seite 88)

Julia Engelmann ist wohl den meisten Menschen durch ihren Poetry-Slam ...

„Ich bin nur ein kleines Korn,
mich wird keiner fallen hören.
Doch fallen wir alle simultan,
wird der Lärm die Ruhe stören.“ (Seite 88)

Julia Engelmann ist wohl den meisten Menschen durch ihren Poetry-Slam an der Bielefelder Universität bekannt. Damals hat sie mich mit ihren Texten gleich gefangen genommen. So war es klar, dass ich mir ihr aktuelles Buch auch gleich zu Gemüte fügen musste. Und gleich verliebte ich mich in die reduzierten aber auch aussagekräftigen Illustrationen. Die Texte sind wieder einfühlsam verfasst, wobei das dritte Werk der Reihe es schwer hat, gehen ihr Debüt anzutreten.

Julia Engelmann ist gebürtige Bremerin und 1992 geboren. Das Video vom Bielefelder Hörsaal-Slam wurde im Netz milionenfach gesehen und verbreitete sich in einem wahnsinnig schnellen Tempo. Bereits drei Werke sind seit 2014 von ihr veröffentlicht worden: "Eines Tages, Baby" (2014), "Wir können alles sein, Baby" (2015) und "Jetzt, Baby" (2016). Julia Engelmann schreibt poetische Texte mit einer jugendlichen Frische.

"Ihr wolltet meine Fantasie,
und wir fiel das Träumen schwer.
Und jetzt wollt ihr meine Wahrheit,
das erschreckt mich noch viel mehr." (Seite 27)

"Jetzt, Baby" behandelt die Tücken des Erwachsenwerdens. Die Ängste, die einem die Zukunft machen kann. Und so verschafft Julia Engelmann sich mit ihrer Leisen Stimme auch in diesem Werk wieder Gehör. Werte, Wertschätzung und das Miteinander sind zentrale Themen, die die Autorin nach wie vor behandelt Ihre Texte regen zum Denken an. So setzt Julia Engelmann sich mit ihrem eigenen Ich auseinander, schildern ihre Selbstzweifel. Ihr Poetry-Slam Text „One Day“, welcher in ihrem ersten Buch veröffentlicht wurde macht es Julia Engelmann wirklich schwer, sich dem anzuschließen, oder es gar zu toppen. Aber in dem vorliegenden Werk gibt es, neben für mich eher unspektakulären Texten, auch einige schöne Schätze, wie zum Beispiel „Erwachsensein feat. Quarterlife-Crisis“ und „Luna“, zwei Texte, die mich berührt haben.

Julia Engelmann hat in einer wirklich kurzen Zeit drei Werke veröffentlicht. Vielleicht war das etwas zu viel des Guten. Wo sich im ersten Buch noch ein Juwel an das andere reiht, gibt es in ihrem neusten Werk zwar noch einige gute Texte, aber viele von ihnen haben mich nicht wirklich erreicht. Ich hatte den Eindruck, dass ein paar Reime fehlten, und ihr „jugendlicher Flow“ vielleicht etwas auf der Strecke geblieben ist. Alles in allem ist es aber wieder ein schönes Buch, welches mich zum Nachdenken angeregt hat und den Leser in eine andere Sphäre versetzt.

"Bleib du bei dir selber,
dann passieren die besten Sachen. […]
Das hier ist kein Ende,
es geht gerade erst richtig los." (Seite 115)

Veröffentlicht am 05.11.2016

Ein überaus aufwändig gestaltetes Kinderbuch.

Prinzessin Lillifee und der kleine Drache (rosa)
0

Es gibt wirklich einige tolle Kinderbücher im Regal meiner Tochter. Auffällig sind allerdings die Bücher des Coppenrath Verlages. Die Geschichten um Prinzessin Lillifee, der Blütenprinzessin, und um den ...

Es gibt wirklich einige tolle Kinderbücher im Regal meiner Tochter. Auffällig sind allerdings die Bücher des Coppenrath Verlages. Die Geschichten um Prinzessin Lillifee, der Blütenprinzessin, und um den reiselustigen Hasen Felix haben meine Tochter von Anfang an in den Bann gezogen und auch ich lese diese Bücher sehr gerne vor.

Prinzessin Lillifee und der kleine Drache ist ein aufwändig gestaltetes Kinderbuch. Allein der mit Stoff bezogene Einband ist in verschiedenen Farbausführungen erhältlich. Ob rosa, rot oder türkis, für jeden Geschmack ist das richtige dabei. Zudem sind noch kleine spielerische Details wie Blüten, Glassteine und Bommeln angebracht, sodass das Cover nicht nur für das Auge sondern auch für die Finger ein Abenteuer ist.

Schlägt man das Buch auf, findet man wunderschön illustrierte Seiten, die mit viel Glitzer versehen sind. Auch hier können die Augen und die Finger etwas entdecken. Die Bilder sind farbenfroh und unterstützen die erzählte Geschichte optimal.

Prinzessin Lillifee findet ein Drachenei und kurz darauf schlüpft ein Drachenbaby heraus. Doch Lillifees Reich ist für ein kleines Drachenbaby nicht geeignet. Es geschehen ein paar leichte Unfälle, sodass Lillifee sich dazu entschließt, das Drachenbaby in seine Heimat zurück zu bringen. Eine abenteuerliche Reise beginnt.

Am Ende der Geschichte befindet sich ein kleiner Umschlag, welcher ein wirklich hübsches Armband enthält. Leider ist das Armband viel zu klein für einen Kinderarm. Das Buch ist für Kinder von 3-6 Jahren gedacht, meine Tochter bekam es zu ihrem 3. Geburtstag geschenkt und schon da schnitt das Armband leider in den Arm ein. Das war wirklich schade.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Coppenrath Verlag hier ein wirklich schönes Buch gestaltet hat, mit fielen Details fürs Auge, die Zugabe des Armbands ist eine tolle Idee, aber leider nicht bis zum Ende gedacht.