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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2025

Leider nicht überzeugend

Burning Crown
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Yessa ist Drachenreiterin Captain in der Armee und dieser nur bei getreten um für die Drachen etwas zum positiven zu verändern.
Cassim ist ein Drache und leidet sehr unter dem herrschenden Bedingungen. ...

Yessa ist Drachenreiterin Captain in der Armee und dieser nur bei getreten um für die Drachen etwas zum positiven zu verändern.
Cassim ist ein Drache und leidet sehr unter dem herrschenden Bedingungen. Daher ist dazu bereit alles zu geben um Freiheit zu erlangen.
Können sie einander vertrauen? Denn wenn man den Falschen vertraut, kann das mit dem eigenen Tod enden.

Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch die Beiträge der Blogger waren echt interessant und vielversprechend. Daher habe ich mich riesig gefreut, als ich das Buch am Ende der Bloggertour bei Marren gewonnen habe.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und einfach. Man wird zu Beginn direkt in das Geschehen geschmissen. So ein Einstieg gefällt mir immer sehr. :)

Die Geschichte an sich ist super interessant und spannend. Leider konnte mich das Buch trotzdem nicht fesseln.
Yessa und Cassim waren mir nicht unsympathisch, trotzdem konnte ich keine richtige Beziehung zu ihnen Aufbauen. Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben, so dass man einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekommt. Leider wiederholt sich hier viel. Immer wieder wird Yessa als Naiv beschrieben und Cassims Gedanken drehen sich um seinen Hass, seine Wut und seine Reue. Yessa hingegen wird von ihrer Angst und dem starken Drang, etwas bewirken zu wollen, beherrscht. An sich ja alles legitim, nur möchte ich es nicht immer und immer wieder lesen.
Die Welt in der die zwei Leben hätte gern noch etwas ausführlicher beschrieben werden können. Man erfährt zwar immer mal wieder etwas, aber für meinen Geschmack hätte es mehr sein können.

Insgesamt sind in diesem Buch wenige heitere und „leichte“ Momente zu finden. Es überwiegen doch sehr die Schwierigkeiten und Probleme. Allerdings passt es zur Geschichte.

Alles in allem finde ich die Idee der Geschichte super, aber fesselnd konnte mich das Buch leider nicht. Was ich sehr schade finde… Obwohl der Cliffhänger am Ende echt gut ist, weiß ich nicht, ob ich die anderen Bände lesen werde.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Ein toller Roman

Dangerous Relations
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Der Schreibstil ist super flüssig und einfach. Ich hatte alles wunderbar vor Augen.
Die Geschichte rund um Lady Victoria, Mr.
Carmichael und Tom ist wunderbar gelungen, humorvoll, spannend und auch romantisch.
Jedes ...

Der Schreibstil ist super flüssig und einfach. Ich hatte alles wunderbar vor Augen.
Die Geschichte rund um Lady Victoria, Mr.
Carmichael und Tom ist wunderbar gelungen, humorvoll, spannend und auch romantisch.
Jedes Kapitel ist mit einem Zitat aus einem Jane-Austen-Roman überschrieben. Zudem spielen diese Bücher durchaus eine größere Rolle in diesem Buch.
Das hat mir sehr gut gefallen!
Victoria war mir super sympathisch. Ich mochte ihre gesamte Familie und ihren Umgang miteinander. Ihre Entwicklung ist sehr gut gelungen! Auch Tom war mir von Anfang sympathisch, mit Mr. Carmichael dagegen hatte ich bis zum Ende meine Schwierigkeiten.
Jede Person war durchaus authentisch beschrieben und jeder hatte so seine Eigenarten, was das Ganze spannend gemacht hat.
Ungefähr bei Dreiviertel des Buches wurde es mir dann etwas viel mit dem Hin und Her. Bis dahin war es sehr interessant und ich habe die Zeit beim Lesen vergessen können. Zum Ende hin wurde es dann auch wieder spannender.
Ein wirklich zu empfehlender historischer Roman mit Jane-Austen-Vibes, ohne zu viel Gewalt und ohne Spicy-Szenen.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Tolle Fortsetzung!

Die Funken der Hoffnung - Töchter der Freiheit
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In diesem 2. Band der Südstaaten-Saga begleiten wir die Bewohner von Birch Island und die „jungen“ Tanners zu Beginn des Sezessionskrieges.

Wie schon beim Lesen des ersten Bandes war ich auch hier sofort ...

In diesem 2. Band der Südstaaten-Saga begleiten wir die Bewohner von Birch Island und die „jungen“ Tanners zu Beginn des Sezessionskrieges.

Wie schon beim Lesen des ersten Bandes war ich auch hier sofort in der Geschichte drin und wollte das Buch gar nicht mehr weglegen. Der Autorin hat mir das Leben, die Mentalitäten und die Charaktere der unterschiedlichen Regionen wunderbar vor Augen gemalt.
Ich habe mit gelacht über so manches Wortgefecht und mit geweint über Tragödien.

Sehr schön haben mir die Entwicklungen der Personen gefallen. Da ist Annie, die gelernt hat sich mit den Gegebenheiten des Südens zu arrangieren, so dass der Fokus in diesem Band auf den politischen Entwicklungen und ihren Auswirkungen liegt. Ihre Hingabe zu ihren Schülern und Freunden ist einfach toll! Ich mag David und Annie sehr. Es war spannend und traurig zu lesen, vor welchen Herausforderungen sie persönlich stehen wegen des Krieges.
Auch Susanna Bells Entwicklung fand ich toll zu beobachten. Ich bin sehr gespannt, wie es mit ihr und Marcus weitergeht.
Gern hätte ich auch mehr von Marianna, Jennifer und den Alleys gelesen.

Wie schon erwähnt, ging es für mich in diesem Buch hauptsächlich um die politischen Geschehnisse, welche zum Sezessionskrieg führten. Die Begebenheiten und Geschehnisse wurden dabei so gekonnt in die Geschichte eingefügt, dass es keineswegs zu viel, zu trocken oder zu verwirrend war. Ich konnte allem gut folgen und diverse gesellschaftliche Anlässe, Wortgefechte und andere Spannungsbögen lockern das Politische auf.

Ich kann es kaum erwarten wieder nach Birch Island zu reisen und zu erfahren, wie es allen ergeht.
Eine ganz große Empfehlung von mir für diese herausragende Saga!

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Absolut zu empfehlen!

Das Leuchten der Sehnsucht - Töchter der Freiheit
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Annie kommt 1859 als Lehrerin auf eine Südstaaten-Plantage und findet sich in einer ihr völlig unbekannten Welt wieder.

Der Schreibstil ist sehr flüssig. Am Anfang des Buches gibt es ein Personenregister. ...

Annie kommt 1859 als Lehrerin auf eine Südstaaten-Plantage und findet sich in einer ihr völlig unbekannten Welt wieder.

Der Schreibstil ist sehr flüssig. Am Anfang des Buches gibt es ein Personenregister. Dieses musste ich Anfangs öfters zurate ziehen, da in diesem Buch recht viele Personen und an verschiedenen Handlungsorten auftreten. Nach den ersten Kapiteln war das aber nicht mehr nötig.

Ich war ab Seite eins von der Geschichte gefangen. Annie war mir sofort sympathisch. Wie sie ihren Überzeugungen treu bleibt und für die Leute kämpft, hat mich sehr beeindruckt. Dass sie dabei oft nicht über die Folgen ihres Handelns nachdenkt, lässt einen beim Lesen den Atem anhalten, den Kopf schütteln und doch wird sie einem dadurch nur noch sympathischer. Es ist faszinierend zu lesen, welche Auswirkungen ihr Verhalten auf die andern Personen im Buch hat. Ich wäre gern etwas mehr so wie sie.
Auch David war mir sofort sympathisch. Er, der kleine Rebell, und Annie, die Nordstaatlerin, liefern sich einige sehr amüsante Schlagabtausche. Dabei sind ihre Ansichten gar nicht so unterschiedlich. Denn David hat auch seine Kritikpunkte an der Lebensweise im Süden und fühlt sich damit nicht wohl, was von ihm erwartet wird.
Die Nebencharaktäre sind ebenfalls sehr gut beschrieben, mit ihren eigenen Geschichten, Problemen und Gefühlen. Bei einigen würde ich mir noch mehr von deren Geschichte wünschen, vielleicht in den weiteren Bänden?

In diesem Buch bekommt man sehr interessante Einblicke in die unterschiedlichen Lebensstile und die damit einhergehenden Meinungen, die im Norden und Süden herrschten. Das damit verbundene Thema der Sklaverei nimmt großen Raum in diesem Buch ein und lässt einen oft den Atem anhalten. Die politischen Aspekte hat die Autorin sehr gut in die Geschichte eingeflochten. Dabei wird deutlich, dass es auf beiden Seiten auch Ausnahmen gab.
Für mich war es sehr interessant zu lesen, was eigentlich zum amerikanischen Bürgerkrieg geführt hat bzw. der Auslöser war. In groben Zügen war mir dieses Thema bereits bekannt.

Meine Mama sagte, als sie das Buchcover bei mir sah und den Titel las: „Aha, ein typischer Schnulzenroman.“ Das ist er aber in meinen Augen ganz und gar nicht. Okay, man ahnt schon am Anfang zwischen wem sich eine Liebesgeschichte anbahnen könnte, aber das Buch bietet mehr. Wie oben schon erwähnt, werden auch politische Themen aufgegriffen, ebenso die Frage, inwieweit man sich an die Umstände anpassen sollte, obwohl sie mit der eigenen Meinung nicht zusammenpassen. Wann sollte man Widerstand leisten und in welcher Art? Wie weit darf man sich einmischen? Auch Trauer und die Frage nach Schuld wird thematisiert. An zwei Stellen kamen mir die Tränen.

Ich kann euch dieses Buch wirklich empfehlen und freue mich auf die Printausgabe von Band 2.

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