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Carolinchen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2021

Epischer Auftakt

Die Töchter der Phönixreiter – Crown of Feathers
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Inhalt
Früher haben die Phönixreiter Ruhm und Ehre erfahren. 16 Jahre später sind sie von der Bildfläche verschwunden. Veronyka und ihre Schwester Vale sind auf der Suche nach ihnen, bis Vale Veronyka ...

Inhalt
Früher haben die Phönixreiter Ruhm und Ehre erfahren. 16 Jahre später sind sie von der Bildfläche verschwunden. Veronyka und ihre Schwester Vale sind auf der Suche nach ihnen, bis Vale Veronyka hintergeht und es zum Bruch der beiden kommt. Veronyka findet schließlich ohne Vale die Phönixreiter. Als sie endlich das Gefühl von "Ankommen" hat, taucht Vale auf, deckt schlimmste Lügen auf und zerstört damit alles.

Eigene Meinung
Wow! Ich habe das Buch gerade beendet und bin sprachlos! Ein epischer Auftakt, den ich so noch nicht erlebt habe.

Die Geschichte ist so unglaublich komplex, Wahnsinn! Zwar habe ich für meine Verhältnisse echt lange an dem Buch gelesen, aber einfach weil man mit so vielen Informationen bombardiert wurde und ich öfter innehalten musste, um die Ereignisse in die richtige Reihenfolge zu bringen. Es ist sehr politisch und kriegerisch und dadurch vielleicht nicht für jeden etwas.

Wir begleiten Veronyka, Sev, einen Imperiumssoldaten und Tristan, einen Phönixreiter. Alle drei Sichtweisen haben mir sehr gut gefallen und alle drei waren unglaublich spannend. Die Geschichte um die Phönixe finde ich einfach grandios. Total magisch und bildgewaltig. Würde einen guten Kinofilm abgeben!

Die Entwicklung der Charaktere hat mir richtig gut gefallen. Alle drei entwickeln sich weiter, werden stärker und alles glaubwürdig umgesetzt. Vor allem Sevs Handlungsstrang lässt für Band zwei großes erahnen.

Erfrischend fand ich, dass die Romantik sehr im Hintergrund bleibt. Vielleicht kommt da in Band zwei noch mehr, aber selbst wenn nicht, würde ich nichts vermissen.

Fazit
Ich bin immer noch sprachlos, wie krass der Auftakt war. Gerade zum Ende hin haben sich die Ereignisse total überschlagen und ich habe mit offenem Mund gelesen. Leider habe ich noch keine Ankündigung für Band zwei gefunden, also heißt es warten.

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Veröffentlicht am 13.12.2021

Leider nicht gut umgesetzt

Flame & Arrow, Band 1 - Drachenprinz
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Inhalt
Die Fae Kailey soll am Trinity College den Drachenprinzen Aiden ausspionieren. Die Fae erhoffen sich dadurch einen entscheidenden Vorteil im drohenden Krieg. Doch auch Aiden spielt ein falsches ...

Inhalt
Die Fae Kailey soll am Trinity College den Drachenprinzen Aiden ausspionieren. Die Fae erhoffen sich dadurch einen entscheidenden Vorteil im drohenden Krieg. Doch auch Aiden spielt ein falsches Spiel. Und plötzlich entstehen Gefühle, wo keine sein dürfen.

Eigene Meinung
Das Setting und die Inhaltsangabe waren so vielversprechend. Leider wurde ich echt enttäuscht. Das fängt schon mit den Charakteren an. Erzählt wird abwechselnd aus Aidens, seiner Schwester Sharni und Kaileys Sicht. Wobei mir der Part seiner Schwester noch mit am wenigsten gefallen hat. Sie wirkt durch ihre harrsche Art überhaupt nicht sympathisch und ihr Handlungsstrang ist auch nicht essenziell. Hätte man auf wenige Seiten runterbrechen können. Aiden ist noch am sympathischsten und authentischsten. Obwohl er einfach viel zu leichtgläubig ist.

Kailey ist der Höhepunkt. Es wird ständig wiederholt wie toll und perfekt die Fae sind. Kailey sieht super aus, kann übernatürlich gut hören und außerdem sowieso die beste Kampferin. Gähn. Hier fehlen eindeutig Ecken und Kanten. Was mich aber am meisten gestört hat, ist ihre Wabkelmütigkeit. Erst ist sie auf der Seite der Fae, dann auf der der Drachen, dann wieder der Fae und iiiiimmer hin und her. Aber so sehr, dass es für mich als Leser überhaupt nicht ersichtlich war, warum sie sich alle paar Seiten umentscheidet! Das war so bescheuert und hat gar keinen Sinn gemacht.

Die Gefühle, die plötzlich zwischen Aiden und Kailey entflammen, konnte ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Nur weil sie zusammen gekämpft und getrunken haben, ist dieser tiefe Hass überwunden? So ein Quatsch.

Des weiteren war es viel zu vorhersehbar. Bis auf den Leser sind alle im Dunkeln getappt, bis es jedesmal zu spät war. Auch die Gründe für den Krieg waren total an den Haaren herbeigezogen. Statt vernünftig miteinander zu reden, wird hier Vorurteil um Vorurteil ausgepackt und erfüllt.

Fazit
Band zwei werde ich nicht mehr lesen. Die Charaktere, insbesondere Kailey, machen keine schöne Entwicklung durch und der Geschichte fehlt es eindeut an Tiefgang.

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Veröffentlicht am 25.11.2021

Tolles Finale!

Das Reich der Schatten, Band 2: His Curse So Wild (High Romantasy von der SPIEGEL-Bestsellerautorin von "One True Queen")
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Inhalt
Laires Heimat versinkt im Chaos. Der Daemalord tront gefangen über allem und schmiedet verzweifelte Rachepläne. Um ihre Liebsten zu retten, muss Laire auf uralte und gefährliche Magie zurückgreifen, ...

Inhalt
Laires Heimat versinkt im Chaos. Der Daemalord tront gefangen über allem und schmiedet verzweifelte Rachepläne. Um ihre Liebsten zu retten, muss Laire auf uralte und gefährliche Magie zurückgreifen, doch die könnte ihr das Leben kosten.

Eigene Meinung
Ich habe mir von Band eins eine stichpunktartige Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse geschrieben und vorher noch einmal die letzten Kapitel gelesen. Zumindest letzteres würde ich auch jedem raten, bei dem Band eins schon länger her ist, ich wäre ansonsten nicht richtig mitgekommen, da es kaum Rückblicke gibt.

Band zwei fängt langsamer an als Band eins und konnte mich nicht von Anfang an fesseln, dennoch habe ich es gerne gelesen. Erst an der Hälfte hat es mich wieder richtig gepackt. Dort überschlagen sind die Ereignisse und ich war wieder richtig im Benkau-Fieber.

Die Liebe zwischen Laire und Alaric wächst immer weiter und auch die beiden machen jeder für sich eine wahnsinnige Entwicklung durch. Vika bekommt ihre eigene Geschichte, was mir total gut gefallen hat. Ich hoffe, dass wir demnächst vielleicht noch mehr über sie lesen können. Kedren und Viccard haben mich mehr als einmal zum schmunzeln gebracht. Ihr Part hätte ruhig viel ausgeprägter sein können. Sie haben so schönen Schwung in die Geschichte gebracht!

Fazit
Jennifer Benkau hat die zweite Dilogie in der Welt Lyaskyes würdig zu Ende gebracht. Diese Bücher fühlen sich jedesmal an, wie nach Hause kommen. Daher habe ich mich riesig gefreut, dass es im Herbst 2022 mit einer neuen Fantasy-Reihe weitergeht!

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Veröffentlicht am 25.11.2021

Solides Kochbuch

Zuhause kochen und genießen
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Die Aufmachung des Kochbuchs ist super schön und wird der Sterneküche gerecht. Zu 20 Produkten wie Tomaten, Kohl, oder Ei gibt es je drei Rezepte.

Die Rezepte sind sehr schön gegliedert. Links die Zutaten ...

Die Aufmachung des Kochbuchs ist super schön und wird der Sterneküche gerecht. Zu 20 Produkten wie Tomaten, Kohl, oder Ei gibt es je drei Rezepte.

Die Rezepte sind sehr schön gegliedert. Links die Zutaten und rechts kommt, unterteilt in Punkte, die Zubereitung. Alles auch kein Hexenwerk. Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es jeweils ein Foto zu den Speisen. Mannomann, da läuft einem wirklich das Wasser im Munde zusammen! Angerichtet wie in der Sterneküche und einfach ein Traum fürs Auge.

Zwischendurch finden sich auch immer wieder Tipps zum Beispiel fürs Anrichten, die ich gerne gelesen habe.

Leider hat mich das Buch aber nicht geflasht. Man bekommt genau das, was man erwartet. Einfache und abwechslungsreiche Sterneküche für zu Hause, ohne 100 Zubereitungspunkte. Dennoch haben mich beim Durchblättern kaum Rezepte angesprungen, die ich nachkochen möchte.

Da hier dennoch andere sehr wohl auf ihre Kosten kommen und ich auch keinen Grund nennen kann, warum mir das Kochbuch trotzdem nicht zusagt, gibt es vier Sterne von mir. Drei wäre einfach nicht fair, bei diesem tollen Kochbuch.

Veröffentlicht am 25.11.2021

Zu unübersichtlich - nur für Liebhaber

Ramen - Selbst gemacht!
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Die Rezepte an sich lassen einem das Wasser im Munde zusammen laufen. Die Fotos der Gerichte ebenfalls.

Leider hört es da bei mir auch schon auf. Das Buch ist super unübersichtlich. Gegliedert in dreimal ...

Die Rezepte an sich lassen einem das Wasser im Munde zusammen laufen. Die Fotos der Gerichte ebenfalls.

Leider hört es da bei mir auch schon auf. Das Buch ist super unübersichtlich. Gegliedert in dreimal "Rezepte aus..." und unter den Überschriften gibt es allerlei Damen, Beilagen und Desserts. Aber bevor man zu den Rezepten kommt, gibt es ewige Einleitungen oder uninteressante Anekdoten.

Dann muss ich teilweise die Gerichte in den Fotos suchen. Man kann nicht einfach durchblättern und sieht auf einem Blick, was man kochen möchte. Das liegt daran, dass die Gerichte oft unter und zwischen Illustrationen verschwinden. Warum? Ich brauche weder gezeichnete Ruben, noch eine gemalte Blumenwiese oder ein Meer im Hintergrund. Das ist viel zu unruhig.

Noch dazu sind die Rezepte nicht gut strukturiert. Man kann sie nicht Mal eben überfliegen, sondern muss es wirklich komplett lesen bis man versteht, was man bei der Zubereitung machen muss.

Außerdem sind viele Zutaten nur im Fachhandel zu bekommen. Aber wenn man richtig gute, besondere Ramen kochen möchte, ist es vielleicht essenziell.

Für Anfänger ist es absolut nicht geeignet. Wenn man nicht beim Lesen der Zutatenliste reißaus nimmt, dann spätestens bei der aufwändigen Zubereitung. Man muss Ramenkochen schon wirklich als Leidenschaft haben, ansonsten macht das Buch einfach keinen Spaß. Da gehe ich lieber gut Ramen essen, statt sie selber zu machen.