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Carolinchen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2020

Vorhersehbar, aber trotzdem ein toller Pageturner!

Weil niemand sie sah
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Inhalt
Laurels Tochter Ellie verschwindet eines Tages spurlos. Zehn Jahre später ist die Familie an dem Unglück zerbrochen. Als Laurel einen Mann kennen und lieben lernt, scheint ihr Leben wieder einen ...

Inhalt
Laurels Tochter Ellie verschwindet eines Tages spurlos. Zehn Jahre später ist die Familie an dem Unglück zerbrochen. Als Laurel einen Mann kennen und lieben lernt, scheint ihr Leben wieder einen Sinn zu bekommen. Doch dann lernt sie seine Tochter Poppy kennen und bekommt einen Schock. Denn Poppy scheint Ellie wie aus dem Gesicht geschnitten und alle Zweifel von damals kommen wieder hoch.

Eigene Meinung
Laurel hat mir als Protagonistin unglaublich gut gefallen. Sie ist sympathisch und authentisch, vor allem die Beziehung zu ihren Kindern und ihrem Exmann wirkt sehr glaubhaft. Man merkt, dass sie ihr Leben seit Ellies Verschwinden eher so vor sich hin lebt und keinen richtigen Sinn darin sieht, bis sie Floyd trifft und sich schlagartig alles ändert. Diese Veränderung war wirklich schön mit anzusehen und Floyd hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Ein Musterbeispiel von Mann! Auch seine Tochter ist ein wahres Goldstück.

Doch nach und nach kommen Zweifel auf und Laurel beginnt selber Nachforschungen anzustellen. Später werden einige Kapitel noch aus der Sicht einer dritten Person geschildert. Das fand ich sehr interessant und ab da geht es auch rasant auf das Ende zu.

Fazit
Auch, wenn ich die Geschichte sehr vorhersehbar fand und die Auflösung nur bedingt eine Überraschung war, habe ich mich großartig unterhalten gefühlt. Das Ende hätte ich mir noch etwas schöner bzw. vollständiger gewünscht, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

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Veröffentlicht am 24.02.2020

Idee super - Umsetzung lässt zu wünschen ürbig

Die unsichtbare Bibliothek
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Inhalt
Irene ist Agentin der Bibliothek und findet in ihrem Auftrag Bücher in verschiedenen Welten. Doch plötzlich wird sie mit einem Lehrling auf eine Mission in eine sehr gefährliche Welt geschickt. ...

Inhalt
Irene ist Agentin der Bibliothek und findet in ihrem Auftrag Bücher in verschiedenen Welten. Doch plötzlich wird sie mit einem Lehrling auf eine Mission in eine sehr gefährliche Welt geschickt. Was ein harmloser Auftrag werden sollte, wird schnell zu einem tödlichen Katz und Maus Spiel.

Eigene Meinung
Leider wurde ich von Anfang an nicht richtig warm mit der Geschichte. Der Schreibstil sagt mir absolut nicht zu und ich bin in keinen vernünftigen Lesefluss gekommen. Das lag auch daran, dass die Bibliothek und alles was dahinter steckt sehr komplex ist und mich die Erklärungen eher verwirrt haben und neue Fragen statt Antworten aufgeworfen haben.
Zudem wird alles, was mit der Bibliothek zu tun hat, fett geschrieben, was ich ebenfalls als sehr störend empfunden habe.

Mit Irene wurde ich auch nicht warm. Sie ist sehr reserviert und auf Regeln bedacht, wobei sie die oft zu ihren Gunsten verbiegt. Im Gegensatz dazu steht ihr Schützling Kai, der mir auf Anhieb sympathisch war und der einen gewissen Witz in die steife Geschichte gebracht hat.

Die Geschichte an sich hat wirklich Potential, vor allem für mehrere Bände. Denn in Band ein kratzen wir nur an der Oberfläche der vielen Geheimnisse der Bibliothek. Die vielen unnötigen und sich wiederholenden Spekulationen haben mir jedoch die Freude daran genommen.

Fazit
Nach Band eins ist für mich Schluss. Ich bin sehr neugierig, was es noch alles für Geheimnisse geben mag und finde es schade, dass ich die Antworten nie erfahren werde. Aber mir war das Lesen einfach zu mühsam und der Fall, der in Band eins behandelt wurde, zu sehr gespickt von unnötigem Gequatsche.

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Veröffentlicht am 17.02.2020

Toller Abschluss!

One True Queen, Band 2: Aus Schatten geschmiedet (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau)
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Inhalt
Mailin wurde zur Königin gekrönt und ist zurück in Irland. Wenn sie in ihr Königreich zurückkehrt, wird sie sterben. Doch ihre Sehnsucht nach Liam quält sie so sehr, dass sie schließlich doch zurückkehrt, ...

Inhalt
Mailin wurde zur Königin gekrönt und ist zurück in Irland. Wenn sie in ihr Königreich zurückkehrt, wird sie sterben. Doch ihre Sehnsucht nach Liam quält sie so sehr, dass sie schließlich doch zurückkehrt, auch wenn es das Ende ihrer Liebe und ihres Lebens bedeuten wird.

Eigene Meinung
Band zwei hat mich genau so fesseln können, wie Band eins. Es geht wieder nervenaufreibend weiter und alles steuert auf ein fullminales Ende hin.

In Irland nimmt die Geschichte erst langsam Fahrt auf, aber zurück in Lyaskye geht es rasant weiter. Es bleibt bis zum Ende ungewiss, ob es für alle unsere Helden ein Happy End geben wird.

Mir hat der Abschluss der Dilogie unglaublich gut gefallen. Einzig das Ende hätte nicht so dramatisch sein müssen, das war fast schon etwas zu überzeichnet. Aber dennoch kann ich nur die volle Punktzahl geben.

Fazit
Lyaskye mit seinen fantastischen Figuren und dieser stimmigen Geschichte hat mich von Anfang bis Ende überzeugt. Ein Muss in jedem Fantasy-Regal.

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Veröffentlicht am 11.02.2020

ein eher seichter Thriller

Unschuldig
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Inhalt
Dennis sitzt wegen Mordes an einem Mädchen im Todestrakt. Sam ist von seiner Unschuld überzeugt und kämpft um den Mann den sie liebt. Bis er eines Tages frei kommt und Sam erkennen muss, dass sie ...


Inhalt
Dennis sitzt wegen Mordes an einem Mädchen im Todestrakt. Sam ist von seiner Unschuld überzeugt und kämpft um den Mann den sie liebt. Bis er eines Tages frei kommt und Sam erkennen muss, dass sie Dennis nicht wirklich kennt.

Eigene Meinung
Leider wird in der Kurzbeschreibung schon verraten, dass Dennis frei kommt, bis dahin sind es aber noch gut 100 Seiten Weg. So etwas ärgert mich, da dem Leser sehr viel vorweg genommen wurde. Da man weiß, dass er raus kommt, wartet man eigentlich nur darauf und das ganze "Blabla" vorher ist unnötig.

Ich konnte mich nicht in Sam hineinversetzen. Sie machte auf mich ehrlich gesagt eher einen psychisch kranken, oder zumindest labilen Eindruck. Ansonsten weiß ich nicht, wie sich jemand auf Dennis einlassen kann und nach den Vorkommnissen nach der Freilassung noch bei ihm bleiben kann.

Wer gehofft hat, nach der Freilassung ginge es richtig los, wird enttäuscht werden. Vielmehr ging es um Sams Hysterie und außer wilden Anschuldigungen hat sie nichts in der Hand. Auf mich wirkte sie schwach und naiv, weshalb ich das Ende auch nicht ganz nachvollziehen kann.

Fazit
Ein Thriller den man gut zwischendurch lesen kann, bei dem man aber auch nichts verpasst hat, wenn man dran vorbei geht.

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Veröffentlicht am 05.02.2020

wenn man sich in der Materie nicht auskennt

Transfusion - Sie wollen dich nur heilen
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Inhalt
Bimini ist eine Weltneuheit. Mit dem aus Blutplasma gewonnenen Stoff, lässt sich die Volkskrankheit Alzheimer heilen. Iliana ist einer der Wissenschaftler, die das Medikament entwickelt haben. Doch ...

Inhalt
Bimini ist eine Weltneuheit. Mit dem aus Blutplasma gewonnenen Stoff, lässt sich die Volkskrankheit Alzheimer heilen. Iliana ist einer der Wissenschaftler, die das Medikament entwickelt haben. Doch als sie verdächtige Dateien auf der Festplatte ihres Chefs findet, scheint das ganze Projekt in Gefahr. Denn für Bimini werden Menschen geopfert.

Eigene Meinung
Zu allererst fand ich den Schreibstil echt schlecht. Als würde ich die ersten Schreibversuches eines Autors lesen. Holprig, schlechte Formulierungen, gestelzte Dialoge und beim Lesen hatte ich einfach ständig das Gefühl, mich fremdschämen zu müssen.

Die Charaktere bleiben leider auch farblos und agieren so komisch, dass ich mich nicht in einen von ihnen, schon gar nicht in Iliana, hineinversetzen konnte.

Zudem ärgert es mich einfach, wenn man für eine Geschichte unzureichend, oder wie scheinbar in diesem Fall, gar nicht recherchiert. Eine Grundrecherche ist meiner Meinung nach Voraussetzung für eine gute Geschichte.
Wenn man wie ich, etwas Ahnung von Biologie hat, können viele Sachen in der Geschichte so einfach nicht passiert sein. Medikamente werden auch nicht innerhalb weniger Jahre entwickelt, sondern eher in Jahrzehnten.
Man kann nicht einfach in Forschungszentren hineinspazieren, ohne dass sich jemand wundert - hier könnte man auf Grund von künstlerischer Freiheit und zum Wohle des Geschichtesverlaufes ein Auge zudrücken.

Aber selbst, wenn man dort ein Auge zudrückt, sind zu viele Sachen unstimmig und da ich mich da etwas auskenne, konnte ich da nicht drüber hinweg lesen, sondern habe mich sehr geärgert.
Zum Beispiel entwickeln sich Krankheitsbilder nicht innerhalb weniger Stunden, zumindest nicht das, worum es hier geht. Man wacht auch nicht morgens auf, kann sich an nichts mehr erinnern und dann ist plötzlich ALLES wieder da. In dem Zusammenhang wie in der Geschichte funktioniert das einfach nicht.

Das Ende hat mich auch geärgert. Es gibt einen harten Cut, mitten in der Geschichte und anschließend einen Zeitsprung von mehr als zehn Jahren.
Als Auflösung, was in der Zeit passiert ist, wird einem ein simples Interview geboten, welches alle Fragen beantwortet. Aber ehrlich gesagt finde ich das bei der Vorgeschichte etwas schwach. Ich habe eine besser ausgearbeitete Auflösung erwartet, kein Frage-Antwort-Spiel.

Fazit
Schlecht recherchiert, schwache Charaktere und eine haarsträubende Story.
Leider ein Griff ins...

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