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Carolinchen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2017

bombastischer Auftakt

The New Dark - Dunkle Welt
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Inhalt
Sorrel lebt mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter in einem kleinen beschaulichen Dorf. Plötzlich überfallen Mutanten das Dorf und nehmen ihren kleinen Bruder Eli gefangen. Auch von ihrem Freund ...

Inhalt
Sorrel lebt mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter in einem kleinen beschaulichen Dorf. Plötzlich überfallen Mutanten das Dorf und nehmen ihren kleinen Bruder Eli gefangen. Auch von ihrem Freund David fehlt jede Spur und so macht sie sich auf die Suche nach den beiden und gerät in die Fänge eines Fanatikers.

Eigene Meinung
Wow der Auftakt der Trilogie hat mich total geflasht! Von Anfang an konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen und bin total begeistert!

Sorrel gefällt mir richtig gut, ich konnte mich super in ihre Lage hineinversetzen. Auch David der mehr oder weniger abwechselnd erzählt ist sympathisch, obwohl er manchmal zu sehr "Miesepeter" war.

Es war faszinierend zu sehen, wie Sorrel die Welt außerhalb ihres Dorfes entdeckt und langsam merkt, was für Irrtümern sie auferlegen ist und wie sehr sich die Welt dort draußen von ihrer unterscheidet. Ihre Wandlung im Laufe der Geschichte ist sehr glaubwürdig und gut gelungen.

Es gab keine Längen und das Buch strotzt nur so vor Spannung. Zudem gibt es auf jeder Seite etwas neues zu entdecken. Oh man, ich liebe dieses Buch!

Fazit
Ich bin sooo gespannt auf den zweiten Teil und hoffe, dass es mindestens genau so gut weiter geht.

Veröffentlicht am 20.11.2017

kurzweilig, aber gut!

Phönix
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Inhalt
Cally schleicht sich jeden Tag in den Wald, um sich ungesehen mit ihrem Freund Lukan zu treffen. Als sie eines Tages ihren Bruder Jona mitnehmen muss, verschwindet dieser promt im dunklen Wald.
Die ...

Inhalt
Cally schleicht sich jeden Tag in den Wald, um sich ungesehen mit ihrem Freund Lukan zu treffen. Als sie eines Tages ihren Bruder Jona mitnehmen muss, verschwindet dieser promt im dunklen Wald.
Die Tore des Dorfes werden jedoch nach Einbruch der Dunkelheit geschlossen und erst bei Tagesanbruch wieder geöffnet. Verbotenerweise schleichen sich Lukan und Cally raus, um sich auf die Suche nach ihrem Bruder zu machen. Was sie dann entdecken lässt sie alles in Frage stellen, woran sie bisher geglaubt haben.

Eigene Meinung
Die Protagonisten haben mir echt gut gefallen. Man kann sich super in Cally hineinversetzen, etwas gestört haben mich einzig die kursiv gedruckten Gedanken. Die waren echt befremdlich zu lesen.

Die Handlung ist nicht neu und somit etwas vorhersehbar, konnte mich aber dennoch das ein, oder andere Mal überraschen. Die Liebesgeschichte fand ich keineswegs zu schnell, da die beiden sich ja schon getroffen haben, bevor wir als Leser dazu kommen und sie somit schon etwas weiter sind.

Insgesamt hätte ich nicht gedacht, dass mich dieses Jugendbuch so sehr fesseln würde. Es war durchweg spannend und hatte keine unnötigen Längen. Ich bin echt positiv überrascht und hoffe, dass sich das noch über die nächsten zwei Bände ziehen wird.

Fazit
Ein schöner Auftakt einer Trilogie, die nicht nur etwas für das jüngere Publikum ist.

Veröffentlicht am 16.11.2017

anstrengend zu lesen

ColourLess – Lilien im Meer
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Inhalt
Durch Zufall treffen Sander und Kalla aufeinander und verbringen mehr und mehr Zeit miteinander, obwohl Sander einen viel höheren Stand hat als Kalla. Gemeinsam bauen sie ein Netzwerk aus Freunden ...

Inhalt
Durch Zufall treffen Sander und Kalla aufeinander und verbringen mehr und mehr Zeit miteinander, obwohl Sander einen viel höheren Stand hat als Kalla. Gemeinsam bauen sie ein Netzwerk aus Freunden auf, bis etwas undenkbares geschieht und sie sich in einer Welt voller Farbenblindheit fragen, ob es nicht noch viel mehr gibt.

Eigene Meinung
Der Schreibstil von Beatrice Jacoby konnte mich nicht fesseln. Ich habe mich Seite für Seite durch das Buch gequält und wurde bis zum Ende hin nicht damit warm.

Die Geschichte hat durchaus Potential, doch leider war es nicht gut genug umgesetzt. Einmal der oben erwähnte Schreibstil und dann fängt die Geschichte so unglaublich langsam an, dass ich mich erst recht zwingen musste weiterzulesen.Nach fast einem Drittel geht es erst signifikant um das Problem der Farbenblindheit, das war mir echt zu spät.

Die Charaktere waren nur ok, nicht herausragend. Außer Kalla blieben alle größtenteils blass. Sander war mir echt nicht sympathisch, vor allem weil er sich lieber selber belügt und andere vor den Kopf stößt, als selber glücklich zu sein.

Das Ende war auch zu erwarten und konnte mich ebenfalls nicht begeistern. Auf Grund des Schreibstils wird es mein letztes Buch von Beatrice Jacoby gewesen sein.

Fazit
Ein gewöhnungsbedürftiger Schreibstil der einen das ganze Buch lang quält. Die Geschichte war auch nicht sonderlich gut umgesetzt.
Für mich war es leider nichts.

Veröffentlicht am 15.11.2017

packend und ohne offene Fragen

Dark Wood
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Inhalt
Sechs Kollegen kämpfen in einer neuen Show um die Rettung ihrer Firma. Sie müssen als Team Aufgaben lösen, um am Ende ein so hohes Preisgeld zu gewinnen, dass ihre Firme nicht mehr kurz vor dem ...

Inhalt
Sechs Kollegen kämpfen in einer neuen Show um die Rettung ihrer Firma. Sie müssen als Team Aufgaben lösen, um am Ende ein so hohes Preisgeld zu gewinnen, dass ihre Firme nicht mehr kurz vor dem Bankrott steht.
Die jetzige Lokation liegt mitten im Wald, mehrere Tagesmärsche vom nächsten Dorf entfernt. Als die neuen sechs im Wald alleine gelassen werden, scheint noch alles in bester Ordnung. Bis sie die erste Aufgabe erfüllt haben und sich danach keiner der Filmleute mehr meldet...

Eigene Meinung
Die Charaktere sind echt gut gelungen und man schwankt mit dem Sympathisieren je mehr man über die einzelnen Personen erfährt. Erzählt wird aus verschiedenen Sichten, meistens jedoch aus der von Dagmar, die auch das Mauerblümchen der Gruppe ist.

Das Szenario, dass sie in drei Tagen mehrere unbekannte Aufgaben erfüllen müssen, fand ich sehr gut. Erinnert es doch an die heutigen Sendungen im Fernsehen und lässt sehr viel Raum für das weitere Geschehen. Nach und nach wurde die Spannung geschürt. Kleine eingestreute Schatten, brechende Äste, obwohl keiner in der Nähe sein sollte und, und, und.

Ein Buch, genau nach meinem Geschmack. Sehr viel Spannung und vor allem Grusel. Selbst die Erklärung am Ende ist stimmig. Zwar hat es mich nicht groß überrascht, da ich zwischendurch schon einen Verdachte hatte, aber es hat trotzdem großen Spaß gemacht.
Oft ist es ja so, dass man in Horrorbüchern keine richtige Erklärung bekommt, es ist dann einfach so passiert und keiner weiß warum. Das ist hier anders.

Fazit
Ein Buch, das nur so vor Spannung strotzt und mit einem tollen Ende, das noch einmal eine Überraschung in petto hat.

Veröffentlicht am 10.11.2017

nicht ganz rund

Der Weihnachtswald
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Inhalt
Eva ist wie jedes Jahr bei ihrer Oma Anna zur Weihnachtsfeier im Familienanwesen eingeladen. Zu ihrem Verdruss feiern dieses Jahr auch noch ihr Jugendfreund Philipp und das Waisenkind Antonie mit. ...

Inhalt
Eva ist wie jedes Jahr bei ihrer Oma Anna zur Weihnachtsfeier im Familienanwesen eingeladen. Zu ihrem Verdruss feiern dieses Jahr auch noch ihr Jugendfreund Philipp und das Waisenkind Antonie mit. Eva ist kurz davor wieder abzureisen, hat ihre Oma ihr doch versprochen keine Waisenkinder mehr einzuladen.
Als Antonie wegläuft und Philipp und Eva sich im Schneesturm auf die Suche machen, landen sie plötzlich in der Vergangenheit und treffen auf Evas Vorfahren.

Eigene Meinung
Die Charaktere sind sehr liebenswürdig, bis auf Eva. Mit ihr wurde ich einfach nicht warm. Am Ende kam ich etwas besser mit ihr klar, auch wenn ihre Wandlung etwas schnell ging und nicht ganz glaubwürdig rüber kam.

Der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Es ließ sich zwar leicht lesen, aber ich bin immer wieder über Formulierungen und Satzstellungen gestolpert. Es war, als würde man ein Erstlingswerk lesen und wirkte ziemlich gestelzt und unbeholfen. Mir hat es dann sofort weniger Spaß gemacht das Buch zu lesen, da es für mich kein rundes Gesamtbild ergeben hat.

Die Geschichte ist im Ganzen betrachtet schön, aber nicht außergewöhnlich und schon gar nicht überraschend. Am Anfang war mir schon klar, wie es enden wird und auch das, was zwischendurch alles passiert, war sehr vorhersehbar. Es gab keine Spannung, oder Wendungen. Sehr gradlinig.
Trotzdem nett zu lesen zur Weihnachtszeit und auch die Tradition mit den Weihnachtsbäumen, die immer wieder aufgegriffen wird, war schön. Mehr aber auch nicht.

Fazit
Wenn man keine großen Ansprüche an den Schriebstil und die Vorhersehbarkeit der Geschichte hat, ist es eine schöne Lektüre - besonders eingekuschelt in eine Decke, mit einer heißen Tasse Tee!