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Carolinchen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2017

Ende gut, alles gut?

Die Magie der Lüge
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Inhalt
Anderta Passario ist mit ihrem Leben rundum zufrieden, bis Tirasan plötzlich die Wirklichkeit ändert und sich allein Anderta an das "Vorher" erinnert. Niemand glaubt ihr und versteht ihre Depression. ...

Inhalt
Anderta Passario ist mit ihrem Leben rundum zufrieden, bis Tirasan plötzlich die Wirklichkeit ändert und sich allein Anderta an das "Vorher" erinnert. Niemand glaubt ihr und versteht ihre Depression. So macht sie sich auf die Suche nach Tirasan, um ihn zur Rede zu stellen.

Eigene Meinung
Es war erfrischend einmal voneinem anderen Passario zu lesen. Sehr interessant war, wie unterschiedlich die Gaben sind, obwohl sie der gleichen Dynastie angehören.

Londurs lässt einen sofort dahin schmelzen. Auch wenn er manchmal ziemlich egoistisch und kalt ist, im Grunde hat er ein gutes Herz. Zwischendurch hatte ich Angst, dass sich eine Dreiecksgeschichte entwickeln könnte, doch meine Sorge war unbegründet.

Als Tir dazu kam, hat mir die Geschichte nicht mehr ganz so gut gefallen. War er schon immer so ein Weichei und Jammerlappen? Anstrengend! Das hat sich gegen Ende Gott sei Dank etwas gelegt.

Der Bösewicht darf natürlich nicht fehlen, obwohl ich ihn hier sehr unnötig fand. Die Kapitel, in dem es um eben jenen ging, waren auch nicht richtig stimmig und passten nicht hundertprozentig zum Rest des Buches. Vielleicht hätte man ihn dieses mal einfach besser weggelassen, es wurden schon genug Probleme thematisiert, als das jemand auch noch eine dritte, unruhestiftende Partei gebraucht hätte.


Fazit
Man muss den zweiten Band nicht unbedingt lesen, nach dem ersten hätte die Geschichte für mich auch gut aufhören können. Allerdings war es dich recht unterhaltsam und hat noch ein paar Fragen beantwortet. Ein schönes, wenn auch etwas laffes Ende.

Veröffentlicht am 25.08.2017

unglaubwürdiges und langweiliges Durcheinander

Runaway
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Inhalt
Frederick hat seine Frau ermordet und sitzt nun schon 18 Jahre in der Psychiatrie fest. Gefügig gemacht mit Medikamenten und nicht mehr Herr seiner Sinne sieht er eines Tages plötzlich etwas im ...

Inhalt
Frederick hat seine Frau ermordet und sitzt nun schon 18 Jahre in der Psychiatrie fest. Gefügig gemacht mit Medikamenten und nicht mehr Herr seiner Sinne sieht er eines Tages plötzlich etwas im Fernsehen, was ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt. Er beginnt seinen Ausbruch zu planen...

Eigene Meinung
Eu... eu... eu.... die Geschichte fing ja vielversprechend an, stürzte aber ziemlich rasch ab. 18 Jahre soll Frederick in der Psychiatrie sitzen. Von den vielen Jahren bekommen wir als Leser jedoch nicht viel mit. Der Alltag scheint eingekehrt und schwuppdiwupp fliegen die Jahre nur so dahin und ehe man es sich versieht, sitzt er schon so lange dort. Wie ging das denn? Da fehlte einfach der Bezug dazu, dass er wirklich 18 Jahre dort ist.

Zudem ist es total unglaubwürdig. Frederick sagt selber, dass er den Bezug zu sich selbst verliert und nicht mehr klar denken kann und plötzlich kann er ausbrechen? Das ist doch unschaffbar! Dann häufen sich die Zufälle. Er findet plötzlich Geld, welch ein Glück. Autos sind nicht abgeschlossen und, und, und. Puh... ein bisschen zuviel des guten. Und auch hier vergeht die Zeit viel zu schnell. Kaum draußen ist auch schon wieder ein Jahr vergangen.

Oft hält er sich mit unnötigen, seitenlangen Erklärungen und Abwägungen auf. Seitenlang kann er darüber philosophieren, welches Tier nun ungefährlicher ist. Der Bär, oder ein Rudel Wölfe. Wen interessiert das bitte?

Statt einer spannenden und gut durchdachten Geschichte lese ich eine sinnlose Verfolgungsjagd, die sich über mehrere hundert Kilometer erstreckt und kein Ende findet.

Fazit
Der Anfang ist raffiniert und das Ende ebenso (der Epilog), aber damit war es das dann auch. Den Mittelteil hätte man sich sparen können. Langweiliges hin und her fahren/rennen von A nach B, zwischendurch ein paar Erklärungen warum und wieso das alles so zu Stande gekommen ist.... puh, nein danke.

Veröffentlicht am 25.08.2017

Volltreffer!

Tausend kleine Lügen
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Inhalt
Jane ist die neue an der Schule übereifriger Mütter. Sie muss sich erst einmal einordnen und wird prompt von Celeste und Madelaine unter ihre Fittiche genommen. Doch plötzlich bekommt Janes Sohn ...

Inhalt
Jane ist die neue an der Schule übereifriger Mütter. Sie muss sich erst einmal einordnen und wird prompt von Celeste und Madelaine unter ihre Fittiche genommen. Doch plötzlich bekommt Janes Sohn Ziggy Probleme in der Schule und nun fragt man sich, wo kommt Jane her und was hat sie zu verbergen?

Eigene Meinung
Wow, dieses Buch hat mich von vorne bis hinten restlos begeistert! Liane Moriarty überzeugt mal wieder mit ihrem fantastischen Schreibstil und fesselt einen von der ersten Seite an.

Die drei Freundinnen haben mir alle gefallen. Madelaine, weil sie kein Blatt vor den Mund nimmt und immer irgendwo ein Feuer legt. Mit der sonst starken und perfekten Celeste fiebert man total mit, weil in ihrem Privatleben nicht alles rund läuft und die nette, zurückhaltende Jane hat ebenfalls ein Geheimnis, das es zu lüften gilt.

Das komplette Buch dreht sich darum, was denn schreckliches am Quizabend passiert ist. Zu jedem Kapitel gibt es Kommentare von einzelnen Personen aus der Gegenwart, die immer wie die Faust aufs Auge passen und mich mehr als einmal haben schmunzeln lassen.

Der Countdown bis zum Quizabend ist auch grandios! Er hat die Spannung, endlich die Wahrheit über den Abend zu erfahren ins unermessliche gesteigert. Immer wieder werden neue Lügen und Geheimnisse aufgedeckt, die mir ab und an den Mund haben offen stehen lassen.

Fazit
Ein Buch voller Intrigen, bei dem ich mich köstlich amüsiert habe. Die ganzen Mütter und ihre Fehden... herrlich!! Ich kann das Buch wirklich jedem mit einem bisschen Sinn für Humor wärmstens empfehlen!

Veröffentlicht am 17.08.2017

Hurra, ein Einzelband!

Amrita
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Inhalt
Amrita soll die Frau des grausamen Herrschers Sikander werden. Doch bevor das passiert, bringt dieser ihren Vater um und Amrita muss fliehen. Alles was bleibt ist die Hoffnung, ihr Land irgendwie ...

Inhalt
Amrita soll die Frau des grausamen Herrschers Sikander werden. Doch bevor das passiert, bringt dieser ihren Vater um und Amrita muss fliehen. Alles was bleibt ist die Hoffnung, ihr Land irgendwie von Sikander zu befreien.

Eigene Meinung
Man wird in eine schöne Welt voller Könige, Mythen und Legenden entführt. Die Geschichte ist sehr vorhersehbar, dennoch habe ich das Buch mit Freude gelesen und am Ende sogar ein paar Tränen vergossen.

Die Hauptcharaktere sind mir sofort ans Herz gewachsen. Einige der Nebencharaktere kommen mir jedoch zu wenig vor und scheinen nur Mittel zum Zweck. Was ich ein bisschen bemängeln muss ist, dass alles einfach viel zu glatt läuft. Amrita und ihrer Freundin werden keine nennenswerten Steine in den Weg gelegt und alles steuert zielsicher auf ein Happy End zu.

Mit etwas mehr Ausschmücken wäre es sicher eine tolle Trilogie geworden. Als Einzelband hat es mich nicht komplett überzeugen können. Zwischen all den Trilogien war es aber mal wieder erfrischend, einen Einzelband aus dem Fantasy-Genre zu lesen.

Fazit
Eine kurzweilige Fantasygeschichte die ausnahmsweise mal keine Trilogie ist. Muss man nicht lesen, man wird es aber auch nicht bereuen, wenn man sich doch ins Land von Amrita wagt.

Veröffentlicht am 15.08.2017

gemischte Gefühle

Göttlich
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Inhalt
Nacht für Nacht steigt Helen hinab in die Unterwelt, um nach der Lösung ihrer Probleme zu suchen. Dort trifft sie auf Orion, der sie magisch anzieht. Von ihm muss sie sich aber genau so fernhalten, ...

Inhalt
Nacht für Nacht steigt Helen hinab in die Unterwelt, um nach der Lösung ihrer Probleme zu suchen. Dort trifft sie auf Orion, der sie magisch anzieht. Von ihm muss sie sich aber genau so fernhalten, wie von Lukas, denn ansonsten ist der Krieg unausweichlich.

Eigene Meinung
Uuuund schon wieder eine Dreiecksgeschichte... ich finde Orion zwar toll, aber was hat das für einen Sinn? Lucas ist Paris und somit ist sein und Helens Schicksal vorherbestimmt, dagegen kann auch kein Orion etwas unternehmen.

Das erzwungene "Ich muss mich von dir fernhalten" von Lucas und Helen ging mir oft auf die Nerven. Klar ist es schlimm, dass die beiden ihre Liebe nicht ausleben dürfen, aber ein bisschen weniger Kitsch hätte hier gut getan.

Insgesamt ging mir in diesem Band alles viel zu glatt. Jeder hat seinen Partner gefunden (außer eben Helen) und sowieso können sie sich mit ihren Superkräften immer irgendwie aus der Affäre ziehen. Ein paar Stolpersteine wären schön gewesen. Dafür ist es dann am Ende plötzlich zu konstruiert. Die Helden tappen in unmögliche Fallen und spielen dem Bösen andauernd in die Hände. Selbst die tolle Helen wurde kinderleicht überwältigt.

Und dann das Böse personifiziert in einer.... AMEISE??? Oh bitte.. mir hat es bis auf die oben genannten Punkte eigentlich recht gut gefallen, doch diese Ameise war einfach nur lächerlich. Ein böser Halbgott, oder etwas ähnliches hätte mir besser gefallen.

Fazit
In Band drei bitte etwas weniger glattlaufende Heldenarbeit, so wie weniger Kitsch zwischen Lucas und Helen... ich bin gespannt, wie Josephine Angelini die Trilogie zu Ende führt.