Platzhalter für Profilbild

Carom1a

Lesejury-Mitglied
offline

Carom1a ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Carom1a über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2021

Taschentücher bereithalten

All In - Tausend Augenblicke
0

Die All in Dilogie habe ich auf Empfehlung einer amerikanischen Booktuberin gekauft. Leider hat sie mir das Ende des ersten Teils gespoilert. Trotzdem hat mich die Geschichte interessiert und ich bin froh, ...

Die All in Dilogie habe ich auf Empfehlung einer amerikanischen Booktuberin gekauft. Leider hat sie mir das Ende des ersten Teils gespoilert. Trotzdem hat mich die Geschichte interessiert und ich bin froh, dass ich den Roman gelesen habe. All in – Tausend Augenblicke war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe.

Die Geschichte handelt von Kacey und Jonah. Kacey ist die Gitarristin einer Rockband und verliert zunehmend die Kontrolle über ihr Leben. Jonah ist ein charmanter junger Mann, der ein großes Geheimnis hat. Eines Abends ist Jonah Kaceys Chauffeur und nimmt sie zum ausnüchtern mit zu ihm nachhause. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Sie sind in einander verliebt, hadern jedoch lange mit sich, ob sie eine Beziehung wagen wollen. Wenn ihr den Grund dafür erfahren wollt müsst ihr das Buch lesen

Von dem Punkt an dem der Leser das Geheimnis von Jonah erfährt, ist das Ende des Romans absehbar. Dennoch habe ich gehofft, dass es doch noch ein Wunder geben würde. Ich weine nur sehr selten bei Büchern, doch ab Ende des zweiten Teils musste ich ein paar Tränen verdrücken
Die Charaktere haben mir gut gefallen. Besonders erfrischend fand ich, dass es keine klischeehafte Bad Boy Good Girl Geschichte war. Hier haben wir eine selbstbewusste Protagonistin, die mutig genug ist gegen ihre Probleme zu kämpfen. Der Schreibstil war flüssig und hat mir gut gefallen.

All in – Tausend Augenblicke ist ein toller, herzzerreißender Roman, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Zusätzlich solltet ihr eine Taschentuschpackung bereithalten Ich freue mich darauf den zweiten Teil und weitere Bücher von Emma Scott zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2021

Verdient den Hype leider nicht

Am Ende sterben wir sowieso
0

Der Roman „Am Ende sterben wir sowieso“ handelt von Mateo und Rufus, die in den nächsten 24 Stunden sterben werden. Eine Firma „Death-Cast“ informiert jeden 24 Stunden bevor man stirbt. Dadurch können ...

Der Roman „Am Ende sterben wir sowieso“ handelt von Mateo und Rufus, die in den nächsten 24 Stunden sterben werden. Eine Firma „Death-Cast“ informiert jeden 24 Stunden bevor man stirbt. Dadurch können sich die Sterbenden von ihren Liebsten verabschieden. Für diejenigen die alleine sind gibt es eine App „Last Friend“. In der App lernen sich Mateo und Rufus kennen. Mateo ist ein schüchterner Junge und Rufus ist eher Typ Draufgänger.
Das Buch ist recht kurz und lässt sich leicht und schnell lesen. Ich kann auch die englische Version weiterempfehlen, da das Englisch leicht verständlich ist. Dafür dass das Buch so kurz ist, brauchte ich recht lange bis ich vollkommen in der Geschichte war. Auch das Ende war mir persönlich zu abrupt.
Das Thema ist interessant und ich hatte zuvor noch kein Buch gelesen, in dem der Tod so direkt behandelt wurde. Das Buch lädt zum Nachdenken ein, ob es für uns vielleicht einfacher zu trauern wäre, wenn wir wüssten wann unsere Liebsten sterben.
„Am Ende sterben wir sowieso“ wurde überall im Internet angepriesen, besonders auf BookTok. Es wird als herzzerreißendes Buch beschrieben und dem kann ich nicht zustimmen. Meines Erachtens war die Geschichte nicht sehr traurig. Im Gegenteil. Rufus und Mateo finden einander und sind an ihrem letzten Tag glücklich. Das ist ein schönes Ende, das auch als Happy End gewertet werden kann.
„Am Ende sterben wir sowieso“ ist ein mittelmäßig bis gutes Buch. Da ich vom Hype in den sozialen Medien beeinflusst wurde, hat die Geschichte leider nicht meinen Vorstellungen entsprochen. Diejenigen die bei einem Buch weinen wollen, kann ich das Buch nicht empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere