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Veröffentlicht am 14.08.2025

Zwischen Sehnsucht und Selbstzerstörung – ein zeitloses Drama

Madame Bovary
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Emma Rouault, eine junge Frau voller romantischer Vorstellungen und Sehnsüchte, heiratet den gutmütigen Landarzt Charles Bovary in der Hoffnung auf ein erfülltes, liebevolles Leben. Doch bald schon erdrücken ...

Emma Rouault, eine junge Frau voller romantischer Vorstellungen und Sehnsüchte, heiratet den gutmütigen Landarzt Charles Bovary in der Hoffnung auf ein erfülltes, liebevolles Leben. Doch bald schon erdrücken sie der graue Alltag, die Monotonie des Landlebens und die emotionale Distanz, die sie in ihrer Ehe empfindet. Ihre hochgesteckten Erwartungen an das Leben, geprägt von schwärmerischen Romanen, prallen auf eine Realität, die sie als langweilig, stumpf und erdrückend empfindet. Auf der Suche nach Leidenschaft und Sinn stürzt sie sich in Affären und gerät immer weiter aus der Bahn.

Emma Bovary ist eine komplexe, tragische Figur, die in ihren Widersprüchen erschütternd realistisch gezeichnet ist. Sie ist eine zutiefst depressive Frau, die sich nach Schönheit, Liebe und Erfüllung sehnt, aber immer wieder an der Realität zerbricht. Ihre Fluchten in romantische Träumereien, ihre Gleichgültigkeit gegenüber ihrer Tochter und die wachsende Ablehnung gegenüber ihrem Ehemann wirken oft kalt und sind doch Ausdruck einer tiefen inneren Verlorenheit. Flaubert gelingt es meisterhaft, Emmas Sehnsüchte, ihre Gedankenspiralen und ihre zunehmende Verzweiflung spürbar zu machen.

Dem gegenüber steht Charles Bovary, der vermeintlich langweilige, einfältige Ehemann . Und doch offenbart sich im Verlauf des Romans, wie viel Herz und Güte in ihm steckt. Er liebt Emma aufrichtig, vielleicht zu sehr. Seine Naivität, seine Weltfremdheit und seine ständige Nachsicht machen ihn zu einer tragischen Figur, deren grenzenlose Liebe das Geschehen noch schmerzhafter erscheinen lässt. Er ist der stille Leidende, dessen Schicksal mindestens ebenso berührt wie das von Emma.

Was Flaubert hier geschaffen hat, ist nicht nur eine Gesellschaftskritik oder ein Ehedrama, sondern ein zeitloses Psychogramm über gescheiterte Träume, Rollenbilder und das Ringen um Sinn. Dass eine Frau in einem Roman des 19. Jahrhunderts so bewusst aus gesellschaftlichen Normen ausbricht und Ehebruch begeht, wirkt sehr modern und ist in seiner Tragik erschütternd aktuell.

Trotz des Alters von über 150 Jahren wirkt Madame Bovary erstaunlich frisch. Die sprachliche Dichte, die lebendigen Beschreibungen von Landschaften, Orten und Stimmungen, aber auch die feine Beobachtungsgabe, mit der Flaubert das Innenleben seiner Figuren zeichnet, haben mich sehr beeindruckt. Besonders die Ambivalenz von Emma, zwischen ihrer Sehnsucht und Selbstzerstörung, ist so feinfühlig und detailliert dargestellt, so dass ich absolut gespannt war, wie die Geschichte enden wird.

Fazit:

Madame Bovary ist ein literarischer Klassiker, das seiner Zeit weit voraus war. Eine intensive, sprachlich großartige Auseinandersetzung mit (verlorenen) Idealen, gesellschaftlichem Druck und der Suche nach einem Leben jenseits des Mittelmaßes. Ein Buch, das auch heute noch bewegt und zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Wenn das Herz die To-do-Liste sprengt – Angelina & Riven

Today I’ll Fall For Him (3)
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Mit „Today I’ll Fall For Him“ liefert Bianca Wege den finalen Band ihrer Today-Reihe – ein schöner, emotionaler Abschluss, der erneut zeigt, wie gut die Autorin Alltagsprobleme, persönliche Krisen und ...

Mit „Today I’ll Fall For Him“ liefert Bianca Wege den finalen Band ihrer Today-Reihe – ein schöner, emotionaler Abschluss, der erneut zeigt, wie gut die Autorin Alltagsprobleme, persönliche Krisen und Liebesgeschichten miteinander verbinden kann. Auch wenn mich dieser dritte Teil nicht ganz so sehr berührt hat wie die beiden Vorgänger, war es dennoch ein gelungener Ausklang.

Im Mittelpunkt stehen Angelina und Riven. Angelina, Jurastudentin und scheinbar makellos organisiert, flüchtet nach einer verpatzten Prüfung und einem folgenschweren Fehler im Unternehmen ihres Vaters zu ihrem Bruder Asher nach Harpersville. Dort versucht sie, sich in ihrem Studium und unzähligen To-do-Listen zu verlieren, um die vergangenen Erlebnisse zu verdrängen. Doch ihr Plan wird gehörig durcheinandergewirbelt, als sie dem Volleyball-Coach Riven begegnet. Zwischen ihnen entwickelt sich langsam eine Verbindung, die Angelina in ihrer durchstrukturierten Welt herausfordert – und ihr Herz leise in Aufruhr versetzt.

Was Bianca Wege besonders gut gelingt, ist das Einfangen von innerem Druck und dem Gefühl, es allen recht machen zu wollen. Angelinas Angst zu versagen und die ständige Selbstoptimierung wirken absolut nachvollziehbar – viele LeserInnen werden sich darin bestimmt wiederfinden. Gleichzeitig machte genau diese Seite sie für mich manchmal etwas unnahbar. Ihre starre Art, mit Situationen umzugehen, ließ wenig Raum für Spontanität oder emotionale Nähe.

Riven bleibt dagegen überraschend blass. Während die vorherigen Bände der Reihe gerade durch die Tiefe und Vielschichtigkeit ihrer ProtagonistInnen lebten, erfährt man über ihn deutlich weniger. Das ist schade, denn sein Charakter bringt grundsätzlich interessante Facetten mit. Besonders im Zusammenspiel mit Angelina und dem sportlichen Setting hätte man sich hier noch mehr Tiefe und Einblicke in seine Gefühlswelt gewünscht. Nichtsdestotrotz fügt er sich gut in die Geschichte ein und funktioniert innerhalb der Handlung glaubwürdig.

Trotz dieser kleineren Kritikpunkte hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, die Atmosphäre in Harpersville erneut charmant und das Zusammenspiel der Charaktere stimmig. Bianca Wege versteht es, emotionale Themen greifbar zu machen und die leisen Momente zwischen zwei Menschen gekonnt in Szene zu setzen.

„Today I’ll Fall For Him“ ist ein gefühlvoller Abschluss der Today-Reihe, der durch seine Themen und das vertraute Setting überzeugt. Auch wenn dieser Band für mich nicht ganz die emotionale Tiefe der vorherigen erreicht, bietet er eine schöne, ruhige Liebesgeschichte, in der besonders Angelinas innerer Konflikt gut zur Geltung kommt. Ein lesenswerter Roman für alle, die Geschichten über Selbstzweifel, Neuanfänge und die Suche nach dem eigenen Weg mögen.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Ein modernes Märchen mit Herz – Zwischen Luxus, Liebe und Lebenskrisen

The Darlington - Henry & Kate
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Kate steht am Tiefpunkt ihres Lebens: Sie hat ihre Familie und ihr Zuhause verloren – und nun kämpft sie seit Monaten ums tägliche Überleben auf der Straße. Als sie eines Tages den wohlhabenden Henry bestiehlt, ...

Kate steht am Tiefpunkt ihres Lebens: Sie hat ihre Familie und ihr Zuhause verloren – und nun kämpft sie seit Monaten ums tägliche Überleben auf der Straße. Als sie eines Tages den wohlhabenden Henry bestiehlt, ahnt sie nicht, dass gerade diese Begegnung ihr Leben für immer verändern wird. Denn Henry, ältester Sohn der Eigentümerfamilie des Luxushotels The Darlington, bietet ihr eine zweite Chance – und mehr als das. Zwei Welten prallen aufeinander, doch es entsteht etwas, das keiner von beiden erwartet hat: Nähe, Vertrauen und vielleicht sogar Liebe.

Laura Kneidls Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch und angenehm zu lesen. Die Kapitel sind kompakt und werden abwechselnd aus der Sicht von Kate und Henry erzählt, wodurch man tief in die Gedanken- und Gefühlswelt beider ProtagonistInnen eintauchen kann. Besonders schön fand ich die kleinen Einleitungen vor jedem Kapitel – in Form von Presseartikeln oder von persönlichen Messages –, die zusätzliche Tiefe und Dynamik schaffen. Dieses Spiel mit medialer Wahrnehmung passt perfekt zur Geschichte rund um Ansehen, Erwartungen und öffentliche Aufmerksamkeit.

Die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Kate und Henry hat für mich eine charmante Cinderella meets Pretty Woman-Note. Dass Henry nach dem Diebstahl nicht nur milde bleibt, sondern Kate sogar ins Hotel einlädt und ihr aktiv helfen möchte, wirkte für mich zwar etwas unrealistisch und beinahe naiv, doch gleichzeitig unterstreicht es den märchenhaften Charakter des Romans. Es ist ein modernes Märchen, in dem das Gute im Menschen siegt.

Trotz dieses idealisierten Moments ist es der Autorin gelungen, die Entwicklung der Beziehung glaubwürdig und mit emotionalem Feingefühl darzustellen. Die Anziehung zwischen den beiden wird leise und nachvollziehbar aufgebaut, mit authentischen Zweifeln, Unsicherheiten und der spürbaren Frage, ob ihre so gegensätzlichen Lebenswelten wirklich zueinanderpassen können. Diese sensible Balance zwischen Nähe und Distanz hat mich berührt und ließ mich mitfiebern.

Auch das Setting im luxuriösen Hotel ist atmosphärisch und mit viel Liebe zum Detail beschrieben, man hat das Gefühl, selbst durch die Gänge des Darlington zu schreiten. Besonders Henrys Blick auf das Hotel, das nicht nur sein Arbeitsort, sondern auch sein Zuhause ist, verleiht der Geschichte Tiefe und Persönlichkeit.

Ein kleiner Wermutstropfen war für mich allerdings die recht oberflächliche Behandlung sozialer Themen wie Wohnungslosigkeit und Sucht. Das Thema Wohnungslosigkeit, das anfangs eine zentrale Rolle spielt, hätte für meinen Geschmack deutlich tiefer behandelt werden können. Besonders die speziellen Herausforderungen und Gefahren, mit denen wohnungslose Frauen konfrontiert sind, werden nur am Rande angeschnitten. Hier blieb für mich viel Potenzial ungenutzt, um Kates Ausgangssituation noch eindringlicher und glaubwürdiger darzustellen.

Zudem wurde gegen Ende des Buches das Thema Sucht für mich in einem völlig unpassenden Kontext eingebaut – diese Wendung empfand ich als sehr konstruiert. Da diese Darstellung nur flüchtig und ungenau behandelt wurde, wirkte sie auf mich, als wäre diese Entscheidung weniger aus inhaltlichem Interesse getroffen worden, sondern eher, um einen Konflikt zu schaffen. Gerade LeserInnen, die mit dieser Thematik persönliche Erfahrungen gemacht haben, könnten sich hier unangenehm berührt fühlen. Eine sensiblere und gründlichere Auseinandersetzung vorab wäre hierbei wünschenswert gewesen.

Fazit:

„The Darlington – Henry & Kate“ ist ein romantischer, emotionaler Roman mit märchenhaften Elementen, berührender Liebesgeschichte und einem stimmungsvollen Setting. Trotz kleiner Schwächen bei der thematischen Tiefe sozialer Problematiken konnte mich das Buch durch seine Figuren, die besondere Atmosphäre und die gefühlvolle Erzählweise überzeugen. Ein gelungener Reihenauftakt – ich freue mich auf Band zwei!

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Onigiri: Was bleibt, wenn das Erinnern schwindet

Onigiri
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Nach dem Tod ihrer Großmutter fasst Aki den Entschluss, gemeinsam mit ihrer an Demenz erkrankten Mutter Keiko nach Japan zu reisen – zurück in das Land, das Keiko einst verlassen hat. Trotz der Herausforderungen, ...

Nach dem Tod ihrer Großmutter fasst Aki den Entschluss, gemeinsam mit ihrer an Demenz erkrankten Mutter Keiko nach Japan zu reisen – zurück in das Land, das Keiko einst verlassen hat. Trotz der Herausforderungen, die eine solche Reise für ihre Mutter mit sich bringt, hofft Aki auf einen Moment der Nähe und des Verbundenseins inmitten von Erinnerungen. In Keikos Heimat erfährt Aki durch Erzählungen und Begegnungen mehr über das Leben ihrer Mutter. Die Reise wird für Aki zu einer bewegenden Spurensuche zwischen Generationen und Kulturen und zu einer Reise zu sich selbst.

„Onigiri“ ist ein leises, feinfühliges Buch, das vor allem durch seine emotionale Tiefe und die gelungene Verwebung von Gegenwart und Vergangenheit berührt. Yuko Kuhn erzählt mit großer Wärme und klarem Blick die Geschichte einer deutsch-japanischen Familie, die sich zwischen Identitätsfragen, Rassismus, Verlust, Depression und Neubeginn bewegt. Für mich waren die Perspektivwechsel besonders eindrücklich: Die Rückblicke auf Keikos Vergangenheit offenbaren ein Leben, das von Vorurteilen, inneren Kämpfen, Schmerz und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt war – aber auch von Mut und Selbstbestimmung.

Die Darstellung von Keikos Demenz ist berührend und authentisch. Der schleichende Verlust, die Hilflosigkeit, das Verstummen – aber auch die kostbaren, hellen Momente – werden mit viel Einfühlungsvermögen beschrieben. Besonders spürbar wird, wie schwer es für Angehörige ist, einen geliebten Menschen nach und nach an die Krankheit zu verlieren und ihn trotzdem tagtäglich zu pflegen, zu begleiten, loszulassen und festzuhalten. Inmitten dieser stillen Kämpfe zeigt das Buch, wie viel Liebe in kleinen Gesten steckt.

Obwohl die Geschichte ohne große Dramatik auskommt und in ihrer Handlung recht ruhig bleibt, hat sie in mir viel ausgelöst. Sie hat mich über das eigene familiäre Miteinander und über das Älterwerden nachdenklich gemacht.

Fazit:
„Onigiri“ ist ein warmherziger, berührender Roman über Erinnerung, Herkunft, Fürsorge und die Zerbrechlichkeit des Lebens. Ohne große Spannungsbögen entfaltet sich eine stille Geschichte, die das Herz berührt und nachklingt.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Brutal statt berührend – eine enttäuschende Leseerfahrung

Shadow
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Maddies Leben gerät aus den Fugen, als sie kurz vor der Hochzeit ihres besten Freundes Jax merkt, dass ihre Gefühle für ihn viel tiefer gehen, als sie sich je eingestehen wollte. Um sein Glück nicht zu ...

Maddies Leben gerät aus den Fugen, als sie kurz vor der Hochzeit ihres besten Freundes Jax merkt, dass ihre Gefühle für ihn viel tiefer gehen, als sie sich je eingestehen wollte. Um sein Glück nicht zu gefährden, verlässt sie ihn. Doch das Schicksal führt sie erneut zu ihm zurück.
Der Jax, den sie dort antrifft, ist kaum wiederzuerkennen: Er ist ein knallharter Geschäftsmann voller Geheimnisse und dunkler Taten. Und doch entflammt zwischen ihnen eine verbotene Romanze, die sich einerseits so gut und andererseits so verboten anfühlt.

Zunächst möchte ich erwähnen, dass das Cover wunderschön gestaltet wurde und ein echter Blickfang ist. Auch der Klappentext klang für mich echt vielversprechend. Ich war so gespannt auf Jax' Geheimnisse und die Ereignisse, die ihn verändert hatten.
Doch meine anfängliche Neugier wandelte sich schnell in Ernüchterung. Bereits auf den ersten Seiten wird vor Triggerpunkten wie Gewalt, Vergewaltigung, Mord und psychischen Problemen gewarnt. Ich hatte gehofft, dass diese Themen sensibel eingebunden werden, doch stattdessen driftete die Geschichte in eine immer brutalere und für mich geschmacklose Darstellung ab.

Besonders gestört hat mich die Art und Weise, wie Gewalt und Perversionen inszeniert wurden. Die Übergriffe werden nicht nur thematisiert, sondern auch noch auf eine Art und Weise dargestellt, die mich zutiefst erschüttert haben. An manchen Stellen wollte ich das Buch am liebsten abbrechen. Dennoch habe ich es weitergelesen, in der Hoffnung, dass sich die Geschichte noch wendet. Aber je weiter sie ging, desto unangenehmer wurde es.

Doch auch abseits der Thematik konnte Shadow mich nicht überzeugen. Die Figuren blieben trotz gelegentlicher Rückblicke in ihre Vergangenheit oberflächlich. Ich konnte zu ihnen keine emotionale Bindung aufbauen. Das ist ein großes Manko bei einer Geschichte, die so sehr auf Gefühle und Konflikte setzt. Der Schreibstil ist zwar grundsätzlich flüssig, allerdings störten häufige Rechtschreibfehler den Lesefluss. Das Ende war sowohl vorhersehbar als auch verstörend. Insgesamt war ich erleichtert, dass das Buch mit seinen ca. 170 Seiten so kurz war.

Fazit:
Als ich mir das Buch heruntergeladen habe, war mir nicht bewusst, dass es sich hierbei um einen Dark-Romance-Roman handelt. Leider wurde diese Information auch nicht in der Buchbeschreibung angegeben. Shadow ist für mich eine herbe Enttäuschung. Die Mischung aus Gewalt, perversen Darstellungen und blassen Figuren ließ bei mir weder Spannung noch Mitgefühl aufkommen.

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