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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2024

320 Seiten voller Spannung mit Familiengeschichte

Als das Böse kam
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Ein Blick auf das Cover und mir war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Das alleinstehende Haus, inmitten des Waldes drückt schon sehr auf die Stimmung und verheißt eigentlich nichts Gutes. ...

Ein Blick auf das Cover und mir war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Das alleinstehende Haus, inmitten des Waldes drückt schon sehr auf die Stimmung und verheißt eigentlich nichts Gutes. Genau hier setzt dann auch schon der Titel ein. Denn das Gegenteil von Gut, ist nunmal Böse.


Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Thriller den Leser tief in seinen Gefühlen abholen kann. Jeder kennt Ängst und versucht diese auch zu unterdrücken. In diesem Fall sind es Mutter und Vater, die ihren Kindern die Außenwelt verweigern. Dieser Thriller spielt mit der Neugier seiner Leser. Der bildhafte Schreibstil führt in den skandinavischen Wald und lässt die lauernde Gefahr lebendig werden. Man fühlt als Leser wirklich mit und ist an manchen Stellen sprachlos, aber auch fasziniert. 

Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen, so dass ich weiteren Büchern des Autors nicht abgeneigt bin.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

192 Seiten voller kindgerechter Abenteuer 

Die Schnackerlbahnbande: Umweltsheriffs in Aktion
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Obwohl ich schon einige Jahre aus dem Kindersalter entsprungen bin, lese ich trotzdem gerne Kinder- und Jugendbücher. Es ist faszinierend zu beobachten, mit welchen Gedanken sich Jungleser beschäftigen ...

Obwohl ich schon einige Jahre aus dem Kindersalter entsprungen bin, lese ich trotzdem gerne Kinder- und Jugendbücher. Es ist faszinierend zu beobachten, mit welchen Gedanken sich Jungleser beschäftigen und umso mehr Freude macht es auch den Erwachsenen, sich in die kindliche Logik einzufinden.

Dieses Buch wurde vom Verlag zwar nicht als Krimi ausgewiesen, zeigt aber dennoch deutliche Spannungselemente und Action. 


Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Kinder- und Jugendbücher sich auch mit aktuellen Themen beschäftigen können. In diesem Fall handelt es sich um Jugendliche, im Alter zwischen 10 und 13 Jahren, die sich als Umweltpolizei engagieren. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein achtlos weggeworfenes Stück Papier, sondern um gefährliche Verbrechen. Und nun beginnen die Abenteuer. Ab diesem Zeitpunkt gibt es kein Halten mehr. Die älteren Kinder werden wissen wollen, was passiert, wie die Verbrecher zur Rechenschaft gezogen werden. Die jüngeren Kinder können sich dabei an den vielen Zeichnungen erfreuen. Als Erwachsener muss ich jedoch hinzufügen, dass mir diese Zeichnungen etwas blass erschienen. Mehr Farbe hätte auch dem Cover gut getan, wenn es Aufmerksamkeit erzeugen soll.

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Veröffentlicht am 18.09.2024

240 Seiten voller Spannung mit Bergpanorama

Tod im Chiemgau
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Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Krimi soviel mehr beinhalten kann, als Peng Peng und Blutvergießen. Diese Krimi spielt mit der Neugier seiner Leser. Der bildhafte Schreibstil führt ...

Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Krimi soviel mehr beinhalten kann, als Peng Peng und Blutvergießen. Diese Krimi spielt mit der Neugier seiner Leser. Der bildhafte Schreibstil führt in die eindrucksvolle Bergwelt und lässt sowohl die Natur als auch die Protagonisten lebendig und nah erscheinen. Wären da nicht die Morde, könnte man fast schon von ländlicher Idylle sprechen. Die zarten Andeutungen und verschiedenen Handlungsstränge steigern die Spannung von Seite zu Seite. Obwohl ich einen leichten Verdacht bzgl des Täters hatte, musste ich bis zum Schluß auf die Auflösung warten. Dieser Krimi bietet großen Unterhaltungswert und ruft dabei schon fast nach einer Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 12.09.2024

240 Seiten voller Kleingarten Idylle mit Oma Charme

Fertig ist die Laube (Die Online-Omi 15)
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Da es der mittlerweile fünfzehnte Band mit der liebenswürdigen Online-Omi ist, werde ich nicht mehr viele Worte über sie, als Hauptprotagonistin verlieren. Sie hat ihren Charme und ihre Neugier durchgängig ...

Da es der mittlerweile fünfzehnte Band mit der liebenswürdigen Online-Omi ist, werde ich nicht mehr viele Worte über sie, als Hauptprotagonistin verlieren. Sie hat ihren Charme und ihre Neugier durchgängig beibehalten und sich immer weiter in mein Herz geschlichen. Ja, so eine Oma hätte ich auch gerne gehabt. Neugier, nein, nennen wir es lieber vielseitig interessiert. Ja, und das "Interweb" bietet ja auch alle Möglichkeiten, sein Wissen aufzufrischen. 


Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Romane nicht nur tiefe Gefühle wecken können, sondern einfach nur unterhalten. Nichts von Herzschmerz oder Trauer, nein, einfach nur unterhalten. Na ja, ein bisschen schmunzeln kann man hin und wieder auch. Aber eigentlich ist es, als würde man zuhause etwas erzählt kriegen, was für den Erzähler maßlos wichtig ist, aber als Zuhörer nur halb so spannend. Und danach geht man dann nach Hause und macht sein eigenes Ding.  Ich mag die Geschichten um die Online-Omi sehr, da sie mir etwas behagliches vermitteln, so ein Wohlfühl-Charakter, den ich auf keinen Fall missen möchte. Bitte mehr davon!

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Veröffentlicht am 12.09.2024

280 Seiten voller Gedankensprünge

Das Haus in dem Gudelia stirbt
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Mir hatte der Titel gefallen und der Klappentext neugierig gemacht. Zudem hatte ich noch einige Rezensionen gelesen, die hellauf begeistert klangen. Deshalb wollte ich Gudelia ebenfalls kennenlernen.

Schon ...

Mir hatte der Titel gefallen und der Klappentext neugierig gemacht. Zudem hatte ich noch einige Rezensionen gelesen, die hellauf begeistert klangen. Deshalb wollte ich Gudelia ebenfalls kennenlernen.

Schon zu Beginn waren die kurzen Sätze auffällig, die eher als Gedankensprünge bei mir ankamen. Um genau zu sein, wirre Gedanken. Ich konnte oftmals nicht wirklich folgen, da ich keinen roten Faden erkennen konnte.  Gegenwart und Vergangenheit mischen sich sehr häufig, so dass man schon sehr konzentriert lesen musste.

Die Hauptprotagonistin war für mich nie wirklich greifbar. Ihre Gedanken erschienen sehr sprunghaft und ihr Charakter war für mich nicht ersichtlich.

Dennoch ist es dem Autor gelungen, eine gewisse Spannung gepaart mit Dramatik, Beklemmung und Trauer zu verbinden.


Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Krimis nicht immer einem Schema gleichen müssen. Es muss nicht immer um Action, Peng Peng, Blutspritzen gehen, sondern kann auf die Emotionen des Lesers abzielen.  Dieses scheint zumindest der Autor angestrebt zu haben. Bei mir kamen leider nicht wirre Gedankensprünge an, die ständig zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart herumirrten. 

Mich konnte das Buch leider nicht begeistern.

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