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Veröffentlicht am 06.08.2025

448 Seiten voller Leidenschaft für Mensch und Natur

Traummomente in der Bergpraxis
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Selten habe ich mich so darauf gefreut, eine Arztpraxis zu betreten.


Wie bereits beim Vorgängerband, so hat mich dieses Cover wieder sehr beeindruckt. Die Farbgebung, Blumen und das Foto, all dieses ...

Selten habe ich mich so darauf gefreut, eine Arztpraxis zu betreten.


Wie bereits beim Vorgängerband, so hat mich dieses Cover wieder sehr beeindruckt. Die Farbgebung, Blumen und das Foto, all dieses weisst schon auf einen Wohlfühlroman hin.  Aber kann er das wirklich halten, was das Cover verspricht?


In der Innenklappe geht es direkt weiter, in dem das Dorf Waldkirch zeichnerisch dargestellt wurde mit all den interessanten Schauplätzen, die hin und wieder in der Romanreihe eine Rolle spielen (werden).


So, nun aber kommen wir zum Inhalt.  Um den Prolog wirklich zu verstehen, sollte man die Hintergründe kennen und deshalb bereits Band 1 gelesen haben.  (Der Hinweis auf der Rückseite des Buches gibt bereits Aufschluss darüber, dass es sich um den Folgeband handelt.) Da ich erst kürzlich den Reihenauftakt gelesen habe, war ich natürlich noch voll im Thema und konnte die Gefühlslage von Sannas und Simons Mutter gut verstehen. So ein bisschen Wehmut, bei all den interessanten neuen Erfahrungen, war ja auch in Ordnung. 

Schnell erfolgt die eigentliche Geschichte und der Leser plumpst auch schon mitten ins Geschehen um Marie, Emil und vielen Gefühlen. 

Marie zieht mit ihrem Sohn Emil zu ihrer Großmutter Fanny nach Waldkirch, in den Ort, in dem ihre Kindheit durch die Umtriebigkeit ihrer Mutter und später dann auch noch durch einen schrecklichen Unfall geprägt ist. Tiefe Ablehnung springt ihr aus nahezu allen Ecken entgegen. Nur die drei Ärzte sehen in ihr die Chance, für ihre Praxis die ideale Ergänzung gefunden zu haben. Und ja, Marie hat ein wirkliches Händchen für die Patienten, egal ob groß oder klein. Aber gerade die kleinen Patienten haben es ihr angetan, was natürlich auch Simon, als Kinderarzt begeistert. Und so kommt, was kommen muss bzw. erwartet wird, die beiden finden zueinander, wenn auch über viele Auf- und Abs.


Das Zusammenspiel der einzelnen Charakter ist einfach klasse! Es ist eine spürbare Harmonie, auch wenn die Protagonisten sich nicht immer liebhaben. Jedoch hat mich die Veränderung von Mila, zu Band 1, sehr erstaunt, aber am Ende klärt sich auch dieses Problem. 


Ein wenig "gestört", sofern man das überhaupt so nennen kann, haben mich allerdings die immer wieder auftauchenden Sätze, dass Simons Auto noch nicht geliefert wurde. Ich habe zu diesem mehrfach wiederkehrenden Satz keinerlei Bezug zum Plot herstellen können und mich immer wieder gefragt, weshalb die Autorin diesen Hinweis so liebt. 


Abschließend kann ich sagen, dass mir der erste Band etwas besser gefallen hat. Es war eine gewisse Leichtigkeit, die das Lesen zum wahren Vergnügen hat werden lassen. Ja, der Besuch in der Arztpraxis war wirklich nett. In dem zweiten, hier vorliegenden Band, steht vielmehr Simon im Fokus und sein Wunsch, nach einer Beziehung. Die Praxis bzw. der Praxisalltag wurde dadurch leider zum Randgeschehen. Ich hoffe, dass die Autorin im dritten Band wieder alles vereint und die Bergpraxis noch lange bestehen kann.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

320 Seiten inmitten eines interessanten Settings

Mord kennt kein Alter
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Ich bin schon seit längerer Zeit ein großer Fan von Cosy Crime und bedingt durch dieses Cover, hatte ich den Wunsch, dieses Buch unbedingt lesen zu wollen. Gesagt getan!

Und schwupps, schon war ich mitten ...

Ich bin schon seit längerer Zeit ein großer Fan von Cosy Crime und bedingt durch dieses Cover, hatte ich den Wunsch, dieses Buch unbedingt lesen zu wollen. Gesagt getan!

Und schwupps, schon war ich mitten in dem Krimi gelandet. Ein bisschen erstaunt war ich allerdings, dass der Handlungsort in Deutschland ist. Aufgrund des Covers hätte ich einen britischen CosyCrime erwartet. Aber nun gut, ein Blick auf den Klappentext hatte genügt, um die leichte Irritation zu klären.

Wir tauchen also ab in eine Seniorenresidenz. Anfangs fand ich die Vielzahl der Protagonisten sehr verwirrend, zumal ich mir auch kein wirkliches Bild der einzelnen Charakteren machen konnte. Viele Protagonisten blieben bis zum Ende hin ziemlich blass. Auch bei den Hauptakteuren hätte ich mir ein bisschen mehr "Lebendigkeit" gewünscht. Das Setting hingegen war wunderbar ausgeschmückt, so dass ich mir die Örtlichkeiten sehr gut vorstellen konnte. Der Park, der See, die großen Räume ... all diese bildhaften Beschreibungen hätte ich mir auch bei der Beschreibung der Charaktere gewünscht. 


Abschließend kann ich sagen, dass mich der Krimi gut unterhalten hat. Es war jetzt nicht unbedingt, das, was ich mir vom Cover versprochen hatte, aber dennoch ist das Setting sehr interessant und auch Lotte wurde im Laufe der Ermittlungen greifbarer.

Ich warte nun gespannt auf Band 2 und hoffe, dass die Autorin ein kleines bisschen mehr Pepp in die Geschichte wirft.



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Veröffentlicht am 28.07.2025

168 Seiten voller Orte des Innehaltens und Genießens

Meine Auszeiten - Schwarzwald
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 "Auszeit im Wohlfühlwald" Diese Worte spiegeln den Inhalt dieses Ratgebers perfekt wieder. 


Auf 168 Seiten findet der Leser Tipps zum Durchatmen und Kraft tanken, inmitten der Natur des Schwarzwaldes. ...

 "Auszeit im Wohlfühlwald" Diese Worte spiegeln den Inhalt dieses Ratgebers perfekt wieder. 


Auf 168 Seiten findet der Leser Tipps zum Durchatmen und Kraft tanken, inmitten der Natur des Schwarzwaldes. 70 sehr gut recherchierte, dokumentierte und fotografisch dargestellte Tipps verleiten geradezu, sich sofort ins Auto zu setzen und die Orte aufzusuchen. Egal ob man einen idyllischen Platz für seine Brotzeit sucht, die feine Teekultur genießen möchte, oder Kraft mittels Yoga oder Wellness sammeln möchte, in diesem Ratgeber wird man auf jeden Fall fündig.
Es sind Orte des Innehaltens, aber auch des Genießens! 


Vielen Dank für die Einblicke in die Vielfältigkeit des Schwarzwaldes und vielleicht schon: Bis bald im Naturpark Schwarzwald.


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Veröffentlicht am 21.07.2025

336 Seiten voller Genüsse und Historie

Als im Hotel Messmer der Tee ausging
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Am Westrand des Schwarzwaldes liegt die Kurstadt Baden-Baden, die den Mittelpunkt dieses Romans darstellt.  Die junge Klara aus dem Kinzigtal, soll gegen ihren Willen verheiratet werden, aber bevor es ...

Am Westrand des Schwarzwaldes liegt die Kurstadt Baden-Baden, die den Mittelpunkt dieses Romans darstellt.  Die junge Klara aus dem Kinzigtal, soll gegen ihren Willen verheiratet werden, aber bevor es dazu kommt, entflieht sie in einer Nacht-und-Nebel Aktion. Ihr über die Jahre mühsam erspartes Geld investiert sie in eine Zugfahrkarte und lernt unterwegs einen Reporter kennen. Er ist es auch, der ihr Baden-Baden schmackhaft macht, und so landet sie über wohlwollende Umwege im Hotel Messmer. 

Kaiserin Augusta ist sehr von ihr angetan und so erhält Klara eine Stelle als Dienstmädchen und darf nun sogar mit den Ranghöchsten verkehren.  Egal ob Kaiserin oder auch Kronprinz, alles was Rang und Namen hat, verkehrt in der Kurstadt. Zu allem Ärger, geht nun auch noch der geliebte Tee der Kaiserin aus. Und hier kommt auch schon der Titel des Buches zum Tragen.

Denn es gestaltet sich nicht einfach, den gewünschten Tee zu besorgen. Klara wird damit beauftragt und findet dabei noch ganz andere Dinge heraus.


Ich muss gestehen, dass mich bereits das Cover schon beeindruckt und neugierig gemacht hatte. Und mal ehrlich, wer kennt ihn nicht, den bekannten Tee aus dem Hause Messmer? Kurzum, ich wollte das Buch unbedingt lesen und erfahren, was es mit dem Klappentext und dem Titel auf sich hatte.  Der Schreibstil hat wesentlich dazu beigetragen, dass ich die Geschichte rund um das Kurleben nahezu inhaliert habe.  Eine tolle, kurzweilige Handlung mit gut in Szene gesetzten Protagonisten, runden den Roman perfekt ab. 

Obwohl der Roman in sich abgeschlossen ist, würde ich mir eine Fortsetzung mit Klara wünschen. 

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Veröffentlicht am 21.07.2025

400 Seiten dufter Eindrücke in die Welt der Beautys

Miss Vergnügen
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Ach, herrlich! Ja, das war das Erste, was mir nach dem Lesen eingefallen ist. Herrlich leicht! Herrlich unterhaltsam! Und herrlich schonungslos! Aber mal von Anfang an. Da gibt es Miss Brooks, die sehr ...

Ach, herrlich! Ja, das war das Erste, was mir nach dem Lesen eingefallen ist. Herrlich leicht! Herrlich unterhaltsam! Und herrlich schonungslos! Aber mal von Anfang an. Da gibt es Miss Brooks, die sehr großen Gefallen daran findet, jeden mit ihren gehäkelt Sorgenpüppchen zu beglücken. Und seien wir mal ehrlich, diese Püppchen sind ja auch niedlich. Aber kann das Alles im Leben gewesen sein? Nein! Und während sie noch hin und her überlegt, was sie mit dem Rest ihres Lebens anfangen möchte, geschieht ein Mord. Es ist aber nicht irgendein Mord an irgendeiner Person. Nee, es ist ein bekannter Parfum Mogul. Tja, und ab da nimmt nun alles seinen Lauf. Die Autorin greift dafür tief in ihre Trickkiste und fördert allerlei Wissenswertes über die Welt der Reichen und Schönen zutage. Oh ja, es ist nicht alles Gold was glänzt. Und nicht jedes Parfüm ist nur ein leicht duftendes Wasser. Nein, Parfum kann auch töten! 

Was genau hinter diesem Satz steckt, solltet ihr selbst herausfinden!

Mir bleibt nur zu sagen, dass mir die Idee sehr gut gefallen hat. Miss Brooks fand ich anfangs etwas zu blass, ja, ich habe sie kaum wahrgenommen. Gut, sie wurde immer wieder mit ihren gehäkelten Sorgenpüppchen eingebracht, aber leider war die Parfümindustrie deutlich stärker vertreten. Oder anders ausgedrückt: Der Duft war ausgeprägter! Gegen Ende trat dann auch Miss Brooks mehr in den Vordergrund, was dem Krimi eine gewisse Leichtigkeit verschafft hat. 

Insgesamt kann ich sagen, dass mir diese Krimödie sehr gut gefallen hat und ich mich schon auf die Fortsetzung(en) freuen.

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