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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2018

Ich gehöre wohl zur falschen Zielgruppe dieses Thrillers

Die Expansion
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Der Autor wagt sich hier an ein sehr interessantes und weitreichendes Thema: Intrigen und Korruption in Politik und Wirtschaft. Voller Spannung habe ich zu dem Buch gegriffen und ... hm...was soll ich ...


Der Autor wagt sich hier an ein sehr interessantes und weitreichendes Thema: Intrigen und Korruption in Politik und Wirtschaft. Voller Spannung habe ich zu dem Buch gegriffen und ... hm...was soll ich sagen? Irgendwie wurde ich hinsichtlich der Spannung doch etwas enttäuscht. Eine wirklich interessante Story, aus der man bestimmt hätte einiges mehr rausholen können.

Viele Handlungen waren zu eindeutig, so dass jegliches Gefühl beim Lesen unterdrückt wurde. Jeder kennt doch in einem Film, wenn es spannend wird, diese Musik die die Nerven dann fast zum Zerreißen bringt. Hm...welche Musik könnte hier passen? Eher ein Trauermarsch!



Aber nicht nur die fehlende Spannung muss ich dem Thriller ankreiden, sondern auch der Protagonist, der mich leider gar nicht angesprochen hat. Ich konnte keinen Bezug zu ihm aufbauen. Seine Handlungen waren okay, aber haben mich nicht wirklich vom Hocker gehauen.



Zu guter Letzt war es dann auch noch der Schreibstil, der mich nicht so gut gefallen hat. Irgendwie war da was, was mich gestört hat. Es war für meine Ansprüche nicht flüssig genug.



Lesespaß oder Lesefrust?

Na ja, es hat mir nun nicht wirklich Spaß gemacht diesen Thriller zu lesen, aber gefrustet war ich dennoch nicht. Es hat mich einfach nicht angesprochen. Oder anders gesagt, ich war gefühllos von der ersten bis zur letzten Seite.

Veröffentlicht am 25.07.2018

Mein Leseeindruck

Die Samenhändlerin (Die Samenhändlerin-Saga 1)
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Da hat sich die Autorin wiedermal eine tolle Story einfallen lassen. Mit Hannah zeigt sie eine starke Persönlichkeit, die sich nicht unterkriegen lässt, und die ihren Weg gehen möchte.

Mit Helmut hatte ...


Da hat sich die Autorin wiedermal eine tolle Story einfallen lassen. Mit Hannah zeigt sie eine starke Persönlichkeit, die sich nicht unterkriegen lässt, und die ihren Weg gehen möchte.

Mit Helmut hatte ich anfangs meine Probleme. Zuerst dachte ich, dass er so ein richtiger Hallodri wäre, aber irgendwie wurde er mir dann immer sympathischer. Okay, die Art und Weise wie er Hannah anfangs behandelt und im Unklaren gelassen hatte, sprach nicht unbedingt für ihn. Dennoch kann ich es in gewisser Weise nachvollziehen. Das Elternhaus, die Erwartungen, die gute Partie und dann ... die Liebe. Das musste sich erst noch alles irgendwie in Reih und Glied bringen lassen.

Seraphin, tja, was soll ich sagen. Teils machte sie auf mich einen verwirrten Eindruck, dann wiederum empfand ich Mitleid mit ihr. Irgendwie eine gestörte Persönlichkeit.

Valentin, nun ja, er war irgendwie unscheinbar.

Auffällig fand ich, dass sich die Geschichte anfangs sehr stark um Hannah gedreht und etwa ab der Mitte sich völlig auf Seraphin konzentriert hat. Hannah wurde irgendwie nebensächlich, was ich sehr schade fand.

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.

Ich muß sagen, dass mir das alte Cover mit der Frau etwas besser gefallen hat. Es hatte der ganzen Geschichte einen historischen Touch verliehen. Das neue Cover deutet eher auf eine aktueller Geschichte hin. Dennoch spielt die Story in 1850. Für mich ist somit das neue Cover zu modern.

Der Klappentext spiegelt die Story wider bzw. zeigt den Anfang des Buches. Somit bleibt noch genügend Spielraum für die gesamte Geschichte und macht neugierig.

Lesespaß oder Lesefrust?

Anfangs fand ich den Roman irgendwie ein bisschen träge. Aber nach und nach, hatte ich wirklich Spaß an der Geschichte und an den Schicksalen.

Und wenn die Augen müde werden, ist es Zeit für ein Hörbuch. Deshalb habe ich tagsüber das Buch gelesen und mich abends mit dem Hörbuch ins Bett begeben.

So hat mich die Stimme von .... immer noch bis zum Einschlafen begleitet. Durch ihre Betonungen, Stimmlagenveränderungen oder auch die Wahl einer anderen Aussprache, hat sich der Roman zur tollen Unterhaltung gemausert.

Veröffentlicht am 25.07.2018

Ich würde mich freuen, wenn die Autorin noch viele Ideen für Fortsetzungen hätte

Schmälzle und die Kräuter des Todes
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Mit dem Ermittler hatte sich die Autorin besonders viel Mühen gegeben. Er kommt aus Karlsruhe, was ja noch nicht wirklich das Problem darstellt, aber.... er ist dunkelhäutig und lebt vegan. Und das alles ...


Mit dem Ermittler hatte sich die Autorin besonders viel Mühen gegeben. Er kommt aus Karlsruhe, was ja noch nicht wirklich das Problem darstellt, aber.... er ist dunkelhäutig und lebt vegan. Und das alles trifft auf Bad Wildbad. Einen kleinen beschaulichen Kurstädtchen. Klar, dass Justin Schmälzle da bei seinen neuen Kollegen gelegentlich aneckt.

Der Krimi gliedert sich in zwei Handlungsstrang. Da ist zum einen Schmälzle, der im Mordfall ermittelt und immer mal wieder auf schwäbische Eigenschaften und Eigenarten trifft.

Zum anderen ist da aber auch Yvonne, die auf der Flucht ist. Ihr Handlungsstrang ist eher dramatisch und spannend angesiedelt.

Schmälzles Ermittlungen hingegen sind eher behäbig, so ganz nach dem Motto: Kommt Zeit kommt Rat. Hier hätte ich mir doch gelegentlich etwas mehr Pepp bzw. Rat gewünscht.

Sehr interessant fand ich auch das Rätselraten über diese mysteriöse Pflanze. Aber dann kam die Erklärung: Bilsenkraut. Wer historische Romane kennt, wird schon öfter über diese Pflanze gelesen haben. Aber nun hier in einem neuzeitlichen Krimi? Eine wirklich tolle Idee. Auch die Ausführungen über die Wirkungsweise der "alten" Kräuter fand ich sehr ansprechend geschildert.

Mit großen Interesse habe ich dann auch gelesen, dass die Stadt Pilsen ihren Namen von dem Bilsenkraut hat. Hm...mit was die wohl ihr Bier brauen?

Die Kraft der Einbildung übersteigt die der Bildung um ein Vielfaches. (Zitat - Seite 138)

Lesespaß oder Lesefrust?

Für mich war es ganz klar: Lesespaß. Ein interessanter Ermittler in einem mir bekannten Umfeld, tolle Story und einfach viel Unterhaltung und Lokalkolorit.

Ich würde mich freuen, wenn die Autorin noch viele Ideen für Fortsetzungen hätte.

Veröffentlicht am 23.07.2018

Check-In für die Liebe

Liebe in Reihe 27
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Ich muss sagen, dass ich gerade nach den ersten Seiten schon etwas verwirrt war. Auf der einen Seite werden Liebesgeschichten aufgezeigt, die in einem Flugzeug in Reihe 27 angebahnt werden, dann aber ...


Ich muss sagen, dass ich gerade nach den ersten Seiten schon etwas verwirrt war. Auf der einen Seite werden Liebesgeschichten aufgezeigt, die in einem Flugzeug in Reihe 27 angebahnt werden, dann aber wieder die Rückblende bzw. Szenenwechsel zu Cora. Leider hat mich Coras Geschichte nicht wirklich interessiert oder anders gesagt, ich fand sie etwas langatmig.

Auch fand ich es etwas merkwürdig, dass die Flugbegleiterinnen sich so einseitig um ihre Passagiere kümmern. Reihe 27 erhält einen Kaffee, eine nette Betreuung, man nimmt sich viel Zeit für ein Pläuschen, die anderen hingegen: Sorry, aber der Bordservice startet erst in einer halben Stunde. Würde ich diese Ungleichbehandlung auf einem Flug erleben, würde ich bestimmt nicht mehr mit dieser Airline fliegen und mich massiv beschweren. Schließlich bezahlt man ja denselben Preis.

Hingegen hat mir die Geschichte um Sheila und ihre Krankheit gefallen bzw. auch betroffen gemacht. Immer mehr vom Leben zu vergessen, muss echt quälend sein, nicht nur für die Angehörigen, die den langsamen Verfall beobachten. Nein, auch selbst, wenn man feststellt, dass man sich an immer weniger erinnern kann, so sehr man sich auch bemüht. Es ist einfach eine Leere im Kopf.

"Tränen, die man lacht, muss man nicht mehr weinen. " (Zitat - Seite 50)

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.Das Cover wurde sehr treffend gewählt. Das Flugzeug, das ein Herz in den Himmel zeichnet, besser und treffender hätte man wohl kein anderes Cover auswählen können.Der Klappentext macht auf jeden Fall neugierig und stimmt den Leser, na ja, es werden wohl eher Leserinnen sein, auf eine lockerleichte Unterhaltung ein.

Lesespaß oder Lesefrust?

Obwohl es in diesem Roman oftmals etwas merkwürdige Begebenheiten gab oder auch ansonsten sich die Story ab und zu mal etwas in die Länge gezogen hat, habe ich diesen Roman sehr gerne gelesen. Er ist nicht zu anspruchsvoll und gerade für die Urlaubszeit das absolut Richtige.

Veröffentlicht am 21.07.2018

Ein Krimi, der einfach Spass macht

Römermaske
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Nachdem ich kürzlich den ersten Band "Nachtruhe" gelesen hatte, wollte ich nun unbedingt wissen, ob sich Malte schon im Schwäbischen eingelebt hatte. Wohnte er noch bei seiner Schwester? Hatte sich womöglich ...


Nachdem ich kürzlich den ersten Band "Nachtruhe" gelesen hatte, wollte ich nun unbedingt wissen, ob sich Malte schon im Schwäbischen eingelebt hatte. Wohnte er noch bei seiner Schwester? Hatte sich womöglich mit seiner Kollegin ein Techtelmechtel ergeben? Nun, wie dem auch sei.... ich war gespannt.

Mit Erstaunen habe ich dann von Lukas gelesen. Dachte ich doch eigentlich, dass seine Rolle mit dem ersten Band erledigt war, so tauchte er hier wieder auf. Wenngleich ich auch nicht verstanden hatte, weshalb er mit Malte zum Römerkastell fahren wollte. Er schien nicht das Bedürfnis zu haben, mit Malte sprechen zu wollen, sondern ist dort eher seinen eigenen Weg gegangen. Seltsam! Immer wieder pirscht er sich so ein bisschen an Malte ran. Ich habe mir oft die Frage gestellt, ob er vielleicht im Kommissar einen Vaterersatz erhofft.

Da ich ein großer Fan von historischen Festen bin, fand ich das Thema "Römertage" natürlich sehr spannend. Schade, dass es dieses Fest aus Kostengründen nicht mehr gut. So geht viel Kultur, Wissen und Spaß verloren. Sollten die Römertage doch irgendwann mal wieder stattfinden, liebe Weilheimer, sagt mir bitte Bescheid. Ich möchte es mir auf keinen Fall entgehen lassen.

Lesespaß oder Lesefrust:

Ein toller Krimi mit einem interessanten Thema, sehr ansprechender Handlung, stimmigen Protagonisten und viel Lokalkolorit. Ein Krimi, der einfach Spaß macht.

Ich bitte um eine schnelle Fortsetzung!