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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2026

Ein köstliches Krimi-Vergnügen

Grumbeersupp
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In "Grumbeersupp" ist nicht nur der Titel dialektisch, sondern der gesamte Krimi zeigt sehr viel Lokalkolorit.


Der mittlerweile zehnte Band der Reihe um die Ermittler Paula Stern und Bernd Keeser startet ...

In "Grumbeersupp" ist nicht nur der Titel dialektisch, sondern der gesamte Krimi zeigt sehr viel Lokalkolorit.


Der mittlerweile zehnte Band der Reihe um die Ermittler Paula Stern und Bernd Keeser startet direkt mit einem Hammer. Ein Finger in einer Dose mit Veganer Kartoffelsuppe. Lecker? Oh nein! Und nun nimmt die Handlung ihren Lauf und es entwickeln sich  cleveren Wendungen mit witzigen Szenen, verbunden mit einer guten Portion Lokalkolorit, das das Lesen zu einem echten Vergnügen macht.


Am Ende erwartet den Leser das Rezept für die Grumbeersupp, einem Kuchen und einigen Erklärungen zu verwendeten Worten.


Mir hat dieser Krimi sehr viel Freude bereitet und freue mich schon auf die weiteren Fortsetzungen.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Hinter alten Mauern

Tod auf Hohenzollern
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In „Tod auf Hohenzollern“ entführt uns die Autorin, Yvette Eckstein, nicht nur auf die wohl bekannteste Burg Deutschlands, sondern präsentiert dabei auch einen raffiniert konstruierten Kriminalfall, der ...

In „Tod auf Hohenzollern“ entführt uns die Autorin, Yvette Eckstein, nicht nur auf die wohl bekannteste Burg Deutschlands, sondern präsentiert dabei auch einen raffiniert konstruierten Kriminalfall, der Vergangenheit und Gegenwart geschickt miteinander verwebt. Was zunächst wie ein tragischer Unfall wirkt, sorgt schnell für Gesprächsstoff. Und hinter vorgehaltener Hand wird bald von Mord gemunkelt.


Wolfgang, der Schlossmeister auf Burg Hohenzollern, nimmt sich dem mysteriösen Todesfall an und taucht tief in die Geschichte des Verstorbenen ein. Dabei stößt er auf alte Familiengeheimnisse, die längst vergessen schienen, aber nun plötzlich wieder eine Rolle spielen. Nach und nach offenbaren sich immer mehr überraschende Details, die den Fall zunehmend komplexer machen.


Die Atmosphäre auf der Burg ist lebendig und bildhaft beschrieben, sodass man sich als Leser mitten im Geschehen fühlt. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und tragen entscheidend dazu bei, dass Spannung und Neugier stetig wachsen.


Das Finale überrascht mit einer Wendung, die aus dem vermeintlichen Mordfall eher einen unglücklichen Zwischenfall macht, was dem Ganzen jedoch keineswegs die Dramatik nimmt. Mit seiner gelungenen Mischung aus historischem Flair und packendem Krimi hat mich „Tod auf Hohenzollern“ voll überzeugt und bestens unterhalten. Ein echter Lesetipp für alle, die Spannung und Geschichte lieben!

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Der Sprichwortmörder

Drei Leichen zum Frühstück
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In "Drei Leichen zum Frühstück" bittet die Autorin, Eva Reichl, zwar nicht zu Tisch, aber serviert dennoch einen spannenden und unterhaltsamen Reihenauftakt.


Ohne große Umschweife, werden die Chefinspektorin ...

In "Drei Leichen zum Frühstück" bittet die Autorin, Eva Reichl, zwar nicht zu Tisch, aber serviert dennoch einen spannenden und unterhaltsamen Reihenauftakt.


Ohne große Umschweife, werden die Chefinspektorin Lotta Meinich und ihr Kollege Gruppeninspektor Daniel Prischko gleich zu Beginn zu einem Tatort an den Traunsee gerufen. Die grausam zugerichtete Leiche trägt einen Hinweis. "Lügen haben kurze Beine". Und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Lotta führt nun nicht nur die Ermittlungen, sondern kümmert sich, im zweiten Handlungsstrang, auch noch um ihren verwitweten Vater, dem inzwischen pensionierten Chefinspektor Gustav. Er möchte definitiv noch nicht zum alten Eisen gehören und mischt er sich voller Eifer in die Ermittlungen seiner Tochter ein und überschreitet  zusammen mit seinem Freund Rudi, gelegentlich auch mal Polizeiabsperrungen und gerät damit ins Visier der Polizei.


Und auch eine weitere Leiche umgibt ein rätselhaftes Sprichwort "Wer anderen eine Grube gräbt ..." und dann wird noch ein drittes Sprichwort entdeckt. Stück für Stück gelingt es Lotta, Daniel und Gustav, die Puzzleteile zusammenzufügen und Licht ins Dunkel zu bringen.


Der Reihenauftakt der Autorin ist spannend inszeniert und liefert mit hervorragend aufeinander abgestimmten Figuren einen gelungenen Krimi. Die engagierte Lotta und der couragierte Daniel ergänzen sich hervorragend. Ob da wohl in den Folgebänden zwischen den Beiden noch etwas geht? Wir werden sehen.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Die Leichen vom Kürnbergwald

Zwei Leichen zum Prosecco
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„Zwei Leichen zum Prosecco“ von Eva Reichl ist der zweite Band der Chefinspektorin Lotta Meinich Reihe und entführt den Leser erneut in die malerische Kulisse Oberösterreichs. Bei einem Spaziergang im ...

„Zwei Leichen zum Prosecco“ von Eva Reichl ist der zweite Band der Chefinspektorin Lotta Meinich Reihe und entführt den Leser erneut in die malerische Kulisse Oberösterreichs. Bei einem Spaziergang im Kürnbergwald stolpern Lotta Meinich und ihr Vater Gustav über eine grausam zugerichtete Leiche. Wie sich herausstellt, handelt es sich um einen Juwelier, der mit einundzwanzig Messerstichen getötet wurde. Wurde ihm etwa sein Beruf zum Verhängnis?

Eva Reichl versteht es meisterhaft, ein spannendes Setting zu schaffen, das viele Möglichkeiten für Motive und Täter offenlässt. Neben dem Krimihandlungsstrang sorgt aber auch ihr liebenswerter Vater immer wieder für amüsante Momente. 

Ein unterhaltsamer, packender und sehr gut erzählter Fall. Zurücklehnen und genießen! Vielleicht mit einem Gläschen Prosecco? 🥂

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Der Durst nach Abenteuern

Fräulein Renée und das kartografische Komplott
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In einer alten Villa, beginnt für Caspar Schütze ein ungewöhnliches Abenteuer. Er hat sich als Chronist bei der doch sehr unkonventionellen Renee anstellen lassen, und landet direkt im Abenteuer seiner ...

In einer alten Villa, beginnt für Caspar Schütze ein ungewöhnliches Abenteuer. Er hat sich als Chronist bei der doch sehr unkonventionellen Renee anstellen lassen, und landet direkt im Abenteuer seiner Lebens. Gemeinsam mit Renèes ehemaligem Kindermädchen sind sie einem ganz gewieften Verbrechen auf der Spur.


Caspar und Renée sind eigentlich zwei Außenseiter, die sich gegen die engen Mauern der Gesellschaft stemmen, vereint in ihrem Streben nach Verständnis und Freiheit. Ihre Ermittlung führt sie auf die Spur einer mysteriösen kartografischen Gesellschaft, die nicht nur Rätsel aufgibt, sondern auch ihre eigenen inneren Dämonen ans Licht bringt und ein Farbenspiel entfacht.


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