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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2021

Fesselnder Reihenauftakt

Blutrote Küsse
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Dies ist eine Reihe, die ich früher gerne lesen wollte, wo es aber nie geworden ist. Zufällig hatte ich beim Stöbern in der Bibo das Hörbuch entdeckt (was es leider schon nicht mehr zu kaufen gibt). Ich ...

Dies ist eine Reihe, die ich früher gerne lesen wollte, wo es aber nie geworden ist. Zufällig hatte ich beim Stöbern in der Bibo das Hörbuch entdeckt (was es leider schon nicht mehr zu kaufen gibt). Ich hatte ehrlich gesagt nicht viel von der Handlung erwartet, denn solche Geschichten hab ich schon zu Hauf gelesen. Und dennoch war ich am Ende positiv überrascht.
Die Handlung hat sich eigentlich recht rasant entwickelt. Irgendwie war immer was los, es kam nie zur Ruhe. Ich war immer gespannt und neugierig, was als nächstes passieren würde. So richtig einen Plan hatte ich nicht, aber so konnte ich mich eben auch überraschen lassen. Gerade die Entwicklungen am Ende waren wirklich sehr spannend und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
Cat war mir als Protagonistin erstaunlich sympathisch, das kommt doch eher selten vor. Ihre toughe Art mochte ich gerne, sie hat sich einfach nicht unterkriegen lassen, egal wie schwer die Situation auch gewesen ist. Auch Bones mochte ich von Anfang an. Es hat mich so oft zum Lachen gebracht und ich fand es einfach genial, wie er Cat ständig aus der Fassung gebracht hat. Von ihm konnte ich einfach nicht genug bekommen.
Die anderen Charaktere fand ich auch okay, bin mir aber nicht sicher, ob ich die mir alle merken werde. Das kommt wohl drauf an, wie stark sie in den nächsten Band eingewoben werden. Ansonsten habe ich sie aufgrund der wenigen Auftritte wahrscheinlich doch recht schnell wieder vergessen.
Dies ist mein erstes Hörbuch mit Elke Schützhold als Sprecherin und bei den ersten Minuten war ich ein wenig skeptisch gewesen. Aber mit der Zeit hab ich mich da recht gut reingehört und dann flogen die Minuten nur so dahin. Die Sprecherin hat es wirklich gut hinbekommen, die verschiedenen Stimmungen unterzubringen und die Charaktere zu vertonen. Cat hat sie einfach wunderbar rüber gebracht.

Mein Fazit
Zufällig hab ich das Hörbuch in der Bibo entdeckt und wurde am Ende von der Geschichte positiv überrascht. Anfangs war ich noch ein wenig skeptisch - sowohl was die Handlung als auch was die Sprecherin angeht. Aber beides war unbegründet. Die Handlung hat mich gefesselt und die Minuten flogen nur so dahin. Es war spannend und hatte einige Überraschungen zu bieten. Auch die Protagonisten waren mir sympathisch. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2021

Regt zum Nachdenken an

Kein Paradies für Connor Major
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Mit Jugendthrillern tue ich mich gerne mal ein bisschen schwer, weil der Thriller-Part bei mir einfach nicht richtig ankommt. Deswegen war ich auch ein bisschen skeptisch, ob ich dieses Buch lesen sollte. ...

Mit Jugendthrillern tue ich mich gerne mal ein bisschen schwer, weil der Thriller-Part bei mir einfach nicht richtig ankommt. Deswegen war ich auch ein bisschen skeptisch, ob ich dieses Buch lesen sollte. Aber da mich bisher kein Buch des Verlags enttäuscht hat und ich doch neugierig war, hab ich dem Buch die Chance gegeben. Und am Ende definitiv nicht bereut.
Der Klappentext gibt eigentlich schon einen relativ guten Einblick in das, auf was man sich in der Geschichte gefasst machen muss. Und dennoch hab ich im Nachhinein das Gefühl, dass er nicht mal im Ansatz alles greift, was man in der Geschichte erlebt. Denn, und das muss ich hier doch mal betonen, für jederman ist das Buch sicher nichts. Das, was dort über das Camp und seine Methoden beschrieben wird, ist schon echt heftig und hat so manches Mal dafür gesorgt, dass ich das Buch kurz zur Seite gelegt habe, um durchzuatmen. Vieles hat mich einfach nur schockiert, anderes wieder sehr bedrückt. Vor allem aber haben mich viele Stellen wütend gemacht. Wütend darüber, wie man so eine Einstellung haben kann. Und gleichzeitig war ich traurig darüber, dass es leider nicht weit her geholt ist, denn ich glaube gerne, dass es solche Camps auch heute noch gibt. Eine gruselige Vorstellung.
Objektiv gesehen fand ich die Handlung wirklich gut gemacht. Sie hatte viele spannende und überraschende Momente, einige sehr emotionale Szenen und eine Ernsthaftigkeit, die ich so gar nicht erwartet hatte. Unterschwellig kommen da einige Botschaften rüber. Der Spannungsbogen steigert sich mit jedem Kapitel und gipfelt in einem wirklich genialen Showdown. Zudem fand ich die Einblicke in die Vergangenheit spannend, denn so konnte man das ein oder andere doch viel besser verstehen und Hintergründe erfahren.
Subjektiv gesehen haben mir die Handlung und ihre Wendungen so manches Mal eine Gänsehaut beschert und zwar keine von der guten Sorte. Ich war gefesselt von der Geschichte und gleichzeitig hatte ich manchmal auch den Eindruck, dass es zu viel ist. Und dennoch hab ich nicht mit dem Lesen aufgehört, weil ich daran glauben wollte, dass alles gut ausgehen kann. Oder zumindest so gut, wie es in solchen Situationen überhaupt möglich ist.
Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von Connor erzählt. Und wahrscheinlich zum ersten Mal habe ich mir definitiv keine zweite Sicht gewünscht. Connors Geschichte war schon nicht einfach, aber dazu noch eine zweite so hautnah wäre mir glaube ich zu viel gewesen. Man hat ja auch so genügend Einblicke bei den anderen bekommen können.
Bemerkenswert fand ich es, dass die Handlung selbst an nicht vielen Tagen stattfindet - der Großteil sogar an genau einem. In der Hinsicht ist mir bewusst geworden, wie sehr man sich durch ein einziges Ereignis, egal wie lange es dauern mag, verändern kann. Bei Connor hat man das gut merken können. Schlussendlich ist man dann doch jemand anderes.
Connor Major hat mir als Protagonist sehr gut gefallen. Er schildert die Ereignisse sehr schonungslos, man bekommt dadurch aber auch gut mit, wie er sich verändert. Ich fand es bewundernswert, wie er sich vor andere gestellt hat und egal was kam, die Nerven nie komplett verloren hat.
Auch die anderen Campteilnehmer haben mir gefallen, wenn man auch nicht alles zu ihnen erfahren hat. Aber das musste man auch nicht, das wenige hat gereicht. Aber auch hier haben mich einige sehr darin überzeugt, wie sie sich schlussendlich durchgesetzt haben und füreinander eingestanden haben.
Die Antagonisten der Geschichte ... nun ja, Sympathie hat keiner von ihnen von mir bekommen. Und dennoch habe ich mir so manches Mal gedacht, dass sie mir auch ein wenig Leid tun. Man bekommt so einiges aus ihrer Vergangenheit mit, was echt nicht schick war. Und dennoch stehe ich da und will nicht nachvollziehen, warum man dann unbedingt so ein Camp ins Leben rufen muss.
Gefallen hat mir auch das Ende der Geschichte. Man bekommt einen guten Eindruck von dem Danach. Nicht nur bei Connor, sondern auch bei den anderen und das fand ich gut. Auch wenn es nicht nach Friede-Freude-Eierkuchen klang, war ich dennoch froh, wie es bei allen nun weitergeht. Gleichzeitig habe ich mich gefreut, dass es an der Stelle nicht zu ausführlich geworden ist.
Einen Punkt am Ende fand ich nicht befriedigend, aber es ist leider einer, an dem man wohl kaum etwas ändern kann. Ich fand es gut, dass der Autor da realistisch geblieben ist - auch wenn es einen recht bitteren Nachgeschmack hat.

Mein Fazit
Dies ist mein erstes Buch des Autors und es hat gleich mal Eindruck hinterlassen. Die Thematik ist keine einfache und das merkt man auch die ganze Geschichte über. Hier wird definitiv über einige Dinge gesprochen und einige Dinge getan, die mir Gänsehaut bereitet haben. Die ganze Handlung über herrschte eine unterschwellige Spannung - zum einen der Thematik wegen und zum anderen, weil man nie so richtig wusste, was als nächstes kommen wird. So manches Mal musste ich beim Lesen eine Pause machen und über Gesagtes nachdenken. Ich mochte die Charaktere und viele konnten mich mit ihrer Entwicklung beeindrucken. Das Ende fand ich sehr passend, auch wenn es vielleicht ein bisschen unbefriedigend war. Aber leider kann ich mir das in der Realität auch so vorstellen.

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Veröffentlicht am 17.11.2021

Spannende Fortsetzung

Das Rätsel von London
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Schon der 6. Band der Reihe, das geht jetzt doch recht flott. Und es freut mich, dass die nächsten beiden Bände gefühlt auch schon in den Startlöchern stehen, denn ich möchte gerne mehr aus dem Universum ...

Schon der 6. Band der Reihe, das geht jetzt doch recht flott. Und es freut mich, dass die nächsten beiden Bände gefühlt auch schon in den Startlöchern stehen, denn ich möchte gerne mehr aus dem Universum lesen.
Die Handlung des Bandes hat mir gut gefallen, wenn sie mich auch nicht so ganz vom Hocker hauen konnte wie die Vorgänger. Ich fand die Einblicke bei den Wächtern sehr spannend - dadurch bekam man auch nochmal mehr mit, was politisch gerade alles los ist. Also viele Informationen in der Hinsicht, von denen viele in den Folgebänden noch wichtig sein werden. Und trotzdem hat mir ein bisschen was gefehlt ... gerade weil Richard im Klappentext so angesprochen wird, hatte ich mir darum mehr erhofft. Kam nicht, wird aber sicher noch kommen.
Der Band hatte wieder eine gelungene Mischung aus Action und Fällelösen zu bieten. Die Action fand ich passend gesetzt und gerade zum Ende hin auch wirklich spannend gemacht. Durch Alex' Fähigkeiten wirds ja eh nochmal ein Stück interessanter. Auch der Fall war spannend, wenn ich auch erst am Ende wirklich durchgesehen habe, wer so alles wohin gehört und welches Ziel hat.
Alex Verus mag ich als Erzähler sehr gerne. Seine lockere Art hat mich so manches Mal zum schmunzeln gebracht und die Situation aufgelockert. Aber genauso bekommt so auch sehr gute Einblicke in Alex' Fähigkeiten, was nicht zu verachten ist. Tatsächlich ist es wohl einer der wenigen Bücher, wo ich mir mal keine zweite Sicht wünsche.
Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen und selbst Caldera mausert sich gerade zu jemanden, den ich sympathisch finde. Ich hoffe, wir lesen noch mehr von ihr. Natürlich gibts auch die, die ich nicht mag ... aber die werden mir wohl ebenso noch ein Weilchen erhalten bleiben.
Das Ende selbst fand ich sehr gelungen. Es bietet sehr viele Möglichkeiten für den Folgeband und so richtig kann ich noch gar nicht abschätzen, welche Folgen diese Entscheidung nun haben wird. Das macht den nächsten Band definitiv interessant, denn ich schätze mal, wir werden zeitnah etwas von den Folgen erleben können.

Mein Fazit
Ein spannender sechster Band, der mich aber nicht ganz so sehr fesseln konnte wie seine Vorgänger. Die Handlung hat mir gefallen, sie hatte so einiges an Action und Überraschungen zu bieten und trotzdem hat mir doch ein wenig etwas gefehlt. Es haben sich einige spannende Entwicklungen ergeben, wo ich schon sehr neugierig bin, welche Auswirkungen die noch haben werden. Insofern bin ich froh, dass die Wartezeit zum nächsten Band nicht so lang sein wird.

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Veröffentlicht am 12.11.2021

Ein würdiges Finale

Die Abenteuer des Apollo 5: Der Turm des Nero
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Und da sind wir schon beim letzten Band der Reihe angelangt. Und wenn ich ehrlich bin, dann hat mich das sehr traurig gemacht, denn irgendwie habe ich die Welt um die Halbgötter und Götter doch in mein ...

Und da sind wir schon beim letzten Band der Reihe angelangt. Und wenn ich ehrlich bin, dann hat mich das sehr traurig gemacht, denn irgendwie habe ich die Welt um die Halbgötter und Götter doch in mein Herz geschlossen. Ich wollte einfach nicht, dass es endet. Und umso mehr hab ich mich dann gefreut, als ich vor kurzem gelesen habe, dass es mehr aus dem Universum geben wird.
Der Band ist von Action geprägt, man steigt auch direkt wieder damit ein. Es gibt ja noch einige Gegner, die besiegt werden müssen. Durch die viele Action hat der Band etwas recht rasantes bekommen, man kam irgendwie nie so richtig zur Ruhe. Was mich aber gar nicht gestört hat, denn es hat einfach nur Spaß gemacht, die Handlung zu verfolgen. Und trotz der Action gab es genügend auflockernde Momente dazwischen. Man kennts ja vom Autor nicht anders, der Humor ist immer da und hat mich öfter zum Schmunzeln gebracht.
Es gab einige überraschende Wendungen, manche haben mich auch mal zum Lachen bringen können. Denn wenn ich eines gelernt habe, einfach ist nicht. Da kann man auch noch so sehr Pläne schmieden, klappen werden sie nie. Aber Improvisation lässt grüßen und das haben sie dann alle doch wieder recht gut drauf. Ich fand die Entwicklungen sehr spannend, auch die Auflösungen. Und je weiter die Geschichte dem Ende zu ging, desto wehmütiger bin ich geworden.
Die finalen Kämpfe waren genial gemacht, jeder anders als man erwarten konnte und doch genau passend für Apollo und seine Freunde. Anderes hab ich auch gar nicht erwartet, das kennt man vom Autor ja schon.
Zum Ende hin kehrt dann auch wieder ein bisschen Ruhe ein. Man schaut nochmal bei vielen vorbei, wie sie sich entwickelt haben, was sie jetzt machen. Fand ich als Abschluss auch nochmal interessant, weil ja doch eine ganze Menge passiert ist. An einer Stelle dachte ich mir schon, dass man dort Potenzial für eine weitere Geschichte hat ... und jetzt hat sich auch bestätigt, dass es genau diese sein wird. Hach, ich freu mich.
Die Charaktere haben mir alle gefallen, auch die Bösewichte. Jeder hat sich auf seine Art weiterentwickeln können, vor allem wenn man rückblickend nochmal an den ersten Band denkt. Apollo konnte mich mal wieder überzeugen. Manchmal hab ich über ihn zwar den Kopf geschüttelt, aber er hat mich auch mit am meisten beeindrucken können. Zu meinen absoluten Lieblingen haben sich aber wohl Will Solace und Nico di Angelo gemausert. Und ich freue mich einfach wahnsinnig datüber, dass ihre Geschichte kommen wird.
Am Ende sollte ich wohl sagen, dass ich ein paar Tränchen verdrückt habe. Zu dem Zeitpunkt wusste ich ja noch nicht, dass mehr kommt. Es hat sich einfach wie ein Ende angefühlt und es war einfach so traurig, das Universum verlassen zu müssen. Umso froher war ich dann doch, dass es nicht das Ende ist.

Mein Fazit
Ein würdiges Finale rund um die Geschichte des Gottes Apollo ... und ein bisschen wehmütig lässt sie mich auch zurück. Der Band war actiongeladen, hatte viele kleine aufheiternde und emotionale Momente und hat sich einfach nur wegsuchten lassen. Ich fand die Entwicklungen wirklich spannend und hab mich ebenso über überraschende Wendungen gefreut. Am Ende wollte ich dann doch nicht, dass es vorbei ist. Und jetzt überwiegt die Vorfreude, dass es mehr aus dem Universum geben wird - und das Bonus auch noch mit meinen beiden Lieblingen Will und Nico. Ich freu mich!

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Veröffentlicht am 12.11.2021

Interessante Geschichte

Fürimmerhaus
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Nach dem mich die letzten Bücher von Kai Meyer nicht so angesprochen haben, hat es dieses umso mehr getan. Der Klappentext hat mich einfach neugierig gemacht und vieles davon hat er auch gehalten.
Die ...

Nach dem mich die letzten Bücher von Kai Meyer nicht so angesprochen haben, hat es dieses umso mehr getan. Der Klappentext hat mich einfach neugierig gemacht und vieles davon hat er auch gehalten.
Die Geschichte habe ich als Hörbuch begonnen, hab da aber leider nicht so richtig reinfinden können. Zum einen lag das wohl auch an der App, mit der ich es gehört habe. Zum anderen konnte ich der Geschichte einfach nicht richtig folgen. Der Sprecher war nicht schlecht, aber wenn ich nicht 100%ig hingehört habe, ist alles an mir vorbeigerauscht. Deswegen bin ich dann auch auf das Buch umgestiegen.
Mit dem Buch bin ich auch gleich viel besser klargekommen. Es hat sich dann so flüssig weggelesen, das hatte ich gar nicht erwartet. Da ist mir aber auch wieder aufgefallen, warum ich den Schreibstil des Autors so gerne mag. Viele Eindrücke werden beschrieben, sodass man es sich gut vorstellen kann und trotzdem ist es nicht zu ausschweifend. Zudem bin ich beim Lesen auch nicht mit den Namen durcheinander gekommen, was um einiges entspannter war.
Die Handlung fand ich wirklich spannend aufgebaut. Gemeinsam mit Carter und den anderen erkundet man das, findet neue Räume und so viele unbekannte Sachen, dass ich immer neugierig darauf war, was als nächstes kommen wird. So wirklich vorhersehbar war das nicht, da man nie wissen konnte, was als nächstes um die Ecke kommt (im wahrsten Sinne des Wortes^^). Sie wird abwechselnd aus den Sichten von Carter und Ambra erzählt, was immer auch verschiedene Einblicke gegeben hat.
Was ich aber dann doch ein wenig vorhersehbar fand, war das Ende der Geschichte. Etwa in der Mitte des Buches hatte ich einen starken Verdacht, der sich dann auch bewahrheitet hat. Was ich doch ein bisschen schade fand, denn ansonsten fand ich es ja wie gesagt überhaupt nicht vorhersehbar.
Außerdem hätte ich am Ende gerne noch mehr gelesen, es wurde dann auf einmal doch recht kurz alles irgendwie abgewickelt. Man bekommt zwar noch einen Eindruck von der Zukunft, aber ein paar mehr Worte hätten nicht schaden können.
Die Charaktere haben mir soweit gut gefallen, ich hätte mir für einige aber durchaus noch ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Über Carter und Ambra erfährt man doch eine ganze Menge, die anderen blieben da für mich ein bisschen zurück. Ich hätte gerne einfach noch mehr zu ihnen erfahren wollen, vor allem zu ihren Hintergründen und wie sie ihre Welten gerettet haben.

Mein Fazit
Die neue Geschichte aus der Feder von Kai Meyer konnte mich mit einer spannenden Handlung packen. Man wusste nie so richtig, was einen erwartet und welche Entdeckungen das Fürimmerhaus noch bereithalten würde. Ich mochte die Protagonisten. Einzig das Ende fand ich ein wenig vorhersehbar und ein bisschen kurz. Mit dem Hörbuch hatte ich so meine Schwierigkeiten, deswegen würde ich eher empfehlen, es zu lesen.

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