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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2020

Spannender Reihenauftakt

Izara 1: Das ewige Feuer
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Das Buch tummelte sich eine ganze Weile lang auf meinem SuB und dank einer Challenge habe ich es nun endlich mal gelesen. Fazit: wenn alles klappt, wird die komplette Reihe dieses Jahr noch verschlungen^^

Von ...

Das Buch tummelte sich eine ganze Weile lang auf meinem SuB und dank einer Challenge habe ich es nun endlich mal gelesen. Fazit: wenn alles klappt, wird die komplette Reihe dieses Jahr noch verschlungen^^

Von der ersten Seite an hat mich die Autorin mit der Geschichte fesseln können. Der Stil ist locker und flüssig, sodass man einfach nur flink lesen konnte. Ich hab das Buch abschnittsweise gelesen und mich jedes Mal aufs Neue geärgert, wenn der Abschnitt vorbei war. Ich wollte einfach weiterlesen. Das spricht auf jeden Fall für das Buch, weil ich das momentan nicht sehr oft bei Jugendbüchern habe.

Die Handlung hat mir gut gefallen. Überrascht war ich ein bisschen, dass viele Enthüllungen schon so zeitig in der Geschichte kommen ... hat mir im Nachhinein aber wirklich gut gefallen, denn so musste man nicht warten und raten, worauf das hinauslaufen wird. Spannende Momente haben sich mit gefühlvolleren abgewechselt, sodass eigentlich immer etwas los war. Gerade am Ende kam noch mal ein Showdown, der doch einige Überraschungen parat hatte. Viele Fragen konnten geklärt werden, einige sind aber nach wie vor offen.

Ari hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen. Vor allem weil sie nicht diese naive Art hat, die viele andere Jugendbuch-Protagonistinnen haben. Auch ihre Handlungen und Gedanken konnte man gut nachvollziehen. Von Lucian war ich von Anfang an ein Fan, erst weil ich ihn faszinierend geheimnisvoll fand, später weil er einfach toll ist und so schön Konter geben kann.
Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen, wobei mir der ein oder andere ein bisschen untergegangen ist.

Einen Kritikpunkt habe ich an der Geschichte, die mir ansonsten wirklich gut gefallen hat: die Erzählsicht. Das Buch wird komplett aus der Sicht von Ari erzählt. So kann man ihre Gedanken und Handlung gut nachvollziehen. Es wirkte aber auch ein wenig einseitig, weil man viel von dem drumherum einfach nicht richtig mitbekommen hat. Ari war ja auch nicht bei allem dabei und da ist einiges einfach untergegangen. Ich würde mir gerne eine zweite Sicht wünschen.

Schön fand ich es, dass es am Ende des Buches ein Glossar und Personae gab. Gut als Unterstützung bei den ganzen Begriffen ... aber man sollte nicht alle Begriffe sofort lesen, denn dann besteht schon ein bisschen Spoilergefahr. Nur so als Tipp am Rande^^
Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Band und es wird definitiv auch nicht mehr lange dauern, bis ich ihn lesen kann.


Mein Fazit
"Das ewige Feuer" ist ein spannender und fesselnder Einstieg in die Reihe, der mich definitiv neugierig auf die Folgebände gemacht hat. Die Handlung hat eine gute Mischung aus Action und Emotionen, am Ende kommt es sogar noch zu einigen überraschenden Wendungen. Die Protagonisten haben mir wirklich gut gefallen. Einziges Manko war für mich die Sichtweise, da hätte ich mir gerne noch eine zweite gewünscht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.09.2020

Tolle Idee, Umsetzung konnte mich nicht komplett mitreißen

Feuererwachen (Bd. 1)
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Ich mag Drachen... so lese ich eben auch gerne Geschichten mit Drachen. Und als ich dieses Buch in der Vorschau gesehen habe, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen wollte. Aber wenn ich ehrlich bin, ...

Ich mag Drachen... so lese ich eben auch gerne Geschichten mit Drachen. Und als ich dieses Buch in der Vorschau gesehen habe, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen wollte. Aber wenn ich ehrlich bin, weiß ich gerade nicht so richtig, was ich von ihm halten soll.
Der Schreibstil der Autorin ist ... anders triffts wahrscheinlich am ehesten. Er wirkte etwas distanzierter, was mich jetzt aber nicht unbedingt gestört hat. Es war einfach interessant zu lesen, auch wenn die Emotionen im Detail dadurch manchmal nicht bei mir angekommen sind. Er ist beschreibend, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Die Handlung insgesamt hat mir gefallen, wenn sie mich auch nicht vollends fesseln konnte. Wir begleiten die beiden Protagonisten, die auch beide Erzähler der Handlung sind, auf ihrem Weg. Spannung war da, aber insgesamt hätte ich mir vielleicht eine andere Aufteilung der Handlung gewünscht ... zum Ende hin ging mir einiges doch arg schnell, während am Anfang vieles länger ausgeführt wurde. An manchen Stellen bin ich auch nicht ganz durchgestiegen, welche Folgen manche Entscheidungen haben könnten. Gerade auf am Ende ist mir die Tragweite nicht so richtig bewusst.
Das System in dieser Welt und die politischen Aspekte fand ich spannend gemacht. Auch die vielen Fragen, die dadurch aufgeworfen wurden, haben mich schon zum Nachdenken gebracht. Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie sich dies weiter entwickelt. Gefallen haben mir auch die Einblicke in die Vergangenheit, die nochmal ein differenziertes Bild zeigen. So lernt man auch die beiden Protagonisten nochmal anders kennen.
Lee hat mir wirklich gut gefallen. Die Autorin hat seinen persönlichen Zwiespalt richtig gut dargestellt und so konnte ich seine Entscheidungen nachvollziehen. An vielen Stellen hat er mir einfach sehr leid getan, dann empfand ich ihn auch wieder sehr ausdrucksstark.
Annie dagegen hat es mir echt schwer gemacht. Ihre Art hat mich so manches Mal zur Weißglut getrieben. Ich konnte einige ihrer Handlung und viele ihrer Aussagen nicht so richtig nachvollziehen. Vor allem habe ich nicht verstanden, warum sie permanent eingeschnappt war, wenn irgendwer was gesagt hat. Auch ihr Verhalten gegenüber Lee fand ich vielfach sehr unfair und ich hatte den Eindruck, dass sie ihn gar nicht verstanden hat, auch wenn sie das öfter meint.
Die Nebencharaktere fand ich okay, manche sind mir aber ein bisschen untergegangen.
Insgesamt bin ich ein bisschen zwiegespalten. Die Idee und das Setting fand ich super, auch wenn es zum Ende etwas zu kurz wurde. Lee hat mir ebenfalls gefallen, aber Annie hat es mir sehr schwer gemacht. Da ich sie nicht mochte, war auch nicht immer sofort die Motivation da, die Abschnitte aus ihrer Sicht zu lesen und so wirkte es manchmal ein bisschen zäh. Aber ich bin trotzdem neugierig, wie sich das alles entwickeln wird und gebe Band 2 auf jeden Fall noch eine Chance.

Mein Fazit
Geschichten mit Drachen faszinieren mich immer wieder und auch hier hat mich das Setting und die Idee überzeugen können. Die Handlung war gut, auch wenn sie mir gerade zum Ende hin etwas kurz geworden ist. Lee empfand ich als ausdrucksstarken Protagonisten, Annie hat mich dagegen leider gar nicht überzeugen können. Da fehlte mir für ihre Erzählabschnitte auch manchmal die Motivation, was das ganze ein bisschen zäh gemacht hat. Ich bin trotzdem neugierig, wie sich gerade das System im zweiten Band entwickeln wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2020

Spannendes Finale

Beastmode 2: Gegen die Zeit
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Ich hab mich auf den zweiten und finalen Band sehr gefreut. Allerdings ist mir der Einstieg doch ein wenig schwer gefallen, weil ich mich nicht mehr an ganz so viel erinnern konnte und es auch nur bedingt ...

Ich hab mich auf den zweiten und finalen Band sehr gefreut. Allerdings ist mir der Einstieg doch ein wenig schwer gefallen, weil ich mich nicht mehr an ganz so viel erinnern konnte und es auch nur bedingt Rückblicke auf die Handlung aus Band 1 gab. Mit der Zeit habe ich mich da aber wieder reingefunden.
Insgesamt hat mir die Handlung gut gefallen. Die Reisen, welche die fünf unternehmen, fand ich spannend gemacht, auch wenn sich am Ende tatsächlich nicht alle Fragen dazu für mich klären konnten. Zudem war ich von der Endauflösung irgendwie ein bisschen ... enttäuscht trifft es nicht so ganz, aber mir fällt auch kein passenderes Wort ein. Ich hatte ein bisschen mehr erwartet und war vor allem überrascht, dass es dann doch so schnell zu Ende war. Da hätte ich mir einfach noch ein wenig mehr drumherum und Detail gewünscht. Andererseits wiederum mag ich die Offenheit des Endes auch ein wenig...
Das Buch wird wechselnd aus der Sicht von allen Charakteren geschildert, die Übergänge sind aber manchmal nicht klar ersichtlich. Hat mich jetzt nicht gestört. Ich fand es gut, da man so von allen einen Eindruck bekommen konnte. Insgesamt war der Stil auch sehr fesselnd, sodass ich das Buch relativ schnell durchgelesen habe.
Die Protagonisten haben mir alle gut gefallen, auch wenn ich mir bei manchen noch ein wenig mehr Tiefe gewünscht hätte. Einige haben sich aufgrund der Ereignisse verändert, deren Entwicklungen hätte ich auch gerne noch ein bisschen weiter verfolgt.
Tendenziell hätte ich gerne noch mehr über "die Bösen" gelesen bzw diejenigen, die das alles eingeleitet haben. Die kamen mir im Gesamtverlauf der Handlung einfach ein bisschen kurz.

Mein Fazit
Auf das Finale der Dilogie hatte ich mich sehr gefreut und es hat mich auch nicht enttäuscht. Ganz zufrieden bin ich jedoch nicht, weil ich mir zum einen nochmal einen kleinen Rückblick gewünscht hätte und zum anderen sind am Ende doch noch ein paar Fragen offen geblieben. Aber insgesamt hat mich das fesseln können und ich hab es in einem Rutsch gelesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2020

Fesselnder Reihenauftakt

Das Labyrinth von London
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Diese Reihe habe ich von einer Freundin empfohlen bekommen. Also hab ich sie mir näher angeschaut und der Klappentext hat mich schon sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Enttäuscht wurde ich nicht.
Der ...

Diese Reihe habe ich von einer Freundin empfohlen bekommen. Also hab ich sie mir näher angeschaut und der Klappentext hat mich schon sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Enttäuscht wurde ich nicht.
Der Klappentext deutet es schon an, die Geschichte wird humorvoll erzählt und Protagonist Alex spricht den Leser in seinen Erzählungen auch direkt an. Das hat mir wirklich gut gefallen und auch für den ein oder anderen Lacher gesorgt. Der Stil ist angenehm und fesselnd, sodass man relativ schnell durch die Handlung durch ist.
Alex war mir als Protagonist sofort sympathisch, ebenso wie seine beste Freundin Luna. Die beiden fungieren jetzt schon als Team echt gut, bin gespannt, was da noch folgen wird. Die Nebencharaktere haben mir soweit gut gefallen, auch wenn ich einige gerne auf den Mond geschossen hätte. Ich bin auch hier gespannt, wen wir in den nächsten Bänden wiedersehen werden und wer mir dort dann wieder auf den Keks gehen wird.
Die Handlung hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Es gab spannende Wendungen und so einige Überraschungen, sodass ich praktisch durch die Geschichte gerauscht bin, weil ich immer wissen wollte, was nun als nächstes passieren wird.
Ebenso gibt es viele spannende Einblicke in die Magie - sei es durch Erklärungen oder durch Demonstrationen. Die Mischung fand ich wirklich gut, weil man sich so vieles auch gut vorstellen konnte, auch wenn es mal ein bisschen abstrakter wurde. Auch hier bin ich gespannt, was in den nächsten Bänden noch kommen wird.
Für sich gesehen ist der Band abgeschlossen - zumindest was den Haupthandlungsstrang im Britischen Museum betrifft. Ansonsten sind noch einige Punkte offen, weswegen ich mich schon sehr auf die Fortsetzungen freue.
Gewünscht hätte ich mir tatsächlich einen Auftritt von Einhörnern ... im Klappentext werden sie ja auch schon als nicht nett bezeichnet, aber vorgekommen sind sie in dem Band leider nicht. Zudem freue ich mich über weitere, tiefere Einblicke in die Welt der Magier und die verschiedenen Fronten. Das war mir an manchen Stellen ein bisschen zu wenig.

Mein Fazit
Der Auftaktband in die "Alex Verus"-Reihe hat mir wirklich gut gefallen und mich neugierig auf die weiteren Bücher gemacht. Alex als Protagonist war mir sofort sympathisch und auch die humorvolle Erzählweise hat sofort meinen Geschmack getroffen. Die Handlung war spannend und hatte einige Überraschungen parat. Einige Punkte sind noch offen, die werden aber sicher in den Folgebänden aufgegriffen werden. Ich freue mich drauf.

  • Cover
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Veröffentlicht am 31.08.2020

Einblicke in den Schattenmarkt

Die Geheimnisse des Schattenmarktes
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Die Welt der Schattenjäger konnte mich seit jeher schon begeistern - Bruder Zachariah (oder Jem) ist definitiv einer meiner absoluten Lieblinge und natürlich habe ich mich gefreut, dass er in diesem Sammelband ...

Die Welt der Schattenjäger konnte mich seit jeher schon begeistern - Bruder Zachariah (oder Jem) ist definitiv einer meiner absoluten Lieblinge und natürlich habe ich mich gefreut, dass er in diesem Sammelband noch ein paar Auftritte bekommt.
Als erstes muss ich aber sagen, dass ich vielleicht ein paar falsche Erwartungen an das Buch hatte. Von Titel und Klappentext her bin ich davon ausgegangen, dass der Schattenmarkt das zentrale Thema der einzelnen Geschichten ist und es darum geht, seine Geheimnisse zu entdecken. Tatsächlich ist der Schattenmarkt aber nur einer der Handlungsorte (in 2 der 10 Geschichten kommt er auch gar nicht vor), der zwar in irgendeiner Form wichtig ist, aber im Grunde geht es in den Geschichten doch vorrangig um etwas anderes.
Im Original heißt das Buch "Ghosts of the Shadow Market", was ich deutlich passender gefunden hätte.
Ansonsten haben mir die einzelnen Geschichten gut gefallen. Es war schön, einige altbekannte Charaktere wiederzutreffen, aber ebenso auch neue kennenzulernen. Die meisten werden wir wohl in zukünftigen Büchern noch einmal treffen und ich freue mich schon drauf.
Die einzelnen Geschichten haben einige Hintergrundinformationen zu bieten und ich fand es ingesamt spannend, zu welchen Zeiten die Geschichten gespielt haben. Mal waren wir in der Zeit der chronologisch ersten Trilogie (Chroniken der Schattenjäger), mal zu Zeiten des Kreises (Chroniken der Unterwelt) oder auch nach den Ereignissen aus der aktuell letzten Reihe (Die dunklen Mächte). Vor allem letztere fand ich wirklich spannend, da man so zumindest mal einen kleinen Einblick in den Fortgang erhaschen konnte - und ebenso einen Eindruck von dem bekommen hat, was da noch folgen wird. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, wie sich alles danach weiterentwickeln wird.
Bruder Zachariah alias Jem hat natürlich in jeder Geschichte seinen Auftritt. Hätte ich nicht unbedingt gebraucht, fand ich aber wiederum auch spannend, worin er so alles verwickelt war. Gerade zum Ende hin, als er wieder Jem ist, hatte die Handlung einige berührende Momente und ich hab mich so gefreut, dies auch erleben zu dürfen. Ich hoffe, er wird in folgenden Büchern auch noch Auftritte haben.

Mein Fazit
Wer die Welt der Schattenjäger mag, der wird an diesem Buch wohl auch nicht vorbeigehen können. Es bietet einige Einblicke in den Schattenmarkt, wenn auch nicht so viele, wie ich das nach Klappentext und Titel erwartet hätte. Es gibt 10 spannende Geschichten und Einblicke und gerade die letzten beiden Geschichten fand ich wirklich gut und sie machen mich jetzt schon neugierig auf das, was noch kommen wird. Gefreut habe ich mich über die vielen Auftritte von Jem, einem meiner absoluten Lieblinge.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere