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Veröffentlicht am 28.02.2026

Fesselnde Geschichte

Firewatch
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Es ist mein erstes Buch des jungen Autors - und genau genommen sind Thriller auch eigentlich nicht mein Genre. Aber der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich wollte so gerne die Auflösung ...

Es ist mein erstes Buch des jungen Autors - und genau genommen sind Thriller auch eigentlich nicht mein Genre. Aber der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich wollte so gerne die Auflösung wissen.
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart begleiten wir Robin bei seinem Plan, den Mörder zu überführen. In Vergangenheit erleben wir Aaron und seine Zeit im Firewatch. Die Wechsel fand ich sehr gut gemacht, hätte mir im Hörbuch aber einen kurzen Hinweis dazu gewünscht. Manchmal hab ich den Wechsel tatsächlich gedanklich verpasst und war kurz irritiert.
Die Handlung selbst konnte mich vom ersten Moment an fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, was passiert ist und hatte da auch so meine Gedanken dazu. Es gab definitiv einige spannende Überraschungen, die ich nicht habe kommen sehen. Man konnte mit rätseln, auf die Auflösung bin ich aber gar nicht gekommen. Mein Gott, das kam wirklich aus heiterem Himmel und da hat man definitiv auch den Thrill maximal gespürt. Sehr heftig, aber objektiv sehr gut aufgezogen vom Autor.
Queere Romance spielt hier eine Rolle. Für meinen Geschmack hat sie aber nicht die Oberhand gewonnen, sondern sich gut in die Geschichte einfügt. Die Beziehungen der Charaktere untereinander spielt eine große Rolle, was für den Verlauf aber auch wichtig ist.
Die Charaktere fand ich gut gewählt und es war sehr spannend zu verfolgen, wie sich alle entwickelt haben. Bei manchen hatte ich es ein bisschen kommen sehen, bei anderen war ich wirklich sehr überrascht. Eine sehr gelungene Mischung.
Robin mochte ich als Protagonist ganz gerne, wenn er auch an einigen Stellen sehr naiv anmutete. Es hab aber zu seiner Person/seinem Charakter echt gut gepasst.
Am Ende hätte ich mir tatsächlich noch einen kleinen Ausblick gewünscht. Gefühlt ist es direkt nach dem Finale auch gleich vorbei - aber was bedeutet das jetzt eigentlich für die einzelnen Charaktere?

Mein Fazit
"Firewatch" konnte mich von der ersten Minute an fesseln und hat mich mit einer spannenden und überraschenden Geschichte überzeugt. Insbesondere das Ende fand ich mega gut gemacht und hab ich so gar nicht kommen sehen. Thrill maximal vorhanden. Ich mochte die Charakterkonstellation und fand ihre Entwicklungen sehr spannend. Ich bin gespannt auf weitere Bücher des Autors.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Spannender Auftakt

Das Reich der Vampire
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Bisher kenne ich vom Autor nur den ersten Band der Nevernight-Reihe - den fand ich okay, aber die Motivation zum Weiterlesen fehlte dann bisher. Auf diese Reihe war ich wahnsinnig neugierig und da nun ...

Bisher kenne ich vom Autor nur den ersten Band der Nevernight-Reihe - den fand ich okay, aber die Motivation zum Weiterlesen fehlte dann bisher. Auf diese Reihe war ich wahnsinnig neugierig und da nun bald der finale Band ansteht, war es die perfekte Zeit zum Beginnen.
Der Stil ist gewöhnungsbedürftig. Auf keinen Fall schlecht, aber es dauerte doch ein bisschen, bis ich mich da zurecht gefunden habe und sich ein flüssiger Lesestil eingestellt hat. Tatsächlich muss ich auch sagen, dass ich das Buch zu keiner gesuchtet habe. Es brauchte seine Zeit zum Lesen und ich wollte da auch nicht durchhetzen.
Spannend fand ich die Erzählweise. Gabriel erzählt hier tatsächlich einem anderen seine Vergangenheit und trotzdem wirkt es an allen Stellen nicht nach einer Erzählung, sondern als wäre man wirklich dabei. Gleichzeitig fand ich das Geplänkel mit Jean-Francois einfach herrlich und hat einen daran erinnert, dass es eben doch eine Art Interview ist.
Die Handlung war ... aufregend, nervenaufreibend, brutal, spannend, überraschend, gruselig. Ich könnte noch einige mehr aufzählen^^ sie hat mich auf jeden Fall gefesselt und ich wollte immer wissen, wie es weiter geht und was als nächstes passieren wird. Ob die Länge berechtigt ist? Jein. Es passierte immer was, ich hatte keine Längen. Und dennoch würde ich sagen, dass man an vielen kleinen Stellen durchaus sich etwas kürzer hätte fassen können.
Charaktere gab es wirklich viele und man bekommt eigentlich bei den meisten auch einen wirklich guten Eindruck von ihnen und ihren Geschichten. Wenn es da natürlich auch die ein oder andere Überraschung gab. Ich fand die Konstellationen sehr spannend und freue mich schon darauf, was es noch über sie zu erfahren gibt und wie sie sich entwickeln werden.
Gabriel selbst hat definitiv eine spannende Entwicklung durchgemacht - wobei ich da noch ein paar Fragen habe, denn wir sind von den Erzählungen her ja noch nicht in der Gegenwart angekommen. Er könnte manchmal wohl etwas höflicher sein, aber es passt einfach zu gut zu seinem Charakter.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Geschichte im zweiten Band weitergehen wird. Und was mich dort für Wendungen erwarten werden.

Mein Fazit
"Das Reich der Vampire" waren ein spannender, fesselnder, brutal Auftakt der Reihe, der mich gut unterhalten und fesseln konnte. Zu keiner Zeit war es langweilig, es passiert immer etwas. Die Charaktere haben mir gut gefallen und bin gespannt, wie die sich weiter entwickeln werden. Ich freue mich auf den zweiten Band!

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Abgebrochen

The Witch Collector
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So interessant der Klappentext klang, die Geschichte hat mich nicht packen wollen. Final hab ich es dann bei ca. 55% abgebrochen, weil keinerlei Movitation mehr vorhanden war.
Die Welt als solches klang ...

So interessant der Klappentext klang, die Geschichte hat mich nicht packen wollen. Final hab ich es dann bei ca. 55% abgebrochen, weil keinerlei Movitation mehr vorhanden war.
Die Welt als solches klang durchaus interessant, final hatte ich aber dennoch kein Gefühl dafür. Man bekommt etwas von Ostlanden, Sommerländern und deren Herrschern erzählt, aber wie die Welt sich genau aufbaut, wird kaum thematisiert. Tatsächlich kann ich mich nicht mal daran erinnern, dass das Reich einen Namen hat. Auch habe ich kein Gefühl dafür bekommen, wo wir uns auf einer Karte gesehen befinden -  wie groß ist das Dorf? Wo ist die nächste Stadt? Wo sind Landesgrenzen? Man bekam dadurch auch für Entfernungen kein Gefühl.
Das Magiesystem ... klang interessant, Erklärungen fehlten hier aber auch gänzlich. Es wirkte an vielen Stellen bis dato auch recht willkürlich.
Gut fand ich, dass wir die Geschichte aus beiden Sichten erzählt bekommen. Auch wenn ich tatsächlich zu beiden Protas keinen wirklichen Bezug herstellen konnte. Raynas Einstellung und Meinungen zu Beginn konnte ich total nachvollziehen - im weiteren Verlauf nicht mehr. Warum sie sich in den Witch Collector verliebt (und das auch noch total schnell), hat sich für mich nicht erschlossen. Alexus mochte ich da noch mehr, wobei mir an manchen Stellen seine Einstellung auch nicht deutlich genug wurde.
Die Liebesgeschichte hab ich leider überhaupt nicht nachvollziehen können. Wo haben die beiden Gefühle füreinander entwickelt? Und warum? Da hätte man meiner Meinung nach echt drauf verzichten können.
Andere Charaktere gab es zwar, wirkten auf mich aber insgesamt recht blass und sehr austauschbar. Oft auch leider einfach nur als Mittel zum Zweck. Bei einigen geht das aber auch damit einher, dass weder die Welt noch das Magiesystem wirklich erläutert wurden.
Es wird gleich am Anfang des Buches darauf hingewiesen, dass Rayna nicht sprechen kann und Gebärdensprache benutzt. Spannende Thematik! Mir fallen da kaum andere Bücher ein, die das auch haben. ABER... leider wirkte auch das einfach nur austauschbar. Denn gefühlt jeder, mit dem Rayna zu tun hat, kann Gebärdensprache! Es kommt zu keinerlei Problemen und es wirkt beim Hören einfach wie ein ganzes normales Gespräch, auch wenn es das eigentlich nicht ist. Dann frage ich mich doch, warum man diesen Aspekt überhaupt in die Handlung schreibt, wenn man ihn dann gar nicht als solches nutzt oder Probleme dadurch entstehen.
Die Handlung ist an sich gut gestartet, hat mich dann aber verloren. Nach dem ersten Kampf passiert gefühlt einfach gar nichts mehr und wir laufen nur noch durch einen Wald und führen belanglose Gespräche. So war zumindest mein Eindruck, denn es passierte kaum etwas Relevantes und wenn fehlte einfach auch der Kontext fürs Verständnis. Ich bin immer öfter abgeschwiffen und das war für mich dann auch das Zeichen, dass ich die Geschichte nicht weiter verfolgen brauche.

Mein Fazit
Leider war die Geschichte nicht meins. Welten- und Magiekonzept sind mir auch in der Hälfte der Geschichte noch nicht wirklich klar gewesen, auch wenn es eigentlich ganz interessant klang. Mit beiden Protagonisten habe ich mich schwer getan - ganz besonders dann, als eine Liebesgeschichte hinzukam, die für mich nicht nachvollziehbar war. Die Handlung hat sich über weite Teile als belanglos angefühlt - ich bin immer wieder abgeschiffen und dann lohnt sich das Weiterhören auch nicht mehr. Schade fand ich es, dass die Tatsache, dass Rayna sich mit Gebärden unterhält, kaum Relevanz hatte - denn irgendwie konnte ja jeder Gebärdensprache. Dann kann man sie eigentlich auch sprechen lassen. Final ... die Motivation sank mit jeder Minute mehr, sodass ich mich dann doch für einen Abbruch entschieden habe.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Spannende Fortsetzung

Gilde der Jäger - Engelssonne
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Nach den Ereignissen aus dem letzten Band habe ich mich schon gefragt, wie es weitergehen wird. Der Engelskrieg hat viele Spuren hinterlassen und es wird an vielen Fronten gekämpft. Auch wenn wir hier ...

Nach den Ereignissen aus dem letzten Band habe ich mich schon gefragt, wie es weitergehen wird. Der Engelskrieg hat viele Spuren hinterlassen und es wird an vielen Fronten gekämpft. Auch wenn wir hier "nur" in Afrika live dabei sind, hat man auch von den anderen genug mitbekommen können. Die Entwicklungen fand ich wirklich sehr spannend - man wusste auch nie so richtig, was man als nächstes erwarten sollte und welche Überraschung vielleicht noch auftaucht.

Ich fand es spannend, mehr über Titus und seine Art zu herrschen zu erfahren. Positiv überrasscht war ich von Lady Sharine - man kannte sie ja schon, aber sie ist deutlich über sich selbst hinausgewachsen. Ich hoffe, dass man von beiden auch in den weiteren Bänden noch mehr erleben wird.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Schöne Lesestunden, aber die Tiefe fehlte

Rewitched
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Ein Buch, was mir in der Herbst-Season oft über den Weg gelaufen ist. Für das letzte Buch des Jahres wollte ich noch was "einfacheres" haben, da erschien mir diese cozy Fantasy eine gute Idee.

Den Fantasy-Aspekt ...

Ein Buch, was mir in der Herbst-Season oft über den Weg gelaufen ist. Für das letzte Buch des Jahres wollte ich noch was "einfacheres" haben, da erschien mir diese cozy Fantasy eine gute Idee.

Den Fantasy-Aspekt mochte ich ganz gerne. Die Magie wird gut thematisiert und gemeinsam mit der Protagonistin können wir da noch viele Elemente von entdecken. Das hat mich wirklich abgeholt und ein schönes cozy Feeling vermittelt. Aber die Handlung an sich hätte für meinen Geschmack durchaus mehr Pepp und Spannung vertragen können. Leider verrät der Klappentext da auch ein bisschen zu viel, um wirklich Spannung aufkommen zu lassen. Zudem fand ich die finale Entwicklung im Ansatz doch ein bisschen vorhersehbar.

Belle fand ich okay, auch die Nebencharaktere haben mir soweit gut gefallen. Wenn ich mir zu dem ein oder anderen auch mehr Informationen, mehr Zeit und Tiefe gewünscht hätte. Vor allem was den Love Interest angeht, der war so maximal unpräsent. Und wirklich verstanden, was die beiden aneinander finden oder wann sie sich eigentlich verliebt haben, habe ich nicht. Es wirkte dann eher aufgesetzt und eigentlich hätte die Handlung das auch gar nicht gebraucht.

Ein schönes Feeling hatte definitiv die Buchhandlung! Da wäre ich wohl gerne noch ein bisschen länger geblieben und hätte gestöbert.

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