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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2021

Ich will mehr

Lug und Spuk
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Hach ... und schon ist der neuste Band um Jon und Donovan erschienen. Ich kann einfach nicht genug von den beiden bekommen und hoffe deswegen, dass noch weitere gemeinsame Abenteuer folgen werden. Auch ...

Hach ... und schon ist der neuste Band um Jon und Donovan erschienen. Ich kann einfach nicht genug von den beiden bekommen und hoffe deswegen, dass noch weitere gemeinsame Abenteuer folgen werden. Auch auf die Spin Off-Reihe freue ich mich jetzt schon.
Die ersten beiden Bände habe ich immer in einem Rutsch verschlungen, dieses Mal habe ich es aber geschafft, das Buch einfach nur genießen zu können. Ich hätte es durchaus verschlingen können, aber das wollte ich nicht und so habe ich die Geschichte einfach mit jeder Seite genossen. Das Leseerlebnis war natürlich trotzdem viel zu schnell wieder vorbei und ich hätte wahnsinnig gerne noch viel mehr gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist so flüssig, dass man kaum aufhören kann.
Die Handlung hat mich wieder in ihren Bann gezogen. Das Setting mit dem Spukhaus hat mir super gefallen und ich musste mehr als einmal darüber schmunzeln, wie der große, starke Donovan Angst vor Geistern hatte. Man wusste nie so richtig, worauf man sich bei der Geschichte einlassen sollte und wohin die Lösung uns bringen würde. Denn prinzipiell war absolut alles offen. Der Fall war wirklich spannend, tatsächlich aber auch nicht das einzige, was die Handlung interessant gemacht hat.
Denn es gibt noch einen anderen wichtigen Part, über den ich aber gar nicht so viel sagen mag, weil es auch im Klappentext nur angedeutet wird. Es hat für einige rührende Momente, aber auch einiges an Schadenfreude gesorgt. Lasst euch überraschen.
Jon und Donovan ... ich liebe die beiden. Sie funktionieren zusammen einfach so wahnsinnig gut und sorgen für viele Momente zum schmunzeln. Aber auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Allen voran hab ich mich über die Entwicklung von Garrett und Sho gefreut und hoffe da doch noch auf ein bisschen mehr. Neben vielen altbekannten Charakteren kommen auch einige neue hinzu, von denen ich gerne noch mehr lesen würde.
Insgesamt kann ich einfach nicht genug bekommen und hoffe, dass es weitere Bände aus der Reihe geben wird. Aber erstmal freue ich mich auf das Spin Off, dass auch bald erscheinen wird.

Mein Fazit
Ich habe dem neuen Band entgegengefiebert und wurde wieder einmal nicht enttäuscht. Auch wenn ich das Buch dieses Mal nicht verschlungen, sondern einfach nur genossen habe. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen - sowohl mit dem spannenden Fall, als auch mit dem, was drumherum passiert ist. Viele Momente zum Schmunzeln natürlich inklusive. Ich kann einfach nicht genug von den Geschichten der Autorin bekommen und hoffe sehr, dass es weitere um Jon und Donovan geben wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2021

Spannender Reihenauftakt

Vier Farben der Magie
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Dies war mein erstes Buch der Autorin, aber da ich schon so wahnsinnig viel über die gehört habe, wollte ich nun auch endlich mal ein Buch von ihr lesen. Die Geschichte um die verschiedenen London hat ...

Dies war mein erstes Buch der Autorin, aber da ich schon so wahnsinnig viel über die gehört habe, wollte ich nun auch endlich mal ein Buch von ihr lesen. Die Geschichte um die verschiedenen London hat mich schon seit einer Weile angelacht und jetzt habe ich endlich mal dazu gegriffen.
Der Einstieg hat ein bisschen gedauert. Es wird erstmal ein Eindruck von den Londons vermittelt und wie die Welt aufgebaut ist. Und das ziemlich ausführlich, was mich aber gar nicht so gestört hat, denn so waren alle meine Fragen auch beantwortet. Danach nimmt die Handlung Fahrt auf und es passiert auch das, was im Klappentext angekündigt wurde. Anfangs war mir nicht so klar, worauf das alles hinauslaufen soll, aber mit der Zeit hatte ich so ein Bild. Und trotzdem hat mich die Handlung mit einigen Wendungen überraschen können und gerade ab der zweiten Hälfte war immer ein hohes Tempo in der Geschichte.
Kell hat mir als Hauptcharakter wirklich gut gefallen, vor allem weil er auch nicht immer so unschuldig ist, wie er anfangs gewirkt hat. Er hat mich von sich überzeugen können und ich bin gespannt, wie er sich noch weiter entwickeln wird.
Delilah konnte ich anfangs nicht wirklich einschätzen und sie war mir auch ein wenig suspekt - keine Ahnung warum. Aber auch das hat sich gelegt und ich hab wirklich angefangen, sie zu mögen. Vor allem ihre herausfordernde, sich nicht unterkriegen zu lassende Art.
Auch die anderen Charaktere haben mir gefallen, gerade weil man viele anfangs nicht so wirklich einzuschätzen wusste. Aber auch, weil einige einfach abgrundtief böse waren und sich das bis zum Ende hin auch durchgezogen hat.
Das Ende hat mir gut gefallen und überraschenderweise hab ich ein bisschen das Gefühl, dass man hier auch ein Ende machen kann. Es fühlt sich alles sehr abgeschlossen an und ich hab keine offenen Fragen mehr. Aber es gibt ja noch weitere Bände und ich bin doch neugierig, was mich dort für eine Geschichte erwarten wird.

Mein Fazit
"Vier Farben der Magie" war mein erstes Buch der Autorin und definitiv auch nicht mein letztes. Der Reihenauftakt hat mich in seinen Bann gezogen und eine sehr interessante Geschichte geliefert. Die verschiedenen Londons fand ich absolut faszinierend. Die Geschichte hatte ein hohes Tempo, spannende Wendungen und tolle Charaktere. Aber ich glaube auch, dass da noch ein bisschen mehr geht. Ich freue mich auf den Folgeband.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2021

Unterhaltsame Geschichte

Downhill Love
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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Sequel zur Geschichte "Highspeed Love", kann aber auch absolut unabhängig davon gelesen werden. Es empfiehlt sich aber, weil man dann einige Dinge doch viel besser ...

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Sequel zur Geschichte "Highspeed Love", kann aber auch absolut unabhängig davon gelesen werden. Es empfiehlt sich aber, weil man dann einige Dinge doch viel besser versteht, weil es zeitlich eben danach spielt.
"Highspeed Love" war damals meine erste Gayromance, also war es schon praktisch Pflicht, dass ich das dazugehöre Sequel auch lesen werde. Und es hat mich an vielen Stellen auch wieder an die Geschichte erinnert, was ich sehr toll fand. Dieses Flair ist einfach hängen geblieben und auch wenn ich anfangs meinte, nicht mehr viel aus der Geschichte zu wissen, kam das meiste doch sehr schnell wieder.
Miles kennt man von damals schon und ich war sehr auf seine Geschichte gespannt. So richtig wusste ihn noch nicht einzuschätzen und deswegen fand ich es sehr spannend, hier seine Sicht zu bekommen und zu erleben, wie er sich im Laufe der Handlung entwickelt. Und es hat mir gefallen, wie er sich entwickelt hat und sich selbst immer selbstkritisch betrachtet hat.
Auch Luke hat mir von Anfang an gefallen - ist er doch das genaue Gegenteil von Miles. Aber als Ausgleich fand ich seine einfach nur erfrischend. Und er hat mich mehrmals zum Schmunzeln bringen können mit seiner offenen Art.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Es war insgesamt eine gute Mischung aus Sport und Liebesgeschichte. Wenn ich auch hintenraus den Eindruck hatte, dass der Sport nicht mehr ganz die Bedeutung hatte wie am Anfang. Anfangs wird sehr viel auf die inneren Gefühle (vorrangig von Miles) eingegangen und ich hätte mir da ein bisschen weniger gewünscht. Denn zum Ende hatte ich das Gefühl, dass der Autorin ein bisschen die Seiten ausgegangen sind. Vieles und vor allem den Sport und die Rennen betreffend wurde immer kürzer behandelt und musste schnell zu Ende gebracht werden. Auch von den Rennen hat man nicht mehr so viele Eindrücke bekommen können wie anfangs und das fand ich doch ein wenig schade. Ich mochte das Rennfeeling und hab wirklich mit den beiden mitgefiebert. Das fehlte ein bisschen. Aber ansonsten hat mir die Handlung gut gefallen und ich hab sie flott weggelesen. Auch mit Fachbegriffen hatte ich keine Probleme, die wurden im Kontext gut erklärt.

Mein Fazit
Das unabhängig lesbare Sequel zu "Highspeed Love" musste ich unbedingt lesen. Und wie auch damals hat mich der Flair der Geschichte und der Sport selbst begeistern können. Gerade Miles konnte mich mit seiner Entwicklung begeistern, Luke hat mich mit seiner Art von Anfang an eingenommen. Die Handlung hat mir wirklich gut gefallen, wenn ich mir auch am Ende noch ein bisschen mehr vom Sport gewünscht hätte. Es fühlte sich ein bisschen so an, als ob hintenraus die Seiten ausgingen und einiges wurde dann eher schnell abgearbeitet, wo ich mir einfach noch ein bisschen mehr gewünscht hätte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2021

Fesselnder Reihenauftakt

The Brooklyn Years - Was von uns bleibt
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Sarina Bowen konnte mich bisher mit jedem ihrer Bücher begeistern, da macht auch der Auftaktband ihrer neuen Reihe keine Ausnahme. Eishockey war nie ein Sport, der mich groß interessiert hat, aber ihre ...

Sarina Bowen konnte mich bisher mit jedem ihrer Bücher begeistern, da macht auch der Auftaktband ihrer neuen Reihe keine Ausnahme. Eishockey war nie ein Sport, der mich groß interessiert hat, aber ihre Bücher darüber lese ich doch viel zu gerne.
Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, der Stil der Autorin macht es einem wirklich leicht. Locker-leicht und flüssig, sodass man das Buch relativ schnell weglesen kann. Und das habe ich auch getan, aufhören ist da immer ein bisschen schwer gewesen.
Leo Trevi kennt man schon ein bisschen aus einer anderen Reihe, aber ich war gespannt, welche Geschichte er hier erzählen wird. Und ich mochte ihn von Anfang an, seine Art ist einfach nur wunderbar. An einigen Stellen hat er mir schon ein bisschen leid getan, Georgia macht es ihm auch echt nicht einfach. Aber auch das Eishockey selbst hat so seine Hürden für ihn.
Georgia hat mir auch gut gefallen, wenn ich ihr auch manchmal ein bisschen in den Hintern hätte treten wollen. Sie hätte uns nicht unbedingt so lange auf die Folter spannen müssen.
Das Eishockey-Team fand ich auch gut, ich freue mich aber schon auf weitere Einblicke in den folgenden Bänden.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Neben der Liebesgeschichte nimmt auch das Eishockey eine große Rolle ein und das fand ich super. So konnte man mit Leo direkte Einblicke bekommen, sodass man bei Spielen auch ein bisschen mitfiebern konnte.
An ein paar Stellen hätte ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht. Manche Konflikte hatten dann doch nicht so ein "schweres" Ergebnis, wie es einem die ganze Zeit erzählt wurde. Dennoch war es eine tolle Geschichte, die definitiv Lust auf mehr macht.

Mein Fazit
Bisher konnte mich Sarina Bowen mit ihren Büchern überzeugen und auch der Auftakt dieser Reihe macht da keine Ausnahme. Locker-leicht hat sich die Geschichte weggelesen, ich wollte nicht mehr aufhören. Die Protagonisten waren mir sympathisch, auch wenn ich Georgia öfter mal einen Schubs geben wollte. Die Handlung und die Einblicke ins Eishockey waren toll und ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Bände.

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Veröffentlicht am 10.02.2021

Interessante Fortsetzung

Elbendunkel 2: Kein Weg zu dir
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Auch wenn mich der zweite Band nicht zu 100% überzeugen konnte, war ich doch neugierig darauf, wie die Geschichte ausgehen wird. Und damit ich die ganzen Begriffe nicht gleich wieder vergesse, hab ich ...

Auch wenn mich der zweite Band nicht zu 100% überzeugen konnte, war ich doch neugierig darauf, wie die Geschichte ausgehen wird. Und damit ich die ganzen Begriffe nicht gleich wieder vergesse, hab ich ihn direkt hintenan gelesen. Tatsächlich hatte ich dann dieses Mal auch keine Probleme, in das Glossar habe ich nicht einmal schauen müssen.
Der Klappentext verrät für meinen Geschmack gleichzeitig ein bisschen zu viel und zu wenig. Die ein oder andere Formulierung hat mich stutzig gemacht und genau das hat sich schlussendlich auch als wahr herausgestellt. Auf der anderen Seite passiert so viel mehr und vor allem die Nebencharaktere scheinen ein bisschen unter den Tisch zu fallen. Die nehmen nämlich doch recht zentrale Rollen ein.
Die Handlung hat mir besser gefallen als die von Band 1. Okay, es gab immer noch einiges, was ich an Wendungen vorhersehbar fand. Aber tatsächlich hat die Autorin es an zwei Stellen geschafft, mich zu überraschen - auch wenn mir die Wendung selbst nicht gefallen hat, ich fand es toll, dass sie genau da gewesen ist.
Was das Lesen für mich einfacher gemacht hat, waren die Sichtwechsel. Neben Niall, Ash und Darel kommen auch Rain und Kelly zu Wort, was definitiv umfassendere Einblicke in all die Fronten ermöglicht hat. Auch wenn die Kapitel mir ein bisschen zu kurz waren und die Sprünge zu häufig. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, dass die Zeitebenen zwischen den Fronten nicht ganz zusammen gepasst haben.
Über die Sichtwechsel war ich auch deswegen froh, weil Ash mir auf die Nerven gegangen ist. Ihre Entscheidungen konnte ich kaum nachvollziehen und sehr oft hat sie mich einfach nur zum Kopfschütteln gebracht. Da war ich froh, öfter bei anderen zu sein, denn gerade Niall und Darel haben mir wirklich gut gefallen. Aber auch die anderen Nebencharaktere fand ich gut gemacht, wenn manche auch noch ein bisschen mehr Tiefe hätten vertragen können.
Das Ende hat mich ein bisschen unbefriedigt zurück gelassen. Vieles löste sich irgendwie von selbst auf - gerade bei der Problematik um Dusk war ich echt enttäuscht, wie das verlaufen ist. Zudem habe ich irgendwann nicht mehr richtig durchgesehen, wer denn jetzt eigentlich auf wessen Seite steht und warum. Das vermischte sich alles und wurde auch nicht so wirklich aufgelöst. Nach wie vor ist mir nicht so ganz klar, wer dort auf welcher Seite gekämpft hat.
Der Epilog gibt nochmal einen kleinen Ausblick in die Zukunft, wie die Welt sich für die Elbenvölker verändert. Aber insgesamt waren mir auch da noch zu viele zentrale Fragen nicht ausreichend beantwortet. Dafür, dass das Buch so dick ist (knapp 500 Seiten), war es mir am Anfang fast ein bisschen zu lang, während am Ende die Seiten für die Auflösung gefehlt haben.

Mein Fazit
Insgesamt hat mir der finale Band der Dilogie besser gefallen als sein Vorgänger, wenn ich auch immer noch nicht zufrieden bin. Die Handlung war okay, einiges vorhersehbar, aber tatsächlich hat mich die Autorin auch mal überraschen können. Mit Ash bin ich gar nicht klargekommen, aber die anderen Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Am Ende hätte ich mir einfach mehr gewünscht - zu viele Fragen sind mir einfach nicht ausreichend genug beantwortet worden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere