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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2019

Ein hochspannendes Finale

Die Stadt der träumenden Kinder
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Der dritte und finale Band spielt 13 Jahre nach dem zweiten, was an sich eine lange Zeitspanne ist und sich auch in der Welt einiges verändert hat. Das wichtigste wurde einem aber nach und nach mitgeteilt, ...

Der dritte und finale Band spielt 13 Jahre nach dem zweiten, was an sich eine lange Zeitspanne ist und sich auch in der Welt einiges verändert hat. Das wichtigste wurde einem aber nach und nach mitgeteilt, sodass ich da keine Probleme hatte. Nach wie vor liebe ich das Weltenkonstrukt des Autors und finde die Städte wahnsinnig beeindruckend.
Diesmal dreht sich die Handlung überwiegend um Sigrud, der ja schon aus den Vorgängern bekannt war. Ich fand es toll, dass er nochmal in den Mittelpunkt gerückt wird und man ihn auch nochmal bessern kennenlernen konnte. Aber natürlich treffen wir auch noch andere altbekannte Charaktere wieder und ebenso eine Vielzahl von neuen. Die Mischung hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen.
Die Handlung ist spannend - anfangs wusste ich gar nicht, worauf ich mich da einlasse und mit jeder Seite konnte es mich mehr packen. Immer wieder gab es unvorhergesehene Wendungen oder Enthüllungen, die wieder alles in einem anderen Licht dastehen lassen. Gerade zum Ende gipfelt es einfach nur in einem hochspannenden und dramatischen Finale, das nochmal alles übersteigt, was man bisher gelesen hat.
Schön fand ich es auch, dass viele Verknüpfungen zum ersten Band gezogen werden, was nicht nur daran liegt, dass wir Bulikov erneut besuchen. Fragen, die mir damals noch im Kopf rumschwirrten, wurden beantwortet und auch insgesamt war am Ende für mich nichts mehr offen geblieben. Das Buch schließt die Trilogie wirklich gut ab und man bekommt sogar noch einen kleinen Einblick darin, wie es danach weitergehen wird. Insgesamt fand ich das Ende total rührend und zur Reihe wirklich passend.
Der Schreibstil der Autors ist wie schon aus den anderen Bänden gewohnt sehr anspruchsvoll. Viele Fachbegriffe und lange Sätze, aber ich hab mich wieder schnell daran gewöhnt und am Ende hat er sogar einen Sog ausgeübt. Ich konnte (und wollte) das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn das Finale war einfach nur hochspannend.
Am Anfang eines jeden Kapitels (die immer relativ lang sind) stehen ein paar Worte - meistens Briefe von einem Charakter oder Auszüge aus Werken von Charakteren. Ich fand die oftmals ziemlich passend und sie haben mich auch zum nachdenken gebracht.

Mein Fazit
Ein hochspannendes Finale
Schon die ersten beiden Bände der Reihe konnten mich begeistern, aber der dritte legt nochmal eine Schippe drauf. Die Handlung ist fesselnd, hat immer wieder überraschende Wendungen zu bieten und gipfelt in einem hochspannenden Finale. Auch die Charaktere konnten mich überzeugen, vor allem die Mischung aus altbekannten und neuen. Wer nach einer etwas außergewöhnlicheren Fantasy sucht, die auch ein wenig anspruchsvoller sein darf, sollte sich die Reihe definitiv mal anschauen.

Veröffentlicht am 15.09.2019

Eine schöne Liebesgeschichte

Find Our Way
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Die anderen Bände der Reihe habe ich nicht gelesen, aber ich war trotzdem neugierig auf die Geschichte von David und Kieran. Man muss sie auch nicht gelesen haben, die Charaktere kommen zwar vor, aber ...

Die anderen Bände der Reihe habe ich nicht gelesen, aber ich war trotzdem neugierig auf die Geschichte von David und Kieran. Man muss sie auch nicht gelesen haben, die Charaktere kommen zwar vor, aber für die Handlung hier ist es nicht von Bedeutung.
Ich muss gestehen, dass ich den Klappentext vorab nicht gelesen hab, im Nachhinein gesagt verrät er mir auch ein kleines bisschen zu viel von der Handlung. Aber so konnte ich mich ganz auf die Geschichte einlassen und habe sie in einem Rutsch verschlungen. Der Stil der Autorin ist flüssig zu lesen und ehrlich gesagt konnte ich nicht aufhören. Sie bringt auch die vorherrschende Stimmung gut rüber.
Die Handlung fand ich toll, sie ist nicht die typische Geschichte, die ich anfangs eigentlich erwartet hatte. Was super war, denn so konnte ich mich einfach darauf einlassen und mich überraschen lassen. Ich fand es gut, dass die Autorin hier sehr viel Wert auf die Gefühle und die innere Zerrissenheit der Protagonisten gelegt hat - so konnte man beide in ihren Entscheidungen wirklich gut verstehen. Dass die Geschichte dabei aus der Sicht von David und Kieran erzählt wird, hat zu dem Verständnis beigetragen. Es geht bei beiden darum, sich selbst zu finden und mit den (leider) alltäglichen Problemen klarzukommen. Die Probleme fand ich an sich gut ausgearbeitet, es hätte für meinen Geschmack aber auch ein bisschen weniger getan.
Die Beziehung der beiden steht klar im Vordergrund, ich fand es aber auch gut, dass wir nicht sofort von Liebe etc gesprochen haben und sich die Geschichte erstmal entwickeln musste. Das hat gut zu den beiden Charakteren gepasst - die ich übrigens beide schnell in mein Herz geschlossen habe.
Auch die Clique hat mir gefallen, vor allem wie sie einander unterstützen und wenn es nötig ist, auch mal in den Hintern treten^^
Das Ende des Buches (was gleichzeitig auch das Ende der gesamten Reihe ist) hat mir wirklich gut gefallen, es bildet einen schönen Abschluss. Und gibt gleichzeitig auch noch einen kleinen Ausblick, was aus allen werden wird. Auch wenn ich die Vorgänger nicht kenne (und auch kein Bedürfnis habe, sie zu lesen), fand ich das als gelungenen Abschluss.

Mein Fazit
Eine Geschichte zum wegsuchten
Von der ersten Seite an hat sich das Buch weggelesen wie nichts. David und Kieran sind tolle Protagonisten und man hat hier einen intensiven Einblick in ihre Gefühlswelt und Handlungen bekommen. Beide müssen ihren Weg in den ganzen Problemen finden und es hat einfach nur Freude gemacht, sie dabei zu begleiten.

Veröffentlicht am 12.09.2019

Konnte mich nicht überzeugen

Heartless
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Der Klappentext des Buches klang nicht schlecht, vor allem habe ich mich auf die Thematik mit dem Tagebuch gefreut. Am Ende war ich aber doch enttäuscht von der Geschichte.
Der Einstieg in das Buch verlief ...

Der Klappentext des Buches klang nicht schlecht, vor allem habe ich mich auf die Thematik mit dem Tagebuch gefreut. Am Ende war ich aber doch enttäuscht von der Geschichte.
Der Einstieg in das Buch verlief eigentlich noch recht gut, ich hab mich schnell zurecht gefunden und war neugierig auf die Charaktere. Aber schon danach hat sich ein bisschen Ernüchterung eingestellt, denn irgendwie passiert in der Geschichte nichts. Sie plätschert dahin, es passieren irgendwie nur unwichtige Sachen und dann auf einmal sind alle verliebt. Tja, den Sprung hab ich dann wohl verpasst, aber ich konnte das nicht nachvollziehen.
Zum Ende hin kommen noch einige durchaus interessante Wendungen, aber sie haben mich weder überrascht noch wirklich gefesselt, weil ich sie offensichtlich fand. Irgendwie lösen sich dann auch alle Probleme einfach ins Nichts auf und Friede Freude Eierkuchen. Mir fehlte es an Spannung, einer sinnvollen Handlung und ja auch an Emotionen. Was die Charaktere gefühlt haben, kam bei mir als Leserin nicht an.
Auch das Tagebuch ist für meinen Geschmack untergegangen. Man bekommt zwar ein paar Ausschnitte, aber sie wirkten auf mich ohne Zusammenhang und nur am Ende wirds das alles kurz aufgeklärt und fertig. Da hatte ich mir doch mehr erhofft.
Die Charaktere mochte ich, auch wenn ich nicht wirklich Zugang zu ihnen gefunden habe. Aidy fand ich ein bisschen sprunghaft, ich hatte den Eindruck, sie wusste nicht, was sie will. Ace hat mir da schon besser gefallen, aber ehrlich gesagt weiß ich über ihn nicht wahnsinnig mehr als am Anfang des Buches. Auch über seine Familie weiß man nicht wirklich was und seine Brüder, die ja in den anderen Bänden Protagonisten sind, kennt man noch gar nicht.
Irgendwie haben mich die Nebencharaktere da mehr überzeugt, denn die mochte ich alle.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen. Das Buch wird wechselnd aus der Sicht von Aidy und Ace erzählt, aber mir war das teilweise ein bisschen sprunghaft und es wirkte manchmal abgehackt. Mir fehlte hier einfach die Tiefe. Ich hatte den Eindruck, dass man die Protagonisten nur oberflächlich behandelt. Bei längeren Kapiteln hätten sie mehr Raum gehabt.
Ob ich weiterlesen werde? Mal schauen, eigentlich würde ich der Autorin schon gerne noch eine zweite Chance geben. Aber das muss definitiv nicht sofort sein.

Mein Fazit
Konnte mich leider nicht überzeugen
Die Tagebuch-Thematik fand ich total interessant, aber sie kommt in der Handlung nicht richtig zum tragen. Auch insgesamt hat sie mich nicht fesseln können - es war eher langweilig, weil nichts passierte und das, was am Ende kam, fand ich einfach nur offensichtlich. Die Emotionen konnten mich nicht erreichen und die Protagonisten haben mich auch nicht von sich überzeugen können. Da fehlte mir einfach die Tiefe.

Veröffentlicht am 11.09.2019

Ein fesselnder Reihenauftakt

Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt
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Irgendwie habe ich mich immer ein bisschen davor gescheut, die Reihe anzufangen, weil Steampunk eigentlich nicht meins ist. Eigentlich ... denn die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich bin ...

Irgendwie habe ich mich immer ein bisschen davor gescheut, die Reihe anzufangen, weil Steampunk eigentlich nicht meins ist. Eigentlich ... denn die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich bin definitiv gespannt, wie es weitergehen wird.
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite abgeholt, auch wenn ich da noch gar nicht wusste, wohin das alles führen wurde. Das London von 1885 hat mich irgendwie fasziniert und ich war gespannt, was es dort alles zu entdecken gibt. Und die Autorin hat damit auch Eindruck bei mir hinterlassen, durch die vielen Beschreibungen konnte ich mir das richtig gut vorstellen.
Die Handlung ist einfach nur fesselnd. Ich hab zwar ein bisschen gebraucht, bis ich mich zurecht gefunden habe, aber dann konnte ich praktisch nicht mehr mit lesen aufhören. Mit jeder weiteren Seite war ich mehr gefesselt und die Handlung steigert sich mit jeder weiteren Geschichte ein bisschen mehr. So langsam bekommt man auch ein Gefühl dafür, wo das ganze hinlaufen wird und dennoch hab ich keine Ahnung, was da auf mich zukommen wird^^
Den Fall um die mechanischen Kinder finde ich total spannend und irgendwie versuche ich selbst ein bisschen mitzurätseln. Das scheitert zwar kläglich, weil man einfach noch zu wenig weiß, macht aber trotzdem wirklich viel Spaß. Der Stil ist auf jeden Fall fesselnd, sodass ich einfach nicht mit lesen aufhören kann.
Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Frost und Payne sind schon zwei Spezielle, aber ich mag sie und bin gespannt, was sie zusammen noch auf die Beine stellen werden. Nebenbei den beiden kommen aber noch weitere zu Wort, sodass die Handlung auch von verschiedenen Sichtweisen bestimmt wird. Das gibt deutlich mehr Einblicke in das ganze System und macht mich definitiv neugierig auf die verschiedenen Handlungsstränge.

Mein Fazit
Ein fesselnder Reihenauftakt
Anfangs war ich bei Steampunk ein bisschen skeptisch, aber die Autorin hat mich vollends mit dem Buch fesseln können. Das Setting fand ich total genial und die Handlung einfach nur fesselnd. Ich bin praktisch durch die Geschichte gerauscht und gerade auch die verschiedenen Sichtweisen haben mich sehr neugierig auf den Fortgang der Geschichte gemacht.

Veröffentlicht am 09.09.2019

Ein spannender Auftaktband

Literary Passion
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Bisher haben mir die Bücher der Autorin alle gefallen und auch dieses gesellt sich nun dazu. Diesmal geht es um das Literary Passion, ein etwas spezielles Hotel und wieder jede Menge mystische Wesen.
Ich ...

Bisher haben mir die Bücher der Autorin alle gefallen und auch dieses gesellt sich nun dazu. Diesmal geht es um das Literary Passion, ein etwas spezielles Hotel und wieder jede Menge mystische Wesen.
Ich bin schnell in die Handlung reingekommen und habe das Buch praktisch in einem Rutsch verschlungen. Der Stil der Autorin ist fesselnd, ich konnte einfach nicht mit lesen aufhören.
Die Handlung ist spannend, hat einen guten Mix aus Spannung und Liebe, auch wenn ich mir für die Spannung noch ein paar mehr Kniffe gewünscht hätte. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen und ich bin schon neugierig auf den nächsten Band der Reihe.
Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Lena ist eine toughe Frau und ich mochte ihre Art, sich nicht unterkriegen zu lassen. Marco mochte ich auch, auch wenn ich ihm gerne mal in den Hintern getreten hätte für sein Machogehabe. Aber er hat doch beweisen, dass mehr in ihm steckt.
Was mich ebenso begeistert hat, waren die Nebencharaktere - zu mal es dort das ein oder andere Wiedersehen mit Figuren aus anderen Reihen der Autorin gegeben hat. Auch konnte man die Protagonisten des nächsten Bandes schon kennenlernen - ich bin gespannt.

Mein Fazit
Ein interessanter Auftakt um das Literary Passion
Wieder mal hat mich die Autorin mit ihren Stil so fesseln können, dass ich das Buch in einem Rutsch verschlungen habe. Die Handlung ist spannend, hat die richtige Mischung aus Action und Emotionen. Gefreut habe ich mich auch sehr über das Wiedersehen mit Charakteren aus anderen Reihen und ich freue mich schon auf den nächsten Band.