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Chucky116

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2017

Lohnt sich zu lesen

Die Stille zwischen Himmel und Meer
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Das Buch ist einfach super. Erstmal das Cover ist wunderschön gelungen. Durch das Meer wird ein Gefühl von Weite und Freiheit vermitteln. Und auch der Buchtitel klingt sehr gut. Katharina Seck hat einen ...

Das Buch ist einfach super. Erstmal das Cover ist wunderschön gelungen. Durch das Meer wird ein Gefühl von Weite und Freiheit vermitteln. Und auch der Buchtitel klingt sehr gut. Katharina Seck hat einen echt tollen Schreibstil. Flüssig und super zu lesen, keine bis kaum Wiederholungen, was mich in vielen Büchern immer stört.
Man kann sich sehr gut in die Charaktere und die Geschehnisse hineinversetzen. Schon beim Prolog fragt man sich, was ist Edda passiert und wird sie die Geschehnisse überwinden?
Das komplette Buch ist mit viel Gefühl und sehr emotional geschrieben. Immer wieder gibt es Rückblenden, was das ganze einfach nur noch interessanter macht. Dieses Buch hat Höhen und Tiefen und war bis zur letzten Seite echt spannend, berührend und ergreifend.
Das Ende finde ich sehr gut. Ich bin froh das es nicht so ausgegangen ist, wie ich am Anfang befürchtet hatte. Dieses Buch zeigt auf, dass man seine Probleme aus der Vergangenheit nicht einfach ignorieren kann, aber dass man es schafft sie zu bewältigen.
Einfach nur ein tolles Buch.

  • Cover
  • Gefühl
  • Anspruch
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 02.06.2017

Wundervoll

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
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Klappentext:
Bea Weidemann kann es nicht fassen: Schlimm genug, dass ihr kleiner Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Aber dass sie nun als Tim Bergmanns persönliche Anstandsdame abgestellt wird ...

Klappentext:
Bea Weidemann kann es nicht fassen: Schlimm genug, dass ihr kleiner Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Aber dass sie nun als Tim Bergmanns persönliche Anstandsdame abgestellt wird und mit ihm den Verlag retten soll, ist einfach zu viel für die junge PR-Referentin. Denn der schwierige Bestseller-Autor lässt sich von nichts und niemandem etwas vorschreiben - und ist genau die Sorte Mann, um die Bea sonst einen weiten Bogen macht. Herzklopfen hin oder her. Doch während sie versucht, das Chaos von Tim - und sich - abzuwenden, merkt sie bald, dass auch die Liebe absolut nichts von ihren Plänen hält.

Die Kapitel in dem Buch sind alle sehr kurz, manchmal nur zwei Seiten lang. Das stört beim Lesen des Buches allerdings überhaupt nicht.
Das Buch liest sich flüssig, der Schreibstil ist toll und einfach zu lesen. Beide Autoren haben eine ähnliche Vergangenheit, die sich in dem Buch Stück für Stück offenbart. Das finde ich sehr gut, denn so bleibt die Spannung erhalten und macht sich Gedanken darüber, was wohl passiert sein könnte. Das Bea und Tim zusammen kommen war von Anfang an klar, die Annäherung ist gut gemacht worden, man kann es also nachvollziehen.

Das Cover finde ich mit seiner Schrift und den verschiedenen Farbtupfern sehr schön gestaltet und spricht auf jeden Fall an.

Ich bin froh das Buch gelesen zu haben und hoffe auf weitere tolle Bücher der Autorin.

  • Charaktere
  • Handlung
  • Humor
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 01.05.2017

Nichts für mich

For 100 Days - Täuschung
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Also am Anfang fand ich das Buch spannend und flüssig geschrieben. Aber mit der Zeit musste ich mich immer mehr zwingen, Wort für Wort zu lesen und nicht alles zu überfliegen.
Eine richtige Handlung hatte ...

Also am Anfang fand ich das Buch spannend und flüssig geschrieben. Aber mit der Zeit musste ich mich immer mehr zwingen, Wort für Wort zu lesen und nicht alles zu überfliegen.
Eine richtige Handlung hatte das Buch auch Sex nicht wirklich.
Irgendwie war die Spannung mit einem Mal raus, man konnte vieles vorhersehen, z.B. dass Nick nach dem Vorfall mit Tasha das „Vendage“ kauft. Irgendwie war das klar, da er sich alles leisten kann.
Auch die Sexszenen haben in ihrer Häufigkeit, Länge sowie Ausführlichkeit nur mehr angefangen mich zu stören, dass ich diese zumeist überflogen habe.
Die Tatsache, dass Averys Mutter wegen ihrem Stiefvater im Gefängnis sitzt und Nick aufgrund einer Prügelei sich Narben zuzog ist nicht wirklich überraschend, da man sich dies im Laufe Buches zusammenreimen konnte, so wie das der erwähnte Unfall kein Unfall war.
Im Buch klingt es zudem so, als seien Nick und Avery schon lange zusammen und haben nicht gerade eine lange Nacht miteinander verbracht, unpassend dazu die Frage von Tasha, ob die beiden wieder zusammen wären. Nach einer Nacht erzählt man zudem niemanden von erfolgreichen Geschäftsabschlüssen und ist auch nicht eifersüchtig, da ein Wiedersehen meist nicht drin ist.
Avery sitzt zudem in drei Monaten, wenn die Wohnungseigentümerin zurückkehrt, auf der Straße und tut nicht. Sucht sich keine Wohnung, keinen neuen Job nachdem sie ihren riskiert und gekündigt hat. Und ist danach auch deutlich abhängig von Nick. Wer macht so etwas bitte?
Ich war dann deutlich froh als das Ende in Sicht kam. Eine Fortsetzung werde ich nicht lesen.

  • Charaktere
  • Gefühle
  • Schreibstil
  • Handlung
  • Cover
Veröffentlicht am 15.11.2016

Mal was anderes

Die Assistentinnen
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Camille Perri ist mit „Die Assistentinnen“ ein interessantes und humorvolles Buch gelungen. Bei diesem Werk ist von der ersten bis zur letzten Seite pures Lesevergnügen garantiert. Die Autorin hat einen ...

Camille Perri ist mit „Die Assistentinnen“ ein interessantes und humorvolles Buch gelungen. Bei diesem Werk ist von der ersten bis zur letzten Seite pures Lesevergnügen garantiert. Die Autorin hat einen leicht zu lesenden, flüssigen Schreibstil.
Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet, frei nach dem Motto von zwei Frauen die gegen den Strom schwimmen. Sehr passend zu dem Buch.
In diesem Buch wurde eine Problematik mit Witz und Humor angesprochen, die viele kennen. Das Berufsleben wird größtenteils immer noch von Männern dominiert, viel Arbeit und wenig Gehalt. In diesem Buch wird humorvoll dargestellt, dass es ohne den weiblichen Part nicht geht und Frauen nicht auf den Kopf gefallen sind, wenn es darum geht, die Herren auszutricksen.
Die einzelnen Charaktere sind äußerlich gut von der Autorin beschrieben worden, und auch wenn die Protagonistin die betreffende Person besser kennengelernt hat und ein Bild von deren Charakter abgegeben wird, kann man sich alle gut vorstellen. Auch die Gebäude, z.B. Tinas Wohnung oder der Sitz der „Titan Corporation“ sind gut erläutert worden.
Schön ausgesucht sind auch die verschiedenen Charaktere die im Laufe des Buches auftauchen und so nochmal zusätzlich Schwung hineinbringen.
Die Gedanken der Protagonistin sind sehr realistisch beschrieben worden, man kann sich sehr gut in sie und die Situation, in die sie geraten ist, hineinversetzen, auch ihre nächsten Schritte im Buch sind logisch und nachvollziehbar. Man versteht den Zwiespalt in dem die Protagonistin Tina anfangs steckt, zwischen endlich schuldenfrei sein und anderen jungen Frauen helfen, während sie auf der anderen Seite das schlechte Gewissen gegenüber ihrem Chef plagt, vor allem als sie dann noch eine andere Seite an ihm kennenlernt. Das sie eine Straftat begeht und ins Gefängnis wandern könnte, macht ihr allen Anschein nach nicht so viele Sorgen, wie die Tatsache, dass ihr Chef sehr enttäuscht von ihr sein wird, wenn er es herausfindet.
In dem Moment wo die Protagonistin und ihre Komplizin das erste Mal erwischt werden, kann man denken, toll, jetzt ist das Buch vorbei, wobei noch so viele Seiten zu lesen sind, aber es nimmt eine überraschende Wendung, die vermutlich vorher keiner geahnt hätte.
Das Ende des Buches war für mich dann sehr interessant, da ich nicht gedacht hätte, dass der Chef der „Titan Corporation“ den Weg nehmen wird, den er gewählt hat, noch das die Protagonistin Tina zu solch drastischen Mitteln greifen wird.
Letzten Endes wird klar, jedes noch so kleine Verbrechen bleibt nicht ungesühnt. Aber wie im echten Leben kommt es bloß darauf an, wie viel Macht, Einfluss und Geld man besitzt oder was für Fakten jemand in der Hand hat.
Meine persönliche Meinung zu diesem Buch ist und bleibt weiterhin sehr gut. Wie oben schon erwähnt ist es ein humorvolles, nah an der Realität geschriebenes Buch. Die Autorin bleibt die ganze Zeit über bei einem sehr schönen Schreibstil ohne ständige Wiederholungen der bisherigen Geschehnisse oder früher erlebten Dinge, was bei vielen Büchern ja leider der Fall ist.
Dieses Buch hat sich einen Platz in meinem Bücherregal verdient und von daher kann ich es nur empfehlen.

  • Cover
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Lesespass
  • Erzählstil