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Veröffentlicht am 19.06.2025

Highlight für Erstleser

Nightmore - Das gruseligste Internat der Welt (Band 1) - Plötzlich Werwolf
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Was für ein tolles Buch für Leseanfänger - es hat alles was wir uns wünschen: Abenteuer, schneller Einstieg, rasante Handlung, jede Menge Humor und skurril sympathische Monster, äh Protagonisten. Sogar ...

Was für ein tolles Buch für Leseanfänger - es hat alles was wir uns wünschen: Abenteuer, schneller Einstieg, rasante Handlung, jede Menge Humor und skurril sympathische Monster, äh Protagonisten. Sogar ich als Erwachsene hatte jede Menge Spaß beim gemeinsamen Lesen und ich finde genau solche Bücher brauchen Kinder (und deren Eltern), damit Lesen Spaß macht. Fynn ist neu an der Nightmore Schule und auch neu in seinem Werwolfdasein, gerade damit hat er leichte Anpassungsschwierigkeiten. Zum Glück trifft er Sinista und das ungleiche Paar schlittert hinein in ein urkomisches Abenteuer. Das Buch mit seinen 112 Seiten und den vielen tollen Illustrationen ist perfekt geeignet für Kinder ab 7 Jahren, Text und Bilder greifen perfekt ineinander und schaffen so eine ganz eigene Erzählwelt. Besonders gut gefallen hat meinen Jungs und mir der schnelle Einstieg, denn wenn sich der Anfang zieht sind die beiden oft raus. Fynn zieht alle Register um nicht in der Schule bleiben zu müssen und bekommt dabei Hilfe von Sinista. Dabei treffen sie auf eine ganze Reihe sympathischer Monster unterschiedlicher Art und wir hatten konstant ein Lächeln im Gesicht beim Lesen. Im Verlauf des Abenteuers merkt Fynn, dass so ein Monsterleben nicht nur Nachteile hat und findet in Sinista eine gute Freundin und in der Schule ein passendes Team für sich. Die Zwei sind so unterschiedlich und ergänzen sich doch so perfekt, dass wir einen Höllenspaß bei ihren Dialogen hatten. Zu englischen Begriffen im Text gibt es Hilfe zur Aussprache vom Erzähler und beim Vorlesen kann man sich hier herrlich austoben, wenn man möchte (das Hörbuch ist übrigens richtig genial eingesprochen, da haben wir auch schon reingehört;) Ein QR Code am Ende führt auf eine Internetseite mit reichlich Gimmicks wie einen Charaktertest und Zusatzinfos bietet. Unser Aufnahmeantrag für die Nightmore Internat ist jedenfalls schon ausgefüllt und wir warten gespannt auf eine Rückmeldung und Band 2 ;) alle Daumen hoch für dieses Erstlesebuch, wir brauchen unbedingt mehr davon.

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Kampf ums Überleben

Lost in the Wild
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Mein 16jähriger Teenie und ich haben das Buch nacheinander gelesen und uns danach ausgetauscht. Insgesamt fand er das Buch besser (ist ja auch die Zielgruppe;) als ich. Da er an einem Tag gelesen hat ist ...

Mein 16jähriger Teenie und ich haben das Buch nacheinander gelesen und uns danach ausgetauscht. Insgesamt fand er das Buch besser (ist ja auch die Zielgruppe;) als ich. Da er an einem Tag gelesen hat ist ausreichend Spannung vorhanden und er konnte sich mit der jüngeren Gruppe gut identifizieren. Der Schreibstil lässt sich super und flüssig lesen und ist für jede Altersklasse geeignet (zumindest hat er uns beiden gut gefallen). Mein Eindruck von den Jugendlichen war eher nicht so gut, den Generationenunterschied (Konflikt scheint mir nicht so ganz passend) zwischen den Gruppen fand ich dennoch sehr interessant. So wirklich nahe gekommen sind uns die Figuren aber nicht. Junior bemängelt auch, dass es so viele Personen waren, dass ihm die Tiefe gefehlt hat und man sich Keinem so richtig nah gefühlt hat. Dafür sind natürlich viele Charaktereigenschaften vertreten und für jeden Leser was dabei. Khadra hat mich ziemlich genervt irgendwann, ich fand sie sehr engstirnig. Insgesamt fand ich die Jugendliche eher egoistisch; die Prepper waren mir aber auch nicht viel sympathischer. Insgesamt hatte jede Gruppe ihren "Aufreger" und Liebling (bei uns Timo und Sascha). Uns beiden hat am Ende noch ein Plotttwist oder Ähnliches gefehlt, so ein kleiner Überraschungseffekt wäre noch ein Kick gewesen. So hat für mich die Geschichte etwas dahin geplätschert, obwohl ich sehr gefesselt war und das Ende schlüssig ist und passt. Die Themen, die angesprochen wurden, haben bei meinem Teenie voll ins Schwarze getroffen und natürlich hat bei der Endwertung seine Meinung mehr Gewicht. Insgesamt ein spannender Jugendthriller der sowohl die Zielgruppe, als auch den Erwachsenen hier bei uns gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

etwas gewöhnungsbedürftig

The Deer and the Dragon
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Marlow hat einen eingebildeten Freund und Liebhaber, der sich dann als fantastisch realer entpuppt, als sie dachte. Ich habe mich sehr auf diesen dunklen Fantasyroman, der sich an ein erwachsenes Publikum ...

Marlow hat einen eingebildeten Freund und Liebhaber, der sich dann als fantastisch realer entpuppt, als sie dachte. Ich habe mich sehr auf diesen dunklen Fantasyroman, der sich an ein erwachsenes Publikum richtet, gefreut und bin nach dem Lesen etwas zwiegespalten. Insgesamt wurde ich gut unterhalten und die Welt bedient sich unterschiedlichster Mythen und Elementen, die mir sehr gut gefallen haben. Allerdings fand ich den Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig; er wirkte abgehackt und etwas chaotisch und wenn ich dachte ich habe mich daran gewöhnt, kam wieder ein Sprung. Flüssiges Lesen ist mir daher etwas schwer gefallen. Ebenso ist Marlow eine sehr unnahbare Frau, was mich das Geschehen eher aus der Distanz beobachten ließ, obwohl sich die Autorin zu Beginn viel Zeit nimmt um ihre Figur auszuarbeiten. Auch Fauna, die nach Süßigkeiten süchtige Fee, die Marlow so eigentlich gar nichts erklärt, ist mir fremd geblieben. Die Vielzahl der Themen von psychischer Gesundheit, Religion, Missbrauch, Gewalt und natürlich Sexualität ergab sich schon aus dem Klappentext und dem Vorwort, das zartbesaitete Leser unbedingt beachten sollten. Die dadurch düstere Atmosphäre und das Setting haben mir wirklich gut gefallen, ich fand es nur etwas unrund. Das lag vermutlich auch am Schreibstil und mir hat irgendwie ein Rahmen gefehlt, die Handlung wirkte manchmal sprunghaft und chaotisch. Gerade der Anfang war etwas langatmig, erst ab dem Auftauchen von Fauna nahm sie etwas Fahrt auf, aber auch dann hätte ich mir früher zumindest ein paar Erklärungen gewünscht. An Marlows Stelle hätte ich das von der Fee gefordert, allerdings fand ich Fauna ziemlich spannend, wenn auch nicht sonderlich sympathisch. Das Ende wiederum war mir dann zu flott abgehandelt. Insgesamt für mich ein etwas unrunder und holpriger Start in diese Reihe, wobei mich der zweite Band schon reizt und ich vermutlich der Reihe nochmal eine Chance geben werde;)

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Veröffentlicht am 02.06.2025

zwei Kemet - Geschichten

Road to Ombos
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In diesem Buch findet der Leser zwei Kurzgeschichten über den Gott Seth. Für mich war es das erste Buch aus der Kemet Reihe und fand die beiden Geschichten ganz unterhaltsam und als einstig oder Bonus ...

In diesem Buch findet der Leser zwei Kurzgeschichten über den Gott Seth. Für mich war es das erste Buch aus der Kemet Reihe und fand die beiden Geschichten ganz unterhaltsam und als einstig oder Bonus zu der Reihe gut geeignet. In der ersten Geschichte taucht Seth erstmals in der Menschenwelt auf und schafft sich mit seinem göttlichem Charme gleich neue Freunde, die er natürlich promt retten muss. Hier fand ich den Anfang bzw. die Einführung für eine Kurzgeschichte etwas lang. Es dauert etwas, bis es zur Sache geht und wird dann actionreich und mit Gefühl beendet. Die zweite Geschichte ist etwas humorvoller, denn gerade anfangs muss Seth sich mit modernen Gegebenheiten anfreunden, was mir in der ersten Geschichte etwas zu kurz kam. Somit ergänzen sich die beiden Abenteuer gut. Als eigenes Buch konnte mich dieser Ausflug nicht ganz begeistern, ich fand die Geschichten zu kurz und mich hätten die Figuren noch mehr interessiert. Das werde ich aber jetzt mit Totenfluch nachholen, denn das liegt bereits hier und bin durch "Road to Ombos" definitiv neugierig darauf geworden. Ich freue mich schon darauf einige der Figuren nun näher kennenzulernen. Für mich waren die beiden Kurzgeschichten also ein guter Teaser;)

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Veröffentlicht am 30.05.2025

Long live the King

My Lady Jane
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Long live the King oder vielleicht auch nicht. Diese Neuerzählung eines Teils der britischen Geschichte hat mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert. Nachdem ich bereits die Serie gesehen habe, habe ...

Long live the King oder vielleicht auch nicht. Diese Neuerzählung eines Teils der britischen Geschichte hat mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert. Nachdem ich bereits die Serie gesehen habe, habe ich eigentlich nur auf die deutsche Übersetzung des Buches dazu gewartet...das Warten hat sich definitiv gelohnt. In manchen dingen ist die Serie nah am Buch dran in vielen eher nicht, so dass mir das Buch sogar noch besser gefallen hat (naja, das Buch ist eigentlich fast immer besser, oder?) Jedenfalls darf man die Geschichte hier nicht so ernst nehmen und auch nicht auf die geschichtlichen Fakten festlegen, dann bekommt man viel zum Schmunzeln. Historisches ist eigentlich nicht so mein Genre, Fantasy und Humor dafür schon. Jane ist eine emanzipierte junge Dame, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt und mit viel Herzblut Probleme angreift. Ihr Problem ist nämlich ein ziemlich großes, ihr Mann ist ein Pferd. Dazu noch eine Verschwörung, kleinere Verwirrungen und natürlich die fehlende Gleichberechtigung. Da hat Jane ganz schön was zu tun. Der Wortwitz und die Situationskomik sind wirklich genial und haben mich sehr oft zum Lachen gebracht. Durch die direkte Ansprache des Lesers durch die Erzählerinnen kamen bei mir auch leichte Bridgerton Vibes auf und ich habe diese etwas andere Geschichtsinterpretation regelrecht verschlungen. Leider war das Buch viel zu schnell ausgelesen und ich hoffe auf noch mehr Bücher dieser Art.

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