Inhalt: Das Leben auf der Wiese der Wasserschweine scheint in bester Ordnung zu sein. Tagsüber lassen sich Emmy, Raul und Tristan die Sonne auf den Bauch scheinen, genießen das Futter und entspannen im ...
Inhalt: Das Leben auf der Wiese der Wasserschweine scheint in bester Ordnung zu sein. Tagsüber lassen sich Emmy, Raul und Tristan die Sonne auf den Bauch scheinen, genießen das Futter und entspannen im Tümpel. Nachts aber schleichen sie auf gewohnte Art und Weise aus dem Gehege und besuchen ihre Freunde außerhalb.
Doch da verbreitet sich eine Schreckensnachricht unter den Zootieren: Ein furchtbares Raubtier hat unter den Flamingos gewütet! Mehrere Tiere sollen verschwunden sein. Wer würde so etwas nur tun? Und wo stecken die verschwundenen Vögel? Emmy, Raul und Tristan machen sich auf die Suche ...
Auch die Fortsetzung der 3 Wasserschweine Emmy, Raul und Tristan ist wieder ein buntes Abenteuer, das auch mich als Erwachsene begeistern kann und hervorragend für die Zielgruppe geeignet ist. Die Tiere sind wunderbar gezeichnet und die Ausflüge ins "Mehr" amüsant, spannend und lehrreich. Besonders angetan hat es mir der Wasserschwein-Rap und der "falsche Fuchs". Ich hoffe sehr auf eine weitere Fortsetzung!
Inhalt: Auf Schloss Löffelburg ist alles in bester Ordnung. Nur vermisst Prinz Lämpchen immer noch seine verschollene Mutter. Als Hilda Hasenherz erfährt, dass Maria Mümmel gar nicht davongehoppelt ist, ...
Inhalt: Auf Schloss Löffelburg ist alles in bester Ordnung. Nur vermisst Prinz Lämpchen immer noch seine verschollene Mutter. Als Hilda Hasenherz erfährt, dass Maria Mümmel gar nicht davongehoppelt ist, sondern von einem Adler entführt wurde, beschließt sie, die verlorene Hasenkönigin zurückzuholen. Zusammen mit ihren Freunden macht sie sich auf den Weg zum Meer, denn dorthin ist der Adler geflogen. Doch Hilda braucht nicht nur Hilfe, um das große Wasser zu überqueren - auf einer fernen Insel warten noch ganz andere Abenteuer auf sie.
Ich habe den zweiten Teil von Hilda Hasenherz als Hörspiel gehört und bin überaus begeistert. Herzallerliebst mit wunderbaren, unterschiedlichen Figuren, toller Tonqualität und einer wirklich niedlichen Geschichte wartete der neue Band auf. Besonders gut haben mir die vielen Details gefallen, z.B. der Möhrenkuchen zum Frühstück. Auch die von einigen Figuren gesungenen Lieder waren wirklich bezaubernd und für mich war das Hörbuch ein Jahreshighlight. Ganz toll und dem Zielgruppenalter entsprechend!
Helen ist Romanautorin und zieht nach LA, um dort an der TV-Adaptation ihres Jugendromans mitzuwirken. Nicht erwartet hatte sie, dass sie dort Grant Shepard begegnet, mit dem sie zur Highschool ging und ...
Helen ist Romanautorin und zieht nach LA, um dort an der TV-Adaptation ihres Jugendromans mitzuwirken. Nicht erwartet hatte sie, dass sie dort Grant Shepard begegnet, mit dem sie zur Highschool ging und mit dem sie wegen eines tragischen Ereignisses nie wieder etwas zu tun haben wollte. Ihre Zusammenarbeit ist jedoch unausweichlich und so verbringen sie mehr Zeit miteinander als ihnen lieb ist. Nach und nach verwischen jedoch die Grenzen und zwischen beiden entsteht ein Prickeln, dem sie nicht mehr aus dem Weg gehen können. Doch wie kann etwas eine Zukunft haben, wenn einen die Vergangenheit nicht loslässt?
Mit der Bewertung von "How to end a love story" habe ich mich sehr schwer getan. Der Roman hatte eigentlich alles, was es zu einem Highlight braucht - ein gemeinsames Ereignis, das die beiden Hauptfiguren voneinander trennen sollte, die aber wegen der gegenseitigen Anziehung die Finger nicht voneinander lassen können. Zudem das Setting in LA, die Einblicke in die Arbeit eines Writers' Room und die vielen schweren Themen, die dem Roman Tiefe verleihen. Trotzdem konnte mich der Roman nicht so recht überzeugen. Dies lag zum einen an der weiblichen Hauptfigur Helen, deren Haltung und Handlungen ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Ja, sie leidet verständlicherweise unter dem tragischen Ereignis in ihrer Vergangenheit, aber sie benahm sich generell wie eine zickige Göre und torpedierte damit zunächst nicht nur die Beziehung zu ihrem männlichen Konterpart Grant, sondern auch ihre Arbeit, ihre Kollegen und sich selbst. Auch ihre ihr schwer fallende Abnabelung von den Eltern, denen sie merkwürdig hörig war, konnte ich nicht nachempfinden. Sie ist ein sehr introvertierter Charakter, was für mich als Leserin manchmal zu Distanz zur Figur führt, weil sie zu in sich gekehrt ist, hinzu kam, dass die Schilderung der Handlung aus der 3. Person eine emotionale Distanz zu den Figuren bewirkte.
Den Protagonisten Grant hatte ich jedoch sofort ins Herz geschlossen mit seiner offenen, sympathischen Art und wie er mit Helen umging. Es war schnell klar, wie viel er für sie empfindet und das war der Aspekt, der mir am Roman am besten gefallen hat. Die Autorin hat im Roman viele intensive, emotionale Themen aufs Tableau gebracht wie z.B. Panikattacken und Suizid. Dabei rief Yulin Kuang zwar immer wieder filmische Szenen hervor, die dramaturgisch sehr eindrücklich waren, eine richtige Auseinandersetzung mit diesen Problematiken und eine zufriedenstellende Therapie oder Lösung gab es jedoch nicht. Dies führte zu einer Figurenentwicklung, die ich nicht vollends nachempfinden konnte.
Für einen Liebesroman gab es für meinen Geschmack zwar sehr schöne, aber insgesamt zu wenige locker-leichte Szenen, für einen Roman mit schweren Themen dann doch zu wenig Tiefe und Auseinandersetzung. In positiver Erinnerung bleibt mir aber die Figur Grant, den ich gerne noch weiter begleitet hätte!
Niamh arbeitet als magisch begabte Schneiderin und fertigt vornehmlich Ballgarderoben an, in denen sie Erinnerungen und Emotionen einwebt und damit den jeweiligen Träger bzw. Trägerin in den Mittelpunkt ...
Niamh arbeitet als magisch begabte Schneiderin und fertigt vornehmlich Ballgarderoben an, in denen sie Erinnerungen und Emotionen einwebt und damit den jeweiligen Träger bzw. Trägerin in den Mittelpunkt der Veranstaltung bringt. Aufgrund ihrer herausragenden Kreationen wurde sie vom Herrschers des Nachbarkönigreichs Avaland engagiert, um die Garderobe für die anstehende Hochzeit des Prinzen zu entwerfen. Am Hofe weht ihr jedoch kalter Wind entgegen, denn der Prinz Kit ist alles andere als begeistert, heiraten zu müssen und macht sich bei allen gerne unbeliebt. Doch Niamh nimmt die Herausforderung an und versucht mit Charme und Ehrgeiz ihren Auftrag zu vollenden. Nach und nach bröckelt Kits unnachgiebige, grüblerische Fassade und die beiden nähern sich einander an, was jedoch strengstens verboten ist.
Eigentlich hatte dieser Roman von den grundsätzlichen Aspekten her alles, was mich begeistert - ein höfisches Setting a la Bridgerton, eine Enemies-to-Lovers-Romanze, magische Elemente und eine Aussicht auf Klatsch&Tratsch. Auch der Sprachstil war der zeremoniellen Umgebung angepasst und dennoch konnte mich die Geschichte nicht so recht von sich überzeugen. Niamh ist ein niedlicher und angenehmer Charakter. Gleichzeitig blieb sie aber durchweg überraschend blass und traf oft Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen konnte. Kit hingegen war mir zu Beginn extrem unsympathisch. Mit der Aufklärung seiner Vorgeschichte wurden mir seine Motive zwar gewahr, richtig ans Herz gewachsen ist er mir über die Zeit dennoch nicht. Die Erzählung aus der 3. Person unterstütze dabei mein Gefühl, emotional nicht so recht in der Handlung anzukommen.
Diese floss zudem insgesamt eher unaufgeregt dahin und statt hitzigem Klatsch und Tratsch mit wendungsreicher Story gab es eher unaufgeregte politische Machtgefilde, die mich nicht zu packen vermochten. Insgesamt eine mittelprächtige Geschichte mit wahnsinnig viel Potential, die mich aber leider nicht abholen konnte.
Debbie hatte schon immer nur einen Traum: Als Redakteurin beim feministischen Magazin Purple Cloud in New York zu arbeiten. Als sich dieser lang gehegte Wunsch endlich erfüllt, müsste sie auf Wolken schweben. ...
Debbie hatte schon immer nur einen Traum: Als Redakteurin beim feministischen Magazin Purple Cloud in New York zu arbeiten. Als sich dieser lang gehegte Wunsch endlich erfüllt, müsste sie auf Wolken schweben. Doch kurz nach ihrer Ankunft erfährt ihre Chefin davon, dass Debbie bereits in jungen Jahren geheiratet hat - und das ist ja mal alles andere als feministisch. Nun soll sie einen Artikel schreiben, der erklärt, wie es dazu kommen konnte und wie man als Feministin trotzdem heiraten kann. Alles kein Problem, wäre da nicht ein Haken an der Sache: Seit der Hochzeit hat sie nicht mehr mit ihrem Ehemann Emory gesprochen...
Der neue Roman von Mounia Jayawanth hat mir wirklich gut gefallen. Mit einer Zartheit bewegen sich die beiden Hauptfiguren Debbie und Emory aufeinander zu, dass ich von Beginn an gebannt und ergriffen war. Die Anziehung und die Funken zwischen den beiden sowie - nicht zuletzt - das Wissen, dass die beiden einfach zusammengehören, hat mich den Roman nicht mehr beiseite legen lassen. Auch, wenn ich mit Debbie nicht ganz warm geworden bin, weil mir ihre feministische Ader manchmal zu fremdbestimmt und damit unecht vorkam, mochte ich die beiden als Paar. Emory habe ich ab Seite 1 ins Herz geschlossen und empfand ihn durchgehend als liebenswürdigen, herzerwärmenden Charakter. Während des Romans werden viele wichtige Themen zur Sprache gebracht, was mir grundsätzlich positiv auffiel, allerdings manchmal etwas überbordend wirkte. Dennoch finde ich es gut, dass die Zielgruppe hier positive Beispiele und Argumente zu den einzelnen Themen wie female empowerment erhielt. Nun bin ich schon sehr gespannt auf Band 2 der Purple Clouds Reihe!