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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.07.2020

Wundervolle tierische Ermittler

Die Tierpolizei 1
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Flopson , die Katzenbärin und Tjalle , der Streifentenrek leben als allerbeste Freunde bei Frau Huppenschuh. Eines Morgens ist Tjalle verschwunden. Flopson wittert ein Verbrechen und verlässt ihren sicheren ...

Flopson , die Katzenbärin und Tjalle , der Streifentenrek leben als allerbeste Freunde bei Frau Huppenschuh. Eines Morgens ist Tjalle verschwunden. Flopson wittert ein Verbrechen und verlässt ihren sicheren Käfig um ihren Freund Tjalle zu suchen.
Dabei lernt sie Fridolin kennen, ein Zwergpony . Er hilft ihr bei der Suche und anstatt Tjalle finden sie Meili, eine verletzte Meise. zu dritt machen sie sich weiter auf die Suche und lernen Jack , den mürrischen Teddyhamster , kennen. Eigentlich will er sie nur wieder loswerden , aber hilft mit Köpfchen den anderen Tieren. Ein ausrangiertes Polizeiauto dient als Polizeistelle für die Tierpolizei......

Meine Meinung

Ich habe mich in das Buch und ihre Protagonisten verliebt. Dabei kann ich noch nicht mal sagen in wem am meisten. Jedes Tier hat seinen Zauber und wurde von Anna Böhm hervorragend ausgearbeitet. Der Schreibstil ist super flüssig und dadurch toll zu lesen. Die Dialoge der Tiere und die Wortschöpfungen der Autorin sind spitze. Auch die Kapitelunterteilung finde ich gelungen. Anna Böhm hat es herausragend verstanden, den Tieren charakterliche Eigenschaften zu zu schreiben bei denen man deutlich merkt, das es wichtig ist in der Not zusammen zu stehen und mit Köpfchen, Witz und Freundschaft Situationen meistern kann.

Hervorzuheben ist definitiv auch die Illustratorin Ramona Wultschner , die so liebevolle Zeichnungen erarbeitet hat und auch das Cover mit der Ausstanzung auf der Vorderseite ein Hingucker ist. Am Ende gibt es als Highlight noch einen kleinen Zeichenkurs zum Nachzeichnen von Flopson.

Meine Fazit

Ein wundervolles Buch, mit tollen Charakteren, niedlichen Illustrationen und Spannung für kleine und große Spürnasen ab 8 Jahre . Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und verdiente 5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.07.2020

Toller Schauplatz , unspannender Krimi

Portugiesische Wahrheit
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Der 5. Fall für Henrik Falkner. Es ist heiß in Lissabon, umso ärgerlicher für die äste des Hotel Oriente. Die können den Swimmingpool nicht nutzen, weil dort bei Renovierungsarbeiten eine vor 25 Jahren ...

Der 5. Fall für Henrik Falkner. Es ist heiß in Lissabon, umso ärgerlicher für die äste des Hotel Oriente. Die können den Swimmingpool nicht nutzen, weil dort bei Renovierungsarbeiten eine vor 25 Jahren einbetonierte Leiche gefunden wurde. Henri stellt sofort Nachforschungen an und welch Zufall - seine Mutter ist gerade Gast dieses Hotels. Neben den Nachforschungen muss er sich auch mit seiner Mutter auseinander setzen.



Meine Meinung

Für mich der 1. Fall um den ehemaligen, deutschen Ermittler Hendrik Falkner. Eigentlich kein Problem, dachte ich. So wie bei den meisten Krimireihen, wo man auch in spätere Fälle einsteigen kann.

Hier ist es ein wenig anders. Im Laufe des Krimis kamen immer wieder Querverweise zu früheren Geschehnissen, die nur Fragezeichen in meinem Kopf zurück gelassen haben. Mir hat die gesamte Story ehrlich gesagt nicht zu gesagt. Die Leiche im Pool wurde zur Nebendarstellung degradiert , die Handlung zum Onkel hatte Vorrang und war für mich deshalb manchmal schwer verständlich. Mal davon abgesehen haben mich aber auch Schreibstil und die Protagonisten nicht überzeugen können. Die Figuren waren mir zu blass dargestellt und manchmal auch einfach unsympathisch.Auch die Beziehungen fand ich bisweilen merkwürdig und konnten nicht überzeugen.Spannung ist bei mir leider den ggesaten Krimi nicht aufgekommen. Die detaillierten Beschreibungen Lissabons waren das einzige Highlight , so hätte ich mir den gesamten Krimi gewünscht.



Fazit

Vielleicht muss man erst die ersten Krimis mit Ermittler Henrik Falkner lesen, um diesen Band als gut zu befinden. Mich konnte er nicht überzeugen und deshalb gibt es leider auch nur 2 von 5 möglichen Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

Viel Tragik im Leben der Kommissarin Hulda

DUNKEL
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Inhalt

Hulda Hermannsdottir, Kommissarin bei der Polizei von Reykjavik, soll frühzeitig in Pensionierung um Platz für einen jungen Kollegen zu machen. Vorgesetzter Magnus lässt ihr noch 14 Tage, dann ...

Inhalt

Hulda Hermannsdottir, Kommissarin bei der Polizei von Reykjavik, soll frühzeitig in Pensionierung um Platz für einen jungen Kollegen zu machen. Vorgesetzter Magnus lässt ihr noch 14 Tage, dann muss sie gehen. Da ihre aktuellen Fälle alle schon auf andere Kollegen verteilt wurden, soll sie sich einen Cold Case heraus suchen. Sie entscheidet sich für den Tod der jungen Russin Elena, deren Tod damals als Unfall oder Suizid abgetan wurde.Bei ihren Ermittlungen merkt sie , das ihr Kollege Alexander schlampig gearbeitet hat , sondern gerät selbst in Gefahr.

Meine Meinung

Die Hulda Trilogie wird vom Autor Ragnar Jonasson rückwärts erzählt, beginnt also mit der Gegenwart. Hulda ist keine typische Kommissarin. Man bemerkt relativ zeitig, das sie ein bewegtes Leben mit vielen Schikanen und Unannehmlichkeiten durchgemacht hat. Als Kommissarin wurde sie übergangen und ihr Privatleben war bzw ist sehr tragisch. Deshalb wirkt sie unnahbar und bewegt sich am Rande der Legalität. Jonasson ist es gelungen, Hulda schon im 1. Teil gut heraus zu arbeiten, dadurch versteht man viel von ihren Handlungsweisen. Der Schreibstil ist gut zu lesen, da er flüssig daher kommt. Irritiert war ich am Anfang nur von den drei unterschiedlichen Zeitebenen, aber das hat sich schnell gelegt. Der Spannungsaufbau ist das gesamte Buch über vorhanden und steigert sich zum Ende noch deutlich. Die gesamte Story mit deutlichem Augenmerk auf Huldas Leben ist total interessant und gleichzeitig bedrückend.

Fazit

Ein lesenswerter, sehr zum Nachdenken anregender Thriller, der Themen wie Kindesmissbrauch oder Mobbing aufgreift. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 möglichen Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.06.2020

Nichts ist wie es scheint

Schuld und Verführung
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Inhalt

Benedict Schönheit's zweiter Fall führt in an eine Hochschule in München. Dort stürzt der Student Peter Riesacher vom Balkon in die Tiefe. In seinem Apartment werden sogenannte Magic Mushrooms ...

Inhalt

Benedict Schönheit's zweiter Fall führt in an eine Hochschule in München. Dort stürzt der Student Peter Riesacher vom Balkon in die Tiefe. In seinem Apartment werden sogenannte Magic Mushrooms gefunden. War sein Tod ein Unfall, ein Suizid oder wurde er gestoßen? Bei ihren Recherchen taucht immer wieder ein Name auf - Sophie Binder- . Benedict kennt die junge Frau persönlich, seine Eltern sind mit dem Vater von Sophie befreundet. Als es einen weiteren Todesfall gibt, führen die neuen Ermittlungen in die Welt der Klöster.

Meine Meinung

Vorweg muss ich gestehen, ich bin ein wenig in Bene verschossen. Seine Art und Weise gefällt mir super, er ist charismatisch, intelligent und besonnen. Den Schreibstil von Thomas Michael Glaw mag ich sehr, flüssig geschrieben mit guter Wortwahl. Und ich wurde auch hier nicht enttäuscht. Die gesamte Story war spannend, gut ausgearbeitet und auf den Punkt gebracht. Die Erzählung aus Sicht von Bene finde ich total gelungen, es schafft Nähe zum Kriminalrat. Die Ausführungen zur deutschen Romantik und die kirchlich- klösterlichen Episoden waren super in de Krimi eingearbeitet und für mich unglaublich interessant. Das Tüpfelchen auf dem I , sind für mich die Dialogen der Kollegen mit Bene und seine Partnerschaft mit Martina. Besonders sympatisch empfand ich Francis Sakamoto, ein gelungener Protagonist.

Fazit

Für mich ein sehr gelungener, gut geschriebener , intelligenter Krimi , der ganz ohne großes Blutvergießen und Gewaltszenen auskommt und dennoch sehr spannend zu lesen ist. Definitiv eine ganz klare Leseempfehlung von mir und 5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Küstenmord im idyllischen Harlesiel

Küstenmord in Harlesiel. Ostfrieslandkrimi
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Inhalt

Der Investigativjournalist Fabian Kluge wird ermordet und im Yachthafen von Harlesiel abgelegt. Seine Freundin Julia ist unauffindbar, hat sie mit dem Mord zu tun oder ist sie auch Opfer eines ...

Inhalt

Der Investigativjournalist Fabian Kluge wird ermordet und im Yachthafen von Harlesiel abgelegt. Seine Freundin Julia ist unauffindbar, hat sie mit dem Mord zu tun oder ist sie auch Opfer eines Verbrechens. Die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig von der Kripo Wittmund ermitteln in Zusammenarbeit mit der niederländischen Fall in ihrem 10. Fall. Hat es mit Fabians Recherchen zur illegalen Hochseefischerei zu tun oder gibt es ein ganz anderes Motiv ?

Meine Meinung

Ein toller, spannender Krimi , der super gut zu lesen ist und ein aktuelles Problem aufgreift. Bert und Nina wie gewohnt sympatisch und authentisch, obwohl Nina diesmal einer Versuchung aus gesetzt ist, die sie aber gut meistert. Oke hat sich gut ins Team integriert und ist für den Leser eine Bereicherung. Der Schreibstil gefällt mir wie schon beim letzten Mal super , einfach klasse zu lesen. Die Story ist total interessant und hält ein überraschendes Ende bereit. Das Thema mit den kriminellen Fangmethoden, bei denen das AIS eines Schiffes außer Kraft gesetzt wird, ist verständlich und detailliert beschrieben wurden, was ich als sehr interessant empfand. Das ganze Buch war Spannung vorhanden, so dass es mir schwer fiel , das Buch aus der Hand zu legen. Das Ende war Überraschend aber total nachvollziehbar. Ich habe überhaupt nichts zu meckern und freue mich schon auf den nächsten Fall von Nina, Bert und Oke.

Fazit

Ein spannender Krimi , kurz und bündig ohne langatmige Passagen. Top auf den Punkt gebracht. Definitiv zu empfehlen und verdiente 5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere