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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2022

Andere und sich selbst lesen lernen

Was dein Gesicht verrät
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Einschlägige Fernsehformate wie „The Mentalist“, „Sherlock“ oder „Lie to me“ haben sich die Faszination für Gesichter und Verhaltensweise schon lange zunutze gemacht und begeistern das Fernsehpublikum ...

Einschlägige Fernsehformate wie „The Mentalist“, „Sherlock“ oder „Lie to me“ haben sich die Faszination für Gesichter und Verhaltensweise schon lange zunutze gemacht und begeistern das Fernsehpublikum mit smarten Figuren, die gefühlt jede Lüge durchschauen und Menschen einschätzen können, ohne auch nur ein Wort mit ihnen gesprochen zu haben. Und genau das ist auch Dirk Eilerts Beruf. Er ist Experte für menschliche Mimik und Gestik und teilt in diesem Buch „Was dein Gesicht verrät“ sein Wissen mit dem Leser. Eine faszinierende Reise in unsere Körpersprache, bei der wir viel über andere, aber auch über uns selbst lernen können.

Zum Inhalt: in acht Kapiteln gibt Dirk Eiler dem Leser die Werkzeuge an die Hand, um die Gegenüber zu lesen. Er geht dabei die wichtigsten Marker für die Wahrnehmung zur Einschätzung anderer wie Mimik, Gestik, Körperhaltung, Körperreaktionen, Stimme und Bewegung durch und erklärt dem Leser, wie schon die Kopfhaltung ein Hinweis auf Gedanken und Gefühle sein kann. Anhand von vielen Beispielen und Übungen erklärt er dem Leser wie selbst kleinste Bewegungen und Zuckungen zu deuten sind und was wir aus ihnen für unsere Interaktionen mit anderen lernen können.

Das Buch würde ich schon in die Sparte „Sachbuch“ einkategorieren, auch wenn es sich absolut nicht so hat lesen lassen. Dirk Eilert schreibt sehr locker und kurzweilig. Er untermauert seine Fakten mit vielen kleinen Anekdoten über prominente Persönlichkeiten, die das Buch das Buch unterhaltsam und angenehm zu lesen machen. Immer wieder regt er den Leser an, das gelesene an sich selbst auszutesten oder anhand von Videos eigene Versuche zum Lesen von Gesichtern anzustellen.

Das Buch gibt einem viele nützliche Tipps, mit denen nicht man nicht nur sein Umfeld wieder aktiver wahrzunehmen und einzuschätzen lernt, sondern auch sich selbst. Ich habe mein Gesicht und mich selbst beim Lesen deutlich besser kennengelernt und hilfreiche Tipps bekommen, die ich im Privat- und Berufsleben nutzen kann, um die Wahrnehmung anderer von mir gezielt zu beeinflussen. Ich finde es wirklich super, dass der Leser hier auch einen persönlichen Benefit aus der Lektüre ziehen kann und werde zukünftig sicher den einen oder anderen Tipp berücksichtigen.

Ein kleines Manko, was mich warum auch immer gestört hat war, dass gefühlt öfter mal „Werbung“ für Fitzeks neues Buch im Text gemacht wird, was sich wohl mit einem ähnlichen Thema beschäftigt. Ich weiß nicht, ob es da eine Kooperation zwischen den beiden gibt; Fitzek selbst wird ja auch auf dem Cover zitiert. Irgendwie bin ich kein Freund von dieser Art von Vetternwirtschaft und es ist einfach auffällig, dass keine Referenz mehrmals angeführt, Fitzeks Buch aber wiederholt erwähnt wird.

Insgesamt mochte ich das Buch sehr gerne und werde es sicherlich auch zukünftig immer mal wieder zu Rate ziehen, um meine Wahrnehmung zu schulen und gezielt auch an meiner Körpersprache zu arbeiten.

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Veröffentlicht am 27.10.2022

Amüsant und hinreißend schrullig

Damenbesuch
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Ich habe die Tagebücher von Hendrik Groen einfach geliebt, weil sie herrlich amüsant, leicht skurril und vor allem unglaublich herzlich sind. Mit „Damenbesuch“ erfährt der Leser nun, was Hendrik und Evert ...

Ich habe die Tagebücher von Hendrik Groen einfach geliebt, weil sie herrlich amüsant, leicht skurril und vor allem unglaublich herzlich sind. Mit „Damenbesuch“ erfährt der Leser nun, was Hendrik und Evert so alles ausgefressen haben, bevor der Alanito-Club gegründet wurde. Und was soll ich sagen: ich liebe Evert und wie er sich und Hendrik ins Schlamassel reitet und wie kreativ die beiden versuchen, da wieder rauszukommen. Ein Buch, was einfach fröhlich stimmt und einem den Tag versüßt.

Zum Inhalt: Hendrik und Evert führen ein gemütliches Rentnerdasein. Seit Everts Frau verstorben und Hendriks Frau in psychiatrischer Betreuung lebt, haben die beiden älteren Herren hauptsächlich einander. Als Evert kurz vor Weihnachten auf dem Weg zu Hendrik ist, will es das Schicksal, dass dieser über einen Kinderwagen stolpert. Und das Kindchen, liebevoll Jesus getauft, kurzentschlossen mitnimmt. Der Witz endet, als den beiden betagten Herren klar wird, dass Evert soeben ein Kind entführt hat. Wie sollen sie da nur wieder rauskommen?

Hendrik Groen hat einfach diesen charmanten alte-Herren-Humor perfektioniert; Hendrik und Evert kann man einfach nicht böse sein, egal was die beiden so anstellen. Evert war ja schon immer mein heimlicher Liebling, der rüstige Rentner, der gerne mal einen über den Durst trinkt und kein Blatt vor den Mund nimmt, ist mir tierisch ans Herz gewachsen. Und als es so den Kinderwagen klaut und sich vor Freude gar nicht mehr einkriegt ob seiner grandiosen Idee, da dachte ich nur „Ach Evert“. Man kann den Herrschaften eigentlich nicht böse sein, schon gar nicht, wenn man kurz darauf ihre nervöse und schamerfüllte Reue bemerkt, weil sie nun nicht wissen, wie sie das Kind zurückgeben sollen, ohne als älteste Strafgefangene der Niederlande zu enden.

Das Buch ist leicht und flüssig lesbar, die Wortwahl denkbar einfach, was einfach auch dem Alter der Protagonisten geschuldet ist. In dieser Geschichte gibt es, anders als in den Tagebüchern, diverse verschiedene Perspektiven. Eigentlich mochte ich es immer, die Geschichte ganz aus Hendriks Sicht zu erleben, aber hier erzeugen die unterschiedlichen Perspektiven, Intentionen und Handlungsstränge natürlich zusätzliche Spannung, was so einem Entführungsfall natürlich Würze verleiht.

Insgesamt mochte ich die Tagebücher von Hendrik Groen zwar lieber, aber auch diese Geschichte hat mir gut gefallen, war kurzweilig und unterhaltsam und hat mir mit ihrem chaotischen Charm den Abend versüßt.

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Veröffentlicht am 26.10.2022

Eisiger Tod

The Dark
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„The dark“ hat ein richtig schönes Cover mit einer coolen, metallisch glänzenden Farbgebung und einer interessanten Haptik. Gefällt mir richtig gut und macht total Lust in die Geschichte abzutauchen. Gerade ...

„The dark“ hat ein richtig schönes Cover mit einer coolen, metallisch glänzenden Farbgebung und einer interessanten Haptik. Gefällt mir richtig gut und macht total Lust in die Geschichte abzutauchen. Gerade so eisige Thriller passen jetzt wieder perfekt in die dunklere, kältere Jahreszeit.

Zum Inhalt: Kate ist Ärztin und erhält das verlockende Angebot auf einer Forschungsstation in der Antarktis einzuspringen. Da sie ihren Job eh nur als Flucht vor der brutalen Realität ihres Alltags sieht, nimmt sie an- der scheinbar perfekte Neuanfang scheint zum greifen nah. Dich als das Eis die Besatzung der Station einschließt, geschieht ein Mord und der Mörder muss eines der 13 Stationsmitglieder sein.

Das Setting in der Antarktis vor dem Hintergrund der langen Dunkelheit im Winter finde ich total spannend und atmosphärisch. Die Beklemmung und Spannung zwischen den Stationsmitgliedern wird immer greifbarer und sorgt für eine greifbare Dramatik in der Geschichte. Es gibt viele Reibungspunkte, die Gefühle kochen schnell mal hoch und als es zu einem Todesfall kommt, liegen die Nerven spürbar blank.

Kate ist die zwar die Protagonistin der Geschichte, die anderen Figuren habe ich allerdings teilweise als interessanter gefunden, vor allem weil jedes Crewmitglied seine ganz eigenen Geheimnisse mitbringt. Kates Vergangenheit wird nach und nach aufdeckt, wobei sie relativ schnell vorhersehbar ist und ich sie gar nicht mal so spektakulär fand. Dadurch hatte ich einfach auch wenig Mitgefühl mit ihr.

Das Buch ist eine spannende Katz-und-Maus Jagd voller Verdächtigungen und Geheimnissen, die langsam ans Licht kommen. Den Showdown fand ich wirklich gut inszeniert und sehr fesselnd. Für mich war dieses Buch ein packender, atmosphärischer Thriller, den ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 26.10.2022

Zeitreise in die Regency Ära

#London Whisper – Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe)
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Ich mochte „London Whisper- als Zofe ist man selten online“ ganz gerne, einfach weil es ein leichtes, positives Jugendbuch ist mit einer coolen Zeitreise-Story ist. Mit „#London Whisper – Als Zofe tanzt ...

Ich mochte „London Whisper- als Zofe ist man selten online“ ganz gerne, einfach weil es ein leichtes, positives Jugendbuch ist mit einer coolen Zeitreise-Story ist. Mit „#London Whisper – Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe)“ ist nun der zweite Band der Reihe erschienen. Es ist eine fortlaufende Erzählung, deshalb muss dringend zuerst Band 1 gelesen werden. Das Cover ist wieder sehr bunt gehalten und sticht sofort ins Auge, die weibliche Silhouette auf dem Cover schafft einen Wiedererkennungswert zu Band 1.

Zum Inhalt: noch immer sitzt Zoe als Zofe in der Vergangenheit fest. Gemeinsam mit Hayden sucht sich nach den Spiegelsplittern, um einen Weg zurück in ihre eigene zeit zu finden. Dabei müssen sie sich Zutritt zu den feinen Kreisend er Londons Gesellschaft verschaffen und gegen eine dunkle Bruderschaft bestehen. Gleichzeitig versucht Zoe als Zofe alles, um für ihren Schützling Miss Lucy da zu sein, bei der sich eine erste Liebe anbahnt. Und auch Zoe selbst entdeckt auf einmal Gefühle, die in Anbetracht ihrer Lage sehr unerwartet kommen.

Es ist mir leider unglaublich schwer gefallen wieder ins Buch reinzukommen, denn die Handlung setzt direkt nahtlos dort an, wo Buch 1 endete. Leider ist es bei mir schon eine Weile her, dass ich Buch 1 gelesen habe, ich hätte mir daher eine kurze Zusammenfassung der vergangenen Ereignisse gewünscht. Auch dieses Buch endet wieder mit einem Cliffhanger, der viele Fragen offenlässt.

Das Stilmittel der WhisperWhisper Briefe gibt es auch in diesem Buch wieder, die sind ein nettes Beiwerk, tragen aber nichts zur Handlung bei und sind oft so allgemein gehalten, dass ich sie nicht benötigen würde. Da ich aber auch nicht zur Zielgruppe ab 12 Jahren gehöre, kann es auch einfach an meinem fortgeschrittenen Alter liegen, dass ich mit denen nichts anfangen kann.

Mir gefällt auch in diesem Band, wie neben dem Abenteuer um die Zeitreise hauptsächlich die Themen Liebe, Freundschaft und Familie im Zentrum der Handlung stehen, da es wichtige Alltagsthemen sind, die für die Zielgruppe relevant sind. Die abenteuerliche Handlung um die Zeitreise schreitet in meinen Augen dagegen zu langsam voran. Ich bin mir nicht sicher, wie viele Teile noch geplant sind, aber bisher lässt die Geschichte um die Splitter noch viele Fragen offen. Es werden in diesem Band noch zusätzliche Charaktere eingeführt, von denen man noch nicht weiß, welchen Zweck sie erfüllen sollen; außerdem beginnen Zoe und Hayden sich in der Vergangenheit in ihren neuen Persönlichkeiten einzuleben. Hier hätte die Geschichte für meinen Geschmack stärker vorangetrieben werden können.

Insgesamt ist das Buch wieder leicht verständlich geschrieben. Durch Zoes moderne Sprache und ihrer unkonventionellen Art, mit der sie in der Vergangenheit immer wieder aneckt, wirkt die Geschichte locker und unterhaltsam. Spannung wird durch das Geheimnis um die Spiegelsplitter und die mysteriösen Gegenspieler ebenfalls solide erzeugt. Ein schönes Jugendbuch.

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Veröffentlicht am 24.10.2022

Die Kraft der Frauen

Elektra, die hell Leuchtende
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„Elektra“ ist ein moderner historischer Roman, der griechische Geschichte und Mythen aufgreift, um ihr einen neuen Rahmen zu geben. Diese Neuerzählungen scheinen gerade im Trend zu sein und ich lese begeistert ...

„Elektra“ ist ein moderner historischer Roman, der griechische Geschichte und Mythen aufgreift, um ihr einen neuen Rahmen zu geben. Diese Neuerzählungen scheinen gerade im Trend zu sein und ich lese begeistert alles, was es über griechischer Mythologie zu lesen gibt, weil ich diese so interessant und spannend finde. Das Cover finde ich wunderschön und es passt wirklich toll zum Buch, auch wenn ich gar nicht finde, dass es sich hauptsächlich um Elektra dreht.

Zum Inhalt: Elektra ist die jüngste Tochter des mykenischen Königs Agamemnon. Als dieser in den Krieg gegen Troja zieht, bricht für Elektra eine Welt zusammen. Allein gelassen mit einer Mutter, die um ihre älteste Tochter trauert, einem kleinen Bruder, der seinen Vater nie kannten und dem Bauerssohn als einzigen Freund, wartet sie sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Vaters. Doch die Götter haben andere Pläne und so entspinnen sich Intrigen, Hass und geheime Leidenschaften.

Die Geschichte wird aus den wechselnden Perspektiven der drei Protagonistinnen Klytämnestra, Elektra und Kassandra beschrieben, deren Schicksale miteinander verwoben sind. Ich finde ein bisschen geschichtliches Wissen ist schon notwendig, um die Handlung richtig zu verankern, es wird aber genug Kontext geboten um auch ohne Vorkenntnisse gut in die Story reinzukommen. Besonders am Anfang wird sehr viel umrissen, die Haupthandlung spielt während des Trojanischen Krieges.

Durch die vielen Perspektivwechsel und den großen Handlungszeitraum habe ich nicht wirklich eine Bindung zu den Charakteren aufbauen können. Besonders Elektras Sichtweise mit ihrer kindlichen Naivität, der blinden Vaterliebe und dem unbändigen Hass auf ihre Mutter konnte ich nicht nachvollziehen. Kassandras Part dagegen war so gering, dass er mir fast überflüssig für die Geschichte vorkam, dabei finde ich ihre Geschichte besonders spannend und hätte gerne mehr darüber gelesen. Ich hatte das Gefühl, dass die drei Protagonistinnen der Handlung eher abträglich waren. Ihre Gefühle, Gedanken und Handlungen waren für mich einfach nicht greifbar und nahbar genug, um auch nur mit einer von ihnen wirklich mitfiebern zu können.

„Elektra“ ist ein moderner historischer Roman, der griechische Geschichte und Mythen aufgreift, um ihr einen neuen Rahmen zu geben. Diese Neuerzählungen scheinen gerade im Trend zu sein und ich lese begeistert alles, was es über griechischer Mythologie zu lesen gibt, weil ich diese so interessant und spannend finde. Das Cover finde ich wunderschön und es passt wirklich toll zum Buch, auch wenn ich gar nicht finde, dass es sich hauptsächlich um Elektra dreht.

Zum Inhalt: Elektra ist die jüngste Tochter des mykenischen Königs Agamemnon. Als dieser in den Krieg gegen Troja zieht, bricht für Elektra eine Welt zusammen. Allein gelassen mit einer Mutter, die um ihre älteste Tochter trauert, einem kleinen Bruder, der seinen Vater nie kannten und dem Bauerssohn als einzigen Freund, wartet sie sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Vaters. Doch die Götter haben andere Pläne und so entspinnen sich Intrigen, Hass und geheime Leidenschaften.

Die Geschichte wird aus den wechselnden Perspektiven der drei Protagonistinnen Klytämnestra, Elektra und Kassandra beschrieben, deren Schicksale miteinander verwoben sind. Ich finde ein bisschen geschichtliches Wissen ist schon notwendig, um die Handlung richtig zu verankern, es wird aber genug Kontext geboten um auch ohne Vorkenntnisse gut in die Story reinzukommen. Besonders am Anfang wird sehr viel umrissen, die Haupthandlung spielt während des Trojanischen Krieges.

Durch die vielen Perspektivwechsel und den großen Handlungszeitraum habe ich nicht wirklich eine Bindung zu den Charakteren aufbauen können. Besonders Elektras Sichtweise mit ihrer kindlichen Naivität, der blinden Vaterliebe und dem unbändigen Hass auf ihre Mutter konnte ich nicht nachvollziehen. Kassandras Part dagegen war so gering, dass er mir fast überflüssig für die Geschichte vorkam, dabei finde ich ihre Geschichte besonders spannend und hätte gerne mehr darüber gelesen. Ich hatte das Gefühl, dass die drei Protagonistinnen der Handlung eher abträglich waren. Ihre Gefühle, Gedanken und Handlungen waren für mich einfach nicht greifbar und nahbar genug, um auch nur mit einer von ihnen wirklich mitfiebern zu können.

Das Buch war gut geschrieben und hat sich leicht lesen lassen. Heldengeschichten der Griechen mochte ich schon immer und diese hier gehört zu den bekanntesten. Den neuen Ansatz die Geschichte aus Sicht der Frauen zu erzählen fand ich super, auch wenn es noch ausbaufähig gewesen wäre und man tiefer in die Handlung aus Sicht der Frauen eintauchen könnte.

Für mich ein solider Roman, den ich sehr kurzweilig fand, der mich aber nicht wirklich erreicht hat und letztendlich wenig neues bot. 3,5 Sterne von mir

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