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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2025

Fesselnd von Anfang bis Ende

The Summer We Fell
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The summer we fell ist ein intensiver, emotional aufgeladener Roman, der sich Zeit nimmt, seine Charaktere und deren Beziehungen zueinander aufzubauen – manchmal vielleicht etwas zu viel Zeit. Das Buch ...

The summer we fell ist ein intensiver, emotional aufgeladener Roman, der sich Zeit nimmt, seine Charaktere und deren Beziehungen zueinander aufzubauen – manchmal vielleicht etwas zu viel Zeit. Das Buch erzählt die Geschichte von Juliet, Danny und Luke, drei jungen Menschen, die über einen Sommer hinweg in einem komplizierten Dreieck aus Freundschaft, Loyalität, Schuld und Begehren verwickelt sind. Die Handlung springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was anfangs ein bisschen verwirrend sein kann, später aber mehr Tiefe schafft. Elizabeth O’Roark versteht es definitiv, Gefühle zu beschreiben und den inneren Konflikten ihrer Figuren Raum zu geben manchmal fast zu sehr, denn der Mittelteil zieht sich etwas und wiederholt gewisse emotionale Themen ein wenig.

Was mir gut gefallen hat, war die unterschwellige Spannung, die durchgehend spürbar war. Man merkt von Anfang an, dass hier etwas unausgesprochen zwischen den Figuren steht. Die Geschichte entfaltet sich langsam, aber stetig. Leider verliert sie sich zum Ende hin in sehr vielen intimen Szenen, die irgendwann einfach zu viel wurden. Ich habe nichts gegen Erotik in Liebesromanen, aber hier wirkte es zum Schluss fast erzwungen. Als müsste noch „mehr“ kommen, um das Drama zu steigern. Dabei hätte der emotionale Konflikt gereicht. Gerade da hätte ich mir mehr Zurückhaltung und Fokus auf die eigentlichen Entwicklungen gewünscht.

Juliet war eine Figur, mit der ich nicht immer warm wurde, obwohl sie klar die tragende Rolle im Buch spielt. Ihre Vergangenheit, ihre Schuldgefühle, ihre Unsicherheiten, all das war gut nachvollziehbar. Aber manchmal hätte ich mir mehr aktive Entscheidungen von ihr gewünscht. Sie driftet oft eher mit, als selbst zu handeln. Das kann zwar realistisch wirken, war aber streckenweise frustrierend. Trotzdem war ihre Verletzlichkeit echt, und man merkt, wie sehr sie unter der Zerrissenheit zwischen Liebe und Loyalität leidet.

Danny war der typische „Nice Guy“ mit einer dunklen Vergangenheit, bei dem man lange nicht weiß, was echt ist und was nur Fassade. Ich habe ihn anfangs gemocht. Seine Loyalität, seine ruhige Art. Aber je mehr man über ihn erfährt, desto zwiespältiger wird das Bild. Er steht für Sicherheit, aber eben auch für Kontrolle, manchmal subtil manipulierend. Dass Juliet sich schwer von ihm lösen kann, war gut geschrieben, auch wenn ich mir etwas mehr Hintergrund oder Tiefe zu seiner Entwicklung gewünscht hätte.

Luke ist wahrscheinlich der Charakter, der am meisten polarisiert. Und der attraktivste 😉. Er ist impulsiv, emotional und trägt eine Menge Wut mit sich herum. Gleichzeitig wirkt er aber auch verletzlich. Jemand, der sich nach Nähe sehnt, aber nicht weiß, wie er sie zulassen kann. Ich mochte seine Direktheit, auch wenn er manchmal zu stur war. Seine Dynamik mit Juliet war für mich glaubwürdiger als die mit Danny, auch wenn sie oft schmerzhaft chaotisch war. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass Luke als Figur am stärksten gewachsen ist.

Somit hat die Geschichte definitiv ihre starken Momente, vor allem das Setting ist wirklich toll. Man spürt die Sommerhitze, die drückende Nähe zwischen den Figuren, dieses ständige „Was wäre wenn“. Aber eben auch einige Schwächen. Der Mittelteil hätte straffer sein können, die Sexszenen am Ende waren zu viel und störten für mich den emotionalen Abschluss.

So also zusammenfassend ist es ein atmosphärisch dichter Roman mit glaubwürdigen Figuren, der mich aber nicht völlig abgeholt hat. Gute emotionale Tiefe, aber gegen Ende ein bisschen aus dem Gleichgewicht geraten mit den vielen intimen Szenen.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Überraschend

Love, uncovered
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„Love Uncovered“ von Anna Lane ist ein richtig spannendes und emotionales Buch, das einem echt ans Herz geht. Es geht um zwei Hauptcharaktere, die auf ihre ganz eigene Weise mit Liebe, Geheimnissen und ...

„Love Uncovered“ von Anna Lane ist ein richtig spannendes und emotionales Buch, das einem echt ans Herz geht. Es geht um zwei Hauptcharaktere, die auf ihre ganz eigene Weise mit Liebe, Geheimnissen und sich selbst kämpfen. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt, weil sie so viel mehr ist als nur eine typische Liebesgeschichte.

Die Protagonisten sind total realistisch und man kann sich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Beide haben ihre eigenen Unsicherheiten, Ängste und Fehler, was sie total menschlich macht. Es ist spannend zu sehen, wie sie im Laufe des Buches wachsen und sich verändern – man merkt richtig, dass sie nicht einfach nur in einer klassischen Romanze stecken, sondern auch eine Reise zu sich selbst durchmachen.

Was mir an der Story besonders gefallen hat, ist, dass sie nicht nur von Liebe handelt, sondern auch von den ganzen Herausforderungen, die man so in Beziehungen und im Leben allgemein hat. Es gibt viele unerwartete Wendungen und Momente, die die Spannung hochhalten und dafür sorgen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Der Schreibstil von Anna Lane ist super angenehm und einfach zu lesen, aber trotzdem tiefgründig. Sie hat eine tolle Art, die Gefühle der Charaktere rüberzubringen, und man fühlt fast, was sie durchmachen. Die Atmosphäre ist mal locker und romantisch, dann aber auch wieder ziemlich intensiv und emotional – genau das macht das Buch so interessant.

Alles in allem ist „Love Uncovered“ ein sehr berührendes und gut geschriebenes Buch, das nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt, sondern auch zeigt, wie wichtig es ist, sich selbst zu finden und zu wachsen. Wenn du auf Geschichten stehst, die sowohl Herz als auch Hirn ansprechen, dann solltest du es auf jeden Fall lesen!

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Veröffentlicht am 27.11.2024

Unerwartet

House of Marionne
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Ich bin ehrlich ich hatte ganz anderere Erwartungen an das Buch, als ich mir den Klappentext angeschaut habe und die Leseprobe gelesen habe. Jedoch kommen wir erstmal zum anfang. Der Schreibstil war sehr ...

Ich bin ehrlich ich hatte ganz anderere Erwartungen an das Buch, als ich mir den Klappentext angeschaut habe und die Leseprobe gelesen habe. Jedoch kommen wir erstmal zum anfang. Der Schreibstil war sehr gut, man konnte quasi durch die Seiten fliegen und es war wunderschön. Auch die Idee hinter der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch spannend. Quell musste Schutz suchen und ging zu ihrer Großmutter, die ein Internat führt, wo man die Kunst der Magie lernt. Als ich das hörte, hab ich mich richtig gefreut, da Bücher mit Internat Setting immer toll sind. Allerdings hat mir in der Geschichte einiges gefehlt. Quell hatte fast kein Kontakt oder Gespräche außer immer die drei gleichen und selbst da kam es irgendwie nur selten zu einem Dialog. Zudem passierte entweder alles schleppend oder alls viel zu schnell. Schlussendlich war es zwar recht unterhaltsam aber ob ich weiter lesen werde wenn der nöchste Band draußen ist weiß ich noch nicht. Auch mit Jordan war es immer irgendwie zäh.

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Veröffentlicht am 13.10.2024

Perfekt für den Herbst

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
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„A Study in Drowning“ von Ava Reid hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Mischung aus düsterer Gothic-Atmosphäre, Mythologie und der Suche nach Wahrheit macht das Buch zu etwas Besonderem. ...

„A Study in Drowning“ von Ava Reid hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Mischung aus düsterer Gothic-Atmosphäre, Mythologie und der Suche nach Wahrheit macht das Buch zu etwas Besonderem. Effy, die Hauptfigur, ist eine vielschichtige Protagonistin, die sich in einer Welt voller Geheimnisse und Intrigen behaupten muss. Besonders die Art und Weise, wie Realität und Mythos miteinander verwoben werden, hat mich fasziniert.

Das Buch ist nicht nur spannend, sondern gibt mir auch absolute Dark Academia-Vibes. Die alten Gebäude, die stürmische Landschaft und die ständige Bedrohung durch das Meer sind so lebendig beschrieben, dass ich mich oft wie ein Teil dieser Welt gefühlt habe. Auch die zarte Romanze zwischen Effy und Preston fügt sich gut in die Geschichte ein, ohne zu dominant zu sein. Und ist einfach nur zuckersüß.

Was mir besonders gefallen hat, ist, wie das Buch wichtige Themen wie Macht, Trauma und die Suche nach der eigenen Wahrheit aufgreift. Es regt zum Nachdenken an und bietet mehr als nur eine spannende Handlung. Für alle, die düstere Fantasy mit Tiefgang mögen, ist „A Study in Drowning“ definitiv eine Empfehlung!

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Veröffentlicht am 16.05.2024

Verrückte unterhaltsame Geschichte

Starting Something New
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Ich muss sagen, dadurch das wir diese Geschichte in Abschnittee gelesen haben, habe ich mir etwas schwer getan in die Story reinzukommen. Allerdings ändert das nichts an meiner Meinung, dass ich die Geschichte ...

Ich muss sagen, dadurch das wir diese Geschichte in Abschnittee gelesen haben, habe ich mir etwas schwer getan in die Story reinzukommen. Allerdings ändert das nichts an meiner Meinung, dass ich die Geschichte von Daphne und Aspen einfach nur wunderschön fand. Auch cool fand ich es das wir anfangs im Prolog die Vergangenheit von Daphne in Las Vegas sehen durften und nicht erst zwischen drin. Teilweise waren auch krasse Wendungen und Plottwists dabei, wo mir auch der Mund aufgeklappt ist.
Es war mal eine andere Geschichte und eine andere Storyline mit ihm als Schauspieler und ihr als Anwältin.
Jedoch hatte ich mir an manchen Stellen erhofft, mehr zu erfahren und das man genauer darauf eingeht. Auch ging mir viele Sachen am Schluss viel zu schnell aber im Großen und Ganzen war das eine sehr gelungene Geschichte von April Dawson

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