Gelungene Sportsromance, die Lust auf die weiteren Teile der Reihe macht
Rival DarlingViolett wird in ihrem letzten Schuljahr beim Onkel im kalten Minnesota abgesetzt - die Mutter hat beruflich viel um die Ohren und interessiert sich wenig für Violet. Der Tapetenwechsel in den Sommerferien ...
Violett wird in ihrem letzten Schuljahr beim Onkel im kalten Minnesota abgesetzt - die Mutter hat beruflich viel um die Ohren und interessiert sich wenig für Violet. Der Tapetenwechsel in den Sommerferien von Californien hierher bringt es mitnichten, dass Violett ständig freier, aber schnell lernt sie mit Jeremy einen vermeintlich tollen Jungen kennen. Der entpuppt sich aber als Kapitän der Eishockeymannschaft und Violet hat doch eine Keine-Sportler-Tegel. Nun sie macht eine Ausnahme für Jeremy - und wird bitter enttäuscht. Die Idee: eine Fake-Beziehung zu Reed, dem Kapitän der gegnerischen Mannschaft, ein „Darling-Devil“, wie er im Buche steht.
Die Geschichte um Violet und Reed wird aus wechselnder Perspektive der beiden dargestellt. Zudem lernt man Freunde und Familie kennen.
Der Schreibstil ist locker und sehr angenehm; das Lesen fällt leicht.
Die Charaktere werden gut herausgearbeitet - mit all ihren Gedanken, Gefühlen und (Selbst-)Zweifeln.
Eine interessante Idee, den Ex-Freund mit einer Fake-Beziehung zum ärgsten Rivalen ärgern zu wollen. Natürlich klappt das mit dem Fake nicht so wirklich, aber zum Glück geht auch nicht alles völlig problemlos dem selbstverständlichen Happyend entgegen. Dafür sind die Charaktere mit ihren individuellen Unsicherheiten zu realistisch dargestellt.
Eine wundervolle Romanze, gut geschrieben und das Herz jeden Teenagers erobernd!
Klare Kaufempfehlung für junge Leser und auch für Frauen, die sich gerne mal beim Lesen auf´s Eis der Gefühle wagen, ein guter Griff.
Ich jedenfalls freue mich, dass es in den nächsten Bänden der Reihe um die Geschichte der beiden anderen Darling-Devil-Brüder geht, die so ganz andere Charaktere haben.