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Veröffentlicht am 08.03.2020

Interessanter Start in eine neue Reihe

Die Farben der Schönheit - Sophias Hoffnung
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Klappentext: „Berlin, 1926. Aufgewühlt verlässt Sophia ihr Elternhaus. Ihr Vater will sie nie wiedersehen, ihre Mutter ist in Tränen aufgelöst. Erst als sie vor ihrem Geliebten steht, begreift Sophia, ...

Klappentext: „Berlin, 1926. Aufgewühlt verlässt Sophia ihr Elternhaus. Ihr Vater will sie nie wiedersehen, ihre Mutter ist in Tränen aufgelöst. Erst als sie vor ihrem Geliebten steht, begreift Sophia, dass sie das gemeinsame Kind alleine aufziehen muss. Noch dazu als Unverheiratete. Verzweifelt reist sie zu einer Freundin nach Paris, wo sich ihr eine unerhörte Möglichkeit bietet. Die große Helena Rubinstein ist von Sophias Ausstrahlung und von einer ihrer selbstgemachten Cremes begeistert. Und sie bietet ihr an, in ihrem Schönheits-Imperium zu arbeiten. Sophia reist nach New York, voller Hoffnung auf ein neues Glück.“

Der erste Band der „Die Farben der Schönheit“-Trilogie von Corina Bomann trägt den Titel „Sophias Hoffnung“ und umfasst knapp 550 Seiten. Das Buch erzählt den ersten Teil der Geschichte von Sophia Krohn und wird mit den Bänden „Sophias Träume“ und „Sophias Triumph“ fortgesetzt.

Mit Romanen von mehr als 500 Seiten tue ich mich in der Regel ein wenig schwer, Corina Bomann gehört jedoch zu den Autoren, deren Werke ich fast blind lesen würde – unabhängig von Umfang und Thema. Die Autorin schafft es für mich immer wieder, eine lebendige, faszinierende Welt vor dem geistigen Auge des Lesers zu schaffen und darin eine nicht minder packende Geschichte zu erzählen, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Auch bei diesem Einstieg in eine neue Reihe wurde ich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Hauptprotagonistin Sophia erzählt und konnte mich ausreichend gut mitnehmen. Ich muss zwar gestehen, dass sich Sophia für mich nicht zu einem starken Sympathieträger entwickelt hat und dass ich an so mancher Stelle mehr oder zumindest etwas anderes von ihr erwartet hätte, und auch war mir das Drama stellenweise ein wenig zu dick aufgetragen, insgesamt habe ich mich von dem Roman aber noch gut unterhalten gefühlt und musste es nicht auffallend oft aus der Hand legen. Eines meiner Lieblingsbücher der Autorin ist es jedoch nicht geworden. Nichtsdestotrotz bin ich auch trotz dieser Kritikpunkte gespannt, was das Schicksal in den Folgebänden noch so für Sophie bereithalten wird und was sie im Zuge dessen hoffentlich für eine charakterliche Entwicklung durchmachen wird. Vielleicht schaffen es ja die folgenden Bücher noch, mich mehr für diese Trilogie zu begeistern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.12.2019

Eine nette Geschichte zum Abschalten

Flirting with Fire
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Klappentext: „Jeder weiß, dass es gefährlich ist, mit dem Feuer zu spielen. Weil man sich dabei verbrennen kann... Eigentlich wollte ich gar nicht an dem Ehemaligentreffen meiner Highschool teilnehmen, ...

Klappentext: „Jeder weiß, dass es gefährlich ist, mit dem Feuer zu spielen. Weil man sich dabei verbrennen kann... Eigentlich wollte ich gar nicht an dem Ehemaligentreffen meiner Highschool teilnehmen, doch meine Freundinnen haben mich überredet. Sie waren es auch, die bei der Bachelor-Versteigerung in meinem Namen auf ein Date mit meinem ehemaligen Highschoolschwarm geboten haben. Ja, richtig gehört, selbst als ich „Fatty Maddie“ genannt wurde, stand ich auf den Quarterback unseres Footballteams. Nicht, dass er mich jemals beachtet hätte. Inzwischen verdient Mauro Bianco sein Geld im Kampf gegen das Feuer, aber wenn ich an ihn denke, steht mein Herz noch immer in Flammen. Ein Date, das ist alles, was ich versprochen habe. Nur ein paar Stunden, dann kann ich ihn wieder in der alten Schuhschachtel verstauen, die ganz hinten in meinem Schrank steht. Doch wie immer hat das Universum andere Pläne. Niemals hätte ich gedacht, dass Mauro innerhalb weniger Tage von meinem Highschoolschwarm zu meinem Geschäftspartner werden würde. Und auch nicht, dass die Vergangenheit uns so schnell einholt...“

In dem ersten Band der „Blue Collar Brothers“-Reihe mit dem Titel „Flirting with Fire“ erzählt die Autorin Piper Rayne über insgesamt 36 Kapitel nebst Prolog und Epilog die kurzweilige Geschichte von „Mauerblümchen“ Maddison und Feuerwehrmann Mauro.

Nach dem Klappentext hat mir die Grundidee der Geschichte schon ganz gut gefallen und die Umsetzung hat mich nicht enttäuscht. Den Schreibstil habe ich als angenehm empfunden, so dass die Geschichte für mich entspannt zu lesen war. Mit Maddison und Mauro stehen hier zwei vielleicht nicht ganz einfache Charaktere im Mittelpunkt der Handlung – manches Mal sind sie mir schon ein bisschen auf die Nerven gegangen – insgesamt waren sie mir aber doch sympathisch und ich habe die Entwicklung ihrer Geschichte über jedes auch noch so unnötige und/oder gekünstelte Drama interessiert verfolgt. Die Chemie zwischen den beiden kam gut und überzeugend rüber. Hinzu kommt, dass mir auch viele der Nebencharaktere sehr gefallen haben. So war die Geschichte für mich zwar nicht unbedingt etwas Besonderes, da doch vieles genretypisch vorhersehbar war, aber im Großen und Ganzen war es eine kurzweilige und unterhaltsame Lektüre zum einfach mal Abschalten.

Veröffentlicht am 28.12.2019

Ein Backbuch für alle Fälle!

Von Oma mit Liebe
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Ich gönne mir gerne mal ein neues Backbuch und auch wenn üblicherweise das Stöbern allein schon jede Menge Freude bereitet, stehe ich dann meistens vor dem selben Problem: nämlich ein Rezept zu finden, ...

Ich gönne mir gerne mal ein neues Backbuch und auch wenn üblicherweise das Stöbern allein schon jede Menge Freude bereitet, stehe ich dann meistens vor dem selben Problem: nämlich ein Rezept zu finden, für das ich zufällig bereits alle nötigen Zutaten im Haus habe. Bei dem Werk „Von Oma mit Liebe“ von Katharina Meyer hatte ich nun jedoch eine ganz andere Schwierigkeit: für welches von den zahlreichen, alltagstauglichen Rezepten entscheide ich mich bloß als erstes? Denn hiervon bietet dieses Backbuch im Verhältnis wirklich viele – großartig wenn sich mal spontan Besuch ankündigt oder sich plötzlich ein Heißhunger auf ein schönes Stück Kuchen entwickelt.

Das ist jedoch nicht alles, was dieses kleine Wunder auf Lager hat: aufgeteilt in die vier Kapitel „Kleine Leckerbissen“, „Lieblingskuchen für jeden Tag“, „Torten für jeden Anlass“ und „Trendig aus aller Welt“ finden sich hier insgesamt fast 100 Rezepte für so gut wie jeden Anlass. Dabei ist jedes Rezept ansprechend illustriert und die Anleitung verständlich dargestellt. Zu einer ausgewählten Handvoll Backwerken finden sich hier außerdem ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die alle sinnvoll und hilfreich bebildert sind. Als besonders charmant habe ich zudem empfunden, dass jedem Rezept entnommen werden kann, aus der Feder welcher Back-Oma bzw. welchen Back-Opas die Idee stammt – und so manches Mal hat die Back-Oma oder der Back-Opa sogar noch den einen oder anderen Tipp zu dem konkreten Rezept oder zum Backen allgemein parat.

Insgesamt hat dieses Werk nicht nur meine Erwartungen übertroffen, sondern in meinen Augen auch fast schon das Zeug zu einem Standardwerk in der Küche – von mir eine klare Kaufempfehlung!

Veröffentlicht am 27.12.2019

Ich hatte mehr erwartet...

Mister Romance
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Klappentext: „Max Riley ist Mister Romance - der gefragteste Escort von New York. Ob dominanter CEO oder Bad Boy mit einem Herzen aus Gold: Für das entsprechende Kleingeld kann er jeden Wunsch erfüllen ...

Klappentext: „Max Riley ist Mister Romance - der gefragteste Escort von New York. Ob dominanter CEO oder Bad Boy mit einem Herzen aus Gold: Für das entsprechende Kleingeld kann er jeden Wunsch erfüllen - nur seine Identität hält er streng geheim. Journalistin Eden Tate will hinter sein Geheimnis kommen und lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein: drei Dates. Hat sie sich danach nicht in Max verliebt, bekommt sie seine Geschichte. Wenn doch, ist ihre Karriere für immer beendet ...“

Über insgesamt 24 Kapitel erzählt die Autorin Leisa Rayven in „Mister Romance“ eine zwar mal etwas andere Liebesgeschichte, die jedoch leider deutlich hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist.

Um das für mich Positivste an diesem Buch direkt vorweg zu nehmen: ich mochte den Schreibstil und die Übersetzung sehr. Man konnte problemlos in die Geschichte einsteigen und die Kapitel ließen sich flüssig und angenehm lesen.
Als positiv könnte ich vielleicht außerdem erwähnen, dass mir einige Nebencharaktere sehr gefallen haben, aber da hört es dann leider schon auf.

Nach dem Klappentext hatte ich mir eine spritzige Geschichte erhofft, humorvoll, gefühlvoll und mitreißend. Leider konnte die Umsetzung diese Hoffnungen für mich nicht erfüllen. Ohne zu viel von der Handlung preiszugeben, ich hatte mir schon den Beginn von Edens Nachforschungen und ihr erstes Aufeinandertreffen mit Max ganz anders vorgestellt. Das wäre aber nicht weiter schlimm gewesen, wenn die beiden Protagonisten dabei eine gute Figur gemacht hätten – haben sie für mich aber leider ganz und gar nicht. Eden hatte auf mich bereits im ersten Kapitel einen eher unsympathischen Eindruck gemacht und (der echte) Max hat sich da dann etwas später direkt angeschlossen. Ich dachte, mit der Zeit würde ich vielleicht mit ihnen warm werden, aber dem war leider nicht so. Über den weiteren Verlauf der Geschichte hat man natürlich mehr zu ihren Hintergründen erfahren und warum sie so sind, wie sie sind, aber leider haben auch diese neuen Erkenntnisse ihnen nicht mehr Tiefe gegeben, sondern sie in meinen Augen sogar noch unglaubwürdiger erscheinen lassen. Sie konnten mich aber nicht nur als einzelne Charaktere nicht überzeugen, auch kam für mich die Chemie zwischen den beiden überhaupt nicht richtig rüber. Die Liebesgeschichte wirkte auf mich eher gezwungen und so konnte ich leider zu keinem Zeitpunkt so richtig mit ihnen mitfiebern.

Dank des schönen Schreibstils ließ sich das Buch zwar zügig lesen, ich konnte es aber problemlos an einer beliebigen Stelle bei Seite legen, ohne dass ich mich groß gefragt habe, wie es wohl mit Eden und Max weitergeht. Für mich waren sie schlichtweg farblos und ihre Geschichte zu uninteressant, als dass sie mich hätte mitreißen können.

Fazit: angenehm zu lesen, aber die interessante Grundidee wurde mit unglaubwürdigen Protagonisten insgesamt für mich nicht sehr schön umgesetzt.

  • Atmosphäre
  • Gefühl
  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 28.07.2018

Wieder ein toller Teil der Reihe!

Kissing Madeline
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Klappentext: „Nachdem Madeline ihren Freund beim Fremdgehen erwischt hat, ist für sie eines klar: Date niemals einen professionellen Sportler. Niemals! Dumm nur, dass ihr neuer Nachbar nicht nur unglaublich ...

Klappentext: „Nachdem Madeline ihren Freund beim Fremdgehen erwischt hat, ist für sie eines klar: Date niemals einen professionellen Sportler. Niemals! Dumm nur, dass ihr neuer Nachbar nicht nur unglaublich heiß, sondern auch der neue Star der NFL ist. Und er scheint ein Auge auf sie geworfen zu haben...“

Der Roman „Loving Clementine“ von Lex Martin ist aufgeteilt in einen Prolog, insgesamt 53 Kapitel und einen Epilog. Nach den ersten beiden Teilen „Loving Clementine“ und „Finding Dandelion“ konnte mich auch dieser dritte Band der „Dearest“-Reihe voll überzeugen und super unterhalten!

Die Geschichte der beiden Protagonisten war für mich schlichtweg so richtig schön zu lesen. Beide sind mir schnell als Herz gewachsen und ich habe liebend gerne verfolgt, wie sich die Beziehung der beiden entwickelt. Die Figuren und ihre Handlungen wirkten auf mich authentisch und so konnte ich sehr gut mit ihnen sympathisieren. Die Handlung ist jetzt vielleicht nicht sonderlich innovativ oder überraschend, die tollen Charaktere haben das für mich aber allemal aufgewogen, so dass ich die Geschichte im Großen und Ganzen einfach nur rundum genossen habe.

Fazit: wieder ein toller Teil der Reihe!