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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2017

Fantastische und emotionale Unterhaltung!

Der letzte Schwur
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Klappentext: „Die Welt, wie sie war, gibt es nicht mehr. Mediale, Gestaltwandler und Menschen stehen vor schweren Entscheidungen, die die Zukunft ihrer Völker maßgeblich beeinflussen werden. Das Triumvirat ...

Klappentext: „Die Welt, wie sie war, gibt es nicht mehr. Mediale, Gestaltwandler und Menschen stehen vor schweren Entscheidungen, die die Zukunft ihrer Völker maßgeblich beeinflussen werden. Das Triumvirat verspricht eine neue Ära der Zusammenarbeit, doch die blutige Vergangenheit und neue Machtansprüche scheinen den Frieden zu zerstören, bevor er überhaupt eine Chance hatte. Da wird ein Kind geboren, ein Kind, das sowohl mediale Fähigkeiten hat, als auch die Gestalt wandeln kann. Schafft dieses Kind es, die Welt vor dem Untergang zu retten und den Schwur gegenseitigen Respekts und friedlichen Zusammenlebens zu bewahren?“

Bei „Der letzte Schwur“ handelt es sich um den inzwischen schon 15. Band der Gestaltenwandlerreihe von Nalini Singh. Ich kannte die Reihe bisher noch nicht und muss sagen, dass ein Quereinstieg hier zwar durchaus möglich, aber jedenfalls nicht ideal ist. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist wirklich komplex und die Charaktere, die ihr Leben einhauchen, sind zahlreich. Mir hat die Lektüre auch ohne großartige Vorkenntnisse großen Spaß gemacht, aber ich denke, dieses Buch bietet noch deutlich mehr Unterhaltung, wenn man mit den vielen Figuren und Hintergründen vertraut ist.

Unabhängig davon kann ich jedoch sagen, dass die Autorin hier über 56 Kapitel eine wirklich tolle Geschichte erzählt. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und es mir leicht gemacht, nur so durch die Geschichte zu fliegen. Auch ohne Vorkenntnisse sind mir die Charaktere schnell ans Herz gewachsen. Die Geschichte ist dabei auch insgesamt sehr spannend, unheimlich emotional und absolut fesselnd geschrieben, dass man gar nicht anders kann, als bis zum Ende mitzufiebern und das Schicksal der Protagonisten gespannt zu verfolgen!

Fazit: eine tollte Welt, sympathische Figuren, eine spannende Handlung mitreißend erzählt und damit insgesamt rundum gute Unterhaltung!

Veröffentlicht am 19.11.2017

Eine schöne Einladung zum Träume-Sammeln

Lass uns Träume sammeln
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Klappentext: „Eigentlich liebt Claire weiße Weihnachten. Und eigentlich sollte sie jetzt mit ihrer Familie den Weihnachtsabend genießen. Eigentlich. Doch Claire kann nicht nach Hause, denn sie hat sich ...

Klappentext: „Eigentlich liebt Claire weiße Weihnachten. Und eigentlich sollte sie jetzt mit ihrer Familie den Weihnachtsabend genießen. Eigentlich. Doch Claire kann nicht nach Hause, denn sie hat sich mit ihrer Mutter gestritten. Schon wieder. Deshalb sitzt die 22-jährige zur besinnlichsten Zeit des Jahres alleine in einem New Yorker Hauseingang und friert sich die Zehen ab. Doch dann kommt zufällig Jamie vorbei und bietet ihr ein Zimmer in seiner Wohnung an. Jamie, ihr früherer Mitschüler, der schon in der Schule immer zu den coolen Kids gehört hatte. Widerwillig nimmt Claire sein Angebot an und wird seine neue Mitbewohnerin. Obwohl sie es nicht will, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Dabei glaubt sie schon lange nicht mehr an die Liebe. Und außerdem ist da noch Jamies Freundin, mit der Claire ein Geheimnis teilt...“

Der Roman „Lass uns Träume sammeln“ von Nina Hirschlehner umfasst insgesamt 63 Kapitel, die komplett aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Claire erzählt werden.

Insgesamt hat mir die Geschichte ziemlich gut gefallen. Den Schreibstil empfand ich als recht angenehm und so waren die teilweise auch recht kurzen Kapitel sehr flüssig zu lesen. Mit Claire steht eine Figur im Mittelpunkt der Geschichte, die es in der Vergangenheit nicht leicht hatte und noch immer von einer schweren Schulzeit verfolgt wird. Auch die Gegenwart sieht nicht gerade rosig für sie aus – und das ausgerechnet zur Weihnachtszeit. Durch die Begegnung mit Jamie, der im Vergleich insbesondere finanziell ein sehr sorgloses Leben führt, treffen hier zwei Welten aufeinander, was für Claire nicht gerade einfach ist. Irgendwie wiederholte sich in dieser Hinsicht aber immer wieder das gleiche Schema: Jamie, der überaus sympathisch gezeichnet ist, geht mit seiner großzügigen und verständnisvollen Art immer wieder auf Claire zu, die ihrerseits in ihrem Verhalten sehr sprunghaft ist und immer wieder den Ausweg in der Flucht sucht. Ich muss gestehen, das hat sie stellenweise ein paar Sympathie-Punkte bei mir gekostet, denn auch wenn man ihr Verhalten noch irgendwo nachvollziehen könnte, gingen mir diese ständigen Wiederholungen doch ein bisschen auf die Nerven – besonders mit dem zunehmenden Drama im letzten Drittel des Buches. Wenn Claire jedoch gerade in einer vernünftigen Phase war, waren die Szenen mit ihr und Jamie wirklich süß. Da hat es mir dann auch ein wenig Leid getan, dass das Ende dann irgendwie ganz plötzlich da war. Hier wäre ein Epilog wirklich noch schön gewesen, um das ganze harmonisch abzurunden. Dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten und für kurzweiligen Lesespaß gesorgt!

Fazit: insgesamt eine schöne Geschichte mit nur kleinen Schwächen!

Veröffentlicht am 06.11.2017

Eine nette Geschichte

The Romantics, oder wie Gael das mit der Liebe lernte
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Klappentext: „Gael ist ein Romantiker. Das heißt, er war ein Romantiker – bis seine Eltern sich scheiden ließen und seine Freundin ihn mit seinem besten Freund betrog (direkt nachdem er ihr zum ersten ...

Klappentext: „Gael ist ein Romantiker. Das heißt, er war ein Romantiker – bis seine Eltern sich scheiden ließen und seine Freundin ihn mit seinem besten Freund betrog (direkt nachdem er ihr zum ersten Mal 'Ich liebe dich' gesagt hat). Jetzt fällt es ihm zugegebenermaßen schwer, an so etwas wie ein Happy End zu glauben. Oder die einzig wahre Liebe. Dabei ist diese doch direkt vor ihm...“

Der Roman „The Romantics, oder wie Gael das mit der Liebe lernte“ von Leah Konen umfasst insgesamt 77 Kapitel.

Der Einstieg in dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Idee, die Liebe selbst mal zu Wort kommen zu lassen, fand ich unheimlich originell und war so auch direkt neugierig auf die Geschichte – leider konnte die mich am Ende allerdings nicht so richtig überzeugen. Den Schreibstil fand ich soweit gut und nicht zuletzt dank der relativ kurzen Kapitel kam ich mit dem Lesen zügig voran. In Anbetracht dieser sehr unschönen Ausgangssituation für Gael tat er mir natürlich Leid, aber irgendwie wurde er mir bis zum Schluss nicht wirklich sympathisch. Ich konnte mich mit seiner Art nicht wirklich anfreunden und auch die übrigen Figuren haben mich nicht richtig überzeugen können. So empfand ich diese eher vorhersehbare Geschichte von Gael und der Liebe, die für mich auch kaum Spannung aufkommen ließ, insgesamt leider mehr lang- als kurzweilig. Interessant war die Umsetzung dieser schönen Grundidee aber dennoch.

Fazit: eine jedenfalls interessante Geschichte, wobei mir der Protagonist leider nicht sonderlich sympathisch war!

Veröffentlicht am 03.11.2017

Eine schöne Liebesgeschichte mit viel Witz!

Kiss. Play. Love.
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Klappentext: „Alles begann mit einer Liste. Mit einer Liste der ganz besonderen Art... Cassie Michaels möchte am liebsten vor Scham im Boden versinken. Ihr Computerbildschirm ist eingefroren, und der sexy ...

Klappentext: „Alles begann mit einer Liste. Mit einer Liste der ganz besonderen Art... Cassie Michaels möchte am liebsten vor Scham im Boden versinken. Ihr Computerbildschirm ist eingefroren, und der sexy Nerd, der ihn reparieren soll, kann genau sehen, dass sie eine Liste mit erotischen Szenarien erstellt hab – Fantasien, die sie für den Junggesellinnen-Abschied ihrer Schwester benötigt. Doch wäre es nicht großartig, ihre geheimsten Träume in die Tat umzusetzen? Am liebsten mit dem sexy Mann vor ihr, der die Augen nicht von ihr abwenden kann...“

Der Roman „Kiss. Play. Love“ von Tawna Fenske umfasst insgesamt 20 Kapitel nebst Epilog und konnte mich dabei sehr gut unterhalten!

Hier hat mich bereits der Klappentext zum Schmunzeln gebracht und das Buch selbst konnte an diesen Eindruck nahtlos anschließen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und humorvoll, so dass man nur so durch die Seiten fliegt und sich dabei durchweg köstlich amüsiert. Der Roman ist nicht sonderlich lang und lässt sich so auch gut in einem Rutsch lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Ich-Perspektive, wobei diese von Kapitel zu Kapitel zwischen den beiden Protagonisten Cassie und Simon wechselt. Diese verschiedenen Perspektiven sind für meinen Geschmack sehr gut gelungen. Sie unterscheiden sich bereits sehr schön im Stil und man bekommt so ein absolut rundes Bild von den Figuren und ihren Gedankengängen. So konnte ich sowohl Cassie als auch Simon schnell lieb gewinnen. Beide kommen – trotz ihrer vielleicht etwas ungewöhnlichen „Beziehung“ – durchaus natürlich rüber und haben eine sehr sympathische Art. Der Handlungsverlauf ist zwar ziemlich vorhersehbar und bietet mehr Klischees als Überraschungen, aber ich fand die Liebesgeschichte der beiden dabei trotzdem sehr süß und kurzweilig.

Fazit: eine humorvolle und prickelnde Liebesgeschichte mit zwei überaus sympathisch Protagonisten!

Veröffentlicht am 30.10.2017

Gelungene Rezept-Sammlung

Backen mit Christina
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Klappentext: „Christina Bauer zeigt mit ihren Rezepten, wie Sie zu Hause in kurzer Zeit frisches Brot und Gebäck zaubern können. Ihr Geheimnis? Sie hat keines. Mit wenigen Zutaten, unkompliziert und blitzschnell ...

Klappentext: „Christina Bauer zeigt mit ihren Rezepten, wie Sie zu Hause in kurzer Zeit frisches Brot und Gebäck zaubern können. Ihr Geheimnis? Sie hat keines. Mit wenigen Zutaten, unkompliziert und blitzschnell gelingen selbst gemachte Semmeln und knuspriges Bauernbrot fürs Frühstück, pikante Schinken-Käse-Stangerl zur Jause und süßer Nussstollen zum Kaffee. Dafür braucht es weder Vorteige, eine Knetmaschine oder einen besonderen Backofen. Christina Bauer hat Rezepte kreiert, die jeder leicht umsetzen kann. Sie weiß genau, wo sich Zeit sparen lässt, und gibt ihre Tipps und Tricks verständlich weiter.“

Das Buch „Backen mit Christina“ von Christina Bauer umfasst insgesamt 141 Seiten und stellt nach einem interessanten Abschnitt zu den Grundlagen ab Seite 30 rund 50 Rezepte vor. Aufgeteilt sind diese Back-Ideen dabei in folgende fünf Kapitel:

Brote
Weckerl, Semmerl & Co.
Pikant gefülltes Gebäck
Alles aus einem Teig
Traditionelles aus meiner Heimat

Insgesamt finde ich dieses Backbuch absolut gelungen. Die vorgestellten Rezepte sind abwechslungsreich und einfach umzusetzen.

Allerdings muss ich betonen, dass hier kein Rezept ohne Hefe auskommt. Das finde ich zwar nicht weiter schlimm, nachdem der Klappentext aber unter anderem mit „blitzschnell“ geworben hat, hätte ich hier doch vielleicht das eine oder andere Rezept erwartet, das keiner Gehzeiten bedarf, wie etwa Quarkbrötchen oder dergleichen. Das habe ich hier schon ein bisschen vermisst und ich finde, das hätte man vielleicht in den Klappentext aufnehmen sollen.

Für eine Sammlung von süßen und herzhaften Hefegebäcken, die jedenfalls verhältnismäßig unkompliziert und meist mit wenigen Zutaten umsetzbar sind, ist dieses Backbuch aber sicherlich sehr gut gelungen. Die Anleitungen hätten stellenweise eventuell ein bisschen verständlicher formuliert sein können, sind dafür teilweise aber zumindest hilfreich bebildert. Auch die Fotos der verschiedenen Backkreationen und überhaupt die Aufmachung des Buches ist für meinen Geschmack sehr ansprechend, so dass man bereits beim ersten Durchblättern am liebsten direkt losbacken würde.

Abschließend sei nur noch angemerkt, dass es sich um ein österreichisches Backbuch handelt. Möglichen Verständnisschwierigkeiten wird allerdings durch ein entsprechendes Glossar am Ende des Buches gut entgegengewirkt, wobei sich die „Übersetzung“ der verschiedenen Mehltypen bereits ganz zu Beginn im Grundlagenteil findet.

Fazit: eine tolle und ansprechend gestaltete Sammlung voller einfach nachzumachender Hefe-Back-Ideen!