Very British und voller Spannung
Mord an BackbordSchon das Cover hat mich direkt neugierig gemacht. Es wirkt edel, dabei schlicht, und passt wunderbar zu der luxuriösen Atmosphäre des Romans.
Die Handlung steigt sofort mit einem Museumseinbruch, einer ...
Schon das Cover hat mich direkt neugierig gemacht. Es wirkt edel, dabei schlicht, und passt wunderbar zu der luxuriösen Atmosphäre des Romans.
Die Handlung steigt sofort mit einem Museumseinbruch, einer Leiche und einem verschwundenen Gemälde ein. Gemeinsam mit ihrer Tante Carole geht Freya auf Spurensuche und landet schließlich auf einem Kreuzfahrtschiff voller exzentrischer Sammler. Zwischen zwielichtigen Figuren, gestohlenen Schätzen und verdeckten Ermittlungen bleibt kaum Zeit zum Durchatmen.
Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen Freya und Carole. Ihre Schlagabtausche, aber auch ihre Nähe machen die Figuren lebendig. Auch FBI-Agent Phil bringt Schwung in die Handlung, und die Frage, ob zwischen ihm und Freya mehr entsteht, sorgt für zusätzliche Würze.
Der Schreibstil liest sich leicht und elegant. Mit kleinen humorvollen Zwischentönen erinnert er an den klassischen britischen Krimi, gleichzeitig bleibt die Spannung konstant hoch.
Am Ende habe ich das Buch mit einem zufriedenen Gefühl zugeschlagen. Es war turbulent, witzig und spannend. Genau so, wie ich mir ein Cosy Crime wünsche.